Tagwerk 8/1–11/1

  • 8/1: Korrektorat eines Krimis. Schönes Buch, spannend. Nach der ersten Hälfte heute ist nicht klar, wer der Böse ist.
  • Das Lektorat ist ein bisschen merkwürdig. Durchgängig falscher Einsatz des Wortes »gleichsam«, wo eigentlich »gleichermaßen«, »zugleich« oder »sowohl als auch« gemeint sind.
  • Und die »Spurensicherin« – gemeint ist hier eine weibliche Angehörige der Kriminaltechnik –, die ich zunächst für einen Verarschungsversuch hielt, hat sich dann als Tippfehler herausgestellt: »Spurensucherin« passt natürlich auch auf eine Kriminaltechnikerin.
  • 9/1: Korrektorat beendet. Es wurde dann doch klarer, wer der Böse war, aber bis zum Schluss war nicht klar, was mit der Ägypterin geschah. Schönes Buch, gut zu lesen, empfehlenswert.
  • 10/1: Buchhaltung. Alles halb so wild, sieht man von den verdammten Honorarabrechnungen ab, die einen immensen Haufen Zeit fressen, weil Daten aus drei, manchmal vier Quellen zusammengesucht werden und auf einen Nenner gebracht werden müssen. Und irgendwo hakt es immer.
  • 11/1: Morgens Belege geschrieben. Rechnungen.
    Danach E-Mails beantwortet, denn der E-Mail-Tag am 9/1 war natürlich ausgefallen.
  • Mittagsgassi: kalt, stark windig, feucht. Laut Regenradar sollte es nicht regnen, aber der wusste ja nicht, dass ich mit den Hunden raus bin. Da regnet es immer. Ich hatte sogar schon mal so eine Comicwolke. Ihr wisst schon, die ganze Welt liegt im prallen Sonnenschein, nur über dem Protagonisten regnet so ein kleines schwarzes Ding ab.
  • Und die Straßen sind dreckig. Die Bauern schaufeln mit ihren Traktoren Schlamm auf die Straßen, kommen aber nicht auf die Idee, dass man die Batzenorgie schon aus Verkehrssicherheitsgründen beseitigen könnte. Muss ja auch nicht. Das einzige Reinigungsfahrzeug im Ort gehört dem Deppen, der mal auf den Hinweis meinte, er würde in einer 30er-Zone zu schnell fahren: »Das Ding fährt doch nur vierzig.«
  • Und beim Kauf von Audis ab A4 (inklusive) und Mercedes Kombis (alle Jahrgänge, alle Modelle) gibt man offensichtlich sein Hirn ab. Anders ist nicht zu erklären, dass die ortsansässigen Raser nicht raffen, dass Winnert – mit Ausnahme der Hauptstraße – eine 30er-Zone ist. Und wozu Abstand halten, wenn’s nass und siffig ist?
  • Abendgassi: Die Diskrepanz zwischen Realität und Regenradar ist einmal mehr so groß wie der Abstand der Worte im Wörterbuch.
  • Und der Rest? Kleinkram.

Tage des Wiederbelebens

Als in Deutschland die Märchensteuer von 19 auf 16 und von 7 auf 5 Prozent gesenkt wurde, erwies sich KDP als »kleines dämliches Pack«, denn aus reiner Faulheit gibt man dort Nettopreise ein und KDP rechnet die jeweilige Meerschweinchensteuer oben drauf. Problem: In Deutschland unterliegen Bücher einer Preisbindung, und so stand ich – wie viele andere KDP-Nutzer auch – vor dem Problem, die Nettopreise bei KDP entsprechend anzupassen, um am Ende den z. B. im VLB hinterlegten »offiziellen« Verkaufspreis auch in dem halben Jahr der Steuersenkung zu erhalten.

Das war mir zu doof. Das wären bei mir weit über 100 Titel gewesen, und KDP neigt zusätzlich noch dazu, bei jeder Gelegenheit mit irgendeinem Scheiß daherzukommen, warum ein Buch nicht (mehr) freigeschaltet werden könne. Ich habe mehr als einmal Schadenersatzforderungen angedroht, damit das aufhörte. Wie gesagt, das alles war mir zu doof.

