Soeben kommt im Fernsehen die Meldung, Bruce Willis sei an Demenz erkrankt. FTD heißt die Krankheit genau, Frontotemporaldemenz. Es ist überraschend … nein, es ist erschütternd, wie schwer mich Schicksale von Menschen treffen können, die ich nicht persönlich kenne.
Neuigkeiten aus der p.machinery
Der zwölfte Neuigkeitenbrief der p.machinery ist erschienen.
Nachzulesen: hier.
Buchtrailer mit Gitarre
Udo Schmitt hat einen Buchtrailer zu seinem Erstlingswerk erstellt:

Neujahrswünsche
Ich mag das ja nicht. Weihnachtswünschemails. Neujahrswünschemails. Die verkleben meine sowieso an der Überlastungsgrenze vegetierende Mailbox nur noch mehr. Ich mag die nicht, weil ich immer ein schlechtes Gewissen habe, weil ich nicht antworten will. Kann. Mir fällt da nichts ein. Alles Gute. Viel Erfolg. Glück. Gesundheit. Tralala. Es ist immer das Gleiche. Es sind immer Sachen, die man auch all denjenigen nicht wünscht, die man nicht leiden kann, denen man die Pest an den Arsch wünscht. Allen anderen wünscht man eh das Gleiche, das man sich für sich selbst in Anspruch nehmen möchte.
Also – was soll’s?
Gut. Das sind so Dinger, die üblich sind. Traditionen. Pseudotraditionen. Aber muss man das immer mitmachen? Einer meiner Mailpartner meinte dazu, dass er sich das merken würde. Gut. Oder auch nicht.
Im Grunde ist da alles okay.
Wenn da nicht das Gefühl wäre und bliebe, sich nicht gesellschaftsnormenkonform verhalten zu haben.
Muff.
Wie auch immer. Ich wünsche all den wenigen Lesern meines privaten Blogs, die das hier mitkriegen, ein gutes neues Jahr. Und ihr wisst es selbst – wir kriegen das hin. Mag Putin weiter spinnen, mag die Hamas weiter morden, mögen sich sonst irgendwelche Dinge ereignen, die wir für uns nicht mögen. Den Rest schaffen wir. Nicht im Merkelschen Sinne, sondern einfach, weil wir das so wollen. Und ich wünsche euch, die ihr hier mitlest, viel Glück dabei.
Und Gesundheit.
Denn die ist heutzutage und in unserem Alter immer wichtiger.
Silvesternachlese
- Ich mag Silvester nicht. Das dürfte inzwischen bekannt sein. Ich bin Hundebesitzer und ich mag es nicht, wenn meine Mädchen leiden müssen, weil irgendwelche pseudomilitanten, neureichen und ansonsten feigen Arschlöcher ihr Geld in die Luft verpulvern – auf Kosten des Gemüts und der Nerven unschuldiger und wehrloser Lebewesen.
- Ich wünsche alljährlich allen Silvesterballerern hübsche und möglichst schwere Verletzungen, so hübsch und so schwer, dass sie es sich im nächsten Jahr möglicherweise anders überlegen. Das war 2023 nicht anders. Und ich weiß, dass sich durch meine Wünsche Ende 2023 nichts geändert haben wird.
- Wir haben unsere Hundemädchen seit Heiligabend im Grunde unter Drogen gesetzt. Nichts Schlimmes. Es gab ein Adaptil-Aerosol, sprich, Stecker für die Steckdose mit angeflanschten Flüssigkeitsbehältern, die ein die Hunde beruhigendes Öl in die Luft entließen. Das hat durchaus funktioniert.
- Dazu gab es Bachblüten in homöopathischer Dosis, sowie kleine Leckerlis mit Kräutern aus einer österreichischen Schmiede, die leider die Pforten geschlossen hat.
- Insgesamt waren die Hunde so weitgehend beruhigt, dass die Auswirkungen der Ballerei nicht allzu tragisch ausfielen. Naomi, die ältere unserer Händinnen, hat es sogar geschafft, in leichten Schlummer zu verfallen und ihre üblichen Schnarchelgeräusche hören zu lassen. Susi war nicht ganz so entspannt, aber auch nicht wirklich panisch.
