Bei diesem Video fragt man sich unweigerlich, ob Bruno Mars die Show für Victoria’s Secret gemacht hat – oder ob es nicht doch umgekehrt war. Aber wie auch immer: Es ist sehenswert.
Bruno in der Karre
Schräg, aber ausgesprochen sehenswert. Nicht zuletzt oder vor allem auch wegen James Corden.
Ach ja, und Schweigern …


Mars Up mit Jackson
Der Jackson in diesem Video ist natürlich nicht der Leibhaftige. Aber es ist auch keine KI-Figur. Es handelt sich vielmehr um einen der inzwischen zahlreichen »Klone«, die Jacksons Rollen in verschiedenen Ebenen übernehmen und darstellen, so ja auch zum Beispiel im Musical »MJ«, das hier in Hamburg läuft.
Ohrwurmproduzent
Seit seinem »Uptown Funk« geht mir Bruno Mars nicht mehr aus dem Ohr. Ums Verrecken nicht. Vor diesem »Uptown Funk« kannte ich den Mann nicht, muss aber nun peu à peu feststellen, dass ihn die ganze Welt kennt. Nur ich nicht. Und sein neuester Ohrwurm wurmt auch wieder in meinem Ohr.
Und auch Impfingen gönnt sich p.machinery

Unsere Bücher in Gamburg

Propaganda in Tauberbischofsheim

Der zweite van Hengel zwischen den Stühlen
Willli van Hengel
HAUTLICHKEIT
Zwischen den Stühlen 20
Zwischen den Stühlen @ p.machinery, Winnert, April 2026, 184 Seiten
Paperback: ISBN 978 3 95765 509 7 – EUR 17,90 (DE)
E-Book-ISBN 978 3 95765 657 5 – EUR 5,99 (DE)

Nicolai ist ein Suchender. Einer, der denkt, fühlt, begehrt – oft zu viel, oft zu tief, zu nah, zu offen, zu ehrlich. Er schreibt, um sich zu finden. Er liebt, als gäbe es kein Danach. Und manchmal überschreitet er eine Grenze, weil er sie im Moment nicht spürt.
Nach einem Augenblick der Nähe, der kippt – nach Worten, Gesten, vielleicht einer Berührung, die zu viel war –, wird Nicolai in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Nicht wegen Böswilligkeit, sondern wegen einer Empfindsamkeit, die keinen Halt mehr findet. Was folgt, ist kein Rückzug aus der Welt, sondern ein innerer Gang durch sie hindurch. In Aufzeichnungen, Gesprächen und Erinnerungen versucht Nicolai zu begreifen, wie Begehren, Sprache und Wahrheit ineinandergreifen – und wo sie sich gegenseitig zerstören.
Hautlichkeit erzählt von der Zerbrechlichkeit menschlicher Nähe. Von Liebe, die sich selbst verfehlt. Von Gedanken, die Körper werden, und Körpern, die nach Worten suchen – zwischen Erinnerung und Gegenwart, Begehren und Zweifel, Haut und Selbstauflösung.
Ein intensiver, sinnlicher Roman über das Schreiben als letzte Form von Zärtlichkeit. Und über den Versuch, aus der eigenen Haut zu schlüpfen, ohne sich zu verlieren. Ein Buch für Leserinnen und Leser, die bereit sind, sich einzulassen: auf Gedanken, die schmerzen können, und auf eine Sprache, die nichts glättet – roh, poetisch, klar.
Willi van Hengel, geboren 1963 in Oberbruch an der niederländischen Grenze, hat Philosophie, Germanistik und Politische Wissenschaften in Bonn studiert. Nach dem Magisterabschluss über Friedrich Nietzsche und Jacques Derrida (»Dekonstruktion im Blick auf Nietzsche« – was sein Lebensthema blieb) begann er literarisch zu wirken und veröffentlichte 2006 seinen ersten Roman, den Briefroman »Lucile«. 2008 folgte der zweite Roman »Morbus vitalis« und schließlich der Gedichtband »Wunderblöcke« (2010). Zwischenzeitlich zog es ihn der Liebe wegen nach Berlin an den Weißensee, wo auch seine beiden Theaterstücke »De Janeiro – ein Punk ertrinkt in Weißensee« (2018) und »flanzendörfer« (2021) uraufgeführt wurden.
Im Jahr 2022 erschien sein Roman »Dieudedet oder Sowas wie eine Schneeflocke«. 2024 brachte er gemeinsam mit Magnus Tautz sein erstes Hörbuch heraus: »Wir werden über die Einfachheit unserer Liebe staunen«. 2025 erblickten gleich zwei Werke das Licht der Welt: der Roman »Entstellung des Gesichts« sowie sein sinfonisches Hörbuch (mit Magnus Tautz und Tobias Breyer) »Keiner Lippen Winter schweigt. Zweischneidiges Selbst: bin vollendet«.
Im Berufsleben ist van Hengel als Lektor für mehrere Verlage sowie im Deutschen Bundestag tätig.
Der Fürstenberger zwischen den Stühlen
Gerd Fürstenberger
UNGEHEURER ALLTAG
Ein Roman in Geschichten
Zwischen den Stühlen 19
Zwischen den Stühlen @ p.machinery, Winnert, April 2026, 184 Seiten
Paperback: ISBN 978 3 95765 508 0 – EUR 17,90 (DE)
E-Book-ISBN 978 3 95765 658 2 – EUR 5,99 (DE)

Wie lebt es sich mit einer Taube auf dem Kopf? Wie mit einem körperlosen Geliebten? Wie auf einer Reise ohne Ziel? Wie ist es, wenn der Alltag zu etwas Ungeheurem wird, voller Überraschungen und unvorhersehbaren, ja fantastischen Wendungen?
Wie sehr der Alltag selbst fantastisch ist: Das erfahren Sie in diesem Buch. In ihm verfolgen Sie den »ungeheuren Alltag« mehrerer Personen, die in Ihrer Nachbarschaft leben könnten. Sie lesen Geschichten von »Menschen wie du und ich«, voller Zufälle, Glück und Unglück, Liebe und Hass – Geschichten, die sich im Lauf der Lektüre immer mehr miteinander verflechten. Sie tauchen ein in ein Erzählwerk voller Leben, Kontraste, Farben und Formen, die sich wie ein Mosaik zu einem Ganzen fügen – eben zu einem kurzweiligen, packenden Roman.
Gerd Fürstenberger ist in Speyer am Rhein geboren und in Germersheim aufgewachsen. Nach Stationen in Heidelberg und Berlin lebt er heute in Nürnberg. Der M.A. der Philosophie und Vater verdient seine Brötchen als Journalist und Dozent. Seit frühester Jugend verfasst er erzählende Prosa und Lyrik, die er in Zeitschriften veröffentlichte und in mehreren Büchern gesammelt hat.
»Die Rheinpfalz« attestierte ihm »große, sensible Beobachtungs- und Gestaltungsfähigkeit, psychologisches Einfühlungsvermögen und feinsinnigen, versteckten, zuweilen gesellschaftskritischen Humor«. Und die »Nürnberger Zeitung« lobte: »Der Phantasie und dem Einfallsreichtum des Autors scheinen keine Grenzen gesetzt.«