Im Interview mit Sarah Lutter

Die Weltenportalreporterin Sarah Lutter hat mich interviewt. Das Interview ist auch auf Sarahs Blog nachzulesen: hier.

1) Wie bist du in die Verlagsbranche gekommen?

Durch einen Zufall. Anfang der 2000er fragte mich die Gattin eines damaligen Kollegen, ob ich im Internet schauen könnte, ob ich ein bestimmtes Buch für sie fände. Das Buch war bekannt, aber niemand hatte es, niemand wollte es verkaufen. Ich habe dann recherchiert, wo die Autorin zu finden sei, und es stellte sich heraus, dass sie in Ottobrunn (bei München) wohnte. Die Kontaktaufnahme mit Ayako Graefe war einfach, der Idee einer Neuausgabe ihres 1985 im Ulmer Verlag erschienenen und nicht mehr lieferbaren Buches »Ikebana – Geist und Schönheit japanischer Blumenkunst« stand sie positiv gegenüber – und damit war es praktisch geschehen.
Es verging noch einige Zeit, denn ein professionelles Buch zu layouten war doch etwas anderes, als ein Fanzine zu erstellen – worin ich schon gute Erfahrung hatte –, aber Anfang 2004 erschien die erste Version des Buches (A4-Querformat; die Druckerei fragte mich, wie ich glaubte, dass sie das stabil binden würden), und später kam dann eine »normale« Version dazu, die heute noch bei Books on Demand läuft – und die immer noch richtig gut läuft.
Das Ikebana-Buch ist der Grundstein und gleichzeitig der Bestseller der p.machinery. Während sich die meisten Ikebana-Bücher mit einer bestimmten Stilrichtung beschäftigen, hat Ayako Graefe in ihrem Werk eher Vergleiche zwischen verschiedenen Stilrichtungen angestellt, und das ist vermutlich das Geheimnis des anhaltenden (Verkaufs-) Erfolgs des bald vierzig Jahre alten Werkes.
Es dauerte dann noch ein Weilchen, bis es richtig losging. Es gab zwei Bücher, in denen es um Menschen und ihre Hunde ging, und ein Buch von Bernd Robker (heute bekannt als Robert Corvus) über seine Weltreise. Richtig los ging es dann im Juli 2009 mit Robert Hectors »2500 – Die fiktive Zukunft der Menschheit« (AndroSF 1), einem Werk anlässlich 2500 Bänden »Perry Rhodan«.

2) Hast du selbst auch geschrieben?

Ja, aber das ist lange her. 80er-, 90er-Jahre. Einige Geschichten wurden in Fanzines veröffentlicht, aber so richtig gut war ich nicht. Mein Hauptproblem war, dass ich in meinen eigenen Storys keinen Draht zur Science-Fiction fand, was die Veröffentlichung in SF-Fanzines schwierig gestaltete. Und irgendwann fand ich, dass meine Ideen allenfalls Schnipsel waren, nicht wirklich umsetzbar. Und die Zeit fehlte mir auch.

3) Wie kann man sich deinen Arbeitsalltag vorstellen?

Ich stehe morgens um 6 Uhr auf, schalte den Rechner ein, checke die E-Mails. Zwischen 7 und 8 Uhr gibt es den ersten Gassigang mit meinen Hundemädchen; zwei weitere Folgen gegen Mittag und am Nachmittag. Bearbeitet wird, was zu bearbeiten ist. Auftragsarbeiten – ich arbeite als Lektor, Korrektor und Buchsetzer auch für andere Verlage und Buchmacher –, eigene Projekte, Buchhaltung (am Sonntag), E-Mails (vorrangig auch am Sonntag, es sei denn, es gibt was Dringendes). Feierabend ist meist so um 19.30 Uhr herum.

4) Kommst du bei den ganzen Projekten überhaupt noch zum Schlafen?

Klar. Ich habe einen ziemlich eindeutig strukturierten Tag. Um 19.30 Uhr ist, wie gesagt, Feierabend, danach gibt es noch was in der Flimmerkiste und irgendwann zwischen 22 und 22.30 Uhr geht das Licht aus. Ich kann mich über mangelnden Schlaf nicht beklagen. Ich bin nicht wirklich völlig unflexibel, aber ich mag einen geregelten Tagesablauf J.

5) Neben Büchern bist du auch an der Herausgabe von NOVA und Haller beteiligt. Was reizt dich neben Büchern auch Zeitschriftenformate herauszugeben?

Eigentlich sind es die Kurzgeschichten.
Die Herausgeberin des HALLER kannte ich von einem Anthologieprojekt. Wir kamen dann zusammen, als ich das Layout dieser Literaturzeitschrift – so bezeichnet sich der HALLER – übernahm, und mit Band 11 ging das Werk in ein Imprint der p.machinery über. Der HALLER ist sehr abwechslungsreich, was Genres, Stile und Themen angeht, und ich mag schon ein wenig Abwechslung.
NOVA wurde mir von Michael Iwoleit angeboten, nachdem der Amrûn Verlag von Jürgen Eglseer die Segel streichen wollte. Gelesen hatte ich damals noch keine NOVA-Ausgabe, aber ich wusste um den Ruf und die Qualität der Inhalte, und ich hatte einfach Lust, NOVA zu machen. Wobei ich NOVA nicht als Zeitschrift einstufen würde, aber das ist Erbsenzählerei. NOVA ist NOVA.
Und HALLER ist HALLER :).

6) Neu ist der »Reisswolf« hinzugekommen, bei dem ich auch mitwirken darf. Was hast dich bewogen, noch ein Projekt zu starten?

Der »REISSWOLF« ist ja eher eine Zeitschrift, eben ein Rezensionsmagazin. Mit dem Namen hatte ich schon lange zu tun, nicht direkt, aber ich kannte die Urheber des Magazins, das in den 80ern zuerst erschien, recht gut, wir waren befreundet und sahen uns häufig. Der ursprüngliche »REISSWOLF« starb dann nicht einfach, sondern ging als Sparte in den ANDROMEDA NACHRICHTEN des SFCD auf.
Aktuell gab es ein wenig Gemurre über den Umgang Sylvana Freybergs, derzeitige Chefredakteurin der ANDROMEDA NACHRICHTEN (und meine Nachfolgerin), mit dem Thema Rezensionen. Ein, zwei Leute schrieben mir dazu. Ich weiß nicht, ob sie sich vorstellten, ich könne Einfluss nehmen, was ich aber sowieso nicht getan hätte. Die ANDROMEDA NACHRICHTEN sind Sylvanas Baby, sie macht das auf ihre Weise und ihre Weise ich genau so gut, wie es meine war (wenn überhaupt).
Was ich jedoch zu dem Thema so erfuhr, brachte mich eben auf die Idee, den alten »REISSWOLF« wiederzubeleben. Nicht etwa, um Sylvana indirekt an die Karre zu fahren, sondern um den Autoren, die aus welchen Gründen auch immer mit ihrer Rezi in den ANDROMEDA NACHRICHTEN nicht (mehr) landen konnten, eine Alternative anzubieten. Natürlich gibt es inzwischen Blogs und Rezensionsportale im Internet zuhauf – aber ein Rezensionsmagazin wie den »REISSWOLF« gibt es wohl nicht (jedenfalls fällt mir spontan keiner ein).
Und auch hier ist der eigentliche Grund, den neuen »REISSWOLF« zu machen, einfach, dass ich Lust dazu hatte und habe. Bei der ersten Ausgabe – der Nummer 31 (die an den 80er-Jahre-»REISSWOLF« anschließt, dessen letzte Ausgabe die 30 war) – hatte ich irgendwie das Gefühl, ein Fanzine zu machen. Das war … spannend … schön …

7) Was ist das gewisse Etwas, dass Bücher haben müssen, um bei deinem Verlag eine Chance zu bekommen?

Keine Ahnung. Das sind nicht selten ganz spontane Entscheidungen. Am einfachsten haben es Anthologien oder Sammlungen eines Autors. Ich bin Kurzgeschichtenfan, ich liebe Kurzgeschichten – nicht zuletzt, weil sie meinen eigenen Lesegewohnheiten zupass kommen – und ich finde es wichtig, Kurzgeschichten als solche hochzuhalten. Das soll nicht heißen, dass ich nicht auch Romane veröffentliche – was ja bekannt ist –, aber wirklich bewusste Entscheidungen treffe ich da nicht. Es ist ein bisschen Bauchgefühl, und in manchen Fällen auch Gewohnheit, wenn mir jemand, den ich schon mal veröffentlicht habe, ein anderes seiner Werke anbietet.

Verkaufsunterstützung?

Welcher selbst veröffentlichende Autor und welcher Kleinverleger träumt nicht davon, dass sein Buch mit ordentlichen Verkaufszahlen aufwarten kann. Dirk C. Fleck, den ich in meiner p.machinery verlege, hat mit mehreren Büchern vorgemacht, wie so was gehen kann. Und wer aktuell wissen möchte, wie man seine Verkaufszahlen hochtreibt, der mag sich dieses Interview bei apolut.net anschauen.
Freilich, KenFM war nicht unumstritten, apolut.net ist es auch nicht. Aber da hat Dirk Fleck eben gesprochen, das haben Leute gesehen – und das Buch »Heroes« gekauft. Und kaufen es immer noch.
Schaut es euch an. Lernt daraus. Oder lasst es. Eure Entscheidung.

Edit 07.11.2024: Die Seite mit dem Interview existiert nicht mehr.

Strickers Termine

Am 22.12.2023 hat Tiny Stricker im Münchner Literaturbüro (MLb) gelesen. Dazu gibt es einen Abendbericht: hier.

Heute, am 07.01.2024, wird bei Radio Lora eine Lesung aus »Hotel Amir Kabir« aufgezeichnet; ein Sendetermin steht hier allerdings noch nicht fest.

Ganz im Gegenteil zur »Hörbahn on Stage«, auf der ein Auftritt am 21.02.2024 stattfinden wird.

Stricker, Tiny, HOTEL AMIR KABIR

Neujahrswünsche

Ich mag das ja nicht. Weihnachtswünschemails. Neujahrswünschemails. Die verkleben meine sowieso an der Überlastungsgrenze vegetierende Mailbox nur noch mehr. Ich mag die nicht, weil ich immer ein schlechtes Gewissen habe, weil ich nicht antworten will. Kann. Mir fällt da nichts ein. Alles Gute. Viel Erfolg. Glück. Gesundheit. Tralala. Es ist immer das Gleiche. Es sind immer Sachen, die man auch all denjenigen nicht wünscht, die man nicht leiden kann, denen man die Pest an den Arsch wünscht. Allen anderen wünscht man eh das Gleiche, das man sich für sich selbst in Anspruch nehmen möchte.
Also – was soll’s?
Gut. Das sind so Dinger, die üblich sind. Traditionen. Pseudotraditionen. Aber muss man das immer mitmachen? Einer meiner Mailpartner meinte dazu, dass er sich das merken würde. Gut. Oder auch nicht.
Im Grunde ist da alles okay.
Wenn da nicht das Gefühl wäre und bliebe, sich nicht gesellschaftsnormenkonform verhalten zu haben.
Muff.

Wie auch immer. Ich wünsche all den wenigen Lesern meines privaten Blogs, die das hier mitkriegen, ein gutes neues Jahr. Und ihr wisst es selbst – wir kriegen das hin. Mag Putin weiter spinnen, mag die Hamas weiter morden, mögen sich sonst irgendwelche Dinge ereignen, die wir für uns nicht mögen. Den Rest schaffen wir. Nicht im Merkelschen Sinne, sondern einfach, weil wir das so wollen. Und ich wünsche euch, die ihr hier mitlest, viel Glück dabei.
Und Gesundheit.
Denn die ist heutzutage und in unserem Alter immer wichtiger.

Silvesternachlese

  • Ich mag Silvester nicht. Das dürfte inzwischen bekannt sein. Ich bin Hundebesitzer und ich mag es nicht, wenn meine Mädchen leiden müssen, weil irgendwelche pseudomilitanten, neureichen und ansonsten feigen Arschlöcher ihr Geld in die Luft verpulvern – auf Kosten des Gemüts und der Nerven unschuldiger und wehrloser Lebewesen.
  • Ich wünsche alljährlich allen Silvesterballerern hübsche und möglichst schwere Verletzungen, so hübsch und so schwer, dass sie es sich im nächsten Jahr möglicherweise anders überlegen. Das war 2023 nicht anders. Und ich weiß, dass sich durch meine Wünsche Ende 2023 nichts geändert haben wird.
  • Wir haben unsere Hundemädchen seit Heiligabend im Grunde unter Drogen gesetzt. Nichts Schlimmes. Es gab ein Adaptil-Aerosol, sprich, Stecker für die Steckdose mit angeflanschten Flüssigkeitsbehältern, die ein die Hunde beruhigendes Öl in die Luft entließen. Das hat durchaus funktioniert.
  • Dazu gab es Bachblüten in homöopathischer Dosis, sowie kleine Leckerlis mit Kräutern aus einer österreichischen Schmiede, die leider die Pforten geschlossen hat.
  • Insgesamt waren die Hunde so weitgehend beruhigt, dass die Auswirkungen der Ballerei nicht allzu tragisch ausfielen. Naomi, die ältere unserer Händinnen, hat es sogar geschafft, in leichten Schlummer zu verfallen und ihre üblichen Schnarchelgeräusche hören zu lassen. Susi war nicht ganz so entspannt, aber auch nicht wirklich panisch.
  • Ansonsten hielt sich die Ballerei im Ort in einigermaßen vernünftigen Grenzen. Es gab die üblichen Feiglinge, die eigentlich in den Gazastreifen wollten, aber Flugangst haben und vor allem tödliche Verletzungen scheuen, aber insgesamt war es weniger schlimm als im Vorjahr und als erwartet.
  • Um 00.30 Uhr war dann sogar Schluss. Schön.
  • Am Neujahrstag gab es ganz früh – um 06.45 Uhr – einen Gassigang durch einen totenstillen Ort. Schön. Entspannend. Für alle drei Teilnehmer sehr angenehm. Nachdem Naomi und Susi am Vortag seit Mittag nicht mehr draußen waren, war das auch eine nötige Aktion. Pieseln, kacken, das Übliche eben. (Der deutsche Mensch macht sich ja nur mäkelnde Gedanken über Hinterlassenschaften, aber nicht über Notwendigkeiten. Wir haben ja eine Schüssel.)
  • Erst nachmittags gab es dann noch ein Ereignis. Auf einem Nachbargrundstück – innerhalb der Bannzone von 200 Metern um ein reetdachgedecktes Haus gelegen – meinten drei Jugendliche, das Ballern sei am 01. Januar ganztags erlaubt (was hierzulande jedenfalls nicht korrekt ist). Naomi und Susi reagierten entsprechend. Panisch. Und ich, wie ich mir das öfter wünschen würde.
    Hunde reinbringen. Alles gut.
    Wieder raus. Verursacher gesucht. Und zusammengestaucht.
    Es hat offensichtlich gewirkt. Danach war Ruhe.
  • Über die Nacht zum 02. Januar haben wir noch die Adaptil-Droge wirken lassen und alles war gut. Nun sollte es geht.
  • Fazit: Silvester war wie üblich. Langer Abend, ein wenig TV (Dieter Nuhrs Jahresrückblick), ansonsten Spiele (Kniffel, Mensch ärgere dich nicht). Bleifreier Sekt. Und um 1 Uhr waren wir in der Falle. Alle miteinander.

