Noch ein Tag 02/12

  • Sie reihen sich aneinander. Einer nach dem anderen. Tag für Tag.
  • Gestern kamen die aktuellen Sprachnachrichten des VDS. Ich mag das Blatt. Es fühlt sich an, als würde es mich bilden. Im Sinne von Bildung. Sprachbildung. Ich denke, die Nummer werde ich hier besprechen, wenn ich sie durch habe.
  • Morgens dem Schaltungsdienst einen Druckauftrag gegeben. Und Nachdruckaufträge. Der Bestelleingang kann sich derzeit sehen lassen. Aber gut – es weihnachtet.
  • Dann Layout für ein Buch über Verschwörungstheorien. Aus dem Blickwinkel von Platon. Wird Band 51 »Außer der Reihe«.
  • Und nachmittags ein Lektorat. Neuer Auftrag. Zweites Buch einer Reihe einer Autorin, die auch schon bei p.machinery veröffentlicht hat.
  • Ärgerlich. Eines meiner letzten Bücher strotzt vor Fehlern. Meint ein Leser. Ich bin nicht sicher, ob da nicht eine Verwechslung der Textdatei passiert ist. Ich war überzeugt, bei der Fahnenkorrektur sorgfältig gewesen zu sein. Ärgerlich. Muss ich mir anschauen.
  • Kim geht es nicht wirklich besser, aber sie hat sich im Griff. So sieht es jedenfalls aus. Die Medikamentenlage ist problematisch. Sie bekommt unter anderem Gabapentin. Zweimal 50 mg pro Tag. Es gibt nur 100 mg-Kapseln. Hartkapseln. Tabletten gibt es erst ab 600 mg – und die kann ich dann nicht mehr dosieren. Dass Arzneimittelhersteller so überhaupt nicht nachdenken. Als wenn es sie gar nicht interessiert, was man als Anwender für Malessen mit ihrem Scheiß hat. Muff.

Die Tage 27/11 – 01/12

27/11

  • Das dritte Ikebana-Buch ist im Druck. Bzw. auf dem Weg dahin. Druckfreigabe erteilt. Und die ersten Bestellungen für Autorenexemplare kommen herein. Immerhin haben sich 31 Ikebanisten (plus die Autorin Ayako Graefe) an dem Werk beteiligt.

28/11

  • Kim geht es nicht gut. Medikamentenwechsel. Ein Medikament fehlt noch, das kommt erst am Montag. Wenn es meinem Hund nicht gut geht, geht es mir auch nicht gut.
  • E-Mail-Tag. Das Übliche.
  • Abends fünf Titel für den SERAPH 2021 eingereicht. Ich ahnte nicht, dass das so einfach geht.

29/11

  • Buchhaltung.
  • Fck!
  • Seit Ende August habe ich nichts mehr gemacht. Das ist die Strafe. Und es ist ja nicht so, dass ich das nicht wüsste.

30/11

  • Buchhaltung, Tag 2.
  • Fck!
  • Ansonsten Kleinkram erledigt.
  • Kim geht es nicht gut. Muff.

01/12

  • Die üblichen Aufgaben zum Monatsersten. Lexware-Nummernkreise aktualisieren. VLB-Lieferstati aktualisieren.
  • Beim Versuch, EON den Zählerstand per 30.11. zu melden, kann ich nur einen Vertrag erledigen. Der andere ist nicht zu finden. Chat aufgerufen. Die Chatpartnerin fängt mit 0815-Routinekram an. Daten aktualisieren. Abgebogen. Der Vertrag ist abgelaufen und Feierabend. Zählerstand für den zweiten Zähler via Chat übermittelt.
  • Stromio, der neue Anbieter, erlaubt gar keine Zählerstandsmeldung. Mit einer blöden Fehlermeldung. Von wegen maximal zwölf Mal im Jahr. Und nicht so kurz hintereinander. Toll. Der Vertrag mit denen läuft seit heute. Ich hasse solche Internetkrücken. Entweder kann ich das oder ich lass es bleiben. Aber diese Internetseiten, die einem unterstellen, man sei doof, die gehen gar nicht. Erster Punkt auf der schwarzen Liste für Stromio.
  • Sky-Receiver abgebaut, verpackt, versandfertig gemacht. TechniSat-Receiver in Betrieb genommen. Ablauf eigentlich ganz cool, wenn auch zeitaufwändig. Aber das sind die heutzutage wohl alle. Immerhin hat er WLAN, Internetzugang usw. usf. Schaumermal, was er taugt.
  • Kim geht es nicht gut. Das macht mich fertig.

