bpt: Ein Update

Ich habe vor Kurzem die Kampagne „Europäisches Parlament: EU will weitreichendes Antibiotikaverbot für Tiere – Gefahr für unsere Tiere“ auf Change.org unterschrieben und hier auch berichtet (der Beitrag stand eine Weile ganz oben auf dieser Seite, festgepinnt).
Jetzt gibt es eine spannende Entwicklung.
Der Petitionsstarter hat folgendes Update gepostet: „Offener Brief zur Pressmitteilung vom 10. September an Herrn Häusling“. Unter dem Link unten kann man Ausführliches dazu lesen und vielleicht hat ja noch jemand Lust, die Petition auch zu unterschreiben.

Für mich ganz persönlich zeigt dieser offene Brief, dass die Grünen für mich unwählbar sind und bleiben. Aber das ist nur ein Nebeneffekt.

Petitionslink: https://chng.it/QWHc6Qm6Md

Das ist nicht euer Ernst!

Es wird vorgegeben, dass sich das auf Nutztiere bezieht, für Nutztiere gelten soll – aber es ist leicht auszurechnen, dass am Ende alle Tiere, auch Haustiere und selbst die wertvollen Tiere in europäischen Zoos von dem geplanten Verbot betroffen sein werden. Und das geht nicht – schon unter Gesichtspunkten des Tierschutzes ist eine Umsetzung einer solchen EU-Verbotsrichtlinie in Deutschland verfassungswidrig. Und das Ganze führt endlich auch zu einer Kriminalisierung der Landwirtschaft, denn es wird für die industrielle Landwirtschaft ein mafiöser Grau- und Schwarzmarkt jenseits jeglicher Kontrollmöglichkeiten entstehen.

Tiere können krank werden. Es ist nicht die Lösung, kranke Tiere zu töten. Kranke Menschen werden auch nicht getötet, es wird versucht, ihnen mit allen Mitteln zu helfen. Tiere zu töten, weil man ihnen aufgrund der Entscheidungen von desinteressierten Schreibtischtätern nicht helfen darf, das grenzt an Mord.

  • Aktuelle Informationen zum Thema auf der Seite des Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt): hier.
  • Der Text zur Kampagne des bpt: hier.
  • Die Petition auf Change.org – bitte lesen und unterschreiben: hier.