Drei Möglichkeiten

Es gibt drei Möglichkeiten, warum ich mich morgen (und danach) hier nicht mehr melde:

  1. Meine Frau hat mir mit ihrem Programm den Rest gegeben.
  2. Meine Hunde haben mich aus Angst vor der Ballerei gefressen.
  3. Ich habe einem von diesen Ballerarschgesichtern die Fresse poliert und sitze im Gefängnis.

Wie jedes Jahr wünsche ich all den Geistlosen, die die Ballerei toll finden, viele schöne und möglichst schwere Verletzungen – der erste Krankenwagen ist schon durch Winnert durchgerast –, gefolgt von langen Krankenhaus- und Reha-Aufenthalten, deren Kosten nach Möglichkeit von der Krankenkasse nicht übernommen werden.

Tagwerk 30/12

  • In gut 28 Stunden ist es rum. 2020. Für viele Menschen war 2020 eine Katastrophe. Ich kann eigentlich nicht meckern. Verlag brummt. Mein Handwerk läuft gut. Geld ist genug da. Ich bin gesund. Familie auch. Es ist wohl richtig, dass es nur noch besser werden kann (als 2020). Mir ist es recht, wenn dem so ist.
  • Routine: Immer noch nicht. Ich weiß aber inzwischen, warum.
  • Einkäufe am Morgen. Mit Frau und Hunden. Weil wir neue Regenmäntel für die Mädels kaufen wollen. Ergebnis: null. Futterhaus hatte nix Passendes. Fressnapf nicht mal das. Bleibt das Internet. Recherche begonnen.
  • Fortschritt: Das Klinikwerk wird. Habe über 300 Seiten (von knapp 430) durchkorrigiert.
  • Schwachsinn: die Diskussion um Privilegien für Geimpfte. Ich frage mich, wozu manche Menschen ein Gehirn haben. Zum Nachdenken offensichtlich nicht.
  • Typisch: Biontech liefert wie bestellt. Bundesregierung sagt, Mengen und Termine sind in Ordnung. Wer meckert? Bayern. Natürlich. Man argumentiert, man hätte viel mehr Dosen verplant, als man bekäme. Da stellt sich doch die Frage, wer hier den Fehler gemacht hat, Herr Söder. In Mathe gepennt, hm?
  • Morgen ist Silvester. Papierkram, Überweisungen. Der Beitrag für die nächste FAN-APA steht an. Und Zocken mit der Frau des Hauses. Ob ich morgen auch was schreibe, weiß ich noch nicht. Vermutlich.

Keine Routine

  • Noch nicht. Oder doch? Nein. Im Augenblick noch nicht. Ich arbeite gedanklich an einem neuen Tageszeiteinteilungskonzept. Bin noch nicht schlüssig, wie es gehen wird.
  • Kim war heute schwimmen. Kimmischwimmi. Danach war sie völlig aufgekratzt. Beim letzten Tagesgassi ist sie rumgehüpft, als wäre sie nicht 11, sondern 1 Jahr alt. Wahnsinn.
  • Die Arbeit am Klinikumswerk fortgesetzt. Obwohl ich versprochen hatte, mich um die Genderei nicht zu kümmern (und sie nicht zu ändern), musste ich meiner Ansprechpartnerin heute einen Kommentar dazu schicken. Das Dokument hat ein technisches und organisatorisches Thema und ist gespickt von Ärztinnen und Ärzten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sogar Patientinnen und Patienten, obwohl nie ein Patient oder gar eine Patientin das Endprodukt zu Gesicht bekommen wird. Es ist nicht zu verstehen, wieso den größtenteils akademisch gebildeten Autoren nicht auffällt, wie sehr Lesbarkeit und Verständlichkeit dieses durchaus wichtigen Werkes darunter leiden. (Frau meinte: »Ja, eben deswegen.« Und meinte das mit der akademischen Bildung.)
  • Und Amazon hat eine neue Idee gefunden, um zu nerven. Brexit und Umsatzsteuer. Ich stelle die Mail einfach hier in einen Kommentar. Mehr hat sie nicht verdient. Allein der Vermerk, man solle prüfen, ob in den eigenen Preisen die Umsatzsteuer (welche?) enthalten sei, zeigt einmal mehr, dass die nicht wirklich wissen, wovon sie brabbeln.

Tagwerk 28/12

  • Meine Routine habe ich noch nicht gefunden.
    Da war Frau vor.
  • Trotzdem Lektorat und Korrektorat einer Novelle beendet und an Autor verschickt.
    Das war Runde 1.
    Vielleicht kommt noch Runde 2.
  • Wiedereinstieg in den Job für’s Klinikum.
    Korrektorat begonnen.

