Ich lebe mit fünf Frauen in einem Haus. Auf dem Bild fehlt nur meine Schwiegermutter. Zu sehen: Oben links = Frau Haitel, oben rechts = Samira, unten links = Susi, unten rechts = Naomi.
Hund und Katz

Ist das nicht ein schönes Bild? Hund und Katze gemeinsam auf einem Sofa. Links unsere Susi und rechts Samira, die Perserin meiner Schwiegermutter. Zwischen unseren beiden Hunden – Susi und Naomi – und dieser Katze gab es von Anfang an niemals auch nur ein noch so winziges Signal der gegenseitigen Abneigung.
p.machinerys Bücher in Düren
2019 hat die p.machinery Restbestände nicht mehr laufender Titel an Justizvollzugsanstalten und an Sozialkaufhäuser geliefert. Kostenfrei selbstverständlich. 2026 steht eine neue Kampagne der Lagerbereinigung an, und nachdem ein paar Autoren auf das spezielle Angebot nicht reagiert haben, profitieren diesmal sogenannte Bücherschränke davon. Hier in Nordfriesland landen Bücher in Rantrum und Schwabstedt, und einige Adressen in Husum werden auch noch geprüft. Zuletzt wurde Düren beliefert; in Düren lebt Heribert Kurth, einer unserer Autoren und mit reichen Verbindungen gesegnet, und er hat drei Lokationen bedient:
Das ist der Bücherschrank im Bürgerbüro Düren-Zentrum.
Das ist die rote Telefonzelle an der Schule im Dürener Stadtteil Hoven.
Und dies ist der Gitterschrank im Zentrum Düren-Mariaweilers.
Und Heriberts Nichte hat zusätzlich noch einen Bücherschrank in der Jülicher Innenstadt bedient.
Wer nun meint, er hätte auch solche Möglichkeiten, darf sich gerne per Mail melden. Natürlich sind die Bestände limitiert – irgendwann ist halt nichts mehr da -, aber ein bisschen was geht noch.
Sowas bekommt ein Verleger zu Weihnachten
Der Kleine ist nun da
Das ist er, der Utax P-C3563i MFP, heute morgen geliefert und installiert. Er ist klein, knuffig, schnell und sehr leise — und kann das Gleiche wie der Sharp (außer Drucke auf DIN A3).
Mein Großer kommt weg
Das ist ein Sharp MX-4112N. Ein Digitaldrucker. Mit A3- und A4-Fach. Und mit einem gigantischen Zusatzpapierbehälter (vorne im Bild). Und hinten dran (hier nicht sichtbar) ein Sattelheftfinisher.
Er stand lange in Murnau bei meinem früheren Arbeitgeber im Vertrieb und leistete gute Dienste. Als der Leasingvertrag auslief, griff ich zu, nahm ihn mit von Eschenlohe nach Murnau und später dann nach Winnert. Inzwischen ist er w2ohl fünfzehn, sechzehn Jahre alt — und heute verlässt er mir. Sein (durchaus kleinerer) Nachfolger ist bestellt und weil er so alt ist, dass es keine Ersatzteile mehr und auch eine Wartung (1300,- Euro plus Märchensteuer) nicht wirklich lohnt, werde ich ihn gehen lassen.
Ich werde ihn vermissen. Man gewöhnt sich so an die Macken von solchen Geräten. Und auch an die echt positiven Features. Aber am Ende ärgert man sich nur darüber, dass eine solche Technik so schnell im Schrott landen muss, weil die Produktentwickler dann doch wieder nur Murks abgeliefert haben.
Mein Großer, ich werde dich vermissen. Sei mir nicht böse.
