Noch einmal gut nachgeschenkt

Mark Hodder
DER KURIOSE FALL DES SPRING HEELED JACK
(The strange affair of Spring Heeled Jack, 2010)
Bastei Lübbe, Köln, März 2013, a. d. Engl.: Kristina Koblischke, Klappbroschur, 527 Seiten, ISBN 978 3 404 20699 5

VORBEMERKUNG

Nach der absolut beeindruckenden Lektüre von Chuck Wendigs »Blackbirds« hatte ich ein wenig Zweifel, ob das nächste Buch mich nicht wieder in den Keller des Geschmacks schießen würde. Aber ich sorgte mich völlig umsonst.

(Hinweis: In dieser Rezension besteht möglicherweise Spoilergefahr.)

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Die Rettung eines Lesers vor der endgültigen Abstinenz

Chuck Wendig
BLACKBIRDS
(Blackbirds, 2012)
Bastei Lübbe, Köln, April 2013, a. d. Amerik.: Axel Franken, Klappbroschur, 303 Seiten, ISBN 978 3 404 20710 7

VORBEMERKUNG

Nach der (vorzeitigen) Beendigung der Lektüre des letzten hier rezensierten Buches war ich einen Augenblick gewillt, das Lesen endgültig und vollständig aufzugeben. Nur einen Augenblick. Und selbst, wenn der länger gedauert hätte – dieses Buch hier hätte mich gerettet.

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Geh weg, du bist kein Buch

Daniela Machnitzke
ALS DIE GÖTTER DIE MENSCHEN ERSCHUFEN
Originalausgabe, Ancient Mail Verlag, Groß Gerau, Januar 2013, Taschenbuch, 219 Seiten, ISBN 978 3 944198 49 1

VORBEMERKUNG

Zum Zeitpunkt, da ich diese Rezension schreibe, bin ich 54 Jahre, ein paar Monate, Tage, Stunden alt. Ich habe in meinem bisherigen Leben viele Bücher gelesen, viele sehr unterschiedliche Bücher. Ich weiß nicht genau, wie viele es waren. Ich gehe von einer vierstelligen Zahl aus, weiß aber nicht, ob es eher 1000 oder eher 5000 sind.
Ich weiß aber genau, dass unter diesen vielen Büchern, die ich gelesen habe, bislang nicht mehr als zehn Titel waren, die ich nicht zu Ende gelesen habe, gleich, aus welchen Gründen. Ich weiß die Titel nicht mehr, aber ich weiß, dass es nicht mehr als zehn waren.
Ich weiß jetzt, dass es auf jeden Fall einer mehr ist.

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Dummes kleines Weibervolk

Janice Hardy
DIE HEILERIN
(The Healing Wars: The Shifter, 2009)
Bastei Lübbe, Köln, März 2013, a. d. amer. Engl.: Frauke Meier, Taschenbuch, 286 Seiten, ISBN 978 3 404 20701 5

VORBEMERKUNG

Manchmal würde ich mir ein paar mehr Informationen zu einem Buch wünschen. Für manchen Leser mag es hübsch aussehen, vorne ein paar Zeilen über den Autor zu erfahren. Für mich wäre es wichtiger gewesen, zu wissen, ob das Buch zu einer Serie gehört …

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Immer wieder fantastisch

Corinna Griesbach (Hrsg.)
HALLER 8 – Ins Auge blicken
Literaturzeitschrift Haller, Monschau, Juni 2013, Taschenbuch, 196 Seiten, ISSN 1869-4624, www.literaturzeitschrift-haller.de

VORBEMERKUNG

Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich erinnere mich dumpf, über eine meiner eigenen Anthologien mit Corinna Griesbach in Kontakt gekommen zu sein. Als ich den HALLER damals kennenlernte, war das ein kleines Literaturstückchen mit Texten und Bildern und einem Umfang von gerade mal so um die 60 Seiten. Das Layout gefiel mir – und hatte schon mit der zweiten Ausgabe, die ich bekam, seinen Reiz verloren.
Seit der Ausgabe 4 habe ich das Layout übernommen, und mit jeder Ausgabe begann der HALLER erkennbar zu wachsen – nicht nur vom Umfang her. Aber die Nummer 7 war schon ein solcher Erfolg für Corinna Griesbach, das sie nicht nur die eigentliche Literaturzeitschrift mit einigermaßen »normalem« Umfang veröffentlichte, sondern wir gemeinsam in meinem Verlag auch ein Taschenbuch unter dem (gleichen) Titel »Verlassene Orte« https://www.pmachinery.de/unsere-bucher/auser-der-reihe/griesbach-corinna-hrsg-verlassene-orte-ein-haller-taschenbuch (wie das zugrunde liegende Projekt) herausbrachten: mit immerhin 212 Seiten Umfang.

Inzwischen ist die Ausgabe 8 erschienen – und die ehemals schmale Literaturzeitschrift HALLER liegt nun mit 196 Seiten Umfang vor. Noch immer mache ich das Layout, und diesmal habe ich mich entschieden, den HALLER auch einmal zu rezensieren, obwohl ich das mit Büchern, an denen ich beteiligt bin, sonst eigentlich nicht tue.

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Der Beginn meiner ersten Trilogie

Natürlich nicht meiner Trilogie. Einer Trilogie. In meinem Verlag. Ich habe lange überlegt, denn eigentlich bin ich ein Gegner dieses Lullilogien-Wahnsinns, der auf dem Literaturmarkt – vor allem im Bereich der Fantasy – vorherrscht. Aber am Ende hat mich der mögliche neue Trend (nein, ich verrate hier nichts <g>) und vor allem das Buch überzeugt.

Julia Beylouny
WELTENREISE
Durch die Flut 1
Fantasy 8
p.machinery, Murnau, Juni 2013, 344 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 942533 62 1 – EUR 12,90 (DE)
als eBook: in Vorbereitung

Eigentlich wollte Kriemhild nur einen ruhigen Sommer bei ihren Verwandten in den Staaten verbringen. Doch was dann geschieht, stellt ihr komplettes Leben unwiderruflich auf den Kopf …

Sam schaute zu ihr hinab. Sein Blick war voller Melancholie und ließ ein inneres Hadern erahnen. »Was, wenn ich dir sagen würde, dass ich Gedanken lese? Dass ich mental spüre, was du fühlst? Dass ich gehört habe, wie du am Strand nach mir gerufen hast? Für mich seid ihr die Freaks, die nicht den Hauch einer Ahnung haben, was da draußen abgeht.«
Er zeigte auf den Ozean, dann drehte er sich um und verschwand. Kriemhild blieb sprachlos zurück und schaute ihm nach.

»Julia Beylouny schafft es, ihre Leser tief in die Fluten ihrer Geschichte zu ziehen und erst wieder an die Oberfläche zu lassen, nachdem das letzte Wort gelesen ist. ›Durch die Flut – Weltenreise‹ ist vielleicht die authentischste Fantasy-Geschichte, die ich je gelesen habe. Ich kann es kaum erwarten, endlich den zweiten Teil in Händen zu halten.«
Theresa Berg, Lektorin und Autorin von »Miro der Drache«

Kleiner Kreisschluss

Mit diesem neuen Titel aus meinem Verlag schließt sich ein kleiner Kreis. Naja, so was in der Art. Das erste Buch in der Reihe »ErlebnisWelten – Welten erleben« war Bernd Robkers »Bei Regen und bei Sonnenschein« (siehe hier), und das war ein Buch über eine Weltreise. Peter Kiefers Weltreise hat sich über sehr viel mehr Jahre erstreckt, aber am Ende ist es die gleiche Welt.

Peter Kiefer
TREIBGUT
Vom Verreisen
ErlebnisWelten 6
p.machinery, Murnau, Mai 2013, 112 Seiten, Paperback 210 x 210 mm
ISBN 978 3 942533 61 4 – EUR 13,90 (DE)

Aufbrechen mit leichtem Gepäck, eine Gegend irgendwo auf dem Globus ansteuern und – mal sehen, was geht. Etwas geht immer und davon erzählen die zahlreichen Episoden in diesem Buch. Sie handeln von seltsamen Begegnungen und von Situationen, die man oft erst begreift, wenn man davon zu erzählen beginnt, kurzum: von der simplen Kunst des Unterwegsseins. Vom Verreisen.

Peter Kiefer, geb. 1951, studierte Philosophie und Soziologie in Berlin, arbeitete zunächst als Familientherapeut, dann als Kulturjournalist, Feature-Autor und Moderator im Hörfunk. Von ihm erschienen diverse Erzählbände und Beiträge in Literaturmagazinen. Treibgut. Vom Verreisen ist sein erstes autobiografisches Werk.

Der Lohn der Arbeit

Heute fertiggestellt:

ANDROMEDA NACHRICHTEN 242
ISSN 0934-3118, SFCD E.v., Murnau, Juli 2013, 120 Seiten A4, EUR 8,00
Bezug: Andreas Kuschke, SFCD-Archiv, jaktusch[at]sfcd.eu

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Das Titelbild stammt von Crossvalley Smith.