Und einen neuen Neuigkeitenbrief gibt es aus der p.machinery, schon die Ausgabe 18, immerhin. Details hier.
[Gabi B.] Das Avantischneckerl
[VDS] Infobrief vom Montag, 6. Mai 2024
Zu den Inhalten: hier entlang.
1. Presseschau
• Kafkas Macht der Sprache
• Rettung bayerischer Ortsnamen
• „Giraffensprache“ gegen Gewalt
• Schwarzseher widerlegt
2. Gendersprache
• Mehr Deutsch und besser ohne Gendern
• Endlich Klarheit
• Rostocker Genderleitfaden
3. Kultur
• Sorbischer Sprachpreis verliehen
• Tod des US-Schriftstellers Paul Auster
• Grimms verschollene Bücher
• Ostfriesisches Namensrecht wird novelliert
4. Berichte
• Bergischer Sprachpreis im Radio
5. Denglisch
• Mehrsprachige Wissenschaft
6. Soziale Medien
• Sprachverwirrung in Rostock
• Doppelmoral bei hart aber fair
7. Termine
Noch immer hadern
Noch immer hadere ich mit der Tatsache, dass Rainer Erler diese Welt verlassen hat. Letztens schrieb ich Renate Erler, seiner Witwe, um zu klären, wie es weitergehen soll, mit dem geschlossenen Vertrag über die Neuausgaben seiner SF- oder wenigstens fantastischen Titel. Ich versuchte zu erklären, was mich bewegt hat, was mich immer noch bewegt und wohl auch noch eine Weile beschäftigen wird, nachdem dieser Mann, der mein Leben vielleicht nicht maßgeblich beeinflusste, aber doch einen massiven Eindruck hinterließ, einfach nicht mehr da ist. Ich bin nur ein kleiner Verleger und durfte immer wieder mit diesem Rainer Erler per Mail kommunizieren, seine Storys veröffentlichen, nun auch seine Romane neu auflegen. Das ist etwas, das mich so oder so beeindruckt. Es wertet mich auf, ohne dass ich es vielleicht verdient hätte. Aber es geschieht. Es ist so.
Nach dem Buch zu seinem 90. Geburtstag – dem Blick in die Zukunft – und nach der Neuausgabe des »Blauen Palais« ist nun die Neuausgabe von »Fleisch«, dem wohl bekanntesten Plot Erlers erschienen, und ich durfte nicht nur diesen Text neu präsentieren, sondern noch mit einem Drehbuch krönen, dass mir Rainer Erler Wochen vor seinem Abschied zusandte und das möglicherweise niemals in einen Film verwandelt wird, ein Drehbuch zu »Spare Parts«, einem Remake von »Fleisch«. Ich kann mit so einer einfachen Buchveröffentlichung nicht wirklich ausdrücken, wie geehrt ich mich fühle, es tun zu dürfen. Aber vielleicht erkennt man es an der Machart, an der Präsentation. Ich hoffe es.

Neuigkeiten vom REISSWOLF
Aktuell fertiggestellt sind das REISSWOLF SPEZIAL 5 zum Werk des Hubert Katzmarz sowie der REISSWOLF 38 mit einer bunten Mischung an Buchbesprechungen. Details auf reisswolf-magazin.de.
Karla zum 80sten
Nicht nur, dass ich für Jörg Weigand und Monika Niehaus als Herausgeberin das Geburtstagsbuch für Karla Weigands 80sten Geburtstag machen durfte, ich durfte es sozusagen auch noch persönlich überreichen – am 25. April auf Föhr, anlässlich einer Einladung zum Pekingentenessen im Restaurant Peking Ente in Wyk auf Föhr. Einige Impressionen:

Kuhle Sprüche
Aus „Mord ist ihr Hobby“, Folge „Original oder Fälschung“: „Bedauerlicherweise bin ich gezwungen, von der einen charmanten Dame wegzuschauen, während ich mich mit der anderen unterhalte.“
[Gabi B.] Der Mann, der Verkäufer, das Nichts
[VDS] Infobrief vom Sonntag, 28. April 2024
Die Themen im Detail: hier.
1. Presseschau
• Kapitalistische Sprache
• Russisch verschwindet
• Sprache auf Demenzstation
• Wie regnet’s?
• Briefe zur Freundschaft
2. Gendersprache
• Die Tischin und die Stühlin
• Genderstern fällt durch
• Schüler wehren sich
3. Sprachspiele: Unser Deutsch
• kiffen
4. Kultur
• Das Attentat war feige, der Unfall tragisch
• Sprachliche Finessen
• „Babylonische Sprachverwirrung“
5. Berichte
• Volksinitiative in Niedersachsen
• Welttag des Buches
6. Soziale Medien
• Barbaras Rhabarberkuchen geht viral
7. Kommentar
• Falsch verstandene Toleranz
8. Termine
[Naomi] 10 Jahre Griechenmaus
Heute vor zehn Jahren haben wir Naomi am Frankfurter Flughafen abgeholt, wo der Flieger aus Griechenland sie in ihrer großen Box abgesetzt hat und wir sie zu uns nehmen durften. Heute vor zehn Jahren ist mit Naomi ein Lebewesen in unser Leben getreten, das man einfach nur lieben konnte und lieben kann. Sie war und ist eine liebenswerte Hündin, die sich mit unserer Kim – für die wir Naomi als Gesellschaft zu uns geholt haben – immer verstanden hat und die heute auch mit Susi freundschaftlich zusammenlebt (und manchmal mit unserem Rumänienschlumpf Susi ein ganz klein wenig zu viel Spaß hat [siehe die diversen Trackerkarten in diesem Blog <grins>]).
Damals war sie etwas mehr als ein Jahr alt, eine schwarze, schlanke Schönheit mit einer lustigen weißen Strähne auf der Stirn, die sie leider im Laufe der Zeit verloren hat …


Heute ist sie nicht mehr ganz so schlank und vor allem auch nicht mehr ganz so schwarz (obwohl ihr Fell sowieso schon immer diverse Schattierungen hatte). Heute ist sie grau — und das ist nun, da sie gute 11 Jahre alt ist, durchaus angemessen. Liebenswert ist sie immer noch und immer mehr, und mit Susi versteht sie sich immer noch.


Ich liebe meine Naomi sehr. Und ich versuche immer zu vermeiden, daran zu denken, dass die Zeit rennt, verrinnt, unaufhaltsam, und dass sie mich, dass sie uns eines Tages verlassen wird.
Aber heute ist auch nicht der Tag, darüber nachzudenken. Heute Morgen war sie beim wöchentlichen Schwimmen (zwecks Physiotherapie) und heute Mittag wird es wohl ein besonders schönes Leckerli geben. Und Kuscheleinheiten … (Während ich dies schreibe, liegt sie hinter mir in einem ihrer Körbchen und schläft. Den lieblichen Schlaf eines unschuldigen Wesens …)