Zwei Buchempfehlungen

Thomas Le Blanc, bekannt als Chef der Phantastischen Bibliothek zu Wetzlar, verfasst von Zeit zu Zeit Rundbriefe per E-Mail an einen auserlesenen Empfängerkreis. In diesen spricht er Buchempfehlungen aus, und zuletzt hat es gleich zwei Bücher der p.machinery erwischt:

Das Buch zu Monika Niehaus’ 70. Geburtstag bezeichnet er als »witzig und kreativ mit den umwerfendsten Geschichten«, und die »Bilderwelten des Rainers Schorm« sind in seinen Augen opulent »mit den faszinierendsten Illustrationen und der perfekten Ausstattung«. Für beide Bücher spricht er eine eindeutige Kauf- und Leseempfehlung aus, verbunden mit der Aufforderung, sich daran zu erfreuen.

Na, dann!

Dreigestirn

Auch wenn ich in Düsseldorf geboren bin und deshalb eine besondere Beziehung zur närrischen fünften Jahreszeit haben könnte, ist dem nicht so. Und dennoch: Daheim habe ich ein Dreigestirn:

Von links nach rechts: Kim (Ungarn, Prinzessin, seit gestern 12 Jahre alt), Susi (Rumänien, 5 Jahre), Naomi (Griechenland, Griechin reinsten Wassers, im Januar 9 Jahre alt).

Unsere Prinzessin ist 12

Heute ist sie zwölf Jahre alt geworden: Kim, unsere ungarische Prinzessin. Alt ist sie geworden, ein wenig schwerhörig. Vielleicht sieht sie auch schon nicht mehr so gut, denn des Öfteren muss sie genau hinschauen, um ein Leckerli am Boden zu finden. Alt ist sie nun, und gesundheitlich steht es mit ihr nicht zum Besten. Die Knochen wollen nicht mehr so recht, die Muskeln haben schwer abgebaut und glatter Boden — von dem es bei uns viel zu viel gibt <seufz> — macht ihr immer häufiger zu schaffen. Aber noch giert sie nach Leckerlis, noch läuft sie gerne draußen frei, noch geht es. — Meine süße Maus, mein allerliebster Mausekäfer … ich … nein, WIR wünschen dir noch eine lange, lange Zeit bei uns und mit uns und mit den beiden anderen Mädels an deiner und unserer Seite.

Thomas Franke im literarischen Interview

Das literarische Interview mit Thomas Franke, Gunnar Sohn und Paul Remmel findet am 12.11.2021 ab 19 Uhr (Winterzeit!) als Facebook-Veranstaltung statt: hier. Es geht um Bücher – die in Arbeit befindliche Neuausgabe von Arno Schmidts „Gelehrtenrepublik“, die Herbert-W.-Franke-SF-Werkausgabe der p.machinery und andere Projekte, die Thomas Franke in petto hat. Ob man sich bei Facebook anmelden muss, um die Veranstaltung zu verfolgen, ist nicht bekannt, jedoch nicht auszuschließen; andererseits ist „Das literarische Interview“ bei Facebook öffentlich …

Neuesten Informationen zufolge kann man das Interview auch auf Youtube anschauen:

