Klaus Hübner beim Brecht zu Gast

Information und Anmeldung:
Regio Augsburg Tourismus GmbH
Brechthaus
Auf dem Rain 7
86152 Augsburg
Telefon 0821 4540815
brechthaus@regio-augsburg.de
www.augsburg-tourismus.de

Infos zu den Büchern von Klaus Hübner in der p.machinery:
https://www.pmachinery.de/adr3/khktkfflyer202104.pdf

[VDS] Josef Lange vermisst die Teilgenommenhabenden

Der Vorsitzende des Rechtschreibrates, Josef Lange, geißelt im Interview mit dem Nordkurier das Gendern und kritisiert die Sender im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR). Als Beispiel nannte Lange den Bericht des NDR über eine Demonstration am vergangenen Wochenende. Daran stand sinngemäß, dass die Polizei jetzt bei rund 300 „Teilnehmenden“ ermittle. Von der Logik sei das schlicht Unsinn. Die 300 Menschen nähmen ja nicht mehr teil, die Demonstration sei vorbei. Wollte man das gendergerecht korrekt angeben, müssten sie als „Teilgenommenhabende“ bezeichnet werden. Bei solchen Wörtern habe Lange seine Schwierigkeiten. Die Sender gehen aus seiner Sicht über ihren Auftrag hinaus, zur Gemeinschaft in der Gesellschaft beizutragen. Sternchen, Doppelpunkte und andere Genderzeichen seien eine moralische, metasprachliche Aufladung der Begrifflichkeiten, sie führten dazu, dass die Lesbarkeit, Vorlesbarkeit und Verständlichkeit der Texte leide. Außerdem tue man den Schülern, welche die Sprache gerade erst erlernen, keinen Gefallen. Sprachstudien der vergangenen Jahre würden regelmäßig zeigen, dass Kinder die Mindestanforderungen im Sprachunterricht nicht mehr erreichten. (nordkurier.de)

Aus dem VDS-Infobrief 13.11.2023.

[VDS] Gendern führt zu Kollateralschäden

Der Autor Fabian Payr stellt in einem Kommentar in der NZZ klar, dass Gendern die Sprache auf vielfältige Weise bedroht. Gendern sei eine Art von Nachhilfe, die der mündige Bürger nicht benötige. In der Frage der Geschlechtergerechtigkeit sei sich die Gesellschaft ohnehin längst einig, aber das mit so viel Nachdruck betriebene Gendern „gefährdet den sozialen Frieden und spaltet eine Gesellschaft“, so Payr. Damit seien Kollateralschäden unvermeidlich: Wer das Gendern forciere, „entfremdet die Menschen nicht nur ihrem vertrauten und verbindenden Zeichensystem, sondern setzt dabei auch das Vertrauen in den Staat selbst aufs Spiel. Er riskiert, dass sich Bürger von einem Staat abwenden, der sie mit sprachlichen Instrumenten zu mehr ‚Gerechtigkeit‘ erziehen will.“ (nzz.ch)

Aus dem VDS-Infobrief 13.11.2023.

[VDS] Der Infobrief vom Montag, 13. November 2023

Zu den vollständigen Texten geht es hier entlang.

1. Presseschau 
• Weltweit an zweiter Stelle liegt Spanisch
• Sprachkenntnis an Dänemarks Südgrenze
• Gedanken in Sprache umwandeln
2. Gendersprache
• Gendern führt zu Kollateralschäden
• Spiegelfechten um das Gendern im Kreis Kassel
• Josef Lange vermisst die Teilgenommenhabenden
• Neues Volksbegehren in Österreich
• Katrin Sass findet Gendern albern
3. Sprachspiele: Unser Deutsch
• Historisch
4. Kultur
• Forschungsstelle fördert griechische Mundarten
5. Berichte
• Jürgen Trabant: Mehr als Englisch in den Wissenschaften
• Landschreiber-Wettbewerb
• Kostenloses Schreibseminar in Calw
6. Denglisch
• Keine Anglizismen in Russland
7. Soziale Medien
• Die Ente bleibt draußen! Loriot zum 100.
• Weiteres aus den sozialen Medien
8. Kommentar
• Immer weiter, egal wie
9. Termine

Und Jamila hat getanzt

Am 10.11. war es dann so weit: Ellen »Jamila« Norten hat aus ihrem Debütroman gelesen und wurde von Tänzern und Musik begleitet. Besonders erfreulich: Es gab fast 60 Zuhörer und Zuschauer!

Die Gruppe »Octhalia« …

Ellen Norten mit ihrem Buch

Norten, Ellen, JAMILA TANZT!

Der Tag des Fuchses

Ja, den gibt es in der Tat … Genau heute.

Auch wenn es so aussieht, als sei das Projekt nach dem ersten Weltfuchstag 2021 gleich wieder eingeschlafen – es ist wichtig. Und gerade Landwirte sollten ein Interesse daran haben, dass sich die Füchse um die Mäuse kümmern, die ansonsten durch die Felder marodieren …
Es geht übrigens die Mär — die ich für keine solche halte –, dass die Fuchsjagd zwecks Dezimierung der Bestände sinnlos ist, weil die Zahl der getöteten Füchse durch entsprechende Geburtenraten ausgeglichen wird. Ein Regulatorium der Natur — aus der sich der Mensch einmal mehr einfach heraushalten sollte.

[Kim] Vierzehn. Ohne Kim

Heute wäre Kim vierzehn Jahre alt geworden. Und vielleicht ist sie nun auch vierzehn Jahre alt — jedenfalls in unseren Erinnerungen. Und da bleibt sie auch.

Kim im April 2021, ruhend auf einer Badezimmermatte …

Die Bilder stammen aus dem April und Juni 2021, aber auch damals war sie schon grau. Und natürlich noch fitter. Susi war noch nicht bei uns …

Kim im Juni 2021 in meinem Arbeitszimmer … (Der Popo im Hintergrund gehört Naomi.)

Ich kann mit ihr nicht mehr Gassi gehen, sie nicht mehr mit Leckerlis erfreuen — die ihr als Labbimix immer wichtig waren –, sie nicht mehr bekuscheln. Aber ich kann an die alten Zeiten denken und mir wünschen, dass es ihrer Seele dort, wo sie jetzt ist — jenseits der berühmten Regenbogenbrücke –, gut geht.

Wellensittichmorde in der phantastisch!

Rüdiger Schäfer hat in der phantastisch! 92 einen Hintergrundbericht zu seinem mit Michael Buchholz verfassten Roman »Die Wellensittichmorde«, dem ersten Doppelhelix-Roman überhaupt, veröffentlicht. Wer’s lesen mag, klicke hier. Aber der Rest der phantastisch! 92 lohnt sich auch.

Schäfer, Rüdiger & Buchholz, Michael H., DIE WELLENSITTICHMORDE