Kaum neben der Spur

Für eine Buchreihe, die den Titel »Außer der Reihe« trägt, sind 10 Bände durchaus bemerkenswert. In den nächsten Tagen wird der zehnte Band eben dieser Reihe meines Verlages verfügbar sein:

Anna Veen
DORIS HAUSERS BUKOLISCHER ALMANACH
Außer der Reihe 10
p.machinery, Murnau, Februar 2014, 140 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 942533 96 6 – EUR 7,90 (DE)

Details zum Buch: hier.

Was mich neben den höchst unterhaltsamen Texten – die ich nach dem viel zu kurzen ersten Band »Doris Hauser« (Außer der Reihe 5) sehnlichst erwartete – begeistert, das ist vor allem der Umschlag in seiner Einfachheit, seiner Farbgebung, dem Motiv … Das Foto des Umschlags stammt übrigens wie beim vorherigen Doris-Hauser-Band von Antal Thoma:

Immer wieder fantastisch

Corinna Griesbach (Hrsg.)
HALLER 8 – Ins Auge blicken
Literaturzeitschrift Haller, Monschau, Juni 2013, Taschenbuch, 196 Seiten, ISSN 1869-4624, www.literaturzeitschrift-haller.de

VORBEMERKUNG

Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich erinnere mich dumpf, über eine meiner eigenen Anthologien mit Corinna Griesbach in Kontakt gekommen zu sein. Als ich den HALLER damals kennenlernte, war das ein kleines Literaturstückchen mit Texten und Bildern und einem Umfang von gerade mal so um die 60 Seiten. Das Layout gefiel mir – und hatte schon mit der zweiten Ausgabe, die ich bekam, seinen Reiz verloren.
Seit der Ausgabe 4 habe ich das Layout übernommen, und mit jeder Ausgabe begann der HALLER erkennbar zu wachsen – nicht nur vom Umfang her. Aber die Nummer 7 war schon ein solcher Erfolg für Corinna Griesbach, das sie nicht nur die eigentliche Literaturzeitschrift mit einigermaßen »normalem« Umfang veröffentlichte, sondern wir gemeinsam in meinem Verlag auch ein Taschenbuch unter dem (gleichen) Titel »Verlassene Orte« https://www.pmachinery.de/unsere-bucher/auser-der-reihe/griesbach-corinna-hrsg-verlassene-orte-ein-haller-taschenbuch (wie das zugrunde liegende Projekt) herausbrachten: mit immerhin 212 Seiten Umfang.

Inzwischen ist die Ausgabe 8 erschienen – und die ehemals schmale Literaturzeitschrift HALLER liegt nun mit 196 Seiten Umfang vor. Noch immer mache ich das Layout, und diesmal habe ich mich entschieden, den HALLER auch einmal zu rezensieren, obwohl ich das mit Büchern, an denen ich beteiligt bin, sonst eigentlich nicht tue.

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Es hilft nicht, ihn nur zu mögen

Serdar Somuncu
HASSTAMENT
Die rohe Botschaft
WortArtisten, Köln, 2013, Klappbroschur, 351 Seiten, ISBN 978 3 942454 02 5

VORBEMERKUNG
Somuncu zu mögen, das reicht nicht. Man sollte ihn verstehen. Man sollte ihm genau zuhören, ihn genau lesen. Und man sollte ihn verstehen. Richtig verstehen. In dem vorliegenden Buch sind unter anderem Beispiele von Menschen enthalten, die ganz offensichtlich trotz aller (Vor-) Warnungen zu dumm waren (und wohl noch sind), das zu tun. Somuncu zu verstehen, ihm zuzuhören, ihn zu verstehen.
Ich entdeckte Somuncu beim Zapping. Irgendwo lief seine Hassprediger-Show, ich blieb hängen. Mit offenem Maul, sabbernd. Mit der Erkenntnis, endlich das gefunden zu haben, was ich bei dem deutschen Kabarett, bei Comedy und ähnlichen Dingen bisher vermisst habe.
Deutlichkeit. Echte Worte. Unnachgiebigkeit. Gnadenlosigkeit. Klarheit. Ich war schon beim ersten TV-Genuss des Programms von Serdar Somuncu nicht einen Augenblick bereit, mich auf ein Missverständnis seines Tuns und seiner Worte einzulassen.