Buchladenneugründung in SFrankfurt

Verlage und Autor gründen Buchladen in Frankfurt in Kooperation mit Buchsuchmaschine

Die Pressemeldung stammt schon vom 13. November 2023: – 2024 öffnet eine neue Buchhandlung ihre Pforten, in Frankfurt im Haus des Buches auf der Berliner Straße. Den thematischen Schwerpunkt des Ladens verrät schon der Name. »Der fantastische Buchladen« verspricht, mit einer breiten Auswahl an fantastischen Büchern zu begeistern.
Die Eröffnung wird mit Glühwein am 06.01.24 ab 14 Uhr gefeiert. Ob Fantasy, Science-Fiction, Horror oder Märchen, hier findet sich für jeden Fan etwas. Für deren Begleitung gibt es eine Krimi- und Romance-Ecke. Natürlich findet man im Frankfurter Buchladen auch Frankfurt-Titel.
Der Buchladen ist Teil der neu entstandenen Calliope Media GmbH, einer Gründung der Verlegerin Sandra Thoms, des Verlegers Björn Bedey, des Verlegers Sven Nieder und des Arztes und Autors Jannis Radeleff. Ziel der Firma ist der Aufbau eines Netzwerks unabhängiger Buchhandlungen, die den Büchern unabhängiger Verlage und Autoren Sichtbarkeit verleihen. »Besonders die Titel unabhängiger Verlage und Autoren mit Unterhaltungsliteratur wird im Sortiment kaum sichtbar, was wir durch diesen Ansatz ändern wollen«, so Verlegerin und Neu-Buchhändlerin Sandra Thoms, »Denn neue Ideen entstehen am besten in neuen Welten und nicht bei der Nabelschau des Alltags.«
Die Neugründung wird mit der Buchsuchmaschine Skoutz und deren Gründerinnen Kay Noa und Lilly Labord kooperieren. Mit den beiden Selfpublisherinnen an Bord werden die Möglichkeiten, auch Selfpublishing einen Weg in den Buchhandel zu ermöglichen, ausgelotet.
Neben dem thematischen Schwerpunkt setzt das Team des Ladens auf Veranstaltungen. »Bücher bekomme ich auch im Internet, im Laden erhalte ich zusätzlich Inspiration und Austausch«, ergänzt Autorin Lilly Labord. Ein Veranstaltungskalender ist bereits auf der Webseite des Buchladens zu finden: www.fantastischer-buchladen.de.

Für weitere Informationen steht Sandra Thoms von der Bedey & Thoms Media GmbH gerne zur Verfügung. Kontakt: Sandra Thoms, Bedey & Thoms Media GmbH, Tel: 0170-2741440, E-Mail: thoms@bedey-media.de

Sandra Thoms vor der Front des künftigen Buchladens (Foto: Bedey & Thoms)

Siehe auch: hier.

Erinnerungen. An Ünver.

Rage Hard (The Young Person's Guide To The 12" Mix) - Frankie Goes To Hollywood

Die Musik – insbesondere die Remixe – von Frankie Goes to Hollywood verbinde ich mit Erinnerungen an einen Freund. Und ganz davon abgesehen ist die Musik von FGtH einfach genial. Sie erinnert mich auch an ein Restaurant in Augsburg. dessen Namen ich nicht mehr erinnere, das von zwei Homosexuellen geführt wurde und nicht nur von der Qualität der Speisen, sondern auch vom Service, vom Umgang mit den Gästen einfach extraordinär war.