Keine Frage

Texte von Gabriele Behrend zu veröffentlichen, ist für mich keine Frage mehr. Die Frage ist nur, wann der nächste Text kommt, wann ich ihr nächstes Buch machen kann. Eine andere Frage ist, in welcher Reihe das nächste Buch erscheint; während die beiden Sammlungen »die Liebesmaschine« und »Humanoid 2.0« 2021 in der Reihe »AndroSF« erschienen und dort bestens platziert sind, habe ich für den neuen Roman »Das Dorf am Grunde des Sees« ein weiteres Mal – nach »Salzgras & Lavendel« – entschieden, die Reihe »Außer der Reihe« zu bemühen. Bei dem 2020er-Roman »Salzgras & Lavendel« war das eine gute Entscheidung, und vielleicht bewährt sich das auch beim »Seedorf« (so der Kurzarbeitstitel des neuen Buches).
Die neue Geschichte jedenfalls ist schlicht zauberhaft. Ein wundervoll be- und umschriebener Mikrokosmos eines Dorfes am Seegrund, das durch eine Blase davor geschützt wird, abzusaufen. Und wie in jedem Mikrokosmos gibt es nicht nur im umgebenden Wasser Störmungen …
Ich weiß, dass die Werbung eines Verlegers für sein Buch nichts wert ist, weil jedermann denkt, dass ein Verleger sein Produkt nicht schlechtreden würde. Das ist vermutlich auch so – und im Falle von Gabriele Behrends neuem Werk ist das Schlechtreden nicht nur nicht nötig, sondern wäre auch grob gelogen!

Behrend, Gabriele, Das Dorf am Grunde des Sees

KLP 2022: Sixpack für meinen Verlag

Die Nominierungen des Kurd-Laßwitz-Preises 2022 sind veröffentlicht — siehe auch in diesem PDF — und Udo Klotz, das Mastermind des Preises, informierte mich, dass meine p.machinery sechsmal für den diesjährigen Kurd-Laßwitz-Preis zur Wahl steht, nämlich je zweimal für Kurzgeschichten, Titelbilder und in der Kategorie Sonderpreis. Auf der Longlist (215 Einträge über alle acht Kategorien hinweg) war mein Verlag in Summe 30 Mal vertreten.

P.S.: Wobei es richtigerweise nur eine Kurzgeschichte, dafür aber auch ein Roman ist. In der PDF-Liste war ich so frei, die Erwähnungen der p.machinery hervorzuheben.

Quarber Merkur 122

Der Quarber Merkur 122 ist fertig – leider mit Verspätung, und diesmal mit erheblicher Verspätung. Aber es hat sich gelohnt — der Inhalt kann sich einmal mehr sehen lassen:

Franz Rottensteiner (Hrsg.)
QUARBER MERKUR 122
Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik
Verlag Lindenstruth, Giessen, März 2022, 288 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 934273 12 2
EUR 17,00 im Inland, EUR 20,00 im Ausland

Franz Rottensteiner: Einleitung
Wladimir Borissow & Alexander Lukashin: Diese Welt haben nicht wir erfunden. Utopische und antiutopische Motive im Werk der Brüder Strugatzki
Jean-Pierre Laigle: Johan Vibe. Ein Wegbereiter des Zukünftigen in Norwegen
Fritz Heidorn: Science-Fiction, der Realismus unserer Zeit. Kim Stanley Robinsons »Zukunftsgeschichte«
Christian Hoffmann: Afrofantastik 2.0
Wolfgang Both: Von Science-Fiction-Romanen inspirierte Rock- und Popmusik
Marcel Schmutzler: Warum Lovecraft gerade jetzt?
Rainer Eisfeld: Faszinierende Gemälde nie geschauter Welten. Chesley Bonestell und John W. Campbell
Michael Hageböck: Fantastisches Spielevergnügen. Colloquium über analoge Unterhaltung
Detlef Thiel: Scheermatt & Dürrenbart GmbH. Ein Chiasma zu Friedrich Dürrenmatts 100. Geburtstag und zur ersten Sammlung unbekannter Texte von Paul Scheerbart seit 25 Jahren
Natsuno Tokunaga: Opfer der Wissenschaft oder »mad scientist«? Satirische Anspielungen auf Gustav Theodor Fechner und Johann Karl Friedrich Zöllner in Oskar Hoffmanns »metaphysischem Phantasieroman« Die vierte Dimension (1909)
Franz Rottensteiner: Die okkulten Detektivromane »Jack Manns«
Christian Hoffmann, Franz Rottensteiner, Matthias Schmid, Ulrich Spiegel: Der Seziertisch

Das Titelbild stammt von Enrique Meseguer (Pixabay).

Raumzeit – eine Lesung

Die p.machinery-Autorinnen S. C. Menzel und Corinna Griesbach geben sich die Ehre – das verkündet Thorsten Küper in verschiedenen Foren:

C. Menzel bringt uns in ihrem Roman »Titanrot: Nomaden im All« weit in den Weltraum, während uns Corinna Griesbach in »Das Prinzip der Mittelmäßigkeit« durch die Zeit führt. Was läge da näher, als ihr gemeinsames Programm »Raumzeit« zu nennen?
Die beiden lesen für uns am 29. Januar live aus ihren Büchern. Die Bühnen dafür baut Barlok Barbosa alias Bernhard Bettschen.
Den Ton bekommt man über den Discord-Server der Brennenden Buchstaben: https://discord.gg/P3x79Xw
Die Live-Video-Übertragung findet auf YouTube unter https://www.youtube.de/brennendebuchstaben statt.
Und die URL ins Second Life lautet https://maps.secondlife.com/secondlife/Port%20Genieva/51/108/22

Wer sich vorab über die Texte informieren möchte: Beide Bücher sind lieferbar. Und lesenswert.

Menzel, S. C., TITANROT – Nomaden im All

Griesbach, Corinna, Das Prinzip der Mittelmäßigkeit