Keine ganz leichte Geburt
Die von Achim Stößer und Stefan Junghanns gemeinsam herausgegebene Anthologie »Diesseits fremder Sterne« hatte einen etwas holprigen Start. Eigentlich schon für Januar 2026 fertiggestellt, verzögerte sich die Produktion: Achim Stößer hatte eine Story von Ray Bradbury neu übersetzt, aber die Rechteinhaber an den Werken Bradburys waren unwillig. Unser Angebot wollten sie nicht annehmen, ein eigenes Angebot wollten sie nicht machen. Ergo: Das war’s mit Bradbury in dieser Anthologie. — Aber nun ist sie da (d.h. — am 11. März erscheint sie dann auch physisch in dieser Welt):
Achim Stößer & Stefan Junghanns (Hrsg.)
DIESSEITS FREMDER STERNE
Eine Science-Fiction-Anthologie
AndroSF 229
p.machinery, Winnert, März 2026, 196 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 497 7 – EUR 17,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 95765 664 3 – EUR 5,99 (DE)

Diese Sammlung umfasst Erzählungen von unserem und anderen Planeten, zukünftigen Gesellschaften und digitalen Wirklichkeiten. Doch im Zentrum steht stets das Menschliche: Verantwortung, Mitgefühl und der Umgang mit Macht, Technik und Umwelt. Mit jedem technologischen Fortschritt wachsen unsere Möglichkeiten, aber auch unsere Verantwortung: gegenüber Menschen, anderen Tieren, Maschinen und den fragilen Ökosystemen, von denen wir abhängen.
In manchen dieser Welten scheinen Hunger, Umweltzerstörung und Konflikte überwunden. Andere Geschichten zeichnen Zukunftsbilder, in denen sich unsere heutigen Probleme verschoben und verdichtet haben: Kontrolle wird delegiert, Mitgefühl verlernt, Verantwortung ausgelagert. Der Fortschritt ist allgegenwärtig – aber nicht für alle.
»Diesseits fremder Sterne« richtet den Blick nicht auf eine ferne Zukunft, sondern auf die Entscheidungen, die wir heute treffen. Vielleicht müssen wir die Sterne nicht erreichen, um etwas Wesentliches zu erkennen. Vielleicht genügt es, uns zu fragen, wer wir sein wollen – als Menschen unter fremden Sternen.
Mit Kurzgeschichten von Galax Acheronian, Axel Aldenhoven, Volker Dornemann, Joshua Friedrichs, C. Gerald Gerdsen, Parker Heimlich, Stefan Junghanns, C. A. Raaven, Nob Shepherd, Beatrice Sonntag, Achim Stößer, Wolfgang Weinberger und Maximilian Wust.
Peter Mathys (13.10.1941–07.02.2026)
In den späten 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war eine meiner wichtigsten Lektüren das »Utopia-Magazin«. Kurze Erzählungen haben mich schon immer mehr gereizt als langatmige Romane; als der Pabel-Verlag nun in diesem Magazin einen Kurzgeschichten-Wettbewerb ausschrieb, hätte ich mich gerne beteiligt – allerdings fiel mir nichts ein. Zumindest nichts, mit dem ich – meiner Meinung nach – eine Chance gehabt hätte. Es gewann – zu meinem Erstaunen, ein wenig Neid war auch dabei – ein Gymnasiast aus Basel, der sogar noch ein Jahr jünger war als ich: Peter Mathys mit seiner Story »Die Weltraumkapsel«. Die Geschichte wurde in »Utopia Magazin 255« veröffentlicht und nur kurze Zeit später auch von »Fiction«, dem französischen Ableger von »The Magazine of Fantasy and Science Fiction« übernommen. In der Folge fand sich der Name Mathys noch als Übersetzer; da das Magazin mit der Folgenummer eingestellt wurde, blieben weitere Storys unveröffentlicht.
Peter Mathys studierte in Folge Jura und wurde erfolgreicher Anwalt mit Schwerpunkt Kartellrecht.
Als ich Ende 1996 das ZDF-Studio Bonn verließ und nach Staufen südlich von Freiburg/Breisgau zog, bemühte ich mich, Autoren der Science-Fiction und Fantastik im Umkreis der Oberrhein-Gegend aufzuspüren. Dabei entdeckte ich Peter Mathys wieder; er hatte seine Kanzlei in Basel und war sofort dabei, als ich die Autoren zu einem ersten Treffen nach Staufen einlud. Daraus bildete sich schnell die »Autorengruppe Phantastischer Oberrhein«.