Also habe ich alle Titel bei KDP deaktiviert – löschen kann man sie ja nicht –, wodurch sie aus dem Amazon-Shop verschwunden sind. Halt, nein, nicht verschwunden – sie waren (und sind) einfach nicht lieferbar.

Peu à peu belebe ich die Titel auf anderem Wege wieder. Mit meinem (neuen) Partner Bookwire kommen die Printtitel wieder auf den Markt. Das ist allerdings ein nicht zu unterschätzender Haufen Arbeit: geringfügige Anpassung des Buchblocks, Erstellung von drei verschiedenen Covervarianten (manchmal sind es auch nur zwei, bei Hardcovern auch nur eines, weil nur ein Bookwire-PoD-Partner Hardcover kann … immerhin …), Dateneingaben, Uploads und so weiter und so fort. Pro Titel kann man von bis zu 60 Minuten Zeitaufwand ausgehen.

Heute gab es drei Autoren, die von einem ganzen Tag Arbeit profitieren durften:

  • Julia Beylouny mit ihren drei »Durch die Flut«-Titeln »Weltenreise« (Fantasy 8), »Das Flüstern der See« (Fantasy 11) und »Tiefe Wasser« (Fantasy 14), sowie »Lisanne« (Fantasy 19) und das Bändchen »Menschliche Augenblicke« (Außer der Reihe 23);
  • Kai Beisswenger mit seinen Titeln »Der verlorene Bruder« (Action, Thriller, Mystery 5), »Schräge Helden« (Außer der Reihe 19) und »Finger im Spiel« (Action, Thriller, Mystery 12); sowie
  • Dirk C. Fleck mit »GO! – Die Ökodiktatur« (AndroSF 38), »Feuer am Fuß« (Band 3 der Maeva-Trilogie, AndroSF 49), »Palmers Krieg« (Action, Thriller, Mystery 9), »99NOTES« (Außer der Reihe 24) und »La Triviata« (Außer der Reihe 31), wobei es drei der Titel sowohl als Paperback als auch als Hardcover gibt.

In einigen Tagen sind die Bücher über die üblichen Internetbuchportale verfügbar – und durch Bookwire erstmals auch im Barsortiment, dem Buchgroßhandel (Libri ausgenommen; die haben ja keine Lust mehr auf Kleinverlage).

Kein Bezug zur Realität

Die Zeiten, in denen man der Science-Fiction unterstellte, ihr fehle der Bezug zur Realität, sind inzwischen wohl längst vorbei. Viel zu viele Near-Future-Szenarien wurden und werden beschrieben, in der Regel und gerne als Dystopien, denn unsere heutige Welt ist offensichtlich so toll, dass es nur noch schlimmer werden kann.
Natürlich fehlt auch diesem SF-Werk der Bezug zur Realität. Obwohl die Zeiten des sogenannten und angeblichen Klimawandels ein abgesoffenes Norddeutschland durchaus zu einem Near-Future-Szenario machen könnten, ist die Ursache für diesen Hintergrund der Geschichte ein ganz anderer – wenn auch wieder einer mit erkennbarem Realitätsbezug, denn wer erinnert sich nicht an Auswirkungen dubioser Geschäftspraktiken am Aktienmarkt, angefangen von der Dot-Com-Blase Anfang der Zweitausender, bis hin zu den Lehman Brothers 2008 und der Finanzkrise, die dem Bankhaus (angeblich) den Garaus machte.
Fakt ist jedenfalls, dass Dieter Rieken seine Geschichte über Menschen in einem Norddeutschland unter Wasser – nicht vollständig, aber größtenteils – spielen lässt, und das Ganze hat nicht nur grundsätzlich einen Reiz, sondern vor allem auch für mich als seit Ende 2018 in Nordfriesland lebendem Verleger, auch wenn ich mir hier wenig Sorgen machen muss: Winnert und Umgebung liegt so hoch über dem Normalnull genannten Meeresspiegel, dass auch ein weiterhin ansteigender Wasserstand wenig Probleme verursachen dürfte. Jedenfalls hier in Winnert.
Reizvoll war und ist das Buch jedoch so oder so. Es ist eine schöne Geschichte, die nicht nur gut lesbar ist, sondern einfach auch Charme hat. Norddeutschland ist hier nicht fit, aber die Menschen haben nicht aufgegeben, das Böse – hier in Gestalt von Aktienmarktmanipulatoren und Terroristen – hat ein Gesicht, dem man in die Fresse hauen kann, weil es nicht schnell genug auszuweichen in der Lage ist, und auch, wenn die Krimielemente unverkennbar sind, die SF dem einen oder anderen SF-Fan zu wenig sein wird, und auch das Gefühl eines Heimatromanes nicht wirklich zustande kommen kann – die Mischung macht’s, und die Mischung macht es richtig. Genau richtig.

