Was ich beinahe vergessen hätte …

… ist nahezu unverzeihlich. – Immerhin habe ich mit der neunten Ausgabe des HALLER schon die sechste Ausgabe für die rührige und unermüdliche Herausgeberin Corinna Griesbach layoutet und damit eine Literaturzeitschrift auf einem hochinteressanten – und immer wieder auch für Fans der Fantastik bedeutenden – Weg begleitet, die sich auf dem heutigen deutschen Literaturmarkt sehen lassen kann. Und das ist sie:

Corinna Griesbach (Hrsg.)
HALLER 9 – HALLOWEEN
Literaturzeitschrift – Off-Texte und Bilder
Literaturzeitschrift Haller, Monschau, Oktober 2013, 140 Seiten, Taschenbuch
ISSN 1869-4624 – EUR 5,00 (DE)

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Eine Korrektur

Zum Blogbeitrag Eine besondere Freunde hat mein Herausgeber Andreas Fieberg eine Korrektur angebracht:

Lieber Michael, habe den Hinweis auf »Abschied von Bleiwenheim« in Deinem Blog gelesen. Was den Titel betrifft, muß ich ein kleines Mißverständnis aufklären: »Willkommen in Bleiwenheim« heißt eine (unvollendet gebliebene) Kurzgeschichte von Hubert.
Malte S. Sembten hat darauf in seiner Geschichte »Abschied von Bleiwenheim« Bezug genommen. Also ist der Titel des Gedenkbandes lediglich eine Anlehnung.
Der (fragmentarische) Roman von Hubert dagegen trägt den Titel »Ein Meisterwerk der Weltliteratur«. (Ich bin übrigens gerade dabei, die Fragmente zu einem abgerundeten Werk zusammenzustellen …)

Das soll der Öffentlichkeit nicht vorenthalten bleiben.

Kruse, lass dir Zeit

Axel Kruse ist einer meiner ältesten Autoren – also einer der Autoren, die am längsten in meinem Verlag veröffentlichen – und er scheint mit meiner Arbeit zufrieden. Ich bin es mit seiner auch, da gibt es nichts zu meckern. Seine Geschichten würde ich als »klassische SF« einstufen; es findet sich ein bisschen Space Opera, ein wenig Hard-SF, und im aktuellen Band »Seitwärts in die Zeit« (AndroSF 37) halt Zeit(reise)geschichten, Geschichten, die sich um freiwillige und unfreiwillige Zeitreisen drehen, um Paradoxa und das bei solchen Dingen übliche Gedöns. Aber er hat durchaus Neues zu bieten, keinen kalten Kaffee, keinen alten Tee, seine Geschichten bieten durchaus neue Variationen einer in der SF alten und gutsituierten Thematik. Mir hat vor allem die Titelgeschichte gefallen, ein »very, very, very extended Rerereremix« der Geschichte, mit der unsere »Beziehung Autor <> Verleger« angefangen hat, wenn ich mich recht entsinne. Langer Rede kurzer Sinn:

Details wie immer beim Verlag auf der Buchseite. Das Titelbild hier:

Achja, falls sich jemand über den Titel dieses Beitrags wundert: Es ist vielleicht ein wenig indiskret – andererseits macht Axel selbst auch kein Geheimnis daraus –, aber Axel hat in diesem Jahr zwei Herzproblemsituationen gehabt und ist dem Schnitter letztlich einmal mindestens im letzten Moment von der Schippe gesprungen. Es gibt keinen besonderen Grund, außer vielleicht, dass wir eine Autor-Verleger-»Beziehung« haben, aber ich mache mir um die Autoren aus meinem Programm, von denen ich weiß, dass es ihnen nicht so gut geht (oder auch nur besser gehen könnte), schon so meine Gedanken. Sorgen eigentlich. – In diesem Fall verbinde ich sein neues Buch, das ich verlegen durfte, mit dem Wunsch und der Bitte: »Lass dir Zeit …« Denn auch du, mein lieber Autor, bist mir wichtig.

Und denk ich an Nina Hagen –

dann denk ich auch an Frank Sinatra. Ninas Interpretationen einiger Songs, die eigentlich vor allem von Frank S. bekannt sind, haben mich schon vor vielen Jahren erfreut und begeistert. Doch das ist hier gar nicht das Thema. Denn hier geht es nur um ein in diesen Tagen neu erscheinendes Buch mit dem Titel »THE END«, herausgegeben von Felix Woitkowski, veröffentlicht als Band 9 der Reihe »Außer der Reihe«. Details zum Buch an sich finden sich auf der Buchseite, ein paar weitere Worte auf der Startseite des Verlagswebauftritts. Und neben der Ankündigung hier, gibt es morgen noch eine Geschichte zur Entstehung des Buches.

Felix Woitkowski et al.
THE END
Elf Schlusskapitel ungeschriebener Romane
Außer der Reihe 9
p.machinery, Murnau, September 2013, 196 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 942533 74 4 – EUR 8,90 (DE)

Traurige Amerikaner

sind es wohl, die bei CreateSpace, der PoD-Schmiede von und für Amazon, arbeiten müssen. Denn wenn man den dortigen Mitarbeitern nicht mentale Minderbemittelung unterstellen möchte –, was mir irgendwie fern liegt –, dann sind es vermutlich gute andere Gründe, die dazu führen, dass die Amerikaner nicht in der Lage sind, ein einfaches Taschenbuch mit einem vollflächigen, randabfallenden Frontispiz eines begnadeten Grafikkünschtelers wie Thomas Franke zu produzieren. Vielmehr leiden die Amerikaner vermutlich unter der notorischen Angst vor ihren eigenen, juristischen Produkthaftungsunzulänglichkeiten, die zu so legendären Prozessen wie dem Schadenersatz für einen in der Mikrowelle gestorbenen Pudel führten, weil in der Beschreibung der Mikrowelle nicht vermerkt war, dass man Pudel nicht in einer Mikrowelle trocknen darf.

