Die Amazon-Schwänze sind auch nicht besser

Amazon macht ja protzige Werbung für Fortbildungen seiner Mitarbeiter. Aber offensichtlich kommen die nicht da an, wo sie sinnvoll wären. Jedenfalls sind Amazon-Zusteller seit Jahren und immer wieder ein Quell endlosen Ärgernisses.
Sendungen werden zwischen den Rädern unserer Autors im Carport abgestellt, irgendwo abgeworfen, zwischen Restmülltonnen (und einmal sogar in einer Kunststofftonne) und ähnliches mehr. Es hat in den letzten zwanzig Zustellungen einen Fall gegeben, wo der Zusteller es geschafft hat, das offensichtlich auf Amazon verweisende Label an unserem Gartenhaus (direkt gegenüber des Eingangs) zu lesen und zu verstehen. Und wenn ein Zusteller es schafft, die Sendung bei strömendem Regen direkt vor der Haustür abzustellen, ohne zu klingeln, kann man fast schon von Glück reden.

Heute habe ich auf eine wichtige Sendung mit PC-Arbeitsspeicher für eine Freundin und ihren PC gewartet. Fazit: Der verblödete, vermutlich drogensüchtige, geistig jedenfalls nicht sehr fähige Zusteller hat einen verschlossenen Briefschlitz (siehe Foto unten) aufgerissen, die Sendung hindurch gedrückt und dabei die beiden Arbeitsspeicherbausteine zerbrochen und zerstört.

Toll.

Amazon-Mitarbeiter werden miserabel ausgebildet, miserabel bezahlt und sind meist Angehörige sogenannter migranter Gemeinschaften, sprich Ausländer. Denen ist daraus kein Vorwurf zu machen – der Vorwurf geht an Amazon, die die Lage solcher Migranten in einer Weise ausnutzen, die letztlich auch auf Kosten der Kunden (= Warenempfänger) gehen. Im Gegensatz zu meiner Gattin versuche ich, Bestellungen bei Amazon wo möglich zu vermeiden, aber das geht nicht immer – und oft genug immer wieder schief.

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