Schlimmer als Denglisch: Werblisch

Zahllosen Menschen ist das richtige Gefühl für die deutsche Sprache längst verloren gegangen. Man wird allerorten mit denglischem Kauderwelsch zugemüllt. Besonders Coole benutzen massenhaft Begriffe, deren wirkliche Bedeutung sie nicht kennen – Hauptsache, man kann sich cool geben. Nur noch die deutsche Sprache in ihrer reinen Form zu verwenden, das ist nicht mehr cool. Ähm … cool … genau.

Aber es geht noch schlimmer als Denglisch. In der Werbebranche ist inzwischen noch mehr geboten: Werblisch ist eine Sprachverderbnis, die inzwischen dazu führt, dass man mitunter überlegt, wo gleich das Wörterbuch untergebracht war. Oder benutzt man doch gleich den Google Translator … ach, nein, selbst Google nennt den ja auf seiner deutschen Seite »Übersetzer«! Wer hätte gedacht, dass Google eine Vorbildrolle für sich in Anspruch nehmen könnte …

Aber ich schweife ab.

Werblisch also. Inzwischen gibt es für manche Produkte nicht mal mehr deutsche Bezeichnungen. Die Kosmetikindustrie ist da ganz vorne, und das sogar bei einer traditionell deutschen Firma wie Beiersdorf mit ihrer Nivea-Produktpalette. Da wird aktuell ein Antipigmentfleckenprodukt namens »Cellular Luminous« angeboten – what? Ist das eine Wandfarbe – wohl auch für außen? Oder der »Nivea Skin Guide«, eine App – fck! – zur »Hautanalyse per Selfie«. Und für die, die es am liebsten ganz ohne Deutsch hätten, gibt es das »Nivea Invisible for Black & White Deo« – assholes! Das hört sich an wie ein genehmigungspflichtiger Kampfstoff aus dem Irakkrieg. Und der »Nivea Hyaluron Cellular Filler« ist vermutlich Fensterkitt oder ein Dichtmittel für Risse, worin auch immer.

Die Kosmetikbranche hat ja noch so viel Anstand, in den meisten Werbespots – die sich jetzt vor Weihnachten wieder massiv häufen – die Fresse zu halten, nur Musik zu machen und dem – natürlich nicht-deutschen – Produktnamen eine Stimme zu geben. Ausreißer aber auch hier: Boss wirbt mit Chris Hemsworth in seinem Filmchen für das Produkt »BOSS Bottled«. Der Spruch dazu: »Be the Man of Today«. Gut. Die Franzosen nennen es folgerichtig »soyez l’homme d’aujourd’hui« – denn Französisch ist den Franzosen heilige Sprache. Und die Deutschen? »Sei der Man of Today …« – da fällt mir nur noch ein fig cocksucker! ein.

Und selbst seinen Haushalt kann man nicht mehr mit deutsch benannten Produkten reinigen. Die Firma Love Nature, die sich aktuell mit veganen Reinigungsmitteln in der Werbung breitmacht, hat ja schon bei ihrer »Liebe zur Natur« sprachlich versagt. Moonflower (vulgo: Mondblume), Cherry Blossom (vulgo: Kirschblüte), Cactus Leaves (vulgo: Kaktusblätter), Verbena (vulgo: Eisenkraut) heißen die Duftrichtungen für Spül- und Waschmittel und allerlei anderes Gedöns. Was zum Henker ist an einer Duftrichtung »Kirschblüte« auszusetzen?

