Hoch oder quer – it’s good to be square

Seit einigen Jahren lasse ich für’s neue Jahr Kalender mit Bildern unserer Hunde produzieren. Bilder aus dem dann vergangenen Jahr. Und jedes Jahr sind die Kalender größer geworden – und zahlreicher.

Für 2016 hatten wir zwei A3-formatige Kalender mit Bildern jeweils von Kim und Naomi, exklusiv. Den Kalender von Naomi hatte ich auch Eleni geschickt, die uns die Freude machte, uns Naomi zu überlassen. Und vom dritten Kalