Karla zum 80sten

Nicht nur, dass ich für Jörg Weigand und Monika Niehaus als Herausgeberin das Geburtstagsbuch für Karla Weigands 80sten Geburtstag machen durfte, ich durfte es sozusagen auch noch persönlich überreichen – am 25. April auf Föhr, anlässlich einer Einladung zum Pekingentenessen im Restaurant Peking Ente in Wyk auf Föhr. Einige Impressionen:

Niehaus, Monika & Weigand, Jörg (Hrsg.): KARLA

[VDS] Infobrief vom Sonntag, 28. April 2024

Die Themen im Detail: hier.

1. Presseschau
• Kapitalistische Sprache
• Russisch verschwindet
• Sprache auf Demenzstation
• Wie regnet’s?
• Briefe zur Freundschaft
2. Gendersprache
• Die Tischin und die Stühlin
• Genderstern fällt durch
• Schüler wehren sich
3. Sprachspiele: Unser Deutsch
• kiffen
4. Kultur
• Das Attentat war feige, der Unfall tragisch
• Sprachliche Finessen
• „Babylonische Sprachverwirrung“
5. Berichte
• Volksinitiative in Niedersachsen
• Welttag des Buches
6. Soziale Medien
• Barbaras Rhabarberkuchen geht viral
7. Kommentar
• Falsch verstandene Toleranz
8. Termine

[Naomi] 10 Jahre Griechenmaus

Heute vor zehn Jahren haben wir Naomi am Frankfurter Flughafen abgeholt, wo der Flieger aus Griechenland sie in ihrer großen Box abgesetzt hat und wir sie zu uns nehmen durften. Heute vor zehn Jahren ist mit Naomi ein Lebewesen in unser Leben getreten, das man einfach nur lieben konnte und lieben kann. Sie war und ist eine liebenswerte Hündin, die sich mit unserer Kim – für die wir Naomi als Gesellschaft zu uns geholt haben – immer verstanden hat und die heute auch mit Susi freundschaftlich zusammenlebt (und manchmal mit unserem Rumänienschlumpf Susi ein ganz klein wenig zu viel Spaß hat [siehe die diversen Trackerkarten in diesem Blog <grins>]).

Damals war sie etwas mehr als ein Jahr alt, eine schwarze, schlanke Schönheit mit einer lustigen weißen Strähne auf der Stirn, die sie leider im Laufe der Zeit verloren hat …

Heute ist sie nicht mehr ganz so schlank und vor allem auch nicht mehr ganz so schwarz (obwohl ihr Fell sowieso schon immer diverse Schattierungen hatte). Heute ist sie grau — und das ist nun, da sie gute 11 Jahre alt ist, durchaus angemessen. Liebenswert ist sie immer noch und immer mehr, und mit Susi versteht sie sich immer noch.

Ich liebe meine Naomi sehr. Und ich versuche immer zu vermeiden, daran zu denken, dass die Zeit rennt, verrinnt, unaufhaltsam, und dass sie mich, dass sie uns eines Tages verlassen wird.

Aber heute ist auch nicht der Tag, darüber nachzudenken. Heute Morgen war sie beim wöchentlichen Schwimmen (zwecks Physiotherapie) und heute Mittag wird es wohl ein besonders schönes Leckerli geben. Und Kuscheleinheiten … (Während ich dies schreibe, liegt sie hinter mir in einem ihrer Körbchen und schläft. Den lieblichen Schlaf eines unschuldigen Wesens …)

Tyson und die Gelegenheit zur Exkursion

Tyson ist ein Boxermix in der Nachbarschaft, eigentlich ein kuffiger Typ, aber wie so oft bei solchen Hunden eine kleine Dampfwalze. Bei der Begegnung mit unseren Mädels gibt es immer … hm, keine Probleme, aber Gewese. Was macht also Frauchen? Sie macht Susi los, nur ganz kurz, nur …

Zack – und weg war sie …

Und Naomi natürlich hinterher …

Die Wegstrecke nach oben zur L 37 und am rechten Bildrand war der Heimweg im Auto, jedoch noch mit aktiver Liveschaltung der Tracker.

