Schrauben lockern

Alle Welt seucht. Außer vielleicht die Westsahara, Tadschikistan und Nordkorea – da gibt es kein Corona, glaubt man der WHO-Karte. Der Rest der Welt seucht und fährt die Gesellschaft entweder runter oder vor die Wand.

Deutschland hat sich offensichtlich für die Wand entschieden. Dieser Tage labern alle schon wieder von Lockerungen, Lockerungen, Lockerungen. Als wenn alle eine Schraube locker hätten. Dass das Konzept der Regierung nicht wirklich stringent ist, sollte nach über einem Jahr längst klar sein. Und wie wird darauf reagiert? Mit Lockerungsgelaber.

Während Neuseeland (4,8 Mio. Einwohner per 01.07.2019) bei 2384 Krankheitsfällen und 26 Todesfällen (Stand heute) vermutlich eine Inzidenz nahe null vorzuweisen hat, und auch Australien (25,2 Mio. Einwohner) mit 28986 Erkrankungen und 909 Todesfällen noch richtig gut aussieht, sonnt sich Deutschland (83,5 Mio. Einwohner) in den wundervoll strahlenden Zahlungen der 2.460.030 Erkrankungen und 70.881 Toten.

Es ist sicherlich tragisch für manchen, wenn verderbliche Waren – wie Pflanzen und Gartenartikel – unverkauft dahinscheiden (was Pflanzen auch tun, wenn sie vorher verkauft wurden), aber das kann man verkraften. Weniger zu verkraften ist das Gejammer von Leuten, die noch nie von innerfamiliären Scherpartys oder gar Rasierapparaten gehört zu haben scheinen und fordern, dass Friseure ihrer Profession nachgehen sollen müssen – was ich aus Sicht der Friseure nachvollziehen kann, jedoch nicht mittels der Motivation der fordernden Kunden.

Es ist unzweifelhaft eine schwierige Situation – aber mit der in Deutschland vorherrschenden Denkweise ist das Seuchenproblem ganz offensichtlich nicht in den Griff zu bekommen. Aber die Deutschen haben sich schon immer darin gefallen, ihre eigenen Fehler zu machen, statt sich die Ideen anderer Länder zu eigen zu machen.

Ich für meinen Teil habe natürlich leicht reden. Ich fahre einmal in der Woche früh morgens zum Einkauf, immer in den gleichen, großen und garantierte gedrängefreien Supermarkt. Ich habe nicht einmal hamstern müssen. Ich rasiere Bart und Haare mit einem taiwanesischen Rasierer mit (verschleißfreier) Keramikklinge. Und wenn was vom Baumarkt gebraucht wird, bestellt Frau Haitel bei Obi und holt es dann ab. Und alles andere kommt per Post, DHL, DPD, Amazon und anderen Lieferdiensten. Und ich darf mir getrost Sorgen machen, wie es in Deutschland weitergehen wird, wohlwissend, dass wir hier niemals australische oder neuseeländische Ideen ausprobieren werden. Vielleicht prophezeit uns noch Frau Merkel vor ihrem Abschied, wann wir den hunderttausendsten Toten verzeichnen dürfen; solcherart Prophezeiungen hat sie ja schon Ende 2020 schon einmal gemacht.