Werbung kann man praktisch nicht aus dem Weg gehen, möchte man sich nicht völlig von der Außenwelt abkoppeln, Radio und Fernsehen abgeschaltet lassen und sich ansonsten mit Scheuklappen, Sonnenbrille und Mickymäusen gegen jeden werblischen Affront wappnen. Aber am Ende frage ich mich mehr und mehr, wie übel man als Werbefuzzi drauf sein muss, um der Deutsch sprechenden Welt solchen überflüssigen und die Sprache verderbenden Unsinn zuzumuten. Die deutsche Sprache kann Fremdworte durchaus vertragen – das konnte sie schon immer. Aber das, was da in der Werbung geschieht – und auch an vielen anderen medial zugänglichen Orten –, das entbehrt jeglicher Notwendigkeit. Büro, Computer, Telefon, Radio … viele Begriffe, die wir heute für urdeutsch halten, haben einen anderen sprachlichen Ursprung, und es hat sich als vernünftig erwiesen, sie zu verwenden. Man kann ein Büro auch Kontor nennen (auch ein Fremdwort), einen Computer Rechner, ein Telefon Fernsprecher (und ein Fax Fernbild!), ein Radio Rundfunkempfänger … Es zu tun schadet nicht. Es nicht zu tun aber auch nicht.

Am Ende wird sich nichts ändern. Die Werbung wird weitermachen, immer weitermachen, und spätestens die Jugend wird’s übernehmen, nach und nach die deutschen Gegenstücke vergessen und irgendwann – was ich zum Glück wohl nicht mehr erleben werde – wird Esperanto mehr deutsche Worte enthalten als die deutsche Sprache selbst. Vielleicht sollte ich auf meine alten Tage doch noch Französisch lernen; diese Sprache wehrt sich schon klanglich erfolgreich gegen Anglizismen, wie es scheint.

Versandgedanken

Heute habe ich praktisch den ganzen Tag Rechnungen und Lieferscheine geschrieben. Was sich schön liest – vor allem die Rechnungen –, ist durchaus mit Arbeit verbunden. Sind die Adressen aktuell? Sind die Bestände okay? Und wenn man gleichzeitig mehrere neu aus der Druckerei im Lager gelandete Bücher verschicken möchte, wird das kein Viertelstundenjob.

Nach der Arbeit fällt mir dann wieder ein, wie es wäre, würde ich auch noch den Versand selbst machen. Nicht nur, dass ich Platzprobleme hätte: All die Bücher, die auf Lager lägen, von den Verpackungsmaterialien ganz zu schweigen. Ich bräuchte eine Konfektionierungszone, einen Lagerplatz für die fertigen Sendungen. Und der Zeitaufwand für die Verpackung und Fertigstellung der Sendungen. Von den speziellen Anforderungen im Auslandsversand will ich gar nicht reden. Und mit ziemlicher Sicherheit müsste ich praktisch täglich oder jedenfalls mehrmals in der Woche zur Post fahren. Da würde sich fast schon die Einrichtung eines eigenen Postshops lohnen – mit mir selbst als bestem Kunden.

Aber das ist alles nicht nötig. Denn ich nutze die Dienstleistung des Versandes durch den Schaltungsdienst Lange in Berlin. Da lagern die Bücher nicht nur – wenn ich meine Belege (Rechnungen und Lieferscheine) gemailt habe, werden die Sendungen hergerichtet und dann verschickt. Die Portokosten werden 1:1 durchgereicht, und für die Handhabung der Sendungen zahle ich kleine Pauschalen von um die zwei Euro pro Sendung, ganz selten auch mal mehr. Klar, das kostet Geld, und bei so vielen Sendungen wie heute läppert sich das schon mal auf ein paar Hundert Euro im Monat.

Aber die Sparfüchse in unserem Geiz-ist-geil-Königreich übersehen gerne das, was die Eigenleistung kostet. Und die würde mich eine ganze Menge mehr als ein paar Hundert Euro kosten. Platz, Zeit, der Verschleiß des Autos … und vor allem die Zeit, die mir für meine eigentliche Passion verloren ginge: das Büchermachen.

(Und das ist letztlich auch ein wesentlicher Grund, warum ich beim Schaltungsdienst Lange bleibe. Abgesehen davon, dass die Kunststücke vollbringen, die andere Druckereien ablehnen, weil ihre Maschinen – oder die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter – es nicht hergeben, ist es eben auch die Logistik, die mir eine estnische, lettische, polnische oder tschechische Druckerei nicht bieten kann, was die – vermeintliche – Kostenersparnis im Druckpreis letztlich schnell wieder auffrisst oder gar verdampfen lässt.)