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Eine besondere Freude

ist mir die Veröffentlichung dieses Bandes: »Abschied von Bleiwenheim« war nicht nur der Titel des Romanes, an dem Hubert Katzmarz, verstorben vor ziemlich genau zehn Jahren, sogar noch an seinem letzten Tag gearbeitet hat, es ist auch der Titel der von Andreas Fieberg herausgegebenen Sammlung von Geschichten ehemaliger Freunde und Weggefährten des Autors und Verlegers Hubert Katzmarz. Nachdem ich mit Huberts Witwe Ellen Norten die beiden Storysammlungen »Schattenspiel« und »Alptraumhaft« gemacht hatte, kam auf, dass Andreas Fieberg, auch einer der Menschen aus Hubert Katzmarz‘ engerem Umfeld, an einer Kurzgeschichtensammlung arbeiten würde, die Ellen gerne zu Huberts zehntem Todestag veröffentlicht gesehen hätte, aber so ein bisschen Zweifel hatte, dass das hinhauen würde. Warum auch immer. Und warum auch immer – es hat geklappt.

Details zum Buch: hier. Das Titelbild:

Damit es nicht langweilig wird –

Noch ein neues Werk aus meiner Werkstatt. Schon einige Tage bei Amazon verfügbar, und auch die Exemplare vom Schaltungsdienst Lange sind schon lange bei den Empfängern, aber wie es der chronische Zeitmangel so will … Nun, gut Ding will immer auch ein wenig Weile haben.

Die Bilder von Mo Kast sind in der Auflage vom Schaltungsdienst Lange übrigens farbig; bei CreateSpace/Amazon gibt es sie »nur« in Schwarz-weiß. Weitere Details auf der Verlagsseite zum Buch: hier.

Karin Jacob et al.
DIE WELT IM WASSERGLAS
Außer der Reihe 8
p.machinery, Murnau, September 2013, 124 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 942533 68 3 – EUR 6,90 (DE)

Mit kleiner Verspätung

kann ich hier ein Ergebnis meiner Arbeit präsentieren. Das heißt: verspätet sind nur die Infos, die ANDROMEDA NACHRICHTEN 243 sind längst bei den Mitgliedern und werden am kommenden Wochenende auch den Besuchern des BuchmesseCon in Dreieich als Programmheft überreicht werden.

ANDROMEDA NACHRICHTEN 243
ISSN 0934-3118, SFCD E.v., Murnau, Oktober 2013, 176 Seiten A4, EUR 8,00
Bezug: Andreas Kuschke, SFCD-Archiv, jaktusch[at]sfcd.eu

Marianne Sydow (1944–2013). Ein Nachruf von Frank Böhmert * Stalker | Die Zone erleben. Maison d’Ailleurs Sonderausstellung 15.09.2013–02.03.2014 * Der Vincent Preis 2012, präsentiert von Michael Schmidt * Sven Klöpping im Interview mit Volly Tanner *** buchmessecon:28 – das programmheft * Das war der BuCon 2012. Jürgen Lautner: Zombies vs. Multimilliardäre * Zu Gast bei Freunden. Jürgen Lautner: Die SFCD-Programmschiene auf dem BuchmesseCon * Der BuchmesseCon 2013. Das Programm *** spe:cial * Stefan Lorenz: Wie frei darf der Mensch sein? Roger Zelaznys »Lord of Light« als politische Parabel *** aktu:ell * Dirk M. Weger: Vesihiisi sihisi hississä. FinnCon 2013, Helsinki * Jürgen Lautner: Dampfratten an der Unterelbe. Das Steampunkfestival »Aethercircus«, Stade * Nina Horvath: Immer wieder Ausland. SlavCon 2013, Bratislava * Roger Murmann: Very british! London Comic Con * Jürgen Lautner: Und dem Clown kamen die Tränen. 10. SciFi-Days, Grünstadt * Anja Sprater & Roger Murmann: Reisebericht aus einer weit, weit entfernten Galaxie. Star-Wars-Celeration 2013, Essen *** Der Deutsche Science-Fiction-Preis 2013 – Die Preisträger * Michael Schmidt: Der Deutsche Science-Fiction-Preis im Interview * Ralf Boldt: Das DSFP-Projekt. *** sze:ne * Karl E. Aulbach: Fantasy * Hermann Urbanek: LiteraTour * Jörg Krömer: Cinema * Ralf Boldt, Robert Hector: Perry Rhodan * Gerd Frey: eGames * Robert Hector: Science * Klaus Marion: Neues aus der Asimov-Kellerbar *** reisss:wolf, zusammengestellt von Michael Baumgartner und Armin Möhle *** story:files * Bernie Wanker: Der Kampf *** Das Titelbild stammt von Lothar Bauer.

Wen die Arbeitswut packt

Manch einer hält mich wohl für einen Workaholic, und ich denke manchmal, dass das vielleicht noch nicht reicht. Aber wie auch immer: In diesen Tagen erscheinen vier neue Bände der AndroSF-Reihe meines Verlages p.machinery (Details zu den Büchern findet man, wenn man auf das Titelbild klickt):