Literarisches Leben, lebendige Literatur – Gerd Scherm liest

Gerd Scherm ist ein Multitalent – multipel preisgekrönt. In der p.machinery ist er als Autor, Grafiker und Herausgeber aufgetreten. Und nun haben wir die Freude, eine Lesung bekanntzugeben:

Lesung Gerd Scherm
Leben als Literatur
Musik: Manuel de Roo, Gitarre

Montag, 8. November 2021 um 20 Uhr
Logenhaus Fürth
Dambacher Str. 11

Wir laden ein zur Buchpremiere der Autobiografie von Gerd Scherm:
Einmal Leben und zurück
Der sinnliche Band mit über 200 Abbildungen entfaltet ein facettenreiches Leben.
Der Autor beschreibt auch, wie er ausgerechnet am Ort der Lesung zur Freimaurerei gefunden hat.

Als weiteres Glanzlicht liest Gerd Scherm aus seinem bibliophilen Prosabändchen
Der Mann, der im Chelsea Hotel einen Zimmerbrand bestellte

Über Ihren Besuch freuen sich der Autor, der Gitarrist und die Freimaurerloge »Zur Wahrheit und Freundschaft«.

Es gilt die 3G-Regel!

Um Voranmeldung wird gebeten – bitte nutzen Sie unser Formular:
http://www.zurwahrheitundfreundschaft.de/index.php/aktuelles
oder
Email: frm@manuelderoo.net

Texte für GEGEN UNENDLICH gesucht

Auf meiner Verlagsseite habe ich soeben eine neue, recht kurz laufende Ausschreibung für die GEGEN-UNENDLICH-Anthologie 17 veröffentlicht:

GEGEN UNENDLICH ist der Tradition der kurzen Form verpflichtet und bringt Kurioses, Skurriles, Bizarres, Absurdes und Abseitiges aus allen Bereichen der Fantastik, vorzugsweise in Erstveröffentlichung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer allgemein gehaltenen Literatur des Unheimlichen und Wunderbaren, bei der das Irreale »in homöopathischer Dosierung« (Cortázar) verabreicht wird.

GEGEN UNENDLICH versteht sich als ein Kurzgeschichtenmagazin, in dem vor allem das Ungewöhnliche, Neu- und Andersartige seinen Platz findet. Dabei bietet es auch bislang unentdeckten Talenten die Möglichkeit, neben etablierten Autoren zu publizieren, denn das Entscheidende ist ein guter Text – fantastisch und mitreißend.

Wir sind ständig auf der Suche nach frischen Texten, kreativen Ideen und originellen Einfällen, die auf einem handwerklich hohen Niveau umgesetzt wurden und dazu geeignet sind, dem Genre neue Impulse zu geben. Für die kommende Ausgabe werden noch Beiträge gesucht. Die Wahl der Themen ist freigestellt, überraschen Sie uns! Einsendungen (mit einem Umfang zwischen 5.000 und 40.000 Zeichen) bitte bis zum 31. Oktober 2021 an den Herausgeber Andreas Fieberg unter gegen_unendlich@gmx.de.

Das war’s dann fast

Meine 99. Ausgabe der ANDROMEDA NACHRICHTEN
und voraussichtlich meine vorletzte Ausgabe:

ANDROMEDA NACHRICHTEN 273
SFCD e.V., Winnert, April 2021, 144 Seiten A4, EUR 8,00. Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu

Der Inhalt ist der übliche. Das Titelbild stammt von Lothar Bauer. Ob diese Ausgabe jemals zum Download angeboten wird, entzieht sich meinem Einfluss und meiner Kenntnis.

Heute denke ich an Susanne

Ja, heute denke ich an Susanne Haberland. Vor fünf Jahren ging sie von uns und hinterließ ein Loch in der literarischen Welt. Und eigentlich auch im Programm meines Verlags, denn da wäre sicherlich noch eine Story für mich drin gewesen.

Labisch, Marianne & Scherm, Gerd, DIE FAHRT DER STEAMPUNK QUEEN

Erinnerung an Susanne

Es war eine schöne Idee von Marianne Labisch, der Erinnerung an Susanne Haberland anlässlich ihres fünften Todestages am 1. April 2021 ein Buch zu widmen. Ein Steampunk-Buch. Und nicht nur eine Anthologie, sondern einen Roman. Ein Episodenroman. Das hat sich so ergeben, und das ist ein wunderschönes Buch geworden, das der Erinnerung an Susanne und ihr eigenes Werk mehr als angemessen ist.

Susanne Haberland war ein liebenswerter Mensch. Ich kannte sie eigentlich nur durch unsere E-Mail-Kommunikation, und selbst da … Wer sie besser kannte, das war Marianne Labisch, und an dieser Stelle erlaube ich mir deshalb, Mariannes Vorwort aus diesem Buch, aus »Die Fahrt der Steampunk Queen« abzubilden:

Labisch, Marianne & Scherm, Gerd, DIE FAHRT DER STEAMPUNK QUEEN

Gestern 19/3

  • 1 Angebot für 1 Lektorat eines Thrillers (oder so) abgegeben. Sieht gut aus, ist aber noch nicht spruchreif.
  • 1 weiterer Tag mit Arbeiten am Naturwanderreisedingsbumsführer. InDesign-Vorlagen für Eigenbau vermessen. (Mit InDesign will ich nicht arbeiten. Ich nehme ja auch keinen Rolls Royce zum Rasenmähen. Der Publisher kann einfach mehr. Und schneller.)
  • 1 letzte Runde Arbeit an Gabi Behrends »Liebesmaschine«. Steht.
  • 1 Runde Vorbereitungen für »Humanoid 2.0«, eine erweiterte und neu überarbeitete Neuausgabe des 2013er Titels.
  • 1 Korrektureneingabe, 2 neue Buchblöcke, 1 Prüfung des Andrucks, 1 Druckfreigabe, 1 Datenaustausch bei Bookwire, alles für »Die Reise der Steampunk Queen«, ein Episodenroman anlässlich des 5. Todestages von Susanne Haberland.
  • 1 Abend mit Bernhard Kempens »Darling«. Und fertig.

Nervenaufreibende Qualität mit Dampf

Wer Detlef Klewer kennt, dem muss ich eigentlich über seine neueste Anthologie »NECROSTEAM« nicht viel erzählen. Einmal mehr hat der Mann mit dem Talent, gute Storysammlungen zusammenzustellen und mit seinen wundervollen Bildern zu krönen, zugeschlagen und sich mitsamt seinen schriftstellernden Mitstreitern der Kombination aus lovecraftschen Universen mit Alten Göttern und düsteren Mythen und dem Steampunk gewidmet. Und das Ergebnis kann sich sehen … nein, lesen lassen. Finde ich. Und das sagt jemand, dem weder lovecraftsche Universen noch Steampunk wirklich etwas geben. Hier durfte ich beim Buchmachen eine Ausnahme machen.

Klewer, Detlef (Hrsg.), NECROSTEAM

Cthulhupunk nennt Detlef das Genre dieses Buches. Nun gut. Man kann sich über das ganze Gepunke in den mehr oder minder fantastischen Genres ­– Liebespunk oder Arztpunk gibt es wohl noch nicht … – sicherlich streiten, und ich lehne sie eigentlich auch ab. Bei dieser Geschichtensammlung ist die Einordnung möglicherweise ganz hilfreich. Immerhin ist Cthulhu namentlich womöglich ein Zugpferdchen.