Tagwerk 8/1–11/1

  • 8/1: Korrektorat eines Krimis. Schönes Buch, spannend. Nach der ersten Hälfte heute ist nicht klar, wer der Böse ist.
  • Das Lektorat ist ein bisschen merkwürdig. Durchgängig falscher Einsatz des Wortes »gleichsam«, wo eigentlich »gleichermaßen«, »zugleich« oder »sowohl als auch« gemeint sind.
  • Und die »Spurensicherin« – gemeint ist hier eine weibliche Angehörige der Kriminaltechnik –, die ich zunächst für einen Verarschungsversuch hielt, hat sich dann als Tippfehler herausgestellt: »Spurensucherin« passt natürlich auch auf eine Kriminaltechnikerin.
  • 9/1: Korrektorat beendet. Es wurde dann doch klarer, wer der Böse war, aber bis zum Schluss war nicht klar, was mit der Ägypterin geschah. Schönes Buch, gut zu lesen, empfehlenswert.
  • 10/1: Buchhaltung. Alles halb so wild, sieht man von den verdammten Honorarabrechnungen ab, die einen immensen Haufen Zeit fressen, weil Daten aus drei, manchmal vier Quellen zusammengesucht werden und auf einen Nenner gebracht werden müssen. Und irgendwo hakt es immer.
  • 11/1: Morgens Belege geschrieben. Rechnungen.
    Danach E-Mails beantwortet, denn der E-Mail-Tag am 9/1 war natürlich ausgefallen.
  • Mittagsgassi: kalt, stark windig, feucht. Laut Regenradar sollte es nicht regnen, aber der wusste ja nicht, dass ich mit den Hunden raus bin. Da regnet es immer. Ich hatte sogar schon mal so eine Comicwolke. Ihr wisst schon, die ganze Welt liegt im prallen Sonnenschein, nur über dem Protagonisten regnet so ein kleines schwarzes Ding ab.
  • Und die Straßen sind dreckig. Die Bauern schaufeln mit ihren Traktoren Schlamm auf die Straßen, kommen aber nicht auf die Idee, dass man die Batzenorgie schon aus Verkehrssicherheitsgründen beseitigen könnte. Muss ja auch nicht. Das einzige Reinigungsfahrzeug im Ort gehört dem Deppen, der mal auf den Hinweis meinte, er würde in einer 30er-Zone zu schnell fahren: »Das Ding fährt doch nur vierzig.«
  • Und beim Kauf von Audis ab A4 (inklusive) und Mercedes Kombis (alle Jahrgänge, alle Modelle) gibt man offensichtlich sein Hirn ab. Anders ist nicht zu erklären, dass die ortsansässigen Raser nicht raffen, dass Winnert – mit Ausnahme der Hauptstraße – eine 30er-Zone ist. Und wozu Abstand halten, wenn’s nass und siffig ist?
  • Abendgassi: Die Diskrepanz zwischen Realität und Regenradar ist einmal mehr so groß wie der Abstand der Worte im Wörterbuch.
  • Und der Rest? Kleinkram.

Dummheit kommt aus ihren Löchern

In den Zeiten der verschärften Corona-Maßnahmen kommen Leute aus ihren Löchern gekrabbelt, deren Brabbelsuppe ich nicht einmal meiner Kloschüssel anvertrauen würde, selbst wenn sie mich dringend ersuchen würde, meinen Körper verlassen zu dürfen.

Die digitale Tageszeitung »Welt« – von der ich nicht weiß (und auch nicht wissen möchte), ob und was sie mit dem gleichnamigen Papierblatt zu tun hat – »übt massiv Kritik an Regierung und öffentlichen Rundfunk«. –
Zunächst wäre festzustellen, dass es »… und öffentlichem Rundfunk« heißen muss. Und dann ist die Zusammenstellung auf quotenmeter.de, die unter diesem Titel hier veröffentlicht wurde. Kluge Schreiberlinge hacken jedenfalls fleißig auf Regierungen – und nicht nur der deutschen, es lebe die Parität – herum, proklamieren gar, dass die Corona-Politik (hier) der deutschen Regierung gescheitert sei. Abgesehen davon, dass mir nicht klar ist, wie man in Sachen Corona Politik machen kann, war ich bislang auch davon ausgegangen, dass der Kampf gegen Corona erst dann gescheitert ist, wenn wir alle tot sind.

Aber es sind ja auch die Zahlen, die wichtig sind. Wie viel wurde zu wenig bestellt? Wie viel zu spät? Wie viel zu billig, zu teuer, welche falschen Impfstoffe zur richtigen Zeit an die falsche Lieferanschrift? Und so weiter, und so fort. –
Lustig dabei auch das Gehampele mit den Zahlen des RKI. Die gehen ja gerne hin und argumentieren bei besonders hohen Neuinfektionszahlen oder Sterberaten, dass da Zahlen nachgeliefert worden seien, die vorher gefehlt hätten. Wie dumm, wenn man nicht einmal ein Minimum statistischer Auswertungstechnik beherrscht. Denn: Wenn ich am 02. Januar 10.000 Neuinfektionen gemeldet bekomme, und am 06. Januar 14.000 Neuinfektionen, und in der Zahl vom 06. Januar 3.500 Nachmeldungen vom 02. Januar enthalten sind, dann hat es nicht am 02. Januar 10.000 und am 06. Januar 14.000 Neuinfektionen gegeben, sondern am 02. Januar (fehlerbereinigte!) 13.500 und am 06. Januar 10.500 Neuinfektionen. Diese korrekte Umgangsweise mit Nachmeldungen fällt offensichtlich niemandem ein, anderenfalls man mit diesem vorgenannten ziemlich dämlichen Argument nicht hausieren gehen könnte.

