Kimmischwimmi mit Apportel

 

Kim ist jetzt so elfeinhalb Jahre alt. Stattlich. Sie hat natürlich ihre Zipperlein. Unter anderem gehört dazu eine arthritische Steifheit am Heck. Und sie baut Muskeln ab. Was auch damit zu tun hat, dass die Gassigänge kürzer geworden sind. Sie ist halt nicht mehr so fit.

Für ihre Hüfte und ihre Muskeln geht es zweimal wöchentlich zum Schwimmen. Bei einer Physiotherapeutin für Hunde. In einem kleinen Pool. Wenn ich mit den Mädels dort bin, geht die Therapeutin ins Wasser, weil sie für meine Größe keinen Wattanzug hat. Wenn Kimmi alleine schwimmt, wird sie im Becken hin und her geschoben. Und natürlich versucht sie immer, zum Treppchen zu schwimmen, um aus dem Becken zu steigen. Denn trotz ihrer Labradorgene mag sie Wasser nicht wirklich.

Inzwischen darf auch Naomi schwimmen und da zwei Hunde nicht so leicht zu kontrollieren sind, kommt Kim an eine Leine. Und schwimmt tapfer vor sich hin. Und schwimmt und schwimmt und schwimmt. Dass sie nicht vorwärts kommt, nimmt sie nicht wahr. Sie schwimmt einfach. Und wichtig ist das Apportel, der lila Tintenfisch, den sie immer im Maul hat. Der ist ganz wichtig.

Das Schwimmen tut ihr gut. Sie läuft leichter, elastischer, sie ist agiler als ohne Schwimmen, hupft vor uns her, ist erkennbar gut drauf. Das hält so ein bis zwei Tage … aber bald ist ja wieder Kimmischwimmi …

(2018 hatten wir uns in Ostfriesland ein Haus angeschaut, zu dem ein überdachter Pool gehörte. Ein großer Pool, locker zwanzig Meter lang, vier Bahnen breit. Ein tolles Haus eigentlich, voll möbliert, in einwandfreiem Zustand, hundertachtzigtausend Euro teuer. Aber nicht wegen des Preises, sondern wegen der Lage in der Nähe einer viel befahrenen Kreuzung haben wir es nicht in die engere Wahl gezogen. Wenn ich mit Kim zum Schwimmen fahre, denke ich öfter an diesen Pool. Der wäre jetzt nicht doof – und nicht nur für Kim.)

Eine Ausschreibung in Sachen Cthulhu

»Chrononomicon«

Eine historische Cthulhu-Anthologie

Schon seit Urzeiten bedrohen die Alten Götter und andere mächtige Wesen aus anderen Dimensionen die Erde und ihre Bewohner. Sie wollen diese Welt zerschlagen, die Erde bersten lassen, das Leben verbrennen …

Habt ihr euch jemals gefragt, was passieren würde, wenn die Alten Götter aus H. P. Lovecrafts Universum auf mutige Menschen der Antike, des Mittelalters oder gar der Steinzeit treffen würden? Ägypter, Germanen, Inkas, Kelten, Römer, Wikinger? Ja? Dann bieten wir euch die Möglichkeit, diese Fantasien auf Papier zu bringen.

Der Herausgeber Detlef Klewer sucht für die historische Cthulhu-Anthologie »Chrononomicon« gemeinsam mit dem Verlag p.machinery originelle Crossover-Geschichten zu diesem Thema. Verbindet historische Elemente mit den Horrormotiven kosmischen Schreckens!

