Halloween ist nicht nur ein Tag

Am 30.10.2026 wollen Michael Siefener und Vincent Voss interessierte Zuhörer im geheiligten Lesesaal des »Sense of Wonder« (Grindelallee 73, 20146 Hamburg) mit ihren Geschichten begeistern. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Voranmeldung bitte an info@senseofwonder.online oder 040 413 55 129. Es ist kein Muss, aber wer es gerne möchte, kann auch verkleidet kommen.

Kai Beisswenger und die Buchmesse Mülheim

Die Buchmesse 2026 in Mülheim wurde erwähnt: https://www.pmachinery.de/archive/12998.

Kai Beisswenger ist ein reger Buchmessenbesucher. Er war für unseren Imprint »Zwischen den Stühlen« und natürlich auch für die p.machinery auf der diesjährigen Mülheimer. Er berichtet von gutem Wetter, keinem Regen, guten Besucherzahlen – vor allem an seinem Stand, der gut positioniert war. Prospekte gingen gut und sein Slogan »Schräge Bücher von schrägen Autoren für ziemlich schräge Leser« ist offensichtlich gut angekommen. Problematisch waren einmal mehr die Buchpreise, hat er mitgeteilt: Über 20 Euro kauft niemand Bücher. Wir denken uns was aus, um das aufzufangen. Die Buchpreisbindung hat zwangsläufig ihre Grenzen.

Die folgenden Fotos stammen von Kai Beisswenger.

 

REISSWOLF 54

REISSWOLF 54
Das fantastische Rezensionsmagazin
48 Seiten, DIN A5, Broschur mit Rückenstichheftung
ISSN 2942-1837
ISBN 978 3 95765 482 3 – EUR 4,95

Der »REISSWOLF« 54 enthält auf 48 Seiten Besprechungen zu Büchern von M. W. Craven, Leo am Bruhl, Karla Weigand, Ulrich Harbecke, Fritz Heidorn, Anne Weise & der Deutschen Klimastiftung, Victor Boden, Ian Rolf Hill, Friedhelm Schneidewind, Eufemia Carolina von Adlersfeld-Bellastrem, Hermann Wolfgang Zahn, Yvonne Tunnat & Chris Witt

Das gedruckte Exemplar gibt es beim Verlag und in seinem Buchladen zum Preis von EUR 4,95.

Download unter: https://www.reisswolf-magazin.de/edits/RW54komplett.pdf

#Science-Fiction #Fantastik #Fantasy #Horror #Rezensionen #Craven #amBruhl #Weigand #Harbecke #Heidorn #Weise #DeutscheKlimastiftung #Boden #Hill #Schneidewind #Adlersfeld-Bellastrem #Zahn #Tunnat #Witt

REISSWOLF 53

REISSWOLF 53
Das fantastische Rezensionsmagazin
48 Seiten, DIN A5, Broschur mit Rückenstichheftung
ISSN 2942-1837
ISBN 978 3 95765 481 6 – EUR 4,95

Der »REISSWOLF« 53 enthält auf 48 Seiten Besprechungen zu Büchern von Kij Johnson, Frank G. Gerigk als Herausgeber, Rebecca Campbell, Helga Lange, Peter S. Beagle, Daniel F. Galouye und Andreas Brandhorst im Vergleich sowie Joanna Russ.

Das gedruckte Exemplar gibt es beim Verlag und in seinem Buchladen zum Preis von EUR 4,95.

Download unter: https://www.reisswolf-magazin.de/edits/RW53komplett.pdf

#Science-Fiction #Fantastik #Fantasy #Horror #Rezensionen #Johnson #Gerigk #Campbell #Lange #Beagle #Galouye #Brandhorst #Russ

Malteser ohne Reihe

Die Reihe »ErlebnisMalta« ist eingestellt – mangels Resonanz. Offensichtlich ist Malta aufseiten der Interessenten nicht mal durch Minderheiten vertreten. Aber diesen Roman zu veröffentlichen, war mir ein Anliegen – aus verschiedenen Gründen. Und immerhin hat die im Mafiamilieu spielende Geschichte sogar ein fantastisches Element – den Malteserritter …

