Herausgeber gestrichen

NOVA 31 ist fertig. Und dass NOVA zukünftig nicht nur einen neuen Namen — Magazin für spekulative Literatur — hat, sondern auch keinen Herausgeber mehr, das hat Gründe. Gute Gründe. Über die ich mich nicht auslassen werde. Weder hier noch anderenorts. Zukünftig wird es an den Stellen, wo der Herausgebername ein Mussfeld ist — im VLB zum Beispiel, bei Bookwire usw. — »Team NOVA« zu lesen sein, und das reflektiert die Realität am besten. Denn NOVA ist ein Teamprodukt.
Die Ausgabe 31 kommt verspätet, weil ein Autor seine Geschichte noch übersetzen musste. Das kommt davon, wenn man als Deutscher sein Werk auf Englisch verfasst und es dann doch in einem deutschen Magazin veröffentlichen will. Ällebätsch. Aber das Warten wird sich gelohnt haben. Denke ich. Weiß ich. Auch das hat Gründe. Gute Gründe. Die heißen Inhalt und sind im Detail hier ins Auge zu fassen.

Rechtseckenverschiebung

Wenn man außerhalb Bayerns den ebendort gerne mal genutzten Spruch vom »inneren Reichsparteitag« benutzt, wird man ebenso gerne gleich in der rechten Ecke des gesellschaftlichen Spektrums positioniert. Nachdem ich allerdings gute 36 Jahre in Bayern lebte (1982–2018), darf ich mir möglicherweise erlauben, diesen Spruch als allerhöchste Steigerungsform größter Begeisterung zu verwenden. Wer meint, mich deshalb als Rechten einstufen zu müssen, begeht noch ganz andere Dummheiten.

Einem solchen inneren Reichsparteitag kommt es jedenfalls gleich, wenn ich sehe, wie die 31. Ausgabe von NOVA, nunmehr das »Magazin für spekulative Literatur«, nach und nach entsteht, Realität zu werden beginnt.

Inzwischen steht fest, welche Kurzgeschichten … hm, welche literarischen … hm … belletristischen Texte in NOVA 31 veröffentlicht werden. Um welche Geschichten es sich handelt, kann man en detail unter https://nova-sf.de/archive/1349 nachlesen. Neben der nicht zu kurzen Novelle von Michael Iwoleit – deshalb ist es ja auch eine Novelle und keine Story – wird sicherlich die Geschichte von Dirk Alt auffallen. Und ich bin durchaus gespannt, welche Narzissten wieder anspringen und meinen, ihre Forderungen stellen zu dürfen. Man wird sehen.

Neuzugang im NOVA-Team

Es gibt noch Neuigkeiten in dieser Welt, die nicht mit Katastrophen verbunden sind:

Es ist den im NOVA-Team verbliebenen Herren Iwoleit, Sieber, Steinbacher und Haitel eine große Freude, zu verkünden, dass das Team in Marianne Labisch eine Erweiterung erfahren hat. Marianne, die selbst schriftstellerisch tätig ist und auch schon herausgebend aufgetreten ist, wird sich in Absprache mit Michael Iwoleit um die Storys kümmern, in denen Potenzial steckt, die jedoch noch weiteren handwerklichen Einsatz vonnöten machen. Sprich: Als Lektorin mit bekannten, herausragenden Qualitäten wird sie mit den Autoren versuchen, das Letzte aus Geschichten herauszuholen, die noch nicht rund laufen, aber schon zeigen, dass sie es können werden.

Teamintern hat die Männerwirtschaft Marianne bereits herzlich willkommen geheißen.

Obwohl ich natürlich nicht weiß, wie lange es dauern wird, bis ich den Thread im SF-Netzwerk sperren muss …

Normalität

In manchen Situationen ist es sinnvoll, einfach zur Normalität überzugehen. Es gibt Dinge, die geschehen müssen – und die geschehen. NOVA hat einen neuen Untertitel erhalten. »NOVA Science-Fiction« ist Vergangenheit, das »Magazin für spekulative Literatur« ist NOVAs Zukunft. Einhergehend mit dem neuen Untertitel war auch ein neues Titellayout, ein neues Logo angesagt. Et voilà:

Das O im Schriftzug NOVA wird zukünftig durch eine als Nova-Korona gedachte Grafik repräsentiert. Die neue Schrift heißt Nasalization. Und diese Banderole wird in dieser Form die zukünftigen Ausgaben von NOVA zieren. Farblich wird sich das neue Stück vielleicht den Gegebenheiten der Titelabbildung anpassen, das steht aber noch nicht fest. Abwarten.

Auf jeden Fall gefällt mir die neue Optik. Das finale Titelbild wird noch ein wenig erweitert, denn gemeinsam mit dem neuen Untertitel und der damit verbundenen Kennzeichnung als Magazin werden sich auf dem Cover auch Informationen zum Inhalt – Autorennamen, Themen u. ä. – finden. Aber diese Dinge stehen für die Ausgabe  31 noch nicht fest. Jedenfalls nicht offiziell.