Mülheim an der Ruhr und seine kleine, feine Buchmesse

Der intensiven und unermüdlichen Marketingarbeit Kai Beisswengers war es zu verdanken, dass meine p.machinery und ihr Imprint »Zwischen den Stühlen« am Wochenende des 13. und 14.April 2024 in Mülheim an der Ruhr auf einer kleinen Buchmesse vertreten war. Neben Kai Beisswenger waren mit Lukas Vering (»AIR«) und Dieter Bohn (zwei Zef’ihl-Bände in der AndroSF-Reihe) vor Ort. Und besonders hat mich gefreut, dass offensichtlich mit Thorsten Küper nicht nur ein p.machinery-Autor (zuletzt »Belichtungszeit« im Cutting-Edge-Imprint), sondern auch ein emsiger und unermüdlicher Moderator von Internetpräsentationen (»Talkien«) vor Ort war und an der p.machinery und den Zwischenstühlen nicht einfach vorbeigegangen ist.
Das Resümee Kai Beisswengers liest sich höchst positiv, die Resonanz auf die p.machinery und deren Imprint »Zwischen den Stühlen« war gut, die Buchverkäufe ordentlich, insgesamt haben wir von Kai erfahren, dass sich die Teilnahme gelohnt hat. — Im Folgenden einige Impressionen:

Kai Beisswenger als Märchenerzähler; in der Hand hält er Fritz Hendrick Melles »Stadt ohne Götter«.

Kai Beisswenger, Thorsten Küper, Norbert Pielsticker. Norbert ist der Titelbildkünstler auf dem Cover von Uschi Constanze Davids »Brand der Liebe«.

Lukas Vering und Dieter Bohn. Lukas‘ Buch zwischen den Stühlen ist »AIR«, und Dieters Romanheld ist der Zef’ihl.

Lukas Vering und Kai Beisswenger. Zwei Große zwischen den Stühlen.

Lukas Vering während seiner Lesung.

Auf einem Foto sieht so was immer ein wenig chaotisch aus: der Messestand der p.machinery und seines Imprints »Zwischen den Stühlen«, Beeindruckend.

Von links nach rechts: Thorsten Küper, Kai Beisswenger, Lukas Vering und Dieter Bohn.

[VDS] Infobrief vom Sonntag, 21. April 2024

Die Texte dazu: hier.

1. Presseschau
• Schnapsidee
• Tag der chinesischen Sprache 2024
• Der Wert der Rechtschreibung
• KI übersetzt in Einfache Sprache
2. Gendersprache
• Universität gendert weiter
• Erfolgsfaktor Gendern?
• Wie gendern Kommunen?
• Wir nicht
3. Sprachspiele: Phrasen der Neuzeit
• Pe(n)danterie: Über die Sucht der politisch Korrekten, Pendants zu finden
4. Kultur
• Bairischer Stammtisch
• Zweisprachige Werbung rettet Sorbisch
5. Berichte
• Demonstranten bei Veranstaltung der Niedersachsen-Volksinitiative
• Selbstfindung nach dem Abitur
6. Kommentar
• Frei ist die Wissenschaft
7. Termine

Achtundachtzig

Gestern wäre mein Papa 88 Jahre alt geworden. Ich habe überlegt, wann genau er Geburtstag hatte. Das war immer ein Hin und Her. Hitler hatte am … hm, wann? Ja, am 20. April. Papa am 21. April. Beides hatte nichts miteinander zu tun, aber es war immer irgendwie … hm, ein Anhaltspunkt. Mein Vater war ein in meiner Erinnerung unpolitischer Mensch. Ich kann mich nicht erinnern, jemals etwas von ihm gehört zu haben, das eine politische Einordnung zugelassen hätte. Das muss auch nicht sein. Aber wenn man sich den Geburtstag seines eigenen Vaters merkt, indem man sich an Hitlers Geburtstag erinnert, dann ist das … hm … merkwürdig. Unpassend? Ich weiß nicht.
Gestern jedenfalls wäre er 88 Jahre alt geworden. Wäre er nicht schon bald 30 Jahre lang tot. Heute erinnere ich mich nicht nur an seinen gestrigen achtundachtzigsten Geburtstag, sondern auch an seinen Todestag. Zu seinem dreiundzwanzigsten Todestag hatte ich schon einen Beitrag hier veröffentlicht. Das ist verdammte sieben Jahre her. Noch nicht, aber bald. Im November eben.

P.S.: Die Verbindung zwischen Hitlers Geburtstag und meinem Vater ist noch enger. Mein Vater hieß Horst. Horst Haitel (seinen zweiten Vornamen unterschlage ich mal). HH also – ich trage seinen alten Siegelring an der linken Hand. HH steht auch für … ihr wisst schon. Und die 88 bekommt man in den allermeisten Landkreisen Deutschlands nicht auf einem Autokennzeichen, weil die 88 für HH steht … ihr wisst Bescheid.

P.P.S.: Der zweite Vorname meines Vaters lautete Nikolaus. Lustig finden das nur Menschen, die keine Ahnung von der früheren Namensgebung in katholischen Familien haben.