Die Hardcover des Schaltungsdienst Lange sind lieferbar, heute werden Beleg- und Autorenexemplare verschickt.
Labisch, Marianne & Scherm, Gerd, DIE FAHRT DER STEAMPUNK QUEEN
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Die Hardcover des Schaltungsdienst Lange sind lieferbar, heute werden Beleg- und Autorenexemplare verschickt.
Labisch, Marianne & Scherm, Gerd, DIE FAHRT DER STEAMPUNK QUEEN
Ja. So verbringt man seine Tage. Ich jedenfalls.
SSV ist eine Abkürzung, die ich intern verwende, aber nicht für den Sommerschlussverkauf – den es sowieso nicht mehr gibt, sondern für das Buch »Der Schäms-Scheuß-Virus« – ja, ich habe auch gebraucht, bis ich das richtig verstanden und zugeordnet habe (und ja, die Story hilft, aber auch nicht gleich) – von KUB, von Karl-Ulrich-Burgdorf. Der Kontakt kam einmal mehr über Jörg Weigand zustande. Und weil wir uns schon einige Male über den Weg gelaufen sind, fiel die Entscheidung, seine Storysammlung neu aufzulegen, nicht schwer. Vor allem auch, weil ich Kurzgeschichten mag. Und weil neben der Neuausgabe noch eine Sammlung mit neuen, unveröffentlichten Geschichten zur Rede stand und steht – wenn auch allerfrühestens 2022, eventuell sogar erst 2023. Bis dahin gilt es für den KUB-SSV-Fan durchzuhalten – was mithilfe dieser Sammlung nicht schwerfallen dürfte.

Gemeinsam mit meinem Herausgeber Jörg Weigand und allen teilnehmenden Autoren und Beiträgern gratuliere ich heute einem Mann, der die Anfangszeiten der Science-Fiction in Deutschland erlebt hat und der mit seinen Büchern über die Szene und die Literatur in den letzten Jahren immens viel geleistet hat: Prof. Dr. Rainer Eisfeld.
Und das ist unser Geschenk:

Haitel, Michael & Weigand, Jörg (Hrsg.), VISIONEN & WIRKLICHKEIT
Ja, heute denke ich an Susanne Haberland. Vor fünf Jahren ging sie von uns und hinterließ ein Loch in der literarischen Welt. Und eigentlich auch im Programm meines Verlags, denn da wäre sicherlich noch eine Story für mich drin gewesen.
Labisch, Marianne & Scherm, Gerd, DIE FAHRT DER STEAMPUNK QUEEN
Besonders hat mich gefreut, dass Gabriele Behrends »Salzgras & Lavendel« nicht nur für den Kurd-Laßwitz-Preis, sondern auch für den SERAPH 2021 nominiert worden ist. Über die dieser Tage eingegangenen erfreulichen Nachrichten zu einschlägigen Preisnominierungen berichte ich ausführlich(er) auf meinem Verlagsblog, nämlich hier:
Dort finden sich auch die Titelbilder – die ich hier diesmal ausklammern möchte – und Links zu den Buchbeschreibungen auf meiner Verlagsseite.
Ich gratuliere meinen Nominierten und drücke ab jetzt alle Daumen, dass das Ende der Siegerstraße noch nicht erreicht ist.
Leseprobe: hier.

Es war eine schöne Idee von Marianne Labisch, der Erinnerung an Susanne Haberland anlässlich ihres fünften Todestages am 1. April 2021 ein Buch zu widmen. Ein Steampunk-Buch. Und nicht nur eine Anthologie, sondern einen Roman. Ein Episodenroman. Das hat sich so ergeben, und das ist ein wunderschönes Buch geworden, das der Erinnerung an Susanne und ihr eigenes Werk mehr als angemessen ist.
Susanne Haberland war ein liebenswerter Mensch. Ich kannte sie eigentlich nur durch unsere E-Mail-Kommunikation, und selbst da … Wer sie besser kannte, das war Marianne Labisch, und an dieser Stelle erlaube ich mir deshalb, Mariannes Vorwort aus diesem Buch, aus »Die Fahrt der Steampunk Queen« abzubilden:
Labisch, Marianne & Scherm, Gerd, DIE FAHRT DER STEAMPUNK QUEEN
Man kann sich fragen, was bei Piper los ist. Die Programmvorschauen, die ich noch im Jahre 2020 erhalten habe, sehen heute anders aus. Und es sind auch keine Vorschauen, sondern Vorvorschauen, enthalten »erste Informationen«, so als wäre ein Verlag neuerdings mit seinen Erscheinungsterminen so abhängig wie Filmstudios von der Öffnung (oder Schließung) von Kinos oder Musiker von den Absagen ihrer Konzerte.
Die Vorvorschauen sind optisch spartanisch aufgemacht. Es gibt keine echte Verlags-CI, keine Titelbilder zu den Büchern.
Aufgefallen ist mir (einmal mehr) jedoch etwas anderes: Von 16 vorangekündigten Titeln im Bereich Fantasy, SF und dem Programm »ivi« tragen 8 Titel – mithin 50 % – ganz oder teilweise englische Titel.
Ich möchte das unkommentiert lassen, nicht zuletzt, weil Ausreden zu einfach wären. So könnte man bei Astrid Scholtes »Into Dark Waters« argumentieren, dass die Autoren in Australien lebt und deshalb …
Blödsinn. Ganz klar. Und es ist die pure Verschwendung. »In dunkle Wasser« wäre ein lyrischerer, poetischerer Titel gewesen, der viel schöner über die Stimmbänder vibriert hätte als dieses englische Lallabralla.