Weihnachten ist krank

  • Nein, Weihnachten hat keine Seuche. Wenn man möchte, dann IST Weihnachten auch eine Seuche.
  • Im August landen die ersten Nikoläuse, Spekulatiuspackungen und Christbaumkugeln in den Supermärkten.
  • Ab Oktober bestehen gefühlte 130, tatsächlich jedoch 30 bis 40 Prozent der Werbung im Fernsehen aus Werbung für Parfüms. Die meiste Werbung für Parfüms lässt auf schwere psychische Probleme der Macher schließen, nur sehr wenige kann man sich immer wieder anschauen. Wenn man’s genau nimmt, eigentlich nur die von Paco Rabanne. Megapeinlich: Hugo Boss. »Sei der Man of Today«, ich schrieb schon darüber.
  • Spätestens Mitte November räumt Frau den Keller nach oben. Etliche Kartons plus Inhalt fliegen auf den Müll. Der Keller ist feucht, ja, das ist nun mal so. Aber man könnte das Gedöns, das einem wichtig ist, auch in Plastikkisten lagern. Dann wäre das Plastik schon mal aus dem Meer. Umzugskartons sind nichts für den Keller.
  • Dann wird dekoriert, alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Überall Aufkleber und Sterne an den Fenstern. Tannenkranz an der Tür, der, an dem man so schön hängen bleibt. Glöckchenkonglomerate, deren Bimmeln dafür sorgt, dass das Gefühl, langsam, aber sicher wahnsinnig zu werden, auf einem leicht ansteigenden Level bleibt. Überall Kerzen. Und dann Räucherkram mit dubiosen Duftnoten. Kerzen. Ach nee, die hatte ich schon. Obwohl, so viele, wie das sind.
  • Einkäufe. Was ich mir zu Weihnachten wünsche? Nichts, ich habe alles. Aber das geht natürlich nicht. Die Wünsche meiner Frau werden erläutert, bleiben diffus und unerklärlich. Tenor: Wer braucht so was? Der neue Staubsauger ist kein Geschenk, sondern eine Notwendigkeit, weil sie den alten zerstört hat.
  • Weihnachtskarten. Schlimmer noch: Weihnachts-E-Mails. Die meisten vernichte ich, lösche ich unbeantwortet, beinahe unbeachtet. Diesmal sind es genau zwei, die eine Antwort bekommen haben. Zwei Karten. Bei den E-Mails erinnere ich mich nicht. Schon die üblichen Schlussformen von wegen »Frohe Weihnachten und guten Rutsch« sind eine übelmachende Belastung. Ach, geht doch scheißen – ein Vorschlag der Österreicher, den ich hier gerne weitergeben würde. Wenn ich nicht doch ein wenig Anstand besäße.
  • Kekse backen. Für die Nachbarn. Ich bin Diabetiker und bekomme allenfalls Vanillekipferl mit Erythrit zum Selberbiegen. Vanilletaler werden sie euphemistisch genannt. Da ist dann nicht mal mehr was zum Biegen dran. Und die Geschenke für die Nachbarn. Okay, unsere Nachbarn sind nett, da kann man das machen. Muss man nicht, kann man aber. Machen wir auch. Machen die auch.
  • Zum Glück haben wir künstliche Weihnachtsbäume. Einen großen, einen kleinen. Der große Baum ist diesmal im Keller geblieben. Warum auch immer. Keine Zeit, keine Lust. Den kleinen Baum hat Frau hübsch mit Figürchen und Lametta behängt, sodass ich keine Lichterketten mehr anbringen konnte. Die kommen eigentlich zuerst. Aber gut. Platz für den großen Baum hätten wir im Wohnzimmer eh nicht gehabt. Eigentlich nirgendwo. Höchstens im Wintergarten. Da sieht ihn bloß keiner.
  • Die Seuche hat das diesjährige Fest geprägt. Ooch, Lockerungen, ooch, Familien müssen sich doch treffen dürfen, ooch, das Leben ist so hart und gemein, ooch, die Menschen in den Seniorenheimen und den Kliniken, ooch … Im Grunde hat Weihnachten 2020 nur mitgeholfen, die Unvernunft der Menschen nach oben zu schaufeln. Und wir haben trotz allem noch Glück – die Vollverblödeten kommen erst Silvester aus ihren Löchern. Diesen Explosivtraditionalisten hat man ja schon in den einschlägigen TV-Sendungen – »Brisant« zum Beispiel – genügend Raum geboten, ihre Dummheiten zu verbalisieren. Silvesterballerei als Tradition. Dummheit ist auch Tradition. Unausrottbar.
  • Ich habe viele Aspekte übersehen. Nicht erwähnt. Vermutlich verdrängt. Keine Ahnung. Weihnachten ist krank. Ich empfinde es mit steigendem Alter als zunehmende Belastung, mich überhaupt auch nur ansatzweise mit diesen unchristlichen Zwängen des Konsums und der Pseudotradition zu beschäftigen. Ich verstehe nicht nur nicht, was das alles soll – ich will es auch nicht verstehen. Ich habe vor vielen Jahren Weihnachten in Südafrika zugebracht. Heiligabend am Strand. Weihnachtsbäume mit Sprühschnee. Grillen am Strand bei 30 Grad im Schatten und im guten Anzug. Sekt, Champagner, Bier, Steak, Grillwürstchen. Es war ein Erlebnis, hat mir aber auch gezeigt – und daran erinnere ich mich immer wieder – wie völlig verblödet der Umgang mit diesen Tagen ist. Nicht nur in diesen Zeiten der Seuche. Nein. Immer.
  • Weihnachten ist krank. Die Menschen sind es ja auch.

