Keine SF, kein Preis

Jan Uhlemann
HOMO VITRUS
GD Publishing, Berlin / XinXii, 2015, E-Book, ISBN 978 3 95830 918 0

VORBEMERKUNG
Es handelt sich offensichtlich um ein Selfpublishing-Werk; nicht nur die Adresse des Autors ist im Impressum genannt, auch die Rechte liegen allein bei ihm, glaubt man dem Impressum.
Gelesen habe ich das Buch im Rahmen meiner Komiteearbeit für den DSFP 2016.

 

Welches Titelbild das wahre Titelbild des E-Books war und ist, ist unklar. Bei Amazon wird das rechte Titelbild angezeigt; mein E-Book trägt jedoch das linke. Beide Titelbilder sind gleichermaßen nichtssagend und unbedeutend, wobei die Amazon-Version immerhin noch ein Stilelement aufweist, das sich im Buch wiederfindet (das erblindete Auge).

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Wer glaubt schon dem Verleger?

Ich bin der Verleger dieses Buches. Es ist Peter Kiefers drittes Buch, das in meinem Verlag erscheint.
Das erste Buch waren Reiseerlebnisse von einem Weltreisenden. Peter Kiefer war immer viel unterwegs und ist es noch. Sein »Treibgut« erzählte »Vom Verreisen«. Ein schönes Buch mit zahlreichen Fotos. Leider kein Renner, aber das geht der ganzen »ErlebnisWelten«-Reihe so.
Das zweite Buch war ein Thriller. Auch wenn sich die Zahl der Leichen in ganz engen Grenzen hält und auch die Schilderung der Gewalt modernen Thrillern in Buch und Film nicht folgen kann, ist es ein Thriller. »Kleines Kino« ist zudem auch noch eine latent fantastische Geschichte.

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Am Anfang einer Werkausgabe

Dort steht meist ein Buch. Von einem Autor. Der heißt in diesem Fall Heinrich Stricker – Spitzname »Tiny«.

Ich habe Heinrich erst spät persönlich kennengelernt. Das war, glaube ich, anlässlich der Veröffentlichung seines Buches »Vom Gehen in griechischen Städten«, des Bandes 2 der Reihe »ErlebnisWelten – Welten erleben«, die möglicherweise auch durch dieses Buch überhaupt zustande gekommen ist. (Band 1 war die Weltreiseschilderung »Bei Regen und bei Sonnenschein« von Bernd Robker; als das Buch erschien, war mir noch gar nicht richtig klar, dass ich Verleger sein würde.) »Vom Gehen …« ist augenblicklich nur antiquarisch zu bekommen, aber das heißt ja nichts.

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Mit Ulbricht wär’s besser gelaufen?

Dietmar Dath
Deutsche Demokratische Rechnung
Eine Liebeserzählung
Eulenspiegel-Verlag, Berlin, 2015, Hardcover mit Schutzumschlag (incl. pro-strickerscher Fadenbindung), 239 Seiten, ISBN 978 3 359 02471 2

VORBEMERKUNG
Das Buch war mir als Science-Fiction »verkauft« worden. Es ist aber keine Science-Fiction. Dem »Verkäufer« ist das nicht übel zu nehmen. Dazu später noch ein Wort.

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Rübermachen

Zaubi M. Saubert ist der Lebensgefährte von Ellen Norten – glaube ich jedenfalls. Ich bin mir im Augenblick nicht sicher, ob die beiden nicht miteinander verheiratet sind.
Aber das ist auch unwichtig.

Michael Saubert, wie er bürgerlich heißt, war ursprünglich mit einem anderen Buch zuerst eingeplant, aber dann ergab es sich, dass seine Erinnerungen mit dem Titel »Go East« höhere Priorität genießen sollten. (Das andere Buch, das im Grunde ein Spin-off zu »Go East« sein könnte, eine Art Vertiefung, wird es in meinem Verlag auch noch geben.)

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Zu wenig Emma

Dunja Hayali (mit Elena Senft)
IS’ WAS, DOG?
Mein Leben mit Hund und Haaren
Ullstein extra, Ullstein Buchverlage, Berlin, 2014, Paperback, 253 Seiten, ISBN 978 3 86493 021 8

VORBEMERKUNG
Ich glaube, ich habe die Hayali und ihre Emma das erste Mal auf dem roten Sofa von »DAS!« im NDR gesehen. Vorher war sie mir nie aufgefallen, vermutlich, weil sie ihren Hund nie dabei hatte :)

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Unverständlich

David Mitchell
DER WOLKENATLAS
(Cloud Atlas, 2004)
Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, Sonderausgabe November 2012 (»Das Buch zum Film ›Cloud Atlas‹«), aus dem Englischen: Volker Oldenburg, Taschenbuch, 668 Seiten, ISBN 978 3 499 24141 3

VORBEMERKUNG
Ich habe den Film gesehen. Zwei Mal. Und ich habe ihn nicht verstanden. Ich habe nun auch das Buch gelesen. Und ich glaube, ich habe auch das Buch nicht verstanden.
(Noch ein Hinweis: Es ist nicht auszuschließen, dass in dieser Besprechung gespoilert wird. Wer den Film noch nicht kennt oder das Buch noch lesen möchte, sollte diese Besprechung vielleicht nicht lesen.)

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Schweizer Vorlieben

Eigentlich habe ich ja zur Schweiz und ihren Bürgern ein eher zwiespältiges Verhältnis. Mit ihrem Anti-EU-Gehabe, ihrer beinahe schon übertriebenen Neutralität allem und jedem gegenüber und ihrer bald schon Außenseiterrolle in Europa wirken sie auf mich ein wenig wie Aliens. – Aber ich habe gute Erfahrungen mit Schweizer Autorinnen gemacht: Heike Henzmann aka Anna Veen ist einfach wundervoll, wenn man als Verlegerlein mit einer Autorin zusammenarbeiten soll, und auch wenn Judith Faller nicht ganz so einfach zu handhaben war – gnichel –, ihr Büchlein »Nachtgedanken«, das nun als Band 11 der Reihe »Außer der Reihe« meines Verlages p.machinery erscheinen wird, hat für alle kleinen Haken und Ösen, die es auf dem Weg zum Buch gab, voll und ganz entschädigt. Und – Judith hat mit Kerstin Broska eine Fotografin und Bildbearbeiterin gefunden, die die ursprüngliche, allerdings urheberrechtlich problematische Bildidee wunderbar neu umgesetzt und realisiert hat. Um es auf Bayerisch zu formulieren: I gfrei mi goar sakrisch!

Details zum Buch findet ihr hier.

Fischfutter für’n Urlaub

Marie Matisek
MUTTER BEI DIE FISCHE
Ein Küsten-Roman
Ullstein Buchverlage/List Verlag, Berlin, Mai 2014, Taschenbuch, 267 Seiten, ISBN 978 3 548 28632 7

VORBEMERKUNG
Das Buch kaufte ich im Urlaub in Schleswig-Holstein, als ich das einzige andere Werk, das ich mitgenommen hatte, ausgelesen hatte. Normalerweise lese ich im Urlaub wie ein Verrückter. Diesmal nicht. Warum auch immer. (Vermutungen lassen sich vielleicht anhand der Blogeinträge zum Urlaub anstellen. Vielleicht auch nicht.)

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