Im Radio war irgendeine Lokalpolitikerin zu vernehmen, die lamentierte, die aktuellen Maßnahmen seien unverhältnismäßig, es wäre den Bürgern in Nordfriesland bei einer Inzidenz von 35 nicht zu erklären, warum sie den gleichen Regularien unterworfen wären, wie die Sachsen mit ihrer Inzidenz größer 200. Natürlich kann man das niemandem – nicht nur Nordfriesen – nicht erklären, denn eigentlich gilt in diesem Land immer noch gleiches Recht für alle. –
Und die Tussi war ja noch nicht fertig, reklamierte noch, dass es nicht zu verantworten sei, Kitas (es heißt Kindertagesstätten, du maulfaule Kuh!) und Schulen zu schließen bzw. geschlossen zu halten, denn Kinder müssten doch Kitas (es heißt …) und Schulen besuchen dürfen, um ihre Bildung zu erhalten. Ganz nach dem offensichtlich in diesem Politikerinnengeist herumschwirrenden Irrtum, dass Bildung wichtiger als Gesundheit oder gar das Leben sei. Klar, Bildung ist wichtig – aber was nutzt mir mein Abi, wenn ich einen Meter unter der Erde liege? –
Und vielleicht hat die Dame ja auch einfach nur erkannt, dass Bildung wirklich wichtig ist und auch für sie gewesen wäre.

Und dann war da noch ein anderer Politiker, der monierte, was alles für Kinder, Jugendliche, alte Menschen usw. usf. getan würde, und die Unternehmen in Deutschland täten immer noch so, als wäre alles ganz normal, als wäre da nichts. In fünf, sechs wohlgeschliffenen, jedoch abgrunddummen Sätzen wollte der Mann offensichtlich herausstellen, dass es, da es ja uns allen schlecht ginge, nun auch an der Zeit sei, unsere Wirtschaft endgültig zu ruinieren. Begonnen hat man ja schon mit schleppend langatmigen Verfahren zur Gewährung von Unterstützungsgeldern oder deren Verwehrung von vornherein durch hirnrissige Voraussetzungen und Bedingungen (ich habe zum Beispiel von der zweiten und dritten Unterstützungswelle nichts abbekommen, weil mein Jahr 2020 gegenüber 2019 sensationell gut war). Und wenn man nun offensichtlich erreichen möchte, dass auch große und größte Unternehmen pleitegehen – warum wohl? Damit man sich die Unterstützungszahlungen sparen kann? –, dann sehe ich zumindest einen Punkt erreicht, wo man in Radio- und Fernsehanstalten ernsthaft darüber nachdenken sollte, mancher Klientel einfach das Maul zu verbieten.

So wie RTL das mit dem Wendler getan hat, mit diesem Schlagersänger, den offensichtlich keiner kennt – ich kenne jedenfalls keinen, der ihn kennt –, der sich in der Manier eines Xavier Naidoo darauf verlegt hat, Verschwörungstheorien zu scheißen. Nachdem er letztens die aktuellen Corona-Maßnahmen mit einem KZ verglich (und dann auch noch glaubte, er käme mit der Ausrede durch, KZ stünde hier für »Krisen Zentrum«), reichte es dann auch RTL – und so wird er aus den schon abgedrehten, aber noch nicht gesendeten Folgen DSDS komplett rausgeschnitten. Weise Entscheidung, RTL, weise Entscheidung – denn bei solchem geistigen Dreck reicht eine Distanzierungserklärung wirklich nicht mehr aus.

Zu solchen Dingen gäbe es noch viel zu berichten. Denn wenn man nicht wie ich mehrheitlich Nachrichtensendungen im Radio und im TV meidet, dann bekommt man dergleichen Blödsinn im Viertelstundenabstand um die Ohren gehauen, anscheinend in der Hoffnung, man könne auch mit Unsinn Corona bekämpfen. Ich bleibe diesbezüglich weg vom Ball und ermittle in allen anderen Richtungen.

