Fünfzehn

Heute vor fünfzehn Jahen haben wir unsere Kim, die damals noch Gigi hieß, in einem Tierheim in Odelzhausen geholt. Ich erinnere den Moment mit einem kleinen, unauffälligen, irgendwie scheuen und irgendwie auch ängstlichen Hund, was nach einer vielstündigen Fahrt aus Ungarn wohl auch kein Wunder war. Gigi, die wir praktisch sofort Kim nannten (weil sie mich an meine allererste Kim erinnerte), lag dann vorne im Fußraum des Beifahrers zwischen den Füßen meiner Gattin. Und daheim dauerte es dann zwei, drei Tage, bis sie genügend Vertrauen gefasst hatte, dass sie überhaupt Nahrung zu sich nahm. Und alles danach war eine wundervolle Zeit mit einem wundervollen Hund …
Das Foto stammt vom März 2011 – damals war sie vermutlich anderthalb Jahre alt –, das man uns damals quasi als Entscheidungshilfe übermittelte. Die Entscheidung indes war schnell getroffen. Und nie ein Fehler.

Zu schön, zu weit

München ist nicht mehr mein Zielort, seitdem der Hamburger Elbtunnel immer mehr zum Schwarzen Loch mutiert. Aber dennoch soll die Einladung von Angelika Mühlbauer nicht einfach untergehen — bekanntermaßen ist die Ikebana-Szene in München und Umgebung sehr, sehr lebhaft. Und mich erinnert es daran, dass die p.machinery mit dem Thema Ikebana ihren Anfang genommen hat.

Kein Schnellschuss

Und doch überraschend, diese Veröffentlichung. Nicht nur, weil sie zuvor nicht großartig angekündigt wurde – Stichwort: Neuigkeitenbrief –, sondern auch aufgrund der Geschichte. Sehr ausgefallen, etwas Besonderes, ein Stück Science-Fiction, das man so nicht oder jedenfalls nicht so oft findet. Ein ausgefallenes Universum – und in diesem Roman ist die Zukunft sehr, sehr weit weg. Es lohnt sich, darüber nachzudenken.

Hans Jürgen Kugler
STILLE ERDE <– Details hier
AndroSF 241
p.machinery, Winnert, Mai 2026, 252 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 511 0 – EUR 23,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 95765 653 7 – EUR 7,99 (DE)

Und Eva wurde gelesen

Am 05. Mai – einem typischen Tag für Heiraten = 05.05. – haben Elke und Kai gelesen. Aus »Ein Fall für Eva«. Umd dem Verlauten nach, war die Lesung ein Erfolg. Reichlich Besucher und Zuhörer. Reichlich Buchkäufer. Eine Superstimmung – vor allem durch Elke von Sonnenschein in ihrem Rollstuhl, die wohl einmal mehr bewiesen hat, dass körperliche Beeintrüchtigungen nicht hinderlich sind, ein positives Lebensgefühl zu haben und auszustrahlen. Heinsberg ist von Winnert eine halbe Ewigkeit entfernt, weshalb ich nicht teilnehmen konnte, aber so im Nachhinein … Mein Kompagnon Kai Beisswenger alias Kai Schattenmann hat schon einen schönen Job.

InterNOVA online 8: SF aus Deutschland

Die achte Onlineausgabe InterNOVAs präsentiert unter dem Titel »Beyond the Boom« Science-Fiction aus dem deutschsprachigen Raum:

Michael K. Iwoleit (Ed.)
BEYOND THE BOOM
Contemporary German Science Fiction
InterNova Vol. 8 • 2026
p.machinery, Winnert, March/April 2026, 226 pages, PDF + eBooks
ISBN PDF: 978 3 95765 654 4
ISBN ePub 978 3 95765 655 1

Vol. 8 includes the following stories and essays:

Michael K. Iwoleit: Editorial

*** Fiction
Thomas Grüter: Wildlife
Sven Klöpping: Buddha Dies
Thorsten Küper: Project 38 or The Game of Small Causes
Michael K. Iwoleit: Planck Time
Thorsten Küper: Reconstructor
Helmuth W. Mommers: Rest in Peace
Horst Pukallus: The Age of the Burning Mountains
Helmuth W. Mommers: Habemus Papam
Thomas A. Sieber: Enola in Eternity

*** Classics
Ronald M. Hahn: Hey, Mr. Spaceman!
Thomas Ziegler: Marathon

*** Nonfiction
Christoph Grimm: Pigeonholed in a Fishbowl. A Survey of Contemporary German Science Fiction Literature
Franz Rottensteiner: German Science-Fiction in English Translation Before World War II

Available online internova.worldculturehub.net/2026/03/06/march-2026 or for download (PDF, ePub, mobi, azw3) at https://www.pmachinery.de/internova/online/in08.zip.