Horst Illmer in der phantastisch! 92:


[Don't believe me | just watch]
Der Autor Fabian Payr stellt in einem Kommentar in der NZZ klar, dass Gendern die Sprache auf vielfältige Weise bedroht. Gendern sei eine Art von Nachhilfe, die der mündige Bürger nicht benötige. In der Frage der Geschlechtergerechtigkeit sei sich die Gesellschaft ohnehin längst einig, aber das mit so viel Nachdruck betriebene Gendern „gefährdet den sozialen Frieden und spaltet eine Gesellschaft“, so Payr. Damit seien Kollateralschäden unvermeidlich: Wer das Gendern forciere, „entfremdet die Menschen nicht nur ihrem vertrauten und verbindenden Zeichensystem, sondern setzt dabei auch das Vertrauen in den Staat selbst aufs Spiel. Er riskiert, dass sich Bürger von einem Staat abwenden, der sie mit sprachlichen Instrumenten zu mehr ‚Gerechtigkeit‘ erziehen will.“ (nzz.ch)
Hermann Urbanek hat Ivan Ertlovs »Jenseits der Hoffnung« in der GEEK besprochen:

Zu den vollständigen Texten geht es hier entlang.
1. Presseschau
• Weltweit an zweiter Stelle liegt Spanisch
• Sprachkenntnis an Dänemarks Südgrenze
• Gedanken in Sprache umwandeln
2. Gendersprache
• Gendern führt zu Kollateralschäden
• Spiegelfechten um das Gendern im Kreis Kassel
• Josef Lange vermisst die Teilgenommenhabenden
• Neues Volksbegehren in Österreich
• Katrin Sass findet Gendern albern
3. Sprachspiele: Unser Deutsch
• Historisch
4. Kultur
• Forschungsstelle fördert griechische Mundarten
5. Berichte
• Jürgen Trabant: Mehr als Englisch in den Wissenschaften
• Landschreiber-Wettbewerb
• Kostenloses Schreibseminar in Calw
6. Denglisch
• Keine Anglizismen in Russland
7. Soziale Medien
• Die Ente bleibt draußen! Loriot zum 100.
• Weiteres aus den sozialen Medien
8. Kommentar
• Immer weiter, egal wie
9. Termine
Am 10.11. war es dann so weit: Ellen »Jamila« Norten hat aus ihrem Debütroman gelesen und wurde von Tänzern und Musik begleitet. Besonders erfreulich: Es gab fast 60 Zuhörer und Zuschauer!

Ja, den gibt es in der Tat … Genau heute.

Auch wenn es so aussieht, als sei das Projekt nach dem ersten Weltfuchstag 2021 gleich wieder eingeschlafen – es ist wichtig. Und gerade Landwirte sollten ein Interesse daran haben, dass sich die Füchse um die Mäuse kümmern, die ansonsten durch die Felder marodieren …
Es geht übrigens die Mär — die ich für keine solche halte –, dass die Fuchsjagd zwecks Dezimierung der Bestände sinnlos ist, weil die Zahl der getöteten Füchse durch entsprechende Geburtenraten ausgeglichen wird. Ein Regulatorium der Natur — aus der sich der Mensch einmal mehr einfach heraushalten sollte.
Heute wäre Kim vierzehn Jahre alt geworden. Und vielleicht ist sie nun auch vierzehn Jahre alt — jedenfalls in unseren Erinnerungen. Und da bleibt sie auch.
Die Bilder stammen aus dem April und Juni 2021, aber auch damals war sie schon grau. Und natürlich noch fitter. Susi war noch nicht bei uns …
Ich kann mit ihr nicht mehr Gassi gehen, sie nicht mehr mit Leckerlis erfreuen — die ihr als Labbimix immer wichtig waren –, sie nicht mehr bekuscheln. Aber ich kann an die alten Zeiten denken und mir wünschen, dass es ihrer Seele dort, wo sie jetzt ist — jenseits der berühmten Regenbogenbrücke –, gut geht.
Rüdiger Schäfer hat in der phantastisch! 92 einen Hintergrundbericht zu seinem mit Michael Buchholz verfassten Roman »Die Wellensittichmorde«, dem ersten Doppelhelix-Roman überhaupt, veröffentlicht. Wer’s lesen mag, klicke hier. Aber der Rest der phantastisch! 92 lohnt sich auch.

Schäfer, Rüdiger & Buchholz, Michael H., DIE WELLENSITTICHMORDE
Wolfram Hirche stellt am 10.11.2023 ab 19.30 Uhr sein neues Buch »Männerherzen« vor und liest auch andere Kurzgeschichten, das Ganze im Münchner Literaturbüro (MLb) in der Milchstr. 4 zu München.

Rainer Erler ist heute, am 08.11.2023, in Perth (Australien) verstorben.
https://www.spiegel.de/kultur/tv/filmregisseur-rainer-erler-ist-tot-a-30a07181-1d80-4a62-8d72-62d541d6348e
Mir fehlen im Augenblick die Worte.
Ich bin todunglücklich.