Diagnose|F im Radio

Korrektur siehe unten

Hallo,
ich habe schon die allgemeine Info-Mail zu der Radiosendung heute Abend verschickt, aber möchte euch speziell aufmerksam machen darauf, dass ich darin meine SF-Story »Symphonie des Glücks« komplett lese, ich verweise insbesondere lobend auf die Anthologie.

10.05.2021, 20.00 – 21.00 Uhr: BERMUDAFUNK: Antenne UKW 89,6 und 105,4 MHz – Kabelempfang 107,45 MHz – Livestream www.bermudafunk.org/livestream.html

Die Sendung ist nach jeder Ausstrahlung eine Woche in der Mediathek des Bermudafunks zu hören; wiederholt wird die Sendung:

Mi. 12.5. 5 – 6 Uhr
Mo. 17.5. 16 – 17 Uhr
Mo. 31.5. 20 – 21 Uhr
Di. 1.6. 12 – 13 Uhr

Der Textteil der Sendung kann hier heruntergeladen werden (51:26 Min., MP3: 39,4 MB); meine Lesung ist zu hören ab 37:40 (mit Einleitung und der Geschichte). In der kompletten Radiosendung beginne ich damit bei 45:29.

Mit den besten Grüßen
Friedhelm Schneidewind

Tinnefeld, Michael & Bendick, Uli (Hrsg.): DIAGNOSE|F

Korrektur

Guten Morgen,
ich habe aus Versehen den Link der letzten Sendung in die Mail reingeladen, hier ist der richtige: https://www.vs-rhein-neckar.de/kio/210510_kio.mp3
Die komplette Sendung könnt ihr anhören unter https://www.vs-rhein-neckar.de/kio/20210510_20_00_KopfimOhr.mp3; sie ist nicht zur Weitergabe bestimmt, wegen der Rechte an der Musik.
Ihr könnt aber auf den Textteil verlinken unter dem oben angegebenen Link oder über die Seite unserer VS-Regionalgruppe: https://www.vs-rhein-neckar.de/kio_2021.htm. Beide Links stehen permanent zur Verfügung.
Beste Grüße
Friedhelm

Eine Ausschreibung in Sachen Cthulhu

»Chrononomicon«

Eine historische Cthulhu-Anthologie

Schon seit Urzeiten bedrohen die Alten Götter und andere mächtige Wesen aus anderen Dimensionen die Erde und ihre Bewohner. Sie wollen diese Welt zerschlagen, die Erde bersten lassen, das Leben verbrennen …

Habt ihr euch jemals gefragt, was passieren würde, wenn die Alten Götter aus H. P. Lovecrafts Universum auf mutige Menschen der Antike, des Mittelalters oder gar der Steinzeit treffen würden? Ägypter, Germanen, Inkas, Kelten, Römer, Wikinger? Ja? Dann bieten wir euch die Möglichkeit, diese Fantasien auf Papier zu bringen.

Der Herausgeber Detlef Klewer sucht für die historische Cthulhu-Anthologie »Chrononomicon« gemeinsam mit dem Verlag p.machinery originelle Crossover-Geschichten zu diesem Thema. Verbindet historische Elemente mit den Horrormotiven kosmischen Schreckens!

  • Die Geschichten müssen in einem historisch korrekten Setting erzählt werden – also keine Fantasy. Der Zeitrahmen erstreckt sich vom Anbeginn der Menschheit bis 1700. Zudem muss ein erkennbarer Bezug zum Lovecraftschen Œuvre vorhanden sein.
  • Zu jeder ausgewählten Geschichte wird zudem eine individuelle Illustration angefertigt.
  • Die Geschichten müssen bisher unveröffentlicht sein (Print, E.Book, Internet), die Länge sollte sich zwischen minimal 20.000 und maximal 40.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) bewegen. Jede/r Autor/in darf nur eine Geschichte einsenden.
  • Die Manuskripte sind bitte bis zum 30.09.2021 – 23.59 Uhr – an Detlef Klewer (necrosteam@kritzelkunst.de) unter dem Stichwort »Chrononomicon« zu senden.
  • Die Anthologie wird von Detlef Klewer herausgegeben und im Verlag p.machinery zu Winnert verlegt werden. Sofern oben nicht anders genannt, gelten die Bedingungen für Ausschreibungen unter www.pmachinery.de/unsere-projekte/projektbedingungen und die Anforderungen an Manuskripte unter www.pmachinery.de/unsere-projekte/manuskripte.
  • Jegliche Korrespondenz wird bitte mit dem Herausgeber geführt.

Erste Amtshandlung

Die erste Amtshandlung des neuen Webmasters des SFCD-Internetauftritts unter sfcd.eu ist die typische eines jeden Aggressors nach der Eroberung fremden Terrains: Zerstörung. Auch der Daesh – Sympathisanten bekannt als der »Islamische Staat« – hat das getan; Stichwort Palmyra. So funktionieren jedenfalls all die Links auf die Titelbilder bisheriger ANDROMEDA NACHRICHTEN- und ANDROMEDA SF MAGAZIN-Ausgaben nicht mehr – die Titelbilder werden nicht mehr angezeigt –, und selbst die sfcd.eu-internen Links zum Beispiel auf den Mitgliedsantrag wurden geopfert. Aber – ganz wichtig! – die fett-bratzige Werbung für die »Aktion Bücherrettung«, die ist natürlich vorhanden – wie auf allen Websites, die der neue Webmaster zu verantworten hat. Nun gut, solche Sachen können passieren – wenn man nicht nachdenkt, und Nachdenken ist halt schwierig, wenn man die ganze Zeit irgendetwas in die Welt brüllt.