Der Tag 19/11

Mein Blog entwickelt sich zum Tagebuch. Nicht nur, aber auch. Das ist okay so. Wenn ich es nicht wollte, würde ich es nicht tun. In früheren Jahren habe ich diverse Anläufe genommen, Tagebuch zu schreiben. Mal von Hand, mal mit Schreibmaschine, später auch auf dem Computer. Am Ende schlief das immer ein. Zeitmangel, aber irgendwann auch die Frage, wofür eigentlich das Ganze. Am Anfang dachte ich noch: für die Nachwelt, meine Memoiren, zur Erinnerung, einfach so. Und dann ist es halt versandet. – Mal sehen, wie lange das hier so geht.

Gestern, 18/11, war nichts Besonderes. Ich habe diverse Stunden damit zugebracht, fünf Neuerscheinungen meines Verlages im Internet kundzutun. Das kostet richtig Zeit, mindestens eine Stunde pro Buch, manchmal mehr. Da sind die eigenen Websites – vom Verlag und der Blog hier –, da sind diverse Foren, Instagram, pinterest. Am Ende noch das VLB. Für die nächsten Tage habe ich auf meinen Websites jedenfalls immer mindestens einen neuen Beitrag. Denn natürlich bringe ich die Infos nicht in einem Rutsch. Warum auch?

Heute, 19/11, ging etwas mehr:

  • Ein E-Book im Auftrag habe ich fertiggestellt. Kleinkram. Bringt knapp 60 Euro. Aber ich habe noch einmal einen neuen Weg ausprobiert, der schneller zum Ziel führt, als der, den ich bislang gegangen war. Ich verrate ihn nicht, interessiert vermutlich eh niemanden, aber wenn doch … So ein bisschen Betriebsgeheimnis darf ich mir auch gönnen.
  • Dann standen Nacharbeiten, letzte Korrekturen, Änderungen am dritten Ikebana-Buch an. Besonders aufwendig die Versuche, die Wünsche der Autorin bzgl. dreier Fotos umzusetzen – letztendlich sind sie in ihrem Sinne gescheitert, was ganz gut ist, denn so, wie die Fotos vorliegen, sehen sie besser aus. Natürlicher, realistischer.
  • Und zum Schluss habe ich mit dem Layout an einem neuen Buch begonnen, über das ich hier jetzt noch überhaupt nichts verraten darf. Gar nichts, total gar nicht überhaupt nichts. Eigentlich nicht mal, dass ich damit angefangen habe. Gnfrrz.
  • Die Gassigänge waren kacke. Morgens um 7 Uhr ging es noch. Mittags wollte ich eine große Runde drehen, aber da hatte es angefangen zu stürmen; später gab es sogar eine Unwetterwarnung für die Nordseeküste. Das Ergebnis war eine Quickierunde durch die sogenannte Siedlung, zwanzig Minuten nur. Es war stürmisch, arschkalt und die Mädels hatten sichtlich keinen Bock. Nachmittags um 16 Uhr war es noch schlimmer, da hat es zusätzlich auch noch geregnet. Nicht sehr stark, aber es nervt, wenn der Wind einem den Regen in die Fresse peitscht. Auch da wieder nur eine Runde durch die Siedlung. Es ist eh ein Wunder, dass den Hunden die immer gleichen Wege nicht langweilig werden. Aber wenn man Naomi so zuschaut, wie sie sich durch die Gegend schnüffelt … Sie schnüffelt seit bald zwei Jahren immer an den gleichen Stellen, und ich denke mir manchmal, ob ihr das nicht vorkommt, als würde sie immer die gleiche Seite 3 der gleichen BILD lesen … gnichel.

Der Tag 16/11

  • Ein fast sortenreiner Ikebana-Tag. Das neue Buch – »Ikebana – Blumenkunst für jeden Anlass | Arrangements zu verschiedenen Jahreszeiten, Festen und Lebensstilen« der leicht sperrige, für Eingeweihte aber aussagekräftige Titel – ist natürlich extrem bildlastig, denn was ist für den Betrachter das Wesentliche an der japanischen Blumenkunst? Richtig – das Ergebnis des Schöpfungsaktes, das Gesteck. Und so finden sich auf 236 Seiten 111 Seiten mit Farbabbildungen wunderschöner und beeindruckender, manchmal gar zum Nachdenken anregender Kunstwerke, die man einfach auch mal gesehen haben muss. (Und gemeinsam mit Ayako Graefes Klassiker »Das Ikebana-Buch« kann man den philosophischen Hintergrund und die Technik, Ikebanakunstwerke zu schaffen, erlernen – und später in einem oder mehreren Kursen vertiefen.
    Die Arbeit am Buch war heute viel Feinarbeit. Die Texte waren noch leicht zu überarbeiten (Wunsch der Autorin), vor allem aber waren die Fotos zu montieren.
  • Darüber hinaus beansprucht die Arbeit an »Die Welten des Jörg Weigand«, Band 2 der Reihe »Welten der SF«, meine Zeit. Gemeinsam mit Frank Gerigk, dem Herausgeber, und Jörg Weigand, dem Autor, wurde entschieden, das Buch noch zu erweitern, weitere Geschichten mit hinein zu nehmen. Und das alles noch vor und für Weihnachten …

