Hochniveau mit kleinen Macken

Heidrun Jänchen & Armin Rößler (Hrsg.)
DIE AUDIENZ
Science-Fiction-Reihe Band 16, Wurdack Verlag, Nittendorf, 2010, Paperback, 220 Seiten, ISBN 978 3 938065 62 4

Diese Anthologie ist, wenn ich mich nicht täusche, tatsächlich das allererste Wurdack-Buch gewesen, das ich gelesen habe. Eigentlich sollte ich mich dafür schämen, denke ich. Andererseits –

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Schaum, Schwesterlein, filmreif geschlagen

Thor Kunkel
SCHAUMSCHWESTER
Neue Welt 2, MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft, Berlin, 2010, Taschenbuch, 277 Seiten, ISBN 978 3 88221 690 5

VORBEMERKUNG: Das Taschenbuch habe ich als ersten echten Beitrag zum DSFP 2011 gelesen; bislang war ich dort eher »administrativ« tätig, habe mich ums interne Komiteeforum gekümmert, die Website unterhalten, ab und zu mal Scans rumgeschickt – meist auf die Schnelle, am Ende pressiert’s immer – usw. usf. Nachdem 2010 nicht nur Thomas Recktenwald seinen Vorsitzendenposten aufgegeben und sich zurückgezogen hat, sondern auch einige andere Mitglieder ihren Hut nahmen, habe ich mir überlegt, dass es eigentlich gleichgültig ist, was ich lese, wenn ich überhaupt dazu komme, etwas zu lesen. Dieses Jahr gibt es also – nicht durchgängig, aber verstärkt – deutsche SF.
Mit dieser Rezi übernehme ich gleichzeitig annähernd eine Rezistruktur, wie sie Dirk van den Boom (www.sf-boom.de) erschaffen hat und wie sie – ebenfalls mit geringen Änderungen – inzwischen von Frank Böhmert (frankboehmert.blogspot.com) ebenfalls genutzt wird. Die Struktur erleichtert das Schreiben von Rezensionen, die bei mir oft eigentlich viel zu lange liegen bleiben …
Ach ja, und bei diesem Buch habe ich erstmals die von Frank Böhmert heißgeliebten Book Darts selbst eingesetzt (und kann seine Leidenschaft dafür nur voll und ganz begleiten).

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Actionstückchen

Verena Themsen
GALAKTISCHES GARABO
Perry Rhodan Extra 11, Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt, 2010, Romanheft, 68 Seiten

Die Reihe PR EXTRA ist wohl die High-End-Version der Heftreihe der Perry-Rhodan-Fanzentrale (an der ich inzwischen nicht ganz unbeteiligt bin). Hier erscheinen jedenfalls auch Romane von Autoren, die nicht zum Stammpersonal der Serie gehören.

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Das ARCHIV hat es (fast) geschafft

Es sind nicht ganz 100.000 Euro zusammengekommen, die das ARCHIV DER JUGENDKULTUREN gebraucht hätte – aber fast. Und damit kann die Stiftung gegründet werden, denn die noch fehlenden 6000 Euro – und hoffentlich noch mehr – sind in einem überschaubaren Zeitraum zusammemzubringen. – Ich fühle mich ein wenig erleichtert. Ich hatte so meine Augenblicke, in denen ich pessimistisch war und nicht wirklich daran glauben wollte, daß es in Deutschland möglich sei, so eine Einrichtung auf diese Weise zu retten. Ich bin erleichtert, daß ich mich geirrt habe, und ich bin erleichtert, daß das ARCHIV weiter bestehen kann. Wundervoll.

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Endlich am Horizont

Vor geraumer Weile kam ich zu dem Vergnügen, einen Matthias-Falke-Roman aus dem Tubbschen Star-Voyager-Universum zu lesen. Oder war es das Titan-Universum? Keine Ahnung. Wenn ich ehrlich bin, verwirrt mich das ganze Konglomerat ein wenig. Tubb, der kürzlich gestorben ist, wie ich las, war nie mein SF-Autor. Wenn ich überhaupt jemals etwas von ihm las, dann eher versehentlich.

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Ra! Umschiff‘ Po! Sei Don!

Normalerweise schreibe ich nicht viel über die Projekte, an denen ich rumbastle. Naja, stimmt auch wieder nicht, wenn man es genau nimmt. Aber meist fehlt mir die Zeit, mal ausführlicher etwas zu berichten. Seit Monaten will ich zum Beispiel was über meine Arbeit für MAGIRA – JAHRBUCH ZUR FANTASY loswerden, die ich seit der 2009er Ausgabe mache. Und auch über die ANDROMEDA NACHRICHTEN des SFCD e.V. könnte ich viel erzählen und demzufolge auch schreiben. Auch das scheitert an der Zeit.

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Das »Archiv« schafft es nicht allein

Soeben trudelt ein Newsletter von Klaus Farin, dem Leiter des ARCHIV DER JUGENDKULTUREN ein, das per 31.10. vor der Entscheidung steht, eine Stiftung gründen zu können – dafür sind 100000 Euro nötig – oder dicht zu machen.

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Warum ich das ARCHIV gut finde

Ich hatte letztes Jahr Kontakt mit dem ARCHIV, als die einen Haufen Doubletten aus ihren Fanzinesammlungen verkauften. Es gelang mir, einen erklecklichen Bestand an Fanzines für mein eigenes DSF³A-Projekt (das Deutsche Science Fiction & Fantasy Fanzine Archiv) an Land zu ziehen, und ich zahlte immer ein paar Euro mehr, als das ARCHIV eigentlich haben wollte, nicht ahnend, was nun dieses Jahr anstehen würde.
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