- Ansonsten hielt sich die Ballerei im Ort in einigermaßen vernünftigen Grenzen. Es gab die üblichen Feiglinge, die eigentlich in den Gazastreifen wollten, aber Flugangst haben und vor allem tödliche Verletzungen scheuen, aber insgesamt war es weniger schlimm als im Vorjahr und als erwartet.
- Um 00.30 Uhr war dann sogar Schluss. Schön.
- Am Neujahrstag gab es ganz früh – um 06.45 Uhr – einen Gassigang durch einen totenstillen Ort. Schön. Entspannend. Für alle drei Teilnehmer sehr angenehm. Nachdem Naomi und Susi am Vortag seit Mittag nicht mehr draußen waren, war das auch eine nötige Aktion. Pieseln, kacken, das Übliche eben. (Der deutsche Mensch macht sich ja nur mäkelnde Gedanken über Hinterlassenschaften, aber nicht über Notwendigkeiten. Wir haben ja eine Schüssel.)
- Erst nachmittags gab es dann noch ein Ereignis. Auf einem Nachbargrundstück – innerhalb der Bannzone von 200 Metern um ein reetdachgedecktes Haus gelegen – meinten drei Jugendliche, das Ballern sei am 01. Januar ganztags erlaubt (was hierzulande jedenfalls nicht korrekt ist). Naomi und Susi reagierten entsprechend. Panisch. Und ich, wie ich mir das öfter wünschen würde.
Hunde reinbringen. Alles gut.
Wieder raus. Verursacher gesucht. Und zusammengestaucht.
Es hat offensichtlich gewirkt. Danach war Ruhe. - Über die Nacht zum 02. Januar haben wir noch die Adaptil-Droge wirken lassen und alles war gut. Nun sollte es geht.
- Fazit: Silvester war wie üblich. Langer Abend, ein wenig TV (Dieter Nuhrs Jahresrückblick), ansonsten Spiele (Kniffel, Mensch ärgere dich nicht). Bleifreier Sekt. Und um 1 Uhr waren wir in der Falle. Alle miteinander.
Buchladenneugründung in SFrankfurt
Verlage und Autor gründen Buchladen in Frankfurt in Kooperation mit Buchsuchmaschine
Die Pressemeldung stammt schon vom 13. November 2023: – 2024 öffnet eine neue Buchhandlung ihre Pforten, in Frankfurt im Haus des Buches auf der Berliner Straße. Den thematischen Schwerpunkt des Ladens verrät schon der Name. »Der fantastische Buchladen« verspricht, mit einer breiten Auswahl an fantastischen Büchern zu begeistern.
Die Eröffnung wird mit Glühwein am 06.01.24 ab 14 Uhr gefeiert. Ob Fantasy, Science-Fiction, Horror oder Märchen, hier findet sich für jeden Fan etwas. Für deren Begleitung gibt es eine Krimi- und Romance-Ecke. Natürlich findet man im Frankfurter Buchladen auch Frankfurt-Titel.
Der Buchladen ist Teil der neu entstandenen Calliope Media GmbH, einer Gründung der Verlegerin Sandra Thoms, des Verlegers Björn Bedey, des Verlegers Sven Nieder und des Arztes und Autors Jannis Radeleff. Ziel der Firma ist der Aufbau eines Netzwerks unabhängiger Buchhandlungen, die den Büchern unabhängiger Verlage und Autoren Sichtbarkeit verleihen. »Besonders die Titel unabhängiger Verlage und Autoren mit Unterhaltungsliteratur wird im Sortiment kaum sichtbar, was wir durch diesen Ansatz ändern wollen«, so Verlegerin und Neu-Buchhändlerin Sandra Thoms, »Denn neue Ideen entstehen am besten in neuen Welten und nicht bei der Nabelschau des Alltags.«
Die Neugründung wird mit der Buchsuchmaschine Skoutz und deren Gründerinnen Kay Noa und Lilly Labord kooperieren. Mit den beiden Selfpublisherinnen an Bord werden die Möglichkeiten, auch Selfpublishing einen Weg in den Buchhandel zu ermöglichen, ausgelotet.
