Heute vor zwei Jahren 08/12

Internet gab es schon seit gestern, einem LTE-Router sei Dank. Die Aufräumarbeiten, die natürlich noch länger dauern sollten, beschäftigten mich, bis um 14 Uhr meine Frau mit den Hundemädels ankam.

Und nun waren wir körperlich offiziell umgezogen, und am Dienstag, den 11.12., würden wir unsere Ummeldung durchgeführt haben. Ausweise, meine beiden Gewerbe, die Hunde – deren Anmeldung ging erst mal komplett unter – und auch meine Wahlunterstützung für die Piraten Schleswig-Holstein konnte ich erledigen.

Nun waren wir Nordfriesen.

Und das ist schon wieder zwei Jahre her. Die Zeit rennt. Wie bekloppt.

Heute vor zwei Jahren 07/12

Einzug in Winnert. Zwischen 8 und etwa 14 Uhr entluden die tollen Jungs der Umzugsfirma den Wagen. Das Doppelbett im Schlafzimmer wurde ebenso aufgebaut wie der gigantische Schreibtisch in meinem Arbeitszimmer. Mit dem hatte es noch eine spezielle Bewandtnis, denn eigentlich sollte mein Schreibtisch ins Obergeschoss. Der Riese besteht – nebst Beinen – aus zwei Teilen, und schon das kleinere Teil passte nicht durch das Treppenhaus nach oben. Also: Umdisposition, Telefonat mit Frau zwecks Beratung, dann eine schnelle Entscheidung. Heute steht der Schreibtisch im größten und schönsten Zimmer des Hauses, das wir eigentlich als Wohnzimmer vorgesehen hatten. Und doch ärgere ich mich immer wieder – als Dachwohnungsfan wäre ich so gerne mit meinem Arbeitszimmer ins Obergeschoss unter die Schrägen gegangen. Seufz.

Heute vor zwei Jahren 06/12

Morgens gab es ein Treffen mit meiner Mutter im Café Heinemann zu Düsseldorf. Um 12 Uhr brach ich gen Winnert auf.

Nach rund dreihundert Kilometern meldete die Elektronik eine Motorstörung. Der Passat zog nicht mehr, mehr als 2500 Umdrehungen brachte der Motor nicht. Ich traute mich nicht, den Motor auszuschalten, ließ ihn sogar bei einem Pinkelstopp laufen.

Erst als ich um 18 Uhr in Winnert eintraf, schaltete ich den Motor aus. Und der sogleich erfolgende Test zeigte: Alles gut. (Viel später würde ich herausfinden, dass es ein Ausfall des Turboladers war – durch irgendeine Klappe, die aus unerfindlichen Gründen – und später nie wieder – nicht wieder schloss.)

Vom Vorbesitzer des Hauses bekam ich die Schlüssel und fuhr nach Friedrichstadt, wo ich übernachten wollte.

Heute vor zwei Jahren 05/12

Heute vor zwei Jahren war ich um diese Zeit – es ist ca. 19.30 Uhr, da ich dies schreibe – auf dem Weg von Murnau nach Langenfeld im Rheinland. Die alte Wohnung in Murnau war in einen Lkw verladen und unterwegs gen Norden. Mein Passat war mir Computern und Elektronik vollgepackt, Geräte, die ich dem Lkw nicht anvertrauen wollte – und die auch gar keinen richtigen Platz mehr gehabt hätten.

Die Wohnungsübergabe hatte sich verzögert, weil der zuständige Herr Geschäftsführer nicht abkömmlich war. Schließlich machte ich die Übergabe mit einer Kollegin, und um 15 Uhr ging es auf die Reise.

In Langenfeld, wo ich bei meinem Bruder übernachten würde – und wo ich meiner schon Tage zuvor abgereisten Frau und meinen Hundemädchen begegnen würde –, kam ich gegen 22.30 Uhr an.