  • Die Geschichten müssen in einem historisch korrekten Setting erzählt werden – also keine Fantasy. Der Zeitrahmen erstreckt sich vom Anbeginn der Menschheit bis 1700. Zudem muss ein erkennbarer Bezug zum Lovecraftschen Œuvre vorhanden sein.
  • Zu jeder ausgewählten Geschichte wird zudem eine individuelle Illustration angefertigt.
  • Die Geschichten müssen bisher unveröffentlicht sein (Print, E.Book, Internet), die Länge sollte sich zwischen minimal 20.000 und maximal 40.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) bewegen. Jede/r Autor/in darf nur eine Geschichte einsenden.
  • Die Manuskripte sind bitte bis zum 30.09.2021 – 23.59 Uhr – an Detlef Klewer (necrosteam@kritzelkunst.de) unter dem Stichwort »Chrononomicon« zu senden.
  • Die Anthologie wird von Detlef Klewer herausgegeben und im Verlag p.machinery zu Winnert verlegt werden. Sofern oben nicht anders genannt, gelten die Bedingungen für Ausschreibungen unter www.pmachinery.de/unsere-projekte/projektbedingungen und die Anforderungen an Manuskripte unter www.pmachinery.de/unsere-projekte/manuskripte.
  • Jegliche Korrespondenz wird bitte mit dem Herausgeber geführt.

Erste Amtshandlung

Die erste Amtshandlung des neuen Webmasters des SFCD-Internetauftritts unter sfcd.eu ist die typische eines jeden Aggressors nach der Eroberung fremden Terrains: Zerstörung. Auch der Daesh – Sympathisanten bekannt als der »Islamische Staat« – hat das getan; Stichwort Palmyra. So funktionieren jedenfalls all die Links auf die Titelbilder bisheriger ANDROMEDA NACHRICHTEN- und ANDROMEDA SF MAGAZIN-Ausgaben nicht mehr – die Titelbilder werden nicht mehr angezeigt –, und selbst die sfcd.eu-internen Links zum Beispiel auf den Mitgliedsantrag wurden geopfert. Aber – ganz wichtig! – die fett-bratzige Werbung für die »Aktion Bücherrettung«, die ist natürlich vorhanden – wie auf allen Websites, die der neue Webmaster zu verantworten hat. Nun gut, solche Sachen können passieren – wenn man nicht nachdenkt, und Nachdenken ist halt schwierig, wenn man die ganze Zeit irgendetwas in die Welt brüllt.

Mit der Übernahme der sfcd.eu-Website hat der Verein einen Teil seiner Vergangenheit verloren. Aber auch diese Form von Geschichtsklitterung war schon immer Werkzeug von Eroberern.

Das war’s dann fast

Meine 99. Ausgabe der ANDROMEDA NACHRICHTEN
und voraussichtlich meine vorletzte Ausgabe:

ANDROMEDA NACHRICHTEN 273
SFCD e.V., Winnert, April 2021, 144 Seiten A4, EUR 8,00. Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu

Der Inhalt ist der übliche. Das Titelbild stammt von Lothar Bauer. Ob diese Ausgabe jemals zum Download angeboten wird, entzieht sich meinem Einfluss und meiner Kenntnis.

Kein Musikfilm

»Fast & Furious« ohne Vin Diesel und Paul Walker ist nicht »Fast & Furious«. Aber Hobbs & Shaw sind eine nette Alternative: Viel Action, viele Fahrzeuge, viele James-Bond-Elemente, ein Hauch Science-Fiction und Viren sind ja eigentlich immer ein Thema (und wenn am Ende nur »Resident Evils« draus werden). Der Film hat nur ein Problem: Bei dem Streifen kann man ums Verrecken nicht arbeiten!

Next Level | Fast & Furious Presents: Hobbs & Shaw OST

So viele …

Und während es im deutschen Fernsehen immer noch gut gemachte Werbung zu entdecken gibt, werden auf Facebook, Twitter und in deutschen Foren immer noch Ameisen gefickt. Aber es gibt ja genug. Kein Grund, ein Ende zu finden. Und dabei dachte ich immer, man solle aufhören, wenn es am schönsten ist. Wenn Ameisen zu ficken aber keinen Spaß macht, warum macht man es dann?

HORNBACH – Überall kann Garten sein