P.S.: Ich finde die Idee der Mobilitätsbeschränkung (als Wort auf Platz 2 direkt hinter „Beherbergungsverbot“) auf einen 15-km-Radius spannend, nein, fantastisch. Ich freue mich schon auf die aus dem Genre der Märchen und Fabeln stammenden Geschichten der Polizisten, die mich hier in Nordfriesland zwischen Winnert und Husum mit meinem Garmisch-Partenkirchener Autokennzeichen anhalten und mir einen vom Pferd erzählen, warum sie meine Papiere sehen möchten. Das war schon in der ersten Corona-Maßnahmenphase eine lustige und spannende Sache; leider hat man mich damals nur zweimal zu verarschen versucht.

A wuida Dog

  • Nein, ein wirklich wilder Tag war es nicht. Aber viel Kleinkram.
  • Das Werk für das nicht näher genannte Klinikum hat mich noch einmal beschäftigt. Zuerst habe ich den Buchblock finalisiert, den Druckpreis kalkuliert und danach nach einem Titelbildmotiv gesucht – nicht einfach, und meine Ansprechpartnerin hat einen alternativen Vorschlag gemacht, der sich nicht wirklich dumm anhört.
  • Danach habe ich drei Ausgaben der Hornsignale, das Clanmagazinchen der Einhörner in FOLLOW, hergerichtet und zum Druck gegeben.
  • Bookwire meinte, nach der Rücksetzung der Meerschweinchensteuer auf die alten Werte von 19 bzw. 7 % wären drei Bücher mit Fehlern aus dem Raster gefallen. Bei einem Buch – ein Hardcover, sodass nur CPI/Umbreit als Partner in Frage kommt – stimmten die Covermaße nicht. Behoben. Bei zwei anderen Büchern – auch Hardcover, also CPI/Umbreit – gab es Unstimmigkeiten wegen des Buchblockumfangs. Bei dem einen Buch – »Malta-Nudel« von Anke Jablinski – wurde beanstandet, dass 44 Seiten nicht ausreichen, 100 Seiten seien Minimum. Beim anderen Buch – »Mein Malta«, auch von Anke Jablinski – sollten es bei einem Buchblockumfang von 180 Seiten auf einmal mindestens 200 Seiten sein. Es stellte sich heraus, dass dies vom Buchrücken – rund oder gerade – abhängig war. Für »Mein Malta« habe ich das Problem behoben, bei der »Malta-Nudel« nicht. Ich frage mich immer, warum der Schaltungsdienst Lange solche Probleme nicht hat.
  • Den Nachmittag verbrachte ich dann mit zwei eiskalten Gassigängen und dem Lektorat von Petra Jörns’ zweitem Horen-Buch für Plan9.
  • Später gab‘s dann noch meinen dreimonatlichen Arztbesuch in Sachen Diabetes. Wie immer fühle ich mich danach ohne besonderen Grund aufgebaut und aufgemuntert.
  • Wie geht es weiter? Noch ein wenig Lektorat und um 20.15 Uhr dann entweder »American Pie 2« auf ZDFneo oder ein »Inspector Barnaby« aus der ZDF-Mediathek. Mal sehn.

Das wertvollere Gut: Leben oder Freiheit?

Letztens schrieb mir jemand, er würde sich für 2021 wünschen, dass die Menschen ihre Freiheit zurückerlangen würden. Unabhängig davon, wie oft man mir einzureden versucht, die Freiheitsrechte (Rechte?) der Deutschen würden beschnitten, halte ich diese Denkweise für falsch.

Mit Freiheit oder Unfreiheit hat das alles nichts zu tun. Das Hauptproblem bei der Seuche sind die vielen Menschen, die das Ganze falsch sehen, diejenigen, die die Regierung für den Feind halten und dabei übersehen, dass die Seuche der Feind ist, den es zu bekämpfen und zu besiegen gilt. Wir sitzen alle im gleichen Boot im Angesicht der Seuche, und die Menschen, die das nicht verstehen, sind die, die das Boot zum Kentern bringen (wollen?).