Tausend hysterische Tussen

30.10.2020, ein Supermarkt in Husum. Schon auf dem Parkplatz Blechrempeleien. Zwei Stück, Fahrerinnen. Bei einer war es eine von diesen 145-Zentimeter-Tussen in einem schweren Mercedes-Benz-ScheißUV, alle Scheiben (ausgenommen die Windschutzscheibe) verdunkelt. Die Gegnerin: eine Kleinstwagenfahrerin. Ihr Gefährt sah nicht gut aus. Ich kenne diese Zwergenweiber und ihr Fahrverhalten auf Supermarktparkplätzen. In Murnau hatte ich zwei Mal innerhalb weniger Wochen das Vergnügen.
Auf dem Supermarktparkplatz wildes Gewimmel. Nur Frauen. Die Männer, die sicher auch da waren, saßen vermutlich in ihren Autos, die Köpfe zwischen den Knien. Erste Diskussionen um die angesichts des neuerlich drohenden Verschlusszustands (von Dummdeutschen »Lockdown« genannt) limitierten Einkaufswägen.
Im Supermarkt pure Hysterie. Nur Frauen. Die Männer, die sicher auch da waren, saßen immer noch in ihren Autos; inzwischen zitterten sie auch am ganzen Leib. Bei dem Versuch, den Leergutautomaten zu erreichen, verlangte eine Kundin fünf Meter Sicherheitsabstand. Eine andere Kundin gedachte das Desinfektionsmittel zu nutzen und blockierte minutenlang den eigentlichen Eingang in den Markt.
Beim Obst wird mein Einkaufswagen erstmals angerempelt. Heftig. Zum Glück sind die aus Metall und tragen eher selten Verletzungen davon; ich wäre da sicherlich empfindlicher eingestellt gewesen. Eine Kundin mit Tochter hat die Ressourcen aufgeteilt; sie brüllen sich gegenseitig Informationen quer durch die Obst-und-Gemüse-Abteilung zu, damit das richtige Produkt ausgewählt werden kann.
In der Getränkeabteilung ist es ruhiger. Das Regal mit den alkoholfreien Bieren der Rügener Inselbrauerei wird von einem Reinigungswagen blockiert. Meine Unverschämtheit, darüber hinweggreifend sechs Flaschen der Sorte »Snorkeler« zu entnehmen, wird mit einem garstigen Blick quittiert.
Die Gänge sind, wie morgens um acht Uhr gleich nach der Marktöffnung üblich, mit Gitterwagen blockiert, in denen sich Waren zum Auffüllen befinden. Ich habe Verständnis dafür, dass man ungern um fünf oder sechs Uhr mit der Arbeit beginnt, aber keines, dass man als Kunde in seinem Kaufwunsch dadurch beeinträchtigt wird, dass erst einmal alles vollgestellt wird, bis irgendjemand dazu kommt, die Waren auch einzuräumen. (Seltsamerweise schafft es die Bäckerei immer, morgens um acht Uhr das volle Programm frisch aufgebacken anbieten zu können. Vielleicht sind deren Backwaren auch künstlich intelligent, obwohl mir das beim Verzehr noch nicht aufgefallen ist.)
Bei den zuckerfreien Keksen werde ich ein weiteres Mal angerempelt. Frontal von vorne. Gleiche Tusse wie beim ersten Mal. Meine Diagnose: hysterische Betriebsblindheit, einhergehend mit rücksichtsloser Verblödung. Kein Wort der Entschuldigung, kein Versuch, Blickkontakt herzustellen. Wäre die Tussi von hinten gekommen, hätte ich vermutlich einen Orthopäden gebraucht.
Der Gang an der Wursttheke vorbei ist mit den Einkaufswägen hochintelligenter Quersteher blockiert. Alles Frauen. Die Männer … siehe oben. Es war wichtig, zwischen dem eigenen Wagen und der Vorderfrau möglichst keinen Millimeter Platz zu lassen. Es hätte sich ja jemand dazwischen drängeln können und damit den Sicherheitsabstand marodiert. Von unerlaubtem Vordrängeln ganz zu schweigen.
Ich nehme einen Umweg. Ich brauche meine Wurst eh aus einer anderen Kühltruhe. Und Käse. Ich stelle meinen Wagen so ab, dass er nicht im Weg ist, studiere die Auslage, will mich entscheiden – da kreuzt eine alte Dame, die in diesen Tagen eigentlich in einem Heim isoliert besser aufgehoben wäre, meinen Weg, positioniert ihren Wagen präzise vor drei der Kühlschranktüren und beglotzt mit tumbem und völlig desinformiertem Gesichtsausdruck die Auslage. Ich muss die Realisierung meines eigenen Einkaufs aufschieben.
Ich fahre um die Ecke, um noch eine Butter mitzunehmen, da rammt die schon bekannte Tussi meinen Wagen zum dritten Mal. Ich frage sie, warum sie sich nicht zur Entspannung flachlegen lässt, bevor sie zum Einkauf fährt, ernte aber keinerlei Reaktion.
An der Kasse unterhalten sich zwei offensichtliche Mütter über die Leiden ihrer Kinder. Das Schwimmbad hätte gerade wieder aufgemacht, zwei Trainingsstunden hätte ihr Balg gerade in Anspruch nehmen können, nun ging das wieder nicht mehr … Blablabla – fünf Minuten später im Auto kam die Meldung, dass in Schleswig-Holstein für Kinder und Jugendliche alles offen bleibt: Kindertagesstätten, Kindergärten (gibt’s die eigentlich noch?), Schulen, Schwimmbäder, Turnhallen … Ich bin kein Fachmann, aber ich glaube, irgendwo mal gelesen zu haben, dass Hysterie den Blick auf und für die Realität versperren kann.