Mit der Übernahme der sfcd.eu-Website hat der Verein einen Teil seiner Vergangenheit verloren. Aber auch diese Form von Geschichtsklitterung war schon immer Werkzeug von Eroberern.

Das war’s dann fast

Meine 99. Ausgabe der ANDROMEDA NACHRICHTEN
und voraussichtlich meine vorletzte Ausgabe:

ANDROMEDA NACHRICHTEN 273
SFCD e.V., Winnert, April 2021, 144 Seiten A4, EUR 8,00. Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu

Der Inhalt ist der übliche. Das Titelbild stammt von Lothar Bauer. Ob diese Ausgabe jemals zum Download angeboten wird, entzieht sich meinem Einfluss und meiner Kenntnis.

Der vorletzte Schritt

Nach der gestern getroffenen Entscheidung beginne ich heute nun endlich – mit wiederum einmonatiger Verspätung – mit den Arbeiten an den ANDROMEDA NACHRICHTEN 273, meiner vorletzten Ausgabe, die – sofern mich der SFCD für meine Arbeit ab der Ausgabe 275 nicht bezahlen möchte, wovon auszugehen ist – dann Anfang Mai erscheinen wird.

Die Entscheidung

Sie ist getroffen. Nachdem meine Frau heute auf ganzer Linie gesiegt hat – siehe vorherigen Beitrag –, musste jemand verlieren. Getroffen hat es den SFCD. Ich bin als Beirat zurückgetreten, habe meine Ämter und Aufgaben abgegeben. Nur zwei Ausgaben der ANDROMEDA NACHRICHTEN werde ich noch machen. Zum einen, weil ich meine hundertste Ausgabe realisiert haben möchte, zum anderen, damit der Verein Zeit hat, einen Nachfolger zu suchen.

Die Details sind nicht wichtig. Der SFCD war Ehrenamt, Hobby. Es hat lange Zeit viel Spaß gemacht, dort aktiv zu sein, es hat mich auch stolz gemacht, letztes Jahr den Kurd-Laßwitz-Preis unter anderem für meine Arbeiten für den SFCD und im SFCD zu bekommen. Aber es gibt Grenzen. Und in einem gewissen Alter beginnt man, sich Gedanken über die Zeit zu machen, die einem noch bleibt. Ich bin nicht hundertprozentig gesund, obwohl es mir sehr gut geht. Diabetes, eine anfängliche Leberzirrhose. Übergewicht, Bluthochdruck. Alles keine guten Aussichten. Und dennoch rechne ich noch mit einigen Jahren, durchaus im zweistelligen Bereich. Ich bin immerhin erst 62.

Und dennoch stellt sich die Frage, was man in diesen Jahren noch anstellen möchte. Es gibt Projekte, die ich laufen habe, die ich noch angehen möchte. Vor allem mein Verlag, Bücher machen, schöne Bücher. Und auch für andere Verlage arbeiten, für Autoren, Selfpublisher. Das ist mein Ding. Literatur, deutsche Sprache in ihrer schönen und unverdorbenen Form, unverdorben von Sprachpanschern, Genderschwänzen und Anglizismusmösen.

In so einer Situation passt ein Lügner nicht ins Spiel, der Sachen über seine Rolle im SFCD erzählt, die schlicht unwahr sind, der Sachen über mich verbreitet, die er nicht wissen kann, weil er nie mit mir über irgendetwas gesprochen oder geschrieben hat. Und auch der Feigling gefällt nicht sonderlich, der ständig auf der Suche nach vermeintlichen Verfehlungen ist und »Mimimi!« zum Vorsitzenden rennt, »wuääh, der Haitel hat mit seinem Schäufelchen im Sand irgendwas gemacht«, was die Mitgliederversammlung nicht abgesegnet hat. Und am Ende auch der arrogant-aggressive Narzisst, der mit allem angibt, was er macht, und alles argumentationsfrei schlecht macht, was andere tun, und dabei Forderungen stellt, die ihm nicht zustehen, die er aber stellen muss, weil er eben ein narzisstisches Arschloch ist.

Irgendwann hilft das Wissen nicht mehr, dass die Mehrheit eigentlich froh ist, über das, was du machst. Irgendwann ist der Spaß verschwunden und es sieht nicht danach aus, als gäbe es Möglichkeiten, ihn wiederzufinden, außer man gönnte sich Dinge, für die man ins Gefängnis gehen müsste. Und das sind diese Arschlöcher, die dir den Spaß verdorben haben, einfach nicht wert. Sie sind es nicht wert, mit ihrem Gehabe Lebenszeit zu verschwenden, indem man versucht, sich zu rechtfertigen – was ich gar nicht nötig hätte, wenn man es genau nimmt. Sie sind es nicht wert, dass man sie überhaupt zur Kenntnis nimmt, und deshalb werde ich hier auch nicht ihre Namen nennen, denn die habe ich längst vergessen.

Ich lasse Freunde zurück, von denen ich hoffe, dass sie mir meine Entscheidung nicht allzu übel nehmen. Andererseits ist es nicht mein Problem, wenn sie es tun. Es ist ihr Problem. Und eine Freundschaft, die Veränderungen nicht aushält, ist sowieso keine gute Freundschaft.

P.S.: Ich bin schon gefragt worden, ob ich die Reihe »AndroSF« meines Verlages auch aufgebe, aber die hat mit dem SFCD selbst nichts zu tun. Sie erscheint »für den SFCD«, ist dem SFCD quasi gewidmet, und das wird sie auch zukünftig sein.