Wir trafen uns regelmäßig und Peter erhielt so aus unserer Runde Anregungen, wieder im SF- und Fantastik-Bereich zu arbeiten. 2021 konnte er bei p.machinery den Erzählband »Sonnenbrand« veröffentlichen. Wenig bekannt war bis dahin, dass er im Mainstream mehrere erfolgreiche Romane und Krimis veröffentlicht hatte, etwa »In Sachen Renner«, 1999, oder »Die Steuersünder«, 2012.
Im Beruf sehr erfolgreich, war der Kunstkenner und Kunstliebhaber (legendär: seine Sammlung an Elfenbeinschnitzereien) als Autor zurückhaltend und bescheiden. Es pflegte das als solides Handwerk. Für die Schweiz nach 1945 ist er im Bereich SF und Fantastik ein unbedingt zu berücksichtigender Name.
– (Jörg Weigand)

Peter Mathys’ Vita im »Sonnenbrand«:
1941 in Basel (Schweiz) geboren und aufgewachsen gab er sich Mühe, die Schulen mit geringem Aufwand zu absolvieren, studierte Recht und Wirtschaft an den Universitäten von Basel und St. Gallen und doktorierte mit einer Dissertation, die – wie sich bald zeigte – niemanden interessierte. 1959 gewann er den ersten Preis im Kurzgeschichtenwettbewerb eines Science-Fiction-Magazins in Deutschland. Die Kurzgeschichte wurde übersetzt und auch in Frankreich veröffentlicht.
Mit Begeisterung arbeitete er als Journalist für zwei Tageszeitungen. Nebenher übersetzte er für einen deutschen Verlag Science-Fiction-Romane aus dem Englischen. Trotzdem brachte er die Uni problemlos hinter sich und wurde Rechtsanwalt und Notar. Es folgte ein Abstecher in die Rechtsabteilung eines Industrieunternehmens; er endete glanzlos mit dem Ablauf der vereinbarten Probezeit. Dank einem unerträglichen Seniorpartner endete auch der Eintritt in eine angesehene Anwaltskanzlei vorzeitig.
Deshalb gründete er mit Freunden kurzerhand eine neue Kanzlei, die heute zu den Großen in der Schweiz zählt. Die Lust zum Schreiben war ihm allerdings nicht ganz abhandengekommen. Seit 1996 sind vier Romane entstanden.
Zur Science-Fiction fand er Ende der Neunzigerjahre zurück. Versuchsweise verfasste er einige Geschichten, die in SF-Anthologien abgedruckt wurden. Die Einladung, in der Autorengruppe Phantastischer Oberrhein mitzuwirken, hat ihn motiviert, die Fragestellungen und Möglichkeiten der Science-Fiction schriftstellerisch auszuloten. Er freut sich darauf, noch einige Ideen zu realisieren.

Die p.machinery informiert
Neuigkeiten aus meinem Verlag finden sich diesmal hier.
Wenn der Kiefer einmal liest …
… dann geht die Einladung an mich garantiert verloren. So geschehen in diesem Fall. Am Wochenende 07./08.02. hat Peter Kiefer vor immerhin 50 (in Worten: fünfzig) Zuhörern gelesen, einerseits eine alte Geschichte mit dem Titel „Eingriff“ aus seinem Buch „Stausbergs Geschichten“ (siehe unten; es ist noch bei Amazon & Co. zu bekommen), andererseits eine unveröffentlichte Geschichte (siehe hier), die er derzeit noch nicht so recht unterbringen kann. Ach ja. Gelegenheit verpasst. Schade. Aber nicht mehr zu ändern. Aber dafür habe ich ja einige seiner Geschichten verlegen dürfen.

