Warum ich das ARCHIV gut finde

Ich hatte letztes Jahr Kontakt mit dem ARCHIV, als die einen Haufen Doubletten aus ihren Fanzinesammlungen verkauften. Es gelang mir, einen erklecklichen Bestand an Fanzines für mein eigenes DSF³A-Projekt (das Deutsche Science Fiction & Fantasy Fanzine Archiv) an Land zu ziehen, und ich zahlte immer ein paar Euro mehr, als das ARCHIV eigentlich haben wollte, nicht ahnend, was nun dieses Jahr anstehen würde.
Ich mache mir gar nicht viele Gedanken darüber, warum und wieso und überhaupt ich das ARCHIV DER JUGENDKULTUREN gut finden sollte. Ich kann die Bedeutung eines solchen Archivs gar nicht beurteilen, und wenn doch, dann nur für eine Facette dessen, was im Sinne des ARCHIV als Jugendkultur betrachtet wird, nämlich hier vor allem den Bereich der aktiven SF- und Fantasy-Szene, denn Vereine wie der SFCD, der EDFC, der FC e.V. u. a., sind im ARCHIV vertreten, wenn auch oft nur dadurch, dass Klaus Farin, der Kopf des ARCHIVs, selbst Mitglied in einem solchen Verein ist.
Beurteilen zu können, welche Rolle das ARCHIV als Einrichtung en detail spielt, ist auch nicht relevant. Es geht hier konkret um eine Einrichtung, die gerade unter Sammlungsgesichtspunkten aktiv und damit in der Lage ist, einen Teil der deutschen Kultur zu bewahren, die die Möglichkeit bietet, zu forschen oder sich einfach auch nur zu informieren. Das ist immer etwas, das zu erhalten es wert ist.
Und deshalb unterstütze ich den Stiftungsgang des ARCHIV DER JUGENDKULTUREN. Im Augenblick durch Promotion auf den mir zugänglichen Websites und Blogs, demnächst auch mit einer Zahlung zur Stiftungsgründung.

Ein interessantes Interview mit Klaus Farin findet sich auf dradio.de. Und weiterführende Informationen finden sich auf der Website des ARCHIVs.


Edit 06.01.2016: Der Link auf das Farin-Interview bei dradio.de ist nicht mehr aktuell; man landete nur noch auf einer Newsportalseite. Wenn man auf dradio.de nach »Interview Klaus Farin« sucht, findet man andere Beiträge, darunter auch Interviews, in denen es um Klaus und das Archiv der Jugendkulturen geht.