Und durch 27/12

  • Die Buchhaltung ist erledigt. Nichts Gravierendes. Eigentlich. Routinesachen. Leider sehr viele Zahlungserinnerungen diesmal. Zwei, nein, drei haben sich schon geklärt. Und es sieht ganz danach aus, als dürfte ich nächstes Jahr ordentlich Steuern (nach-) zahlen.
  • E-Mails habe ich nicht beantwortet. Ein paar, ja. Aber nicht die Masse, die eigentlich gestern dran gewesen wäre. Nun ja. Kismet.
  • Meine beiden Hundemädels sind wieder weg. Die kommen immer in mein Arbeitszimmer, wenn Frauchen durchlüftet. Dann ist es überall arschkalt, außer bei mir. Das passiert nicht wegen der Seuche, sondern wegen Feuchtigkeit, die sich dank ständig zu lahm laufender Heizungen – Frau! – an den Fenstern niederschlägt. Außer in meinem Arbeitszimmer. Sie übersieht dabei, dass sie durch die Lüfterei erst zusätzliche Feuchtigkeit ins Haus holt. Aber selbstverständlich ist das falsch.
  • Die Chancen stehen gut, dass das Wetter morgen genauso wird wie heute. Kalt, einstellig. Regen. Dazu Sturm. Das Auge des Tiefs liegt noch über Großbritannien.
  • Morgen werde ich mir meine Routine zurückholen und sie als Bildschirmhintergrund installieren. Mit diesem Chaos in meinem Tagesablauf geht es nicht weiter. Definitiv. Beim Fernsehprogramm stehen die Chancen wohl gut. Auf NITRO jedenfalls. Damit ist der Montagmorgen schon mal gerettet. Nur abends mit Barnaby wird’s nichts. Aber es gibt ja noch die Mediathek.

Einem großen Mann zum Achtzigsten

Jörg Weigand … Als ich Anfang der Achtzigerjahre zum kleinen aktiven SF-Fan mutierte, war das bald ein Name der großen deutschen SF-Götter. Autor, Herausgeber … von seiner Laufbahn als Journalist beim ZDF bekam ich damals gar nichts mit, das waren damals für mich Themen zweier voneinander unabhängiger Welten. SF, Literatur, Politik – das passte nicht zusammen.

Heute ist da wohl mehr Augenhöhe. Jörg Weigand ist immer noch ein großer Mann der deutschen Science-Fiction – und nicht nur dieser –, aber heute macht er gemeinsam mit Rainer Schorm Bücher für meinen Verlag, wir reden über Projekte, machen sie aus, realisieren sie, wir machen Bücher.

Wie das zustande kam, weiß ich gar nicht mehr. Ich erinnere mich, ihm einmal begegnet zu sein, auf einem OldieCon. Welcher das war, weiß ich indes nicht mehr. Irgendwie schwirrt mir 2013 im Kopf herum. Aber das heißt nichts, da schwirrt so viel. Und ich weiß auch nicht mehr, ob wir uns damals unterhalten haben.