Drei Möglichkeiten

Es gibt drei Möglichkeiten, warum ich mich morgen (und danach) hier nicht mehr melde:

  1. Meine Frau hat mir mit ihrem Programm den Rest gegeben.
  2. Meine Hunde haben mich aus Angst vor der Ballerei gefressen.
  3. Ich habe einem von diesen Ballerarschgesichtern die Fresse poliert und sitze im Gefängnis.

Wie jedes Jahr wünsche ich all den Geistlosen, die die Ballerei toll finden, viele schöne und möglichst schwere Verletzungen – der erste Krankenwagen ist schon durch Winnert durchgerast –, gefolgt von langen Krankenhaus- und Reha-Aufenthalten, deren Kosten nach Möglichkeit von der Krankenkasse nicht übernommen werden.

Tagwerk 30/12

  • In gut 28 Stunden ist es rum. 2020. Für viele Menschen war 2020 eine Katastrophe. Ich kann eigentlich nicht meckern. Verlag brummt. Mein Handwerk läuft gut. Geld ist genug da. Ich bin gesund. Familie auch. Es ist wohl richtig, dass es nur noch besser werden kann (als 2020). Mir ist es recht, wenn dem so ist.
  • Routine: Immer noch nicht. Ich weiß aber inzwischen, warum.
  • Einkäufe am Morgen. Mit Frau und Hunden. Weil wir neue Regenmäntel für die Mädels kaufen wollen. Ergebnis: null. Futterhaus hatte nix Passendes. Fressnapf nicht mal das. Bleibt das Internet. Recherche begonnen.
  • Fortschritt: Das Klinikwerk wird. Habe über 300 Seiten (von knapp 430) durchkorrigiert.
  • Schwachsinn: die Diskussion um Privilegien für Geimpfte. Ich frage mich, wozu manche Menschen ein Gehirn haben. Zum Nachdenken offensichtlich nicht.
  • Typisch: Biontech liefert wie bestellt. Bundesregierung sagt, Mengen und Termine sind in Ordnung. Wer meckert? Bayern. Natürlich. Man argumentiert, man hätte viel mehr Dosen verplant, als man bekäme. Da stellt sich doch die Frage, wer hier den Fehler gemacht hat, Herr Söder. In Mathe gepennt, hm?
  • Morgen ist Silvester. Papierkram, Überweisungen. Der Beitrag für die nächste FAN-APA steht an. Und Zocken mit der Frau des Hauses. Ob ich morgen auch was schreibe, weiß ich noch nicht. Vermutlich.

Keine Routine

  • Noch nicht. Oder doch? Nein. Im Augenblick noch nicht. Ich arbeite gedanklich an einem neuen Tageszeiteinteilungskonzept. Bin noch nicht schlüssig, wie es gehen wird.
  • Kim war heute schwimmen. Kimmischwimmi. Danach war sie völlig aufgekratzt. Beim letzten Tagesgassi ist sie rumgehüpft, als wäre sie nicht 11, sondern 1 Jahr alt. Wahnsinn.
  • Die Arbeit am Klinikumswerk fortgesetzt. Obwohl ich versprochen hatte, mich um die Genderei nicht zu kümmern (und sie nicht zu ändern), musste ich meiner Ansprechpartnerin heute einen Kommentar dazu schicken. Das Dokument hat ein technisches und organisatorisches Thema und ist gespickt von Ärztinnen und Ärzten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sogar Patientinnen und Patienten, obwohl nie ein Patient oder gar eine Patientin das Endprodukt zu Gesicht bekommen wird. Es ist nicht zu verstehen, wieso den größtenteils akademisch gebildeten Autoren nicht auffällt, wie sehr Lesbarkeit und Verständlichkeit dieses durchaus wichtigen Werkes darunter leiden. (Frau meinte: »Ja, eben deswegen.« Und meinte das mit der akademischen Bildung.)
  • Und Amazon hat eine neue Idee gefunden, um zu nerven. Brexit und Umsatzsteuer. Ich stelle die Mail einfach hier in einen Kommentar. Mehr hat sie nicht verdient. Allein der Vermerk, man solle prüfen, ob in den eigenen Preisen die Umsatzsteuer (welche?) enthalten sei, zeigt einmal mehr, dass die nicht wirklich wissen, wovon sie brabbeln.