Tribute to HWF

Susanne Päch und die internationale Twitter-Community der Crypto-Künstler veranstalten Ende September 2022 eine Aktion, die den Namen »Tribute to Herbert W. Franke« tragen wird. Es gibt bereits eine informative Internetseite: www.tribute-hwf.com. Die Aktion wird vor allem auf Twitter ablaufen — aber nicht nur.

Im September 2022 erscheinen auch die nächsten Titel der »SF-Werkausgabe Herbert W. Franke« in der p.machinery. »Transpluto« erscheint als AndroSF 82, »Keine Spur von Leben …«, der Band zu den Hörspielen Frankes, ebenso und zu guter Letzt »Der Atem der Sonne«. Und im Oktober geht es dann weiter …

Gabriele Behrend: Der Besuch eines Vertrauten

Es war gestern Abend, so gegen halb zehn, als es an meiner Tür klingelte. Es war nicht die Wohnungstür, die lag im dritten Stock. Nein, dieses Klingeln gehörte zur Haustür im Erdgeschoss und zur Gegensprechanlage.
»Behrend?«
Ein Rascheln knisterte und knatterte durch die alten, brüchigen Leitungen des Hauses, das aus den Fünfzigerjahren stammte.
»Ist da wer?«
Eine weitere atmosphärische Störung kroch an mein Ohr. Dann aber klärten sich die phonetischen Elemente und eine androgyne Stimme ertönte.
»Spreche ich mit der Autorin? Gabriele Behrend?«
Ich stockte. Kälte kroch mir durch die Adern. Ich, eine Autorin? Dafür hatte ich doch viel zu lange nichts geschrieben, nichts entworfen, keine Welten gebaut, keine Konsequenzen gezogen, keinen Helden geopfert – kurzum: Ich hatte nichts getan, was Autoren so im Allgemeinen trieben.
»Ich weiß nicht«, stotterte ich also.
»Lassen Sie mich ein? Ich muss etwas mit Ihnen besprechen.«
Lies weiter … →

Und Aiki Mira macht weiter

Oder lässt weiter machen. Ihr Roman »Titans Kinder« ist jedenfalls auf der Phantastik-Bestenliste August 2022 der Phantastischen Bibliothek Wetzlar gelandet – auf Platz 9.
Nicht schlecht, Herr Specht.

Die Bestenliste: https://www.pmachinery.de/download/divs/phb_beste_2208.pdf
Die Seite: www.phantastik-bestenliste.de
Die Bibliothek: www.phantastik.eu
Das Buch: https://www.pmachinery.de/?p=9177

InterNOVA ist nun auch online

Irgendwie war es naheliegend, wenn auch nicht wirklich forciert: Die p.machinery hängt nun auch in Michael Iwoleits neuestem — wenn auch eigentlich wiederbelebtem — Baby drin: InterNOVA. Die erste Online-Ausgabe ist nun erschienen und seit gestern auch als E-Book in verschiedenen Formaten (epub, mobi, azw3 und PDF) verfügbar. Die PDF-Version offenbart dabei einen Ausblick auf die ebenfalls geplanten, einmal jährlich erscheinenden Printausgaben. Das Layout, das ursprünglich Krischan Seipp (aka Krischan Holl) für das Fantasymagazin MAGIRA des Fantasy Club e.V. schuf, durfte ich hier mit seiner Erlaubnis recyclen und weiterverwenden; es war einfach zu schade, es nicht neu zu beleben, und das passt ja zum wiederauferstandenen InterNOVA.

Nun dann, InterNOVA Vol. 1 • 2022 ist verfügbar:

Michael K. Iwoleit (Ed.)
CONTEMPORARY ISSUES
InterNova Vol. 1 • 2022
p.machinery, Winnert, August 2022, 104 pages, PDF + eBooks
ISBN PDF: 978 3 95765 803 6
ISBN ePub 978 3 95765 804 3

Issue #1 is titled „Contemporary Issues“ and its content is:

Brandon Crilly (Canada) “Remembrance”
Adriana Alarco de Zadra (Peru) „The Jellyfish“
Louis Evans (USA) „Babies Come from Earth“
Bruce Golden (USA) “The Withering”
Guy Hasson (Israel) „The Assassination“
Helmuth W. Mommers (Austria) „Download“
Ana Cristina Rossi (Costa Rica) „Abel“
C.M. Teodorescu (Romania) The Death of Mr. Teodorescu“
Frank Roger (Belgium) „The Colony“

Available online at https://internova.worldculturehub.net/2022/07/25/march-2022 or for download (PDF, ePub, mobi) at https://www.pmachinery.de/internova/online/in01.zip.