Karla Weigand
DER GEHEIMNISVOLLE MALTESERRITTER
Außer der Reihe 79
p.machinery, Winnert, April 2025, 152 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 181 5 – EUR 19,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 95765 904 0 – EUR 6,49 (DE)

»Sie sind nun mal ein verdammter Dieb!«, schrie sie, was die Menge der Gaffer vergrößerte. Aber Aufmerksamkeit war jetzt das Letzte, was Piero Sentelli gebrauchen konnte. So packte er blitzschnell zu, fasste die junge Frau grob am Oberarm und zerrte sie weg von der St. Lucia Street, in den dunklen Torbogen eines Hauses, eines ehemaligen Kinos, das, weil den Besuchern zu unbequem und altmodisch, abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden sollte.
Im Hof des leeren Gebäudes war es totenstill, bis auf das leise Getrippel und gelegentliche Gequieke von Ratten. Im schwachen Mondlicht war allerlei Gerümpel zu erahnen, das kreuz und quer herumlag; jedenfalls brachte es Jane zum Stolpern. Nur die eiserne Faust Pieros verhinderte, dass sie hinfiel.
Die junge Frau bekam es jetzt mit der Angst! Selbst wenn sie schrie, würde kein Mensch sie hören; sie war mutterseelenallein mit einem Banditen, der nichts zu verlieren hatte! Erst jetzt ging ihr auf, dass sie sich auf etwas eingelassen hatte, das etliche Nummern zu groß für sie war.
Nur wenige Meter abseits einer belebten Straße war es hier ruhig wie auf einem Friedhof. Trotz der immer noch warmen Temperatur begann sie, zu frösteln. So schnell konnte man gekidnappt werden!

Aber dann war da dieser Malteserritter …

Titelbild von: JJ Jordan (pixabay)

Thomas Franke im Showroom Renée Blume – I

Der Showroom ist in der Lindenstr. 69, 50764 Köln. Einlass ist um 19.00 Uhr, los geht es um 19.30 Uhr:

The Spooky Horror Poetry Showroom
– am Samstag, den 21. Oktober: »Geheimnisvolle Bilder«
Fotografien, Gemälden, Grafiken und Zeichnungen haftet grundsätzlich etwas Geheimnisvolles, Unergründliches an, das wegen genau dieses Geheimnis-, zutiefst ätherisch Ahnungsvollen als etwas Hochintellektuelles gründelt. Deswegen ist der Sauspieler und Grafiker Thomas Franke in den Zeiten inkonsistenter und widersprüchlicher Rechtslagen, wie wir sie im realen Kapitalismus durchleben müssen, der hochintellektuellen Meinung, daß deren Wirkung auf die Betrachter und das Nachdenken darüber, zu eigener schöpferischer Arbeit anregen, sei sie nun bildnerischer oder schriftstellerischer Natur, – zumindest ihn und seine Intellekstase betreffend. Zum Vortrag kommen z. B. die Erzählungen »Das ovale Porträt« von Edgar Allan Poe, »Die geheimnisvolle Zeichnung« von Erckmann-Chatrian, Howard Phillips Lovecrafts Story »Das Bild im Haus«, die Kurzgeschichte »Der Gelbe« des deutschen Schriftstellers Alfred Henschke alias Klabund, die chinesische Erzählung »Die Landschaft mit den Weiden«, die Erzählung »Das Familienbild« des ungerechterweise vergessenen, weil politisch unkorrekte Geschichten schreibenden österreichischen Schriftstellers Fritz von Herzmanovsky-Orlando und anderes Gedichtete.

Klare Leseempfehlung

Marianne Labisch hat Gabriele Behrends »Im Schatten der Hydrangea« rezensiert. Ihr Fazit:

Diese Frau ist mir so sympathisch, dass ich mit ihr leiden und hoffen kann. Eine Frau, der ich Zuspruch schicken und die ich umarmen möchte.
Es ist bestimmt nicht einfach, diese schwarzen Bilder zu zeichnen, ohne den Leser zu verschrecken, aber Gabriele Behrend ist das hier ganz vorzüglich gelungen. Sie schafft es sogar, einen Spannungsbogen zu ziehen, der einem das Weiterlesen zur Pflicht macht.
Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus.

Behrend, Gabriele, IM SCHATTEN DER HYDRANGEA