Details zum Buch: hier.

Alter Schinken, neu gepökelt

Klingt das defätistisch? Wenn ja – so ist es nicht gemeint. Es geht um eine ganz simple Sache:

Im Programm meines Verlags p.machinery gab es eine Reihe namens »Action, Thriller, Mystery«. Zwölf Titel sind in der Reihe erschienen – und sie erwies sich letztlich als »nicht Fisch, nicht Fleisch«. Die Mischung hat nicht gezogen, die Bücher – an sich qualitativ durchaus wert, veröffentlicht zu werden – haben ihre Zielgruppe nicht gefunden, weil eben auch der Genremix aus Action, Thriller und Mystery nicht funktionierte, nicht funktionieren konnte. (Ich glaube nicht an Binsenweisheiten wie die, dass Genremixe in Büchern nicht funktionieren; SF-Romane mit Krimielementen funktionieren ja auch.) Und letztlich ist es auch nicht einfach, Manuskripte zu finden, die mich als Verleger schon ansprechen – unverlangte Einsendungen kamen gar nicht, wenn ich mich recht entsinne.

Lies weiter … →

Ein kleiner Klassiker, neu geföhnt

Ich weiß ums Verrecken nicht mehr, wie der Kontakt zustande kam. Elke Becker und Alex Conrad hatten ihr Buch schon als E-Book laufen – und es läuft noch heute – und suchten nach einem Menschen, der ein Printbuch daraus machen wollte. Ich war dabei, aus mehreren Gründen. Ein Grund war, dass ich ein Inselfan bin, und die Geschichten, die allesamt auf Mallorca spielten, brachten bei mir etwas zum Klingen. Mallorca habe ich immer noch nicht gesehen und vielleicht schaffe ich es nie, so nahe das soundsovielte deutsche Bundesland auch liegen mag. Aber das Buch …
Und dann war da noch der Titelbildkünstler, ein Malteser … ein Malteser … konnte ich da Nein sagen? Keinesfalls!

Die »Mallorca-Schattengeschichten« erwiesen sich darüber hinaus als Verkaufsschlager. Die beiden Autorinnen – die ich liebend gerne in diesem Leben noch einmal persönlich kennenlernen möchte – waren anfangs auch finanziell unterstützend mit von der Partie, als es darum ging, einem mallorquinischen Anbieter Auflagen zu verkaufen, die in lokalen Kiosken und Souvenirläden landen sollten. Die ganze Konstruktion gab zu lustig komplizierten Mailwechseln Gelegenheit, weil die Abrechnungen zwischen den Damen und mir mitunter viel komplizierter erschienen, als sie es wirklich waren, ich als Abrechnender aber eher dem Schein traute, als dem, was wahr war. Hin und her, hin und her – Elke und Alex gehören unbestritten zu meinen liebsten Autorenkontakten. Nicht nur, aber auch, weil sie cool sind, geduldig, entspannt – was möglicherweise an Mallorca liegt – und nie mies drauf. Selbst wenn ich mal abrechnungstechnisch megamäßigen Bockmist produziert habe. Am Ende fanden wir immer die richtigen Euros auf den richtigen Konten.

Die Geschichte selbst haben mich angelegentlich der 2017er Ausgabe – das Buch, das zuvor bei Books on Demand produziert wurde, ist 2017 ausgelaufen – einmal mehr fasziniert. Es sind Geschichten, die es in sich haben. Krimigeschichten, denen immer ein wenig der Schalk im Nacken sitzt. Und das kleine böse Monsterchen hinter dem Herd – obwohl es natürlich solche Monsterchen in den echten Krimistorys nicht gibt. Und selbst wenn man wie ich keine Ahnung von Mallorca hat, spürt man etwas, das einen anrührt. Das Inselfeeling kommt rüber, und dann ist da immer etwas zwischen den Zeilen, das vielleicht nur zwei Deutsche beschreiben können, die schon lange auf der Insel leben und eben nicht nur Tourist sind.

