Zehn

Bei Hunden aus dem Auslandstierschutz gibt es in der Regel keine Gewissheit, dass der in den Papieren verzeichnete Geburtstag wirklich der Tag war und ist, an dem der Liebling das Licht der Welt erblickte. Bei unserer Naomi ist das eindeutig richtig — denn sie kam in einem griechischen Privathaushalt zur Welt. Susi jedoch stammt aus einem rumänischen Tierheim und der Tag, an dem sie geboren worden sein soll, ist vermutlich … hm … errechnet. Aber wie auch immer: Unsere Susi feiert heute, am 01. Oktober, ihren zehnten Geburtstag.

Herzlichen Glückwunsch, flauschiges Mäuschen — und wir hoffen, dass du uns noch eine ganze Reihe von Jahren Freude machen wirst. Bleib gesund, kleine Maus, und sei dir gewiss, dass wir dich lieben.

Susimaus, im September 2026 fotografiert

Mini, mini, Panoptikumini :))

Physisch ist das Buch schon eine ganze Weile verfügbar. Aber Kai Focke hat einen offiziellen Veröffentlichungstermin Oktober 2026 im Auge gehabt, und da wir nicht wollten, dass er deswegen zum Augenarzt muss und sich möglicherweise noch eine komplifikante OP einpfeift, haben wir Geduld gezeigt. Das Buch gedruckt, Pflichtstücke, Belegexemplare und Reziexemplare — erstmals in p.machinery-Historie mit einem Sperrtermin (der heute abläuft) — verschickt und ansonsten gewartet. Gewartet. Und gewartet.

Heute jedoch ist es so weit. Das Buch darf verkündet werden — so auch von uns — und wir hoffen, der knallig-knackige Miniaturen-Sammelband wird von der Szene entsprechend angenommen. Auf dem BuCon am 10.10. wird man das Buch jedenfalls finden und kaufen können. Und wir sagen euch: Gönnt es euch!

(Unter dem Link ganz unten kann man noch mehr zum Buch erfahren.)

Focke, Kai (Hrsg), DAS KLEINE FANTASTIK-PANOPTIKUM

 

Die zweite Runde

Das ursprüngliche Anthologieprojekt zum Magischen Realismus fand im »Sammler glücklicher Tage« seine Vollendung und Veröffentlichung. Seine Vollendung? Mitnichten! Die Zahl der eingegangenen Beiträge, die nicht gleich reif für die Ablage P waren, war so groß, dass sich schnell ein zweiter Band anbot. Und nun ist es so weit: »Das Dorf hinter den Gleisen« indes beschäftigt sich nicht mehr ausschließlich mit Magischem Realismus, sondern bietet eine größere Bandbreite. Qualität spielt das Buch in der gleichen Liga wie sein Vorgänger.

Jungheim, Gregor (Hrsg.), DAS DORF HINTER DEN GLEISEN

 

Süße Notwendigkeiten

Naomi wird im nächsten Januar 14 Jahre alt. Und man merkt ihr das natürlich an. Sie hört schlecht, sie sieht vielleicht auch nicht mehr so gut. Sie ist halt einfach alt.
Da machen wir uns Gedanken über einen Nachfolger (Susi soll nicht allein zurückbleiben). Nicht konkret. Und doch immer wieder ein bisschen. Und dabei sind auch oft Kandidaten, die toll sind, aber doch nicht infrage kommen (auch, weil wir kleiner werden wollen, damit wir doch mal wider fliegen können, ohne den Hund in einen Laderaum verbannen zu müssen). So einen wie diesen Bautzner hier, eine bildschöne Schnauze:

Mehr zu diesem wundervollen Mäuschen hier: https://listenhunde-nothilfe.de/portfolio-items/bautzner/

Listenhunde = Willküropfer

In zahlreichen deutschen Bundesländern gelten sogenannte Listenhunde – das sind Hunde von Rassen, die am grünen Tisch von Ahnungslosen als gefährlich eingestuft und einer Liste solch gefährlicher Hunde zugeordnet werden – als gefährlich. Einfach so. Weil sie einer Rasse angehören. Niemand käme auf die Idee, den Deutschen Schäferhund aufgrund seiner Beißkraft und der Zahl der jährlichen Attacken als gefährlich einzustufen. Einen Dackel zweimal nicht. Aber ein American Staffordshire ist gefährlich, weil er ein American Staffordshire ist.
Da spielen auch viele historische Gründe eine Rolle. Amerikanische Hundekampforganisatoren in der Vergangenheit und heutzutage sind schuld an solchen Einstufungen. Und auch Fernsehsendungen, Filme, Krimis, in denen Hunde auftreten, tragen eine Mitschuld: Anderenfalls gälte der Rottweiler nicht durchgängig als gefährlich (obwohl er auf keiner Liste steht), und auch der Dobermann hätte ein besseres Image.
Wie auch immer … Es gibt Menschen, die sich für die sogenannten Listehunde engagieren. FÜR Listenhunde, wohlgemerkt. Und einer der Vereine dazu ist die Listenhunde-Nothilfe. Deren aktuelle Hunde findet man unter listenhunde-nothilfe.de/vermittlung, und da finden sich solch süße Mäuse wie die hier:

REISSWOLF 68

REISSWOLF 68
Das fantastische Rezensionsmagazin
44 Seiten, DIN A5, Broschur mit Rückenstichheftung
ISSN 2942-1837
ISBN 978 3 95765 533 2 – EUR 4,95

Der »REISSWOLF« 68 ist ein »kleines Special« und enthält auf 44 Seiten zwei ausführliche Besprechungen zu Harlan Ellisons Anthologie »Gefährliche Visionen«, besprochen von Horst Illmer und Thomas Harbach.

Das gedruckte Exemplar gibt es beim Verlag und in seinem Buchladen zum Preis von EUR 4,95.

Download unter: https://www.reisswolf-magazin.de/edits2/RW68komplett.pdf

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Wiederholungstat

Jörg Weigands »Tödlicher Bambus« ist keine Erstveröffentlichung — nicht mal in der p.machinery. Der Roman erschien ursprünglich 2017 unter dem etwas unpassend wirkenden Titel »Die unheimliche Brücke« im Kelter Verlag. Der alte Titel gefiel dem Autor nicht sonderlich, und so erschien das Buch 2024 als unverkäufliches Geburtstagsgeschenk anlässlich des 84. Geburtstags des Autors. Die neue Version mit dem gleichen Titel »Tödlicher Bambus« ist identisch mit dem 2024 erschienenen Buch, hat allerdings ein neues Titelbild erhalten, damit es doch einen kleinen Unterschied gibt.

Weigand, Jörg, TÖDLICHER BAMBUS