Auf dem Heimweg wurde mir klar, dass dieser Einkauf der Letzte dieser Art war. Soll heißen: Wenn der nunmehr ausgerufene Verschlusszustand wieder beendet sein sollte und einigermaßen Beruhigung – gerne auch durch die ärztlich verordnete Gabe von Beruhigungsmitteln größeren Kalibers – zurückgekehrt ist, mache ich einen einzigen Einkauf. Mit einem 7,5-Tonner. Und dann erst wieder, wenn der Impfstoff gefunden und in ausreichender Menge produziert worden ist. Oder alle anderen tot sind.

P.S.: Die Männer vom 30.10., die Interesse haben, mögen sich zwecks Gründung einer Selbsthilfegruppe bei mir melden. Wir müssen da durch, Jungs.

Der neue Baum

Es gibt wenig, was ich mir im Garten wünsche; das ist das Territorium meiner Gattin. Aber ich verlange, dass die beiden Bäume im hinteren Teil des Gartens nicht weggesägt werden, und dass die Hecke zwar gestutzt, aber nicht beseitigt wird. Und einen Baum vor dem Haus hatte ich mir gewünscht. Das ist er nun.

Das Loch gab’s schon seit ein paar Monaten, und gestern kam dann der Baum. Eine Weiße Maulbeere, auch Morus alba genannt, in der Variante »Hochstamm«. Und die professionelle Verspannung stammt von Christoph, unserem Gärtner. Noch sieht er sehr mager aus, und jetzt wird er wohl auch erst mal seine Blätter verlieren. Aber das ist eben so. Nächstes Jahr wird sich zeigen, wie er sich macht.

Das hat man dann von seinem Couchtisch

Irgendwann sprachen wir darüber. Über einen Couchtisch. Für vorm Sofa. Da, wo der Hocker immer stand, der eigentlich zu meinem Ohrensessel im Arbeitszimmer gehört.
Anstatt dass ich die Chance gehabt hätte, das Möbel mit auszusuchen, kam Frau Haitel nach einer ihrer üblichen Einkaufstouren – die sich vor allem dadurch auszeichnen, dass sie stundenlang dauern – mit einem Couchtisch zurück. Ikea-Stil, was die Notwendigkeit des Zusammenbaus und die Qualität der Zeichnung anging.
Es war anstrengend, benötigte keine zwei Leute, wie angegeben, dauerte aber länger als die eine Stunde, die angegeben war.
Und jetzt steht der Couchtisch da, mit einer Decke darauf, damit die abgelegten Füße nicht zu hart liegen, und … ähm …

Genau das hat man nun davon:

Kim; sie mochte auch den Sesselhocker schon sehr gerne.