Neben dem thematischen Schwerpunkt setzt das Team des Ladens auf Veranstaltungen. »Bücher bekomme ich auch im Internet, im Laden erhalte ich zusätzlich Inspiration und Austausch«, ergänzt Autorin Lilly Labord. Ein Veranstaltungskalender ist bereits auf der Webseite des Buchladens zu finden: www.fantastischer-buchladen.de.
Für weitere Informationen steht Sandra Thoms von der Bedey & Thoms Media GmbH gerne zur Verfügung. Kontakt: Sandra Thoms, Bedey & Thoms Media GmbH, Tel: 0170-2741440, E-Mail: thoms@bedey-media.de
Siehe auch: hier.
Erinnerungen. An Ünver.
Die Musik – insbesondere die Remixe – von Frankie Goes to Hollywood verbinde ich mit Erinnerungen an einen Freund. Und ganz davon abgesehen ist die Musik von FGtH einfach genial. Sie erinnert mich auch an ein Restaurant in Augsburg. dessen Namen ich nicht mehr erinnere, das von zwei Homosexuellen geführt wurde und nicht nur von der Qualität der Speisen, sondern auch vom Service, vom Umgang mit den Gästen einfach extraordinär war.
Empfehlenswerte Neujahrstelevision
Neben vielen Anmerkungen seinerseits sind mir vor allem die zu Israel, der Hamas und dem derzeitigen Konflikt in Erinnerung geblieben … Oder nein, eigentlich die zu den deutschen Demonstranten, die meinen, die Hamas (stellvertretend für die Palästinenser) unterstützen zu müssen (wobei die Hamas einfach nicht stellvertretend für die Palästinenser steht, sondern allenfalls für militante und gewaltgeile Arschlöcher). [Wäre ich Palästinenser, würde ich mir eine Waffe beschaffen, und Hamasjünger jagen. Und erlegen. Aber ich bin kein Palästinenser. Leider.]
Empfehlenswert wie jede Jahr war und ist auch Urban Priol:
Sein bester Spruch, der mir in Erinnerung geblieben ist: „Was grenzt an absolute Dummheit?“ Antwort: „Kanada und Mexiko.“
Werbung für Silvesterknallerei
Ich schaue ganztags TV, darunter viele Privatsender, also auch viel Werbung. Aldi, Netto, Penny und die ganzen Billigheimer machen keine Werbung für Silvestersprengstoffe. Lidl macht solche Werbung. Ich denke, ich werde morgen bei Lidl einkaufen und dem Geschäftsführer der Lidl-Filiale in Husum-Dreimühlen eine ordentliche Packung in den Arsch schieben. Oder an der Kasse anzünden. Lidl ist – wie die andren Billigheimer auch – bekannt dafür, die Zeichen der Zeit nicht zu erkennen. Das sollte bestraft gehören. Durch Einkaufsboykott erreicht man nichts; es gibt genug Menschen, die wider alle Vernunft den Dreck kaufen und abfackeln (scheiß auf das Klima! Ich kann ja ab 02.01. wieder meckern!). Mit kommt da gerade noch eine Idee …
NEUJAHRSANGEBOT
Die p.machinery muss ihre Lagerbestände verringern und bietet Bücher, die in Berlin lagern, zu besonders günstigen Preisen an.
Den Anfang machen:
Ray Müller
ODYSSEE EINES UNVERNÜNFTIGEN
Zwischen den Stühlen 1
* Paperback nunmehr EUR 5,99
* Hardcover nunmehr EUR 9,99
Karla Weigand
KOMMISSAR LAVALLE UND DER SEINEMÖRDER
Historischer Roman aus der Zeit Ludwigs XVI., nach einem wahren Kriminalfall
Zwischen den Stühlen 2
* Paperback nunmehr EUR 6,99
* Hardcover nunmehr EUR 10,99
Das Angebot versteht sich, solange Vorrat reicht. Mehrwertsteuer ist enthalten, Versandkosten ebenfalls.
Die beiden Titel sind selbst nach wie vor im Internet und im Buchhandel zu den bislang gültigen Preisen zu beziehen. Dieses Angebot bezieht sich ausschließlich auf unseren physischen Lagerbestand im Buchlager zu Berlin.
Bestellungen bitte per E-Mail an michael@haitel.de.