An der Menge, die ich zu diesem Buch schreibe, kann man erkennen, dass es mir ein wichtiges Buch ist. Ich mag es – wie ich unbekannterweise auch die Autorinnen mag. Es ist mir wichtig, ja. Und es ist bemerkenswert, dass CreateSpace seine Hotlinerhorden hinter dem Zaun gehalten hat, obwohl ich damit rechnete, dass man beanstanden würde, das Buch wäre ja schon da gewesen … und ob ich das Recht … lala-lalaaaa …

Die Verlagsinfos zum Buch gibt es hier.

Und in der aktuellen Ausgabe gibt es auch eine Version im Druck des Schaltungsdienst Lange. Wer darauf abfährt, weiß ja, wo er ein Exemplar dieser Provenienz herbekommt. Hoffe ich.

Dritte Freude

Ich weiß nicht, wie es anderen Kleinverlegern geht, aber ich freue mich, wenn Kunden … äh, Autoren wiederkommen. Und das gilt natürlich auch für Herausgeber, Zeichner usw. usf.
Zum dritten Mal jedenfalls darf ich bei p.machinery eine Anthologie des Fantasyguide veröffentlichen, einer Internetseite, die schon auf mehr als zehn Jahre Tradition zurückblicken darf. Michael Schmidt hat in diesem Werk einige beeindruckende Storys zusammengestellt, und mit meinem Verlag beweise ich einmal mehr, dass ich Kurzgeschichten liebe und mir die Genres schnurz sind, so lange die Werke wie hier hohe Qualität bieten.

Michael Schmidt & fantasyguide.de präsentieren
DER LETZTE TURM VOR DEM NIEMANDSLAND
Fantasy 24
p.machinery, Murnau, September 2017, 282 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 104 4 – EUR 11,90 (DE)
eBook-ISBN 978 3 7438 3094 3 – EUR 5,99 (DE)

Weitere Details (z. B. die einzelnen Geschichten und deren Autoren) finden sich hier. – Und bekanntermaßen gibt es Ärger mit CreateSpace, was die Veröffentlichung des Buches über deren PoD-Schiene angeht; Genaueres liest der geneigte Leser hier.

Fast verhoben

Dass ich mich fast verhoben habe, könnte man mir unterstellen. Ja. Als Patrick Schön das Anthologieforum als eigenständiges Forum einstellen wollte, habe ich zumindest mal die Domain gesichert – zu einer Wiederbelebung eines echten Forums bin ich indes noch nicht gekommen. Allein bei Facebook dümpelt das Ding ein wenig vor sich hin.
Und dann waren da noch die Anthologien …

»2112 – Geschichten aus einer dystopischen Zukunft« erschien schon im August 2014 als AndroSF 42. »Die Schrecken der Vergangenheit« (Horror 6) dauerte dann bis Februar 2017 – und erst in diesen Tagen erscheint auch endlich die letzte von Patrick Schön herausgegebene Anthologieforum-Zusammenstellung mit einer Sammlung fantastischer Krimis: »Unfassbar!« (AndroSF 67).

Das Titelbild ist eine ganz winzige, aber bemerkenswerte Geschichte. Es gab kein Titelbild. Ein Grafiker hat aus seinem fertigen Fundus zwei Bilder geliefert, die mir spontan gefielen – aber nicht für dieses Buch. Auf wen ich mich aber immer verlassen kann, das ist Lothar Bauer: Seine beiden Cops, die nun das Titelbild zieren, kamen quasi von der Stange, waren fertig, haben gepasst – et voilà, endlich habe ich mal wieder ein frisches Lothar-Bauer-Titelbild.

Patrick Schön (Hrsg.)
UNFASSBAR!
Fantastische Krimis
AndroSF 67
p.machinery, Murnau, Juli 2017, 122 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 099 3 – EUR 8,90 (DE)
eBook-ISBN 978 3 7438 2529 1 – EUR 4,49 (DE)

Hochgeholt

Einen Fleck kann man immer wieder ins Licht der Öffentlichkeit zerren. Den Bierfleck auf dem Glastisch. Den Blutfleck auf dem Bettlaken. Den Rotweinfleck auf dem Sofa. Den …
Genug.

