Am 10. November 2023 stellt Wolfram Hirche sein aktuelles Buch »Männerherzen« vor und liest neueste Texte. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr in der Milchstraße 4 in München.
10.11.: Lesung mit Bauchtanz
[VDS] Der Infobrief vom Sonntag, 5. November 2023
Die gesamten Texte in aller Ausführlichkeit: hier.
1. Presseschau
• Frankreichs Präsident gegen Genderzeichen
• Scholz fordert Deutsch-Vergleichstests
• Mit Tieren sprechen
• Karriere motiviert zum Sprachenlernen
• Falsche Nazis
2. Gendersprache
• Strenge Regeln im Wiener Gesundheitsministerium
• Komik in Genderferne
3. Kultur
• Schlechte Vorbilder schaden der deutschen Sprache
• Diktat feiert Ukrainisch
• Schwedisch-Wörterbuch nach 140 Jahren fertig
4. Berichte
• Kostenloses Schreibseminar in Calw
• Zweisprachiges Elsass
5. Denglisch
• Care-Arbeit oder Kehrarbeit?
6. Soziale Medien
• Mit Tipp-Ex gegen Gendern
7. Kommentar
• Sensitivity soll es bringen
8. Termine
Mehr Neuigkeiten
Der neunte Neuigkeitenbrief der p.machinery ist verschickt worden und nun auch unter https://www.pmachinery.de/archive/10964 nachzulesen. Viel Vergnügen. Oder so.
Hähähä
Lesung gegen den Terror: MALTEROS

Der REISSWOLF ist wieder da!

Irgendwann Mitte der 1980er-Jahre hoben Ünver Hornung und Hans Tilp das Rezensionsmagazin mit dem Namen »REISSWOLF« aus der Taufe und fünf Jahre lang präsentierten sie Rezensionen zu Büchern, Comics und manchmal auch Musik aus den fantastischen Genres, mit einem Schwerpunkt auf Science-Fiction. Im September 1989 war dann Schluss. Nach 30 Ausgaben und 4 »Specials« galt einmal mehr: »Wenn es am schönsten ist …«
Der »REISSWOLF« wurde nun wieder zum Leben erweckt. Er startet mit der Ausgabe 31 und schließt damit an die ursprüngliche Serie an. Der neue »REISSWOLF« wird wie früher im Format A5 erscheinen; im Gegensatz zu früher wird der neue »REISSWOLF« 4farbig sein. Die Ausgaben kann man über das Internet beziehen, bei den üblichen Verdächtigen (nicht jedoch bei Amazon). Die Preise werden niedrigstmöglich ausfallen; der »REISSWOLF« muss seine Kosten decken, aber nicht zwingend Gewinn erwirtschaften. Im Grunde soll der neue »REISSWOLF« den früheren Fanzine-Gedanken wieder aufleben lassen.
Der Umfang wird bei mindestens 40 Seiten liegen. Der Erscheinungsrhythmus ist unregelmäßig. Immer, wenn mindestens 40 Seiten zusammengekommen sind, erscheint eine neue Ausgabe.
Die erste Ausgabe des neuen »REISSWOLF«, die Ausgabe 31, kann man auf Papier gedruckt mit einem Umfang von 44 Seiten zum Preis von EUR 4,90 erwerben. Wie gesagt: bei diversen Internetbuchläden (nicht jedoch bei Amazon; die unterstützen keinen Coverinnendruck). Wer mutig ist, kann den »REISSWOLF« sogar im Buchhandel bestellen. Beim Verlag gibt es den neuen »REISSWOLF« indes nicht.
Den »REISSWOLF« gibt es auch zum (kostenfreien!) Download auf einer eigenen Website (www.reisswolf-magazin.de), aber das dauert noch ein wenig – die Seite muss noch eingerichtet werden. Derweil kann man die Ausgabe 31 direkt unter dem unten stehenden Link herunterladen.
Download unter: https://www.reisswolf-magazin.de/edits/RW31komplett.pdf
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Filme für Nicht-SF-Fans
Die meisten Filme in meiner Sammlung sind Actionfilme. Danach folgen SF-Filme und -Serien. Aber meine „all time favourites“ sind ganz andere Filme.
Naheliegend
Es ist naheliegend, dass ich bei dem intensiven Kontakt, den ich mit Jörg Weigand habe, auch mit den Werken seiner Gattin Karla in Berührung komme. Und abgesehen von der Teilnahme an diversen Anthologien als (Co-) Herausgeberin sind inzwischen auch Romane im Portfolio der p.machinery enthalten. Diese sind allesamt ins Genre des historischen Romans zu rechnen. Der erste »Kommissar Lavalle« – weitere folgen – erschien »Zwischen den Stühlen«, die dritte »Friesenhexe (in der Neuen Welt)« nach der Ablehnung durch Heyne und nun als drittes Werk »Mathilde«, die Geschichte der »Markgräfin von Tuszien, Herrin von Canossa und Geliebten dreier Päpste«.
Eigentlich war das Buch wiederum für »Zwischen den Stühlen« vorgesehen, bis auffiel, dass sich hier eine Konzentration entwickelte, die wir – Kai Beisswenger und ich – für dieses Imprint vermeiden möchten. (Der zweite »Lavalle« wird wieder »zwischen den Stühlen« landen.)
Es ist jedenfalls eine schöne Sache, Karla Weigands historische Bücher veröffentlichen zu dürfen. Dass ein Verlag wie Heyne bei der dritten Friesenhexe abgewunken hat, erscheint zunächst schwer verständlich; andererseits mag sich der Markt inzwischen ein wenig von der Vorliebe der Leser für historische Romane wegentwickelt haben.
Aber das ist auch nicht wichtig. Die p.machinery ist ein Verlag, der auch Bücher »gegen den Strich« veröffentlicht, den der Markt vorzugeben scheint. Irgendwann kommt sowieso alles wieder …

Weigand, Karla, MATHILDE. Markgräfin von Tuszien, Herrin von Canossa, Geliebte dreier Päpste
Wenn man Malta riechen kann