Irgendwann kamen wir dann auf anderem Wege in Kontakt, wegen eines Buches. Das kam durch Rainer Schorm und den von ihm mit herausgegebenen Band »Ihn riefen die Sterne«, ein Gedenken an Hanns Kneifel (erschienen im Juli 2017 als AndroSF 65). Und es folgten noch mehr Bücher: »Weiberwelten« (AndroSF 81, Mai 2018), »Vergangene Zukunft« (AndroSF 118, Februar 2020), das Geburtstagsbuch zum achtzigsten Geburtstag des Thomas R. P. Mielke, dann »Zweitausendvierundachtzig«, Kurzgeschichten orwellschen Duktus‘.

Und irgendwann begannen wir, zu telefonieren. Meist ist es Jörg Weigand, der sich meldet. Er kann auch E-Mail, unzweifelhaft – aber er mag das Telefon lieber, und für mich ist es immer wieder nicht nur Freude, sondern angenehme Abwechslung, wenn er sich meldet. Und das tut er beinahe jeden Tag.

Jörg Weigand … Damals in den Achtzigern, noch in den Neunzigern wäre ich vor Stolz und Freude vergangen, wäre da so ein Kontakt wie heute gewesen. Heute ist das alles ruhiger, gesetzter – aber nicht minder mit Stolz und Freude erfüllend. Und heute wird dieser große Mann der deutschen Science-Fiction, der nicht so früh wie Walter Ernsting und Herbert W. Franke, aber wohl von ebensolcher Bedeutung die deutsche SF vorwärtsgebracht hat, die auch ohne ihn heute nicht das wäre, was sie ist (und sie ist definitiv sehr viel mehr, als so manches Schandmaul über den Zustand der deutschen SF kolportieren möchte).

In den letzten Wochen haben wir – Karla, Jörgs Gattin, Rainer Schorm und letztlich ich – unser Geburtstagsgeschenk präpariert, und einmal mehr haben wir eine terminliche Punktlandung zuwege gebracht. Und nicht nur dank der zahlreichen Autoren, sondern auch dank der Leistung des Berliner Schaltungsdienst Lange.

Heute Morgen habe ich Jörg angerufen und ihm zum Jubeltage gratuliert. Es war wie immer eine freudige Gelegenheit, mit ihm zu sprechen. Und nebst Gesundheit, Glück und Erfolg hat er sich Zufriedenheit gewünscht; die Weltherrschaft interessiert ihn nicht so sehr, meinte er.

Weigand, Karla & Schorm, Rainer (Hrsg.), IN 80 JAHREN UM DIE WELT

Zappa wäre 80  

Frank Zappa, Vincent mit zweiten Vornamen, wurde heute vor achtzig Jahren in Baltimore geboren. Er starb nicht nur für meinen Geschmack viel zu früh am 04.12.1993.


Frank Zappa @ Toronto, 24.09.1977
Von Jean-Luc – originally posted to Flickr as FRANK ZAPPA, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6799138

Meine ersten Erinnerungen an seine Musik waren alles andere als positiv. Während meiner Schulzeit und bis zum Abitur 1978 war das, was ich von ihm hörte, sinnloses und nervtötendes Gitarrengedudel und -gejaule. Das änderte sich beinahe schlagartig, als ich während meiner Bundeswehrzeit durch einen Kameraden »Sheik Yerbouti« und »Joe’s Garage« (mit allen »Acts«) auf die Ohren bekam. Damals hatte ich nicht nur erstmals Gelegenheit, auf die Texte zu hören und sie zu verstehen, sondern mit meinem erwähnten Kameraden auch darüber zu sprechen.

Und damit hatte Zappa einen neuen Fan gewonnen. »Tinsel Town Rebellion« erinnerte mich ab 1981 immer wieder und sehr intensiv an meine Bundeswehrzeit, die ich im Gegensatz zu nicht wenigen Kameraden seinerzeit und später durchaus genossen hatte. »Baby Snakes«, »Francesco Zappa« und immer wieder die beiden Scheiben ganz vom Anfang verfestigten meine Leidenschaft für seine Musik, seine Texte und das, was von seinen Shows auf den Platten zu erleben war; ihn live zu sehen, das war mir leider nicht vergönnt.

