Sera*ph 2022 nominiert

Die am klassischen Ph festhaltende, dafür aber wüst gendersternchende Phantastische Akademie hat ihre Nominierungen für den Seraph 2022 verkündet. Für meinen Verlag ist nichts dabei.
Ich weiß allerdings auch gar nicht mehr, ob ich überhaupt etwas eingereicht habe, gehe aber davon aus – wie ich auch davon ausgegangen bin, nicht berücksichtigt zu werden. Heute sind ja eher englische denn deutsche Titel modern – selbst der simple Absinth muss im Titel englisch geschrieben werden –, und wenn man sich die Titel so anschaut und in einigen Foren recherchiert, stellt man schnell fest, dass die wenigsten Titel SF sind.
Nun gut. Ich habe längst die Erfahrung gemacht, dass die deutschen SF-Preise letztlich nicht viel bringen, vor allem nicht auf der Umsatzseite. Ein DSFP freut mich, ganz ohne Frage, ein KLP auch. Der ganze diffuse Rest ist nicht so wichtig.

Wer die mit Gendersternchen verseuchte Nominierungspresse lesen möchte, kann das gerne tun: hier.

Für einen großen Mann

Es ist nicht das erste Geburtstagsbuch, das ich gemacht habe, aber es ist eines, das mich mit besonderer Freude und besonderem Stolz erfüllt. Heute feiert Franz Rottensteiner seinen 80. Geburtstag, und mit großartiger Unterstützung zahlreicher Freunde und Weggefährten haben Jörg Weigand und meine Wenigkeit ein Geburtstagsbuch vorgelegt, das, wie wir finden, der Rolle, die Franz für die deutsche SF und Fantastik gespielt hat und spielt — ich sage nur: QUARBER MERKUR! — voll und ganz angemessen ist. Und ich freue mich umso mehr, als ich einmal mehr mit einem berühmten Menschen der Szene zusammenarbeiten darf — ich sage nur: QUARBER MERKUR! — und dem ich hiermit ein besonderes Geburtstagsgeschenk machen darf.

Lieber Franz, an deinem heutigen Jubeltag wünsche ich dir von ganzem Herzen nicht nur einen schönen Tag, sondern viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit für die Zukunft. Und dein kritischer Blick auf SF und Fantastik möge nie erblinden.

Haitel, Michael & Weigand, Jörg (Hrsg.), GESPIEGELTE FANTASIE

Thomas Franke im literarischen Interview

Das literarische Interview mit Thomas Franke, Gunnar Sohn und Paul Remmel findet am 12.11.2021 ab 19 Uhr (Winterzeit!) als Facebook-Veranstaltung statt: hier. Es geht um Bücher – die in Arbeit befindliche Neuausgabe von Arno Schmidts „Gelehrtenrepublik“, die Herbert-W.-Franke-SF-Werkausgabe der p.machinery und andere Projekte, die Thomas Franke in petto hat. Ob man sich bei Facebook anmelden muss, um die Veranstaltung zu verfolgen, ist nicht bekannt, jedoch nicht auszuschließen; andererseits ist „Das literarische Interview“ bei Facebook öffentlich …

Neuesten Informationen zufolge kann man das Interview auch auf Youtube anschauen:

#DasLiterarischeInterview über die Gelehrtenrepublik von Arno Schmidt

Zur Erinnerung: Leben als Literatur, Gerd Scherm liest

Damit das nicht in Vergessenheit gerät …

Gerd Scherm ist ein Multitalent – multipel preisgekrönt. In der p.machinery ist er als Autor, Grafiker und Herausgeber aufgetreten. Und nun haben wir die Freude, eine Lesung bekanntzugeben:

Lesung Gerd Scherm
Leben als Literatur
Musik: Manuel de Roo, Gitarre

Montag, 8. November 2021 um 20 Uhr
Logenhaus Fürth
Dambacher Str. 11

Wir laden ein zur Buchpremiere der Autobiografie von Gerd Scherm:
Einmal Leben und zurück
Der sinnliche Band mit über 200 Abbildungen entfaltet ein facettenreiches Leben.
Der Autor beschreibt auch, wie er ausgerechnet am Ort der Lesung zur Freimaurerei gefunden hat.

