Gedanken zum Wolf

Wer der Ansicht ist, der Wolf habe in unserem Land keinen Platz, wer der Ansicht ist, der Wolf sei gefährlich und schädlich, der gönne sich diesen Film:

Wilder Grenzgänger (Cees van Kempen, 2022)

Es ist ein Irrtum, zu denken, der Wolf sei das Problem. Das Problem ist einmal mehr der Mensch, der dem Tier ebenso wie der Natur ohne Respekt begegnet, ihm keinen Lebensraum bietet und lieber Wölfe töten will, statt für den Schutz eigener Ressourcen zu sorgen. Der Wolf ist ein Teil unserer Natur und er ist zudem mit unseren Hunden, dem besten Freund des Menschen, eng verwandt: Canis lupus ist eine Spezies, und Canis lupus heißt nicht nur der Wolf, sondern auch unser Hund.

(Den Film kann man auch hier herunterladen.)

Und dann war’n sie wieder mal weg …

Gestern war es wieder einmal so weit. Frauchen wollte experimentieren – ob Susi sich nicht doch aus dem Freilauf abrufen lassen würde. Aber Pustekuchen – und nicht nur das! Naomi, die auch freilief, lässt sich nicht mehr abrufen, wenn Susi mal vornweg Gas gegeben hat. Tja.

Beginn des Ausflugs war nahe dem Startpunkt links unten, dann ging es nach Norden, später nach Osten. Und an der Stelle, wo sich nun Susis Bild befindet, war der Ausflug dann zu Ende.

Naomis Laufstrecke zeichnet sich durch längere »Rotphasen« aus, das sind Streckenabschnitte, in denen sie langsamer unterwegs war, sodass die Live-Schaltung des Tractive-Trackers mehr Standortinformationen speichern konnte.

Gestern wurden sie dann gebadet und waren danach entsprechend erschöpft. Und selbst heute noch merkte man ihnen an, dass das wohl recht anstrengend war – Naomi ist immerhin 12 1/2 Jahre alt! Aber wer rumtoben kann …

Mittagszeit in Nordfriesland

Nachdem nun heute, am 01. März 2025, die flächendeckende Vernichtung von Bepflanzungen – Hecken, Knicks, Baumbeständen, die angeblich dubiosen Bauvorhaben im Weg stehen – vorbei ist, krabbeln die ganzen Besitzer von Kettensägen und Heckenscheren aus ihren Löchern. Es ist 12 Uhr durch, und in anderen Bundesländern gilt jetzt eine sogenannte »Mittagszeit«. Eine Erfindung, von der Nordfriesen ganz offensichtlich keine Ahnung haben. Es gilt ja auch, Pflanzvernichtungsgut zu zerkleinern, was nach der Mittagszeit – die anderenorts um 15 Uhr endet – nicht mehr möglich ist.

Knickficken

Alle Jahre wieder … Wenn der nordfriesische Landwirt seine Bäuerin, seine Mägde und möglicherweise auch sein Rindvieh hinreichend gevögelt hat, widmet er sich seinen Knicks.
Knicks sind die in Norddeutschland üblichen und häufig anzutreffenden Begrenzungen von Grundstücken und Äckern, kleine Erdwälle, die gerne, vorzugs- und sinnvollerweise bewachsen sind. Von Bäumen, Büschen, Sträuchern und mehr.
Und jedes Jahr im Herbst geht der des Fickens von Weibern und Rindern überdrüssige Landwirt her und vergeht sich an seinen Knicks. Indem er auf mehr oder weniger – meist weniger – professionelle Weise rodet, was nicht bei drei auf dem Baum ist … was auch schwierig ist, weil der knickfickende Landwirt auch Bäume rodet, unabhängig ihres Alters, und entgegen jeglichen Vorschriften zur Knickpflege, die es durchaus gibt.
Das Ergebnis sind Knicks, die ein trauriges Bild abliefern, und nicht nur das: Sie sind auch für das nächste Frühjahr und den nächsten Sommer nicht mehr als Schattenspender geeignet, und in allen anderen Jahreszeiten verhindern sie nicht, dass die in Nordfriesland nicht unüblichen Starkwinde ihr Unwesen treiben.
Schaut man sich als natürlich ahnungsloser Bürger ohne eigene Landwirtschaft das Ergebnis des alljährlichen Knickfickens an, kann man sich nur fragen, ob es nicht sinnvoll wäre, den fickwütigen Landwirten mehr Fickmöglichkeiten einzuräumen. Solche nannte man früher Bordelle. Und es gibt ja in der Landwirtschaft vielfältige Subventionierungsmöglichkeiten.

https://www.beckinsale.de/ressources/2024/knickficken.pdf

Tyson und die Gelegenheit zur Exkursion

Tyson ist ein Boxermix in der Nachbarschaft, eigentlich ein kuffiger Typ, aber wie so oft bei solchen Hunden eine kleine Dampfwalze. Bei der Begegnung mit unseren Mädels gibt es immer … hm, keine Probleme, aber Gewese. Was macht also Frauchen? Sie macht Susi los, nur ganz kurz, nur …

Zack – und weg war sie …

Und Naomi natürlich hinterher …

Die Wegstrecke nach oben zur L 37 und am rechten Bildrand war der Heimweg im Auto, jedoch noch mit aktiver Liveschaltung der Tracker.