Ich habe bis heute nicht alle seiner Platten gehört, aber doch recht viele. Die alten Favoriten sind die Favoriten, die »all time favourites« geblieben. Und sie wurden Ende 1986 oder Anfang 1987 durch den akustischen Flash »Jazz from Hell« und sehr, sehr viel später durch »The Best Band You Never Heard in Your Life« bereichert. Legendär ist für mich heute seine Gitarre – die, die mich vor dem Abi immer genervt hat – und seine markante Stimme, seine Art zu singen und seine Sprüche …

»So, let’s say another secret word for tonite … The secret word for tonite is … Franz Zappa!«

Weil ich kein’ Reis mag

Obwohl ich’s gar nicht wollte
Sagte ich: »Freitag
Toll, lass’ uns in die Sushibar«
Ich sagte zu dem Luschi: »Klar«
Doch ich war nicht gerad’ begeistert
Als sein Freund in den Kreis trat
Mich vollblaht und voll auf nice tat
Wusst’ ich gleich, das wird ‘n Scheißtag
Weil ich kein’ Reis mag
(Deichkind, Schweiß und Tränen)

Deichkind - schweiß und tränen

  • Der Tag fängt an mit E-Mails und Forenbesuchen.
  • Belege für den Verlag geschrieben.
  • Rechnung für global:epropaganda geschrieben. Kleinvieh. Macht auch Mist.
  • Einkauf bei Famila. Harmlos. Keine Panik, keine Hamsterkäufe, kein Weltuntergang. Wofür gibt’s denn eigentlich die Coronamaßnahmen, wenn keiner mitmacht?
  • Den Vormittag über Amazon wegen Außenbeleuchtung gecheckt. Frau ist mit der abendlichen und nächtlichen Beleuchtungssituation unzufrieden. Hat bei Aldi einen Haufen Gedöns gekauft, alles Glump, Schrott, Billigscheiß aus China. Die Beschreibungen bei Amazon sind so kacke, dass ich bei Obi schauen will. Die sind gerade dicht, denn in den aktuellen Maßnahmen sind auch Baumärkte nicht geöffnet. Eine Leuchte über den Hauseingang hätte ich gefunden, aber die käme erst Ende Januar aus China. Ich kauf doch nix in China.
  • Am Ende dann einen neuen Staubsauger bestellt. Miele Blizzard CX 1. Den alten hat Frau geliefert. Wurde immerhin vierzehn Jahre alt. Nu willer nich mehr. Ich schaue mal, ob man ihn reparieren kann. Fürs Obergeschoss. Obwohl Frau meint, sie brauche keine zwei Staubsauger. Jaja. Deshalb haben wir ja auch diesen dämlichen Chinesenroboter.
  • Mittagsgassi mit Klönschnack. Es ist sonnig, nicht sehr kalt.
  • Danach E-Mails und Kleinkram. Ich kann so nicht arbeiten, wenn ich nicht entscheiden kann, wo ich anfangen soll. Und das kann ich heute nicht.
  • Spätgassi auf der Ostenfelder. Immer noch kalt. Es wird nur dunkel. Gassitour abgebrochen, weil Kim leicht humpelt. Klönschnack mit dem Herrchen von Rocco, einem staatlichen … nein, beeindruckenden Labbirüden.
  • Ich habe vergessen, mein Insulin zu holen. Naja, noch hab ich was. Montag halt. Die Arztpraxis hat ja auf.
  • Daheim Hunde gefüttert, dann Altpapier entsorgt. Wird diesmal schon am Samstag geholt.
  • Werkzeugkiste fürs Obergeschoss zusammengestellt. Ich will da endlich den Fernseher im Schlafzimmer einrichten und in Gang bringen. Wird Zeit. Ein Projekt, das schon fast zwei Jahre alt ist. Die Kiste ist nötig, weil es nervt, für jede Schraube und jede Zange nach unten zu rennen.
  • Noch ein paar Mails, noch ein bisschen Kleinkram. Kalendereintragungen für die Mülltermine 2021. Lauter Scheiß.
  • Es war kein Tag. Es war ein Scheißtag. Dabei mag ich doch Reis. Trotzdem: Völlig unproduktiv. Und wenn man es genau nimmt: arschteuer. 90 Euro bei Famila, 310 Euro bei Amazon für den Saugstauber. Da ist die Rechnung von heute Morgen schon verdampft. Locker.

Nachtagrockt 17/12

  • Schietwetter. Regen.
  • Ein E-Book nachgearbeitet, es gab Korrekturen.
  • Mittags aufs Gassigehen verzichtet. Bei Regen Gassi zu gehen, ist keine artgerechte Haltung. Nicht für die Hunde. Für mich. Ich bin nur Sternzeichen Fisch, aber ich mag kein Wasser. Das ist wie mein Aszendent: widderlich.
  • Am Layout für die Klinik gebastelt. Das Dokument ist mit Formatvorlagen durchformatiert. Nur noch ca. 460 Seiten. Als Nächstes kommt das Korrektorat, dann Feinlayout.
  • Gassigang um vier war schön. Trocken. Mild. Kein Frühling, aber auch kein Winter.
  • (Ich bin gespannt, ob jemand den Titel dieses Beitrags versteht.)