Überraschend aufgetaucht: InterNova 1

Da ist gerade InterNOVA als erste Onlineausgabe — vulgo: InterNOVA online 1 — im Netz aufgetaucht — siehe: hier –, da findet Ronald M. Hahn doch glatt satte 16 Exemplare (jetzt sind es nur noch 14, 2 sind schon weg) der im Frühjahr 2005 erschienenen Printausgabe 1 des InterNOVA, das den Titel »UNEXPLORED TERRITORIES« trug und trägt. Die komplett englischsprachige Ausgabe — mit einer Einleitung von Brian W. Aldiss — liegt hier in nagelneuer und ungelesener, verschweißter Form vor und geht zum Sonderpreis von EUR 11,11 (Originalpreis waren EUR 14,80) über die Theke, solange der Vorrat reicht.

Mehr Details, auch zum Inhalt: hier.

Rushdie: Moslemische Schande

Ich kenne Salman Rushdie nicht persönlich, natürlich nicht. Ich kenne auch sein schriftstellerisches Werk nicht. Ich muss das auch nicht kennen, um das letzte, sehr aktuelle Attentat auf sein Leben im Rahmen meiner Möglichkeiten zu verurteilen. Einen Schriftsteller noch nach über dreißig Jahren für ein schriftstellerisches Werk wie »Die satanischen Verse« töten zu wollen, ist ein Verstoß gegen jedes Menschenrecht, vor allem aber gegen das der Freiheit von Gedanken und Rede. Und den Tötungsbefehl der iranischen Ajatollahs damit zu argumentieren, dass Rushdie angeblich den Propheten Mohammed beleidigt habe, ist schlicht ein Witz. Abgesehen davon, dass der Koran mit der Scharia als Gesetzeswerk ganz offensichtlich untauglich ist, ist längst bekannt, dass der Iran vom Status eines Rechtsstaates so weit entfernt ist, wie Alpha Centauri von unserer Erde. Und auch wenn die Gesetze im Iran – sofern sie überhaupt in unserem Sinne existieren – andere sein mögen, ist eine Beleidigung eine Tat, die nur der Beleidigte zur Strafe ahnden lassen – sprich: anzeigen – kann. Denn auch wenn jeder Mensch das Recht hat, sich als Klugscheißer zu betätigen – so auch die vermeintlich allwissenden Ajatollahs, die offensichtlich wissen, ob sich der Prophet beleidigt gefühlt hätte –, so bleibt Klugscheißerei jedenfalls nur straffrei, wenn sie nicht das Leben und Wohl eines Menschen beeinträchtigt.

Wie gesagt, ich kenne Salman Rushdie nicht persönlich. Dennoch bin ich in Gedanken bei ihm und hoffe, seine schweren Verletzungen mögen heilen und ohne bleibende Schäden vergehen, ebenso wie ich hoffe, dass den Täter die ganze Härte des (hier wohl US-amerikanischen) Gesetzes trifft. Bedauerlicherweise wurde die Todesstrafe im Staate New York abgeschafft …

Man gönnt sich ja sonst nichts

Das dachte möglicherweise auch Heribert Kurth, Autor des Buches »Unter den Sternen von Tha«, als AndroSF 105 in meiner p.machinery erschienen. Und was da gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für barrierefreies Lesen (dzblesen.de) im Großdruck und in Braille-Kurzschrift entstanden ist, ist in der deutschen Fantastik-Kleinverlagsszene ganz sicher etwas Außergewöhnliches.

Siehe auch: hier.

Siehe auch: hier.

Ein besonderes Angebot

Gemeinsam mit Aiki Mira wurde aus dem handsignierten Buch »Titans Kinder« (AndroSF 156) und einer schwarzen Stofftragetasche mit der Titelabbildung als Aufdruck ein auf 5 Exemplare limitiertes Päckchen zusammengestellt, das ab sofort zum Preis von EUR 21,90 incl. Versandkosten ausschließlich im Buchladen der p.machinery bestellbar ist. In diesem Buchladen auf booklooker.de kann man inzwischen übrigens auch als Gast, d. h. ohne Registrierung, bestellen.