Als weiteres Glanzlicht liest Gerd Scherm aus seinem bibliophilen Prosabändchen
Der Mann, der im Chelsea Hotel einen Zimmerbrand bestellte

Über Ihren Besuch freuen sich der Autor, der Gitarrist und die Freimaurerloge »Zur Wahrheit und Freundschaft«.

Es gilt die 3G-Regel!

Um Voranmeldung wird gebeten – bitte nutzen Sie unser Formular:
http://www.zurwahrheitundfreundschaft.de/index.php/aktuelles
oder
Email: frm@manuelderoo.net

Der Engel Erz

Mein Vorname ist Michael. Der Name ist über das Griechische aus dem Hebräischen in unsere Namenswelt gelangt und bedeutet »Wer ist wie Gott?«. Michael ist der Erzengel, der als der Erste in der Riege von insgesamt vier Erzengeln – nebst Gabriel, Raphael und Uriel – gilt.
Und nicht nur wegen meines Vornamens, seiner Herkunft und Bedeutung faszinieren mich schon lange Geschichten über und mit Erzengeln, weniger in Texten als vielmehr in Filmen. Streifen wie »Legion« – mit dem als Michael sensationellen Paul Bettany –, »Constantine« mit Keanu Reeves und der unglaublichen Tilda Swinton als Gabriel, oder auch die etwas humorvoller angelegte Variante »Dogma«, solche Filme hatten und haben es immer leicht, mich zu packen.
Irgendwann – ich glaube, der neuerliche Genuss der »Legion« war der Auslöser – kam mir die Idee zu dieser Anthologie, die ich einmal mehr als »Story Center« ausschrieb. Und wie leider viel zu oft blieben die Texte viel zu lange liegen, bis Detlef Klewer – ich weiß nicht mehr, ob von sich aus oder auf Anfrage meinerseits – die Herausgabe übernahm, die Storys lektorierte, zusammenstellte und in seiner üblichen Weise kongenial illustrierte.
Am Ende hatte ich eine kleine, feine Anthologie mit ebensolchen Geschichten in Händen, in denen die Erzengel die Rolle spielten, die ich ihnen zugedacht haben wollte: Superhelden, die sie in den genannten Filmen in ganz anderer Form als Batman, Superman & Co. sind, Helden, die die Welt vor dem Bösen beschützen und retten, nicht allmächtig, nicht immer übermächtig, aber jedenfalls mächtig und letztlich immer nur einem Wesen gegenüber Rechenschaft schuldig: Gott.

Ich bin kein religiöser Mensch, aber das muss man auch nicht sein, um sich von den Figuren, den Geschichten und den Ideen hinter den Namen – auch jenseits der Bibel – inspirieren zu lassen. Und vielleicht bin ich es meinem Namen ja doch schuldig, das Thema einmal so verarbeitet zu sehen.

Klewer, Detlef (Hrsg.), DAS ERZ DER ENGEL. Story Center

Wat mutt, dat mutt

Heute findet der 2021er BuchmesseCon ein weiteres Mal als Onlineevent statt. Und zwischen 21 und 21.30 Uhr wird zum Abschluss der Veranstaltung der BuCon-Ehrenpreis verliehen – und in diesem Jahr geht er an Jörg Weigand für sein Lebenswerk.
Über Jörg Weigand muss man nicht nur in der SF-Szene nicht viel sagen. Er ist bekannt. Bestens bekannt. Sein Werk umfasst nicht nur fantastische Geschichten, sondern noch sehr viel mehr: Storys, wenige Romane, Gedichte, Sachliteratur und zahlreiche Arbeiten als Herausgeber. In den letzten Jahren war er bei p.machinery recht fleißig (und wer es genauer wissen möchte, sollte einfach nach seinem Namen suchen). Jörg hat in seinem Leben viele heute bekannte Autoren zu ihrem Tun inspiriert – nicht zuletzt seine eigene Gattin, die sich mit historischen Romanen einen Namen gemacht hat und auch in anderen Genres recht fleißig war und ist.
Während der Veranstaltung wird er leider nicht anwesend sein, denn zum einen weilt er dann im Urlaub auf seiner Herzensinsel und zum anderen ist er der Ansicht, mit Einrichtungen wie Twitch und Discord nicht so recht warm zu werden. Vermutlich wird der Laudator Thomas Recktenwald das geschickt auffangen.