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Wenn ich nicht so faul wäre …

… gäbe es mehr von diesen Büchern. Nunja. Faul bin ich nicht. Oder doch. Jedenfalls hat es länger gedauert als beabsichtigt, bis dieses Buch das Licht der Welt erblickte (und in Wirklichkeit kommt es auch erst in den nächsten Tagen wirklich heraus). Aber egal. Es ist da. Punkt. Ende, Gelände. Aus die Maus.

Sina Schneider & Teresa Ginsberg (Hrsg.)
PragMagisch
Geschichten aus der Goldenen Stadt
Außer der Reihe 6
p.machinery, Murnau, April 2013, 104 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 942533 60 7 – EUR 7,90 (DE)
eBook (in Vorbereitung)

Für mehr Details: aufs Bild klicken. – Das stammt übrigens von der absolut sensationellen Sarah Richter. Ich weiß gar nicht mehr, wie wir miteinander in Kontakt geraten sind, aber da kommt noch mehr. Versprochen.

Raum machen: Verlegen jenseits von BoD

… oder auch nicht? Man wird sehen. In diesen Tagen ist das erste von mir verlegte Buch erschienen, das ich nicht mehr mit Books on Demand, Norderstedt, auf den Markt gebracht habe. Dieses Buch erscheint über CreateSpace, einen Ableger von Amazon – und wie sich das beim ersten Mal abgespielt und entwickelt hat, davon werde ich ab morgen hier berichten (vielleicht in mehreren Teilen).

Das Buch selbst ist dieses hier:

Sechzehn sprachlich ausgesprochen ausgereifte Geschichten, die mir auf Anhieb über alle Maßen gefallen haben. Sie handeln episodenhaft von Doris, ihrem Hund, und Thomas und seinem Hund, von zwei Menschen, die grundverschiedener nicht sein können, die sich begegnen und … Lesen! Lohnt sich! Echt jetzt!

Der siebente HALLER kommt

Seit der vierten Ausgabe unterstütze ich die Literaturzeitschrift HALLER, die von Corinna Griesbach herausgegeben wird, mit meinem Layout und kleineren Aktivitäten drumherum. Die siebente Ausgabe, die sich – inspiriert von Fotos des Fotografen Sebastian Schwarz – dem Thema »Verlassene Orte« widmet, habe ich ebenfalls layoutet. Sie ist gerade beim Drucker und wird auf jeden Fall noch vor Weihnachten erscheinen (und an eventuelle Besteller verschickt werden). Das Titelbild sieht so aus (Buchdaten darunter):

Corinna Griesbach (Hrsg.)
HALLER 7 – Verlassene Orte
Literaturzeitschrift – Off-Texte und -Bilder
Monschau, Dezember 2012, Paperback, 128 Seiten (incl. 10 Farbbilder)
ISSN 1869-4624
EUR 5,00 zzgl. Porto
Bestellungen an literatur-haller@web.de
www.literaturzeitschrift-haller.de

Ruhig, angenehm, autobiografisch

Tiny Stricker
EIN MERCEDES FÜR TÄBRIS
MaroVerlag, Augsburg, Juni 2012, Umschlag: Walter Hartmann, Hardcover, 95 Seiten, ISBN 978 3 87512 295 4

VORBEMERKUNG
Tiny Stricker ist ein Kind der 60er Jahre, vielleicht kann man sagen: ein 68er. Ich meine das alles andere als abwertend. Man merkt es seinen Büchern, auch den neueren, immer an.
Ich hatte das Vergnügen, dieses Buch lektorieren und korrigieren zu dürfen. Beinahe hätte ich sogar das Vergnügen gehabt, es verlegen zu dürfen – aber da war die alte Verbindung zwischen Tiny Stricker und dem MaroVerleger Benno Käsmayr einfach stärker.

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