Spottlichter im Lokalradio

Radio Lora 92.4 ist ein Münchner Lokalsender auf der Frequenz 92,4 MHz und im Internet (lora924.de). Auf 92,4 MHz tummeln sich noch andere Lokalsender, und so ist die Sendung vom 20. Juni, in der Wolfram Hirche aus seinem Buch »Spottlichter« gelesen hat, für die Nachwelt durchaus erhaltenswert:

 

Wolfram Hirche und seine Gesprächspartnerin lesen im Wechsel einzelne Glossen aus dem Buch und unterhalten sich über das Werk. Wer den Literaturbetrieb nicht nur in München gerne mit dem satirischen und sarkastischen Auge in den Blick nehmen möchte, sollte sich nicht nur diese Sendung anhören, sondern sich auch das Buch gönnen.

Hirche, Wolfram, SPOTTLICHTER

23

Nein, es geht nicht um Verschwörungstheorien. Es geht um die 23. Ausgabe der FanEdition der PERRY-RHODAN-FanZentrale e.V., die ich layouten durfte. Einmal mehr eine FanEd aus dem Hause global:epropaganda.

Bei der Gelegenheit habe ich dann auch festgestellt, dass ich mit der FanEdition schon eine kleine Ewigkeit zu tun habe. Wenn mich mein Datenserver nicht völlig verkohlt, dann war das Band 8 – »Das Ta Ra El« von Jörg Isenberg – und den habe ich schon 2007 gemacht. Und seit Band 11 im Jahre 2009 – das war »Zeiten« von Judith Fandrich – habe ich jeden Band der FanEdition gemacht und dazu noch fünf Sonderprojekte, darunter drei Conbücher zu den PR-Tagen in Osnabrück.

Wann der aktuelle Band 23 genau verfügbar sein wird, muss sich noch zeigen. Der PRFZ-Vorstand wird erst in den nächsten Tagen entscheiden. Dazu wird neben der Auflagenhöhe auch der Preis gehören. Immerhin kann ich schon mal den Klappentext präsentieren:

Der Eisenfürst – so nennen die Bewohner der Randwelten der Milchstraße den gefürchteten und berüchtigten Piraten der Southside. Wer sich weigert, dem Eisenfürsten Tribut zu zahlen, wird ausgelöscht oder versklavt. Als der Eisenfürst den Medoplaneten Tahun im Zentrum der Milchstraße überfällt, will der Kriegsminister der LFT, Galbraith Deighton ein Exempel statuieren. Doch schnell stellt er fest, dass der Eisenfürst kein gewöhnlicher Pirat ist. Und er ist nicht der Einzige, der Jagd auf ihn macht. Aus dem Verborgenen operiert eine Macht, die Deighton und den Eisenfürsten längst ins Visier ihrer finsteren Pläne genommen hat. Die politische Ordnung der Milchstraße steht auf dem Spiel.

Weitersagen! Dieter Bohns E-Book geht aufs Haus!

Vom 01.07. bis 07.07. gibt es Dieter Bohns »Der Zef’ihl, der vom Himmel fiel« als E-Book bei allen einschlägigen E-Book-Anbietern (nicht nur bei Amazon!) zum Preis von 0,00 EUR. Leseproben gibt es nicht nur bei Amazon, sondern auch bei Hugendubel.

 

Bohn, Dieter, Der Zef’ihl, der vom Himmel fiel

Das Kalenderblatt für Juli

Gerd Frey hat für 2022 einen Kalender geschaffen, mit einer Auswahl der in den letzten zwanzig (!) Jahren entstandenen Illustrationen und Titelbildern verschiedener Publikationen, darunter EXODUS und NOVA. Der Kalender für 2022 wird in DIN A3 (EUR 25,- incl. Versand) und DIN A4 (EUR 15,- incl. Versand) geliefert – solange der Vorrat reicht; die Preise sind Selbstkostenpreise. Bestellen kann man den Kalender bei G.R.I.M.M. ScanPlot & DigiDruck, am besten per E-Mail an gf@grimm-repro.de.

Ich habe vom Künstler die Erlaubnis, das Kalenderblatt für den nächsten Monat zum Download anzubieten. Einfach auf das Kalenderblatt klicken und die angezeigte Grafik im A3-Format abspeichern.

https://www.pmachinery.de/?s=Frey%2C+Gerd

Der VDS-Infobrief vom 25.06.2022

Nagelneu, webfrisch: hier.