Dieser Fleck gehört noch einmal hochgeholt, denn Dirk C. Flecks »Palmers Krieg« stammt zwar aus dem Jahre 1993, ist aber auch heute noch – oder vielleicht gerade heute? – hochaktuell. Es geht um Öl, Erpressung, Umweltschutz. Es könnte auch um Plastik im Meer, Klimaerwärmung, Umweltverschmutzungen in Indien, Bangladesh und all den Dritte-Welt-Ländern, die sich eine wahre Gegenwehr nicht leisten können, gehen. Es geht gegen die, die gegen uns sind. Das ist das zentrale Motiv von »Palmers Krieg«. Auch nach 24 Jahren ist dieses Buch lesenswert. Ohne Zweifel.

Mehr Details zum Buch: hier.

Verdächte überall

Ein schönes Wort, nicht wahr? »Verdächte« ist die laut aktuellem Duden zulässige Mehrzahl von »Verdacht« … Aber darum geht es hier gar nicht. Oder doch.

Man könnte den Verdacht haben, Frank Lauenroth hätte zu allererst eine Idee zu einem Titelbild gehabt und Lara Möller danach den passenden Roman schreiben lassen. Jedenfalls kam Frank auf mich zu, ob ich den Actionroman »Detroit Undercover« von Lara veröffentlichen wollen würde. Ich würde sie kennen, weil ich mal eine Kurzgeschichte von ihr gehabt hätte … nun ja, kennen konnte man dazu nicht wirklich sagen. Aber es kam ja auch eher auf das Buch an.
Ich mag US-amerikanische Krimiserien; nicht alle, aber einige. Ich mag amerikanische Autos, ich mag Autoverfolgungsjagden – oder auch einfach nur Krimis, in denen Autos eine wichtige Rolle spielen. Insofern war die Entscheidung schnell getroffen. Bis das Buch fertig war, hat es ein Weilchen länger gedauert – aber nicht allzu lange.

Das Titelbild von Frank Lauenroth ist nicht ganz das Original. Ursprünglich stammte das Foto aus der Serie »Supernatural« – und die Aussichten, hier die Veröffentlichungsrechte zu erhalten, wären ganz sicher nicht preisgünstig gewesen. So wurde nach Alternativen gesucht – und natürlich auch gefunden. Frank hat das endgültige Titelbild (siehe unten) neu aufgebaut, das Fahrzeug steht nun anders herum und auch der Mann lehnt an der anderen Seite des Wagens. Detroit freilich blieb Detroit – es gibt ja Bilderdienste.

Lara Möller zur Frage, warum sie diesen Roman geschrieben hat: »Weil ich in dem Roman fünf Dinge verbinden konnte, die mich begeistern: hartgesottene Polizisten, coole Verbrecher, moralische Verwicklungen, schnelle Autos und die amerikanische Kulisse. Ich bin eine große Liebhaberin amerikanischer Serien und Filme und amerikanischer Schriftsteller. Zu meinen Favoriten gehören Dashiell Hammett, Raymond Chandler und Don Winslow. Großen Einfluss auf ›Detroit Undercover‹ hatte ebenfalls der schottische Schriftsteller Craig Russell, dessen ›Lennox‹-Serie äußerst inspirierend war.«

P.S.: Warum Verdächte im Titel? Nun ja, in der Geschichte geht es natürlich auch um solche. Nicht in der Hauptsache, das ist wohl eher die Action, aber so einige Verdächte finden sich dann doch. Vor allem, was die Verdächte der Bösen über den einen Guten angeht …

Babys erstes Baby

In meinem Verlag gibt es ja sogenannte Imprints. Das sternwerk von Sven Klöpping, Haller von Corinna Griesbach. Und auch Die|QR|Edition. Die hat nun die erste Ausschreibung aufgelegt:

Unter dem Titel »QR|codes – Wir. Sind die Zukunft.« präsentiert Die|QR|Edition ihre erste Ausschreibung zu einem Literaturwettbewerb zur Zukunft der digitalen Gesellschaft und der Intervention der Spezies »i:Code«. Innovation, Provokation, Vision, Spannung – und die praktische Definition des Begriffs der »Literatur 4.0« sind das Ziel. – Alle wichtigen Details finden sich hier.

(Die einzelnen QR|codes in der obigen Abbildung können mit der gratis verfügbaren App i-nigma problemlos gelesen werden. Probieren Sie es mal aus …).