Auf jeden Fall gratulieren wir Jörg Weigand ganz herzlich zu seinem Preis! Eine ganz sicher hochverdiente Auszeichnung!

Ist das wirklich?

Schon als ich den Andruck aus dem Umschlag vom Schaltungsdienst nahm, lief mir ein schmaler Faden aus dem rechten Mundwinkel. Seite für Seite ging ich den Andruck durch, betrachtete die Bilder auf dem leicht bläulich weißen Papier und fand am Ende nur eine nachzukorrigierende Stelle — in einem Text.
Die Kalkulation gefiel mir nicht wirklich. Sie ist knapp. Ausgesprochen knapp. Ich hoffe auf einen starken Verkauf über den Bookwire-Kanal, wo das Hardcover von CPI in Leck produziert wird. Jedes Buch, das über diesen Kanal verkauft wird, entspannt die Kalkulation ein wenig. Ich werde sehen. Abwarten.
Wer das Buch haben möchte, sollte nicht abwarten. Die Auflage ist nicht limitiert, freilich. Aber Nachdrucke dauern bei diesem Werk leicht zwei Wochen — es handelt sich um ein Hardcover mit rundem Rücken, Fadenbindung, Kapitalband und Lesebändchen, eine Ausstattung vom Feinsten, wie es sich für so ein Buch gehört. Und der Inhalt … über 200 Bilder von Rainer Schorm, farbig, ganzseitig, dazu Texte von namhaften Autoren.

Das E-Book wird diese Ausstattung nicht bieten. Es ist wenig sinnvoll, über 200 farbige Bilder in ein E-Book zu pressen, das die meisten Leser auf einem Reader anschauen, der nur Schwarz-weiß-Bilder liefert. Und die Bilder wirken auf der Displaygröße eines typischen Readers sowieso nicht. Insofern wird es im E-Book die Texte und die Bilder, die die Texte inspirierten, geben — und einen Hinweis auf das gedruckte Buch.

Weigand, Jörg (Hrsg.), FANTASTISCHE WIRKLICHKEITEN. Die Bilderwelten des Rainer Schorm

Literarisches Leben, lebendige Literatur – Gerd Scherm liest

Gerd Scherm ist ein Multitalent – multipel preisgekrönt. In der p.machinery ist er als Autor, Grafiker und Herausgeber aufgetreten. Und nun haben wir die Freude, eine Lesung bekanntzugeben:

Lesung Gerd Scherm
Leben als Literatur
Musik: Manuel de Roo, Gitarre

Montag, 8. November 2021 um 20 Uhr
Logenhaus Fürth
Dambacher Str. 11

Wir laden ein zur Buchpremiere der Autobiografie von Gerd Scherm:
Einmal Leben und zurück
Der sinnliche Band mit über 200 Abbildungen entfaltet ein facettenreiches Leben.
Der Autor beschreibt auch, wie er ausgerechnet am Ort der Lesung zur Freimaurerei gefunden hat.

Als weiteres Glanzlicht liest Gerd Scherm aus seinem bibliophilen Prosabändchen
Der Mann, der im Chelsea Hotel einen Zimmerbrand bestellte

Über Ihren Besuch freuen sich der Autor, der Gitarrist und die Freimaurerloge »Zur Wahrheit und Freundschaft«.

Es gilt die 3G-Regel!

Um Voranmeldung wird gebeten – bitte nutzen Sie unser Formular:
http://www.zurwahrheitundfreundschaft.de/index.php/aktuelles
oder
Email: frm@manuelderoo.net