1. Presseschau
• Das Wiedererblühen des Partizips
• Hattingens nette Wortpartnerschaft
• Tatort Wittenberg
• Deutungshoheit, eine Sparversion von Macht
2. Gendersprache
• Journalisten-Preis für genderkritischen Artikel
• Genderleitfaden an TH Nürnberg eskaliert
• Kapitalismus vs. Wokeness
• Nicht gegendert – kein Job
3. Sprachspiele: Unser Deutsch
• Gestorben oder verstorben?
4. Kultur
• Deutscher Sprachpreis 2022 für Daniela Danz
• Schmuck, Schrift und Sprache in Pforzheim
5. Berichte
• Freie Studienplätze am Eurythmie-Theater in Hannover
• Medien-Praktikum im Ausland
• Märchenhafter Schuh-Einkauf
6. Denglisch
• Wie ein Skandal die Sprache änderte
7. Soziale Medien
• Gegenderte Verschriftlichung
8. Termine

Auch wieder Preis haben will

2022 war ein nettes Jahr für meinen Verlag, was den Kurd-Laßwitz-Preis angeht. Reichlich Nominierungen, gute Platzierungen – wenn auch kein Gewinn. Beim Deutschen Science-Fiction-Preis 2022 ist die p.machinery nicht mal erwähnt worden – gut, man kann nicht immer alles haben.

Für nächstes Jahr habe ich mal vorgesorgt. Denke ich. Hoffe ich. Aiki Mira ist nach den Ergebnissen der beiden wichtigsten deutschen SF-Preise 2022 eine gute Adresse, und ihr Buch, das dieser Tag in meinem Verlag erscheinen wird, hat das Zeug zu einem Sieger. Klar, wird nun jeder denken, ein Verleger muss davon überzeugt sein. Aber auch der Lektor Kai Beisswenger, der gemeinsam mit Aiki aus einem Rohdiamanten ein echtes Schmuckstück gemacht hat, war und ist dieser Ansicht.

2022 ist natürlich noch lange nicht zu Ende. Wer weiß, wer noch alles auf der Szene erscheint. Aber ich bleibe zuversichtlich, dass Aikis »Titans Kinder« mindestens mal auf einer Nominierungsliste genannt werden wird.

Mira, Aiki, TITANS KINDER

Wer suchet, der findet

Binsenweisheit, das. Ja. Aber wahr. — Durch die Ferrero-Werbung bin ich zuletzt auf Parov Stelar und seine Musik gestoßen, und dadurch letztlich auch auf Electro Swing, eine Musikrichtung, die mir derzeit sehr liegt. — Es gibt gute und schlechte Werbung, wobei letztere überwiegen dürfte, wenn man es genau nimmt. Und dann gibt es Werbung, die wieder mit Musik punktet. Und mich fängt, nicht mehr loslässt. Die hier zum Beispiel:

Visit Bulgaria - A Discovery to Share in 2022

Und es hat ein paar Tage — wenn auch nicht durchgehend — gedauert, bis ich endlich herausgefunden hatte, von wem die Musik stammt. Die hier:

Danny Dimitroff & Yassen Drumev - JELKA (Official Video)

Bulgarien als Urlaubsziel steht nicht auf meiner Agenda. Nie. Aber diese Musik, die bleibt. Mindestens in meinem Blog, aber auch in meinem Ohr.

Der VDS-Infobrief vom 19.06.2022

Den aktuellen VDS-Infobrief gibt es wie immer auch auf der Vereinswebsite zum Nachlesen, genauer: hier. Die bemerkenswertesten Beiträge sind rot markiert.

1. Presseschau
• „Gemma Kino“
• Neuer Name für Pockenvariante
• Micky Maus auf Ukrainisch
• Sprachenvielfalt
• Mit Kondomen dem Sorbischen dienen
2. Gendersprache
• Audi verwirft Gender-Vergleichsvorschlag
3. Kultur
• das goethe
4. Berichte
• Mainuferfest Offenbach
5. Denglisch
• Licht und Schatten bei der automatischen Übersetzung
• Edelrümpel und Sonderbeischlaf
6. Termine

Doch keine Lust auf Akzeptanz?

Man könnte wirklich meinen, dass die Angehörigen der LGBTQIA+-Gemeinschaft — so man das als Gemeinschaft betrachten möchte — dann doch keine Lust darauf haben, akzeptiert zu werden, wie sie sind. Oder warum wird auf einem Fernsehsender im Werbetrailer für eine Themenwoche das LGBTQIA+ englisch runtergesabbelt? Was ist falsch an der deutschen Aussprache simpler Buchstaben?
Ich denke, in die Buchstabenfolge LGBTQIA+ gehört dann demnächst ein M — für Muttersprachler. Der Minderheitenstatus ist ja nicht mehr fern, wie es scheint.