Der Tag 15/11

  • Manch einem werden meine Tage langweilig erscheinen.
  • Nicht mein Problem. Sind sie nämlich auch nicht. Die ARD-Mediathek (NDR-Talkshow) hilft dabei, nicht immer. Manchmal muss es Youtube sein (weil aus unerfindlichen Gründen manche NDR-Talkshows in der ARD-Mediathek nur in Schnipseln, aber nicht als ganze Sendung vorliegen; die findet man dann bei Youtube). Und Filmkonserven aus meinem Videobuster-Abo. Heute »Die Agentin« und »Mein Ende, dein Anfang«.
  • Morgens dann die Fertigstellung des Buchblocks zur »Malta-Nudel« von Anke Jablinski, Band 2 der Reihe »ErlebnisMalta«. Wen’s interessiert: ein Nudelkochbuch mit maltesischen Gerichten.
  • Nachmittags und abends dann der erste Buchblock zum schon erwähnten, dritten Ikebana-Buch. Nur die Texte, noch keine Fotos. Imemr schön der Reihe nach.

Der Tag 14/11

  • E-Mails.
  • Mehr E-Mails.
  • Noch mehr E-Mails.
  • Fast alle.
  • Nicht alle.
  • Ein Bodensatz bleibt immer.

Und am Ende habe ich das Buchblocklayout für das dritte Ikebana-Buch gebaut, das im Format 210 x 242 mm erscheinen wird, den zahlreichen Fotos geschuldet, die in den allermeisten Fällen dieses Seitenformat aufweisen. Dazu die Checkliste erledigt und über hundert Einzeltexte in einer Datei zusammengefasst und mit den Layoutvorbereitungsarbeiten begonnen. Das Buch eilt inzwischen, nachdem ich einen immensen Haufen Zeit für die Aufbereitung der Fotos investiert habe und inständig hoffe, dass sie im Druck einigermaßen gescheit rüberkommen. Man wird sehen.

Das war’s für heute

  • Korrektorat des historischen Romans fertiggestellt. Rechnung geschrieben. Alles gemailt.
  • Belege für den Verlag abgearbeitet. (Für morgen liegen schon wieder Bestellungen vor. Manchmal geht es einfach ab. Oft genug ohne erkennbaren Grund.)
  • Eine Auftragsarbeit — ein E-Book — vorbereitet. Und die Auftraggeberin ist krank. Muff.
  • Den zweiten Band der Reihe »ErlebnisMalta« begonnen. Neues Korrektorat (nach massiven Änderungen der Autorin), Checkliste abgearbeitet, Layout begonnen. Das Buch — »Die Malta-Nudel« — wird »nur« 44 Seiten haben, aber als Hardcover präsentiert.
  • Und nun: Feierabend (19.45 Uhr).

Hochzeitstagsnachlese

Die lieben Nachbarn … In Winnert kann man nichts geheim halten. Vor allem, wenn Frau Haitel quatscht. Das linke Konstrukt stammt von den Nachbarn links und rechts unseres Hauses und wirkt so richtig im Dunkeln, denn das Herz ist mit kleinen LEDs illuminiert. Und das hölzerne Herz stammt von unseren Nachbarn gegenüber. Beide Aufsteller repräsentieren das Holz des zehnjährigen Hochzeitstags im Norden, der Holzhochzeit. Und es ist üblich, dass dergleichen Objekte eine ganze Weile über den eigentlichen Feiertag hinaus stehen bleiben – durchaus mehrere Wochen. Denn immerhin kann der zehnte Hochzeitstag ja bis zum elften gefeiert werden …