#DasLiterarischeInterview über die Gelehrtenrepublik von Arno Schmidt

Scheitern

  • 09:30 Uhr: Frau fährt zur Arbeit. Vorher hat sie Susi das Geschirr abgenommen.
  • 11:15 Uhr: Erste Versuchsreihe, Susi ihr Geschirr anzulegen. Mit Käseunterstützung. Sie verweigert sich.
  • 11:30 Uhr: Zweite Versuchsreihe. Kein Erfolg.
  • 11:40 Uhr: Auch das Halsband möchte sie sich nicht anlegen lassen. Inzwischen verkriecht sie sich zu Naomi in die Hundehütte in der Diele, die von allen drei Hunden als einer der bedeutendsten Rückzugspunkte genutzt wird.
  • 11:50 Uhr: Gassigang mit Kim allein, damit Susi nicht allein daheim bleiben muss (wie sie das packt, wissen wir noch nicht). Freilauf auf dem Norderweg. Kim hat keine Lust, trottet hinter mir her und beschleunigt ihren Schritt auch nicht, wenn ich zur Leckerlitasche greife. Stattdessen stolpert sie des Öfteren.
  • 12:30 Uhr: Heimkehr mit Kim, die gleich ein Leckerli haben möchte. Kann sie sich abschminken. Neuer Versuch, bei Susi einen Erfolg zu verbuchen. Gestrichen.
  • 12:35 Uhr: Gassigang mit Naomi allein. Während sie sonst immer zögerlich mitgeht, wenn sie allein ist, ständig zurückschaut, ist sie heute eine tolle Begleitung, erfreut, mit Herrchen allein Gassi gehen zu dürfen. „Herrchen hat Zeit für mich“, scheint sie zu denken und sich zu freuen.
  • 13:15 Uhr: Heimkehr mit Naomi. Das war ein schöner Gassigang, der mich ein wenig trösten konnte. Leckerlis für alle; Susi würde es nicht verstehen, warum sie keines bekommt. Und eigentlich hat sie ja auch nichts verbrochen.
  • 13:30 Uhr: Mittagessen fällt aus. Keine Zeit.
  • 15:05 Uhr: Neue Versuchsreihe … ihr wisst schon. Das Ergebnis ist bekannt. Inzwischen weicht Susi mir aus, versteckt sich, sobald ich das Geschirr oder das Halsband in der Hand halte.
  • 15:20 Uhr: Kim macht keine Anstalten, Gassi gehen zu wollen. Sie lässt sich aber zu einer kleinen Runde überreden.
  • 15:45 Uhr: Ich mache noch eine Runde mit Naomi.

Insgesamt erfreute mich die Gelegenheit, zu scheitern. Es gibt so wenige Dinge, die das Leben bereichern. Und freilich liegt die Priorität, Susi nach dem Morgangassi das Geschirr abzunehmen und mich dann bei dem Versuch, es ihr wieder anzulegen, scheitern zu lassen, deutlich höher als die Priorität eines Gassigangs für Susi, mit Schnüffeln, Pieseln und anderen Unwichtigkeiten.

Tiny Stricker liest wieder

Und zwar am 12. November ab 19.30 Uhr im MLb in der Milchstr. 4 zu München. Siehe auch hier. Seinen »Mercedes für Täbris« gibt es derzeit vom MaroVerlag und 2022 auch in unserer Werkausgabe. Wo das »Hotel Amir Kabir« erscheinen wird, ist noch nicht klar – das Manuskript ist noch ganz frisch.

Zur Erinnerung: Leben als Literatur, Gerd Scherm liest

Damit das nicht in Vergessenheit gerät …

Gerd Scherm ist ein Multitalent – multipel preisgekrönt. In der p.machinery ist er als Autor, Grafiker und Herausgeber aufgetreten. Und nun haben wir die Freude, eine Lesung bekanntzugeben:

Lesung Gerd Scherm
Leben als Literatur
Musik: Manuel de Roo, Gitarre

Montag, 8. November 2021 um 20 Uhr
Logenhaus Fürth
Dambacher Str. 11

Wir laden ein zur Buchpremiere der Autobiografie von Gerd Scherm:
Einmal Leben und zurück
Der sinnliche Band mit über 200 Abbildungen entfaltet ein facettenreiches Leben.
Der Autor beschreibt auch, wie er ausgerechnet am Ort der Lesung zur Freimaurerei gefunden hat.

Als weiteres Glanzlicht liest Gerd Scherm aus seinem bibliophilen Prosabändchen
Der Mann, der im Chelsea Hotel einen Zimmerbrand bestellte

Über Ihren Besuch freuen sich der Autor, der Gitarrist und die Freimaurerloge »Zur Wahrheit und Freundschaft«.

Es gilt die 3G-Regel!

Um Voranmeldung wird gebeten – bitte nutzen Sie unser Formular:
http://www.zurwahrheitundfreundschaft.de/index.php/aktuelles
oder
Email: frm@manuelderoo.net

Werbung auf dem PentaCon

PentaCon 2021
Dresden
05.-07.11.2021
https://www.palitzschgesellschaft.de

Bedauerlicherweise finden sich auf der Veranstalterseite und auch sonst im Netz nicht sonderlich viele Informationen zum Con. Im SFCDforum gibt es die Abbildung einer Anzeige, mehr aber auch nicht. Vor allem nicht auf sfcdcon.de, wo es wirklich sinnvoll wäre. Aber gut. Das ist ja nicht mehr mein Problem …

Kempen, Bernhard, ARKADIA

Kempen, Bernhard, DARLING