Dummparker 10/2020

Solche Fotos gibt es auch schon in diesem Blog, das letzte ist aber ganz sicher älter. In den letzten Jahren habe ich so was vorrangig bei Facebook gepostet. Das ging schneller – und hat letztlich genau so wenig Reaktionen hervorgerufen wie in diesem Blog. Also gut. – Es gibt noch eine Menge Material zum Thema, und irgendwo muss man ja mal anfangen. Der hier glaubte vor einigen Tagen am frühen Morgen, ein Bürgersteig sei namentlich dazu gedacht, einen Schrotthaufen abzustellen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Unkenntnis der Straßenverkehrsordnung! Aber was will man auch von jemandem erwarten, der seine Automarke auf dem Kennzeichen stehen hat …

Warten. Bis es fertig ist

Nein, das ist kein Hinweis für die Autoren meines Verlages. Obwohl es auch passen könnte. In Wirklichkeit geht es um was anderes.

Schafe. Haben wir ja hinterm Haus. Vormittags grasen sie, wenn sie nicht rempeln – es sind lauter Böcke, Einjährige, wenn ich richtig informiert bin. Und sie kacken. Während sie grasen. Zwischen ihnen stolzieren Krähen herum, mit diesem dämlich-arroganten Gehabe, das Krähen so drauf haben. Und picken aus den Hinterlassenschaften der Schafe irgendwas raus, was ihnen den Aufwand lohnenswert erscheinen lässt.

Krähen gelten als intelligent. Sind es aber wohl nicht. War da doch eine, die sich an frischem Exkrement eines Schafes zu schaffen machen wollte. Also hin, Kopf runter, picken – und pflaatsch! Ganz dumm, wenn das Schaf noch nicht fertig ist. Hähä. (Oder krähä?)

Finger in der Steckdose

Ich besitze gemeinsam mit meiner Gattin ein Haus. Naja, eigentlich besitzt es die Bank. Aber man kennt das ja.
Das Haus wird als Einfamilienhaus genutzt, besteht aber eigentlich aus zwei Wohnungen, jedenfalls, was die Stromversorgung angeht. Sprich: Wir haben zwei Stromzähler.
Vor einigen Wochen kam das, was alle Stromkunden lieben: die Jahresrechnung. Die war nicht zu knapp ausgefallen – wir verbrauchen zu zweit (die Hunde verbrauchen selbst keinen Strom) über 4200 kWh, was angeblich einem Vier-Personen-Haushalt entspricht. Indes ist das kein Wunder. Ich arbeite daheim, den ganzen Tag läuft mindestens ein Computer, dazu eventuelle Beleuchtung. Und ansonsten das Übliche. Wenn meine Gattin daheim ist, ist es noch ein zweiter Computer – und noch mehr Beleuchtung, weil meine Gattin einerseits blind zu sein scheint, andererseits vergesslich (an manchen Tagen ist ihr offensichtlich nicht bekannt, dass man Licht ausschalten kann, wenn man es nicht mehr benötigt).

Wie auch immer: Es schien angesagt, einmal Sparmöglichkeiten zu überprüfen. Unser Lieblingsportal zu solchen Ansinnen: Check24. (Verivox habe ich auch geprüft, aber deren Angebote sind nicht so attraktiv.) Aber natürlich sollte auch unser derzeitiger Anbieter eine Chance erhalten: E.ON.
Die bewerben seit einiger Zeit das Programm »E.ON Plus« mit dem Motto »Bündeln lohnt sich«. Vorrangig wird beworben, dass man seinen Stromvertrag mit dem von Verwandten, Nachbarn, Freunden usw. bündelt. Aber in der Tat kann man auch alleine seine zwei vorhandenen Stromverträge – die bei uns vorliegen – bündeln. Dachte ich.

E.ON hat allerdings ganz eigene Vorstellungen davon, wie man verhindert, dass ein Angebot zur Kostenersparnis auch wirklich in Anspruch genommen wird. Der Versuch, meine beiden Verträge – für Erd- und Obergeschoss – zu bündeln, wird per E-Mail abschlägig beantwortet:

Sie möchten Ihren Vertrag E.ON Grundversorgung mit einem weiteren Vertrag kombinieren und von den E.ON. Plus Vorteilen profitieren.
Leider erfüllen Sie mit Ihrem Vertrag nicht alle Voraussetzungen für unser E.ON Plus Vorteilsprogramm. Diese finden Sie nochmal unter www.eon.de/agb-eonplus zum Nachlesen.

Statt mir gleich zu schreiben, dass man mich verarschen möchte, schickt man mich in die AGB, in denen zum E.ON-Plus-Angebot nachzulesen ist:

2.2.2. Ausgenommen von der Teilnahme am Vorteilsprogramm E.ON Plus sind vor allem Grundversorgungs- und Ersatzversorgungsverträge, Mitarbeiterverträge (insbesondere Deputats- und Teamprodukte), die Energielieferverträge E.ON Strom Pur und E.ON Erdgas Pur, E.ON Smart Strom und E.ON Smart Erdgas, E.ON Kombi Strom und E.ON Kombi Erdgas, E.ON BerlinStrom, E.ON Solar Cloud Basis, HanseDuo Hamburg, HanseDuo Mecklenburg-Vorpommern, Lifestrom, Lidl-Strom sowie Verträge, denen ein Rahmenvertrag zugrunde liegt, Verträge für die/mit der Immobilien- und Wohnungswirtschaft, Verträge für/mit Geschäftskunden sowie bereits gekündigte Energieverträge. Sowie Produkte, die bis 30.09.2020 unter der Marke innogy verkauft wurden sowie die Produktlinien Erdgas Stabil, Strom Smart, Erdgas Smart, Strom Stabil Natur, EIFEL Strom – Nicht teilnahmeberechtigt sind außerdem Energieverträge, die Sie mit einem anderen Energieversorger abgeschlossen haben und die durch den Erwerb des Energieversorgers durch uns ggf. auf uns übergehen. Darüber hinaus behalten wir uns vor, mit Wirkung für die Zukunft weitere Energielieferverträge von der Teilnahme am E.ON Plus Vorteilsprogramm auszunehmen.

Ich hätte an E.ONs Stelle das Angebot gar nicht erst ins Leben gerufen, geschweige denn Geld für Werbung ausgegeben. Stattdessen hätte ich unter Punkt 2.2.2. – den es dann allerdings nicht gegeben hätte, zugegeben – gleich vermerkt, dass es keinen Energievertrag gibt, den man mit einem anderen Energievertrag kombinieren kann.

Jedenfalls, liebe E.ON, bedanke ich mich nun endgültig für die fortgesetzte Verarschung – wir hatten ja schon in Bayern einmal das Vergnügen mit eurer Verdummungsstrategie* – und habe euch deshalb heute meine Kündigung beider Stromversorgungsverträge geschickt.

* Die Geschichte in Bayern ging so: Ich ziehe in eine Wohnung mit E.ON-Stromliefervertrag. Den soll ich übernehmen. In Ordnung. E.ON verlangt eine Einzugsermächtigung von mir. Die verweigere ich (grundsätzlich immer, ich habe mit den Eigenmächtigkeiten von Gläubigern schlechte Erfahrungen gemacht). Man teilt mir mit, dann könne man mich nicht mit Strom beliefern. Ich muss nachfragen, ob es Alternativen gibt. Die Antwort: Nein. Meine Antwort: Doch, muss es geben. E.ONs Antwort: Na gut, aber der Vertrag ist wesentlich teurer. Ich muss zweimal nachfragen, bis ich die Details erfahre. Und siehe da: Mein Stromverbrauch wird pro Jahr um 3 Euro 50 (in Worten: 3,50 EUR! – pro Jahr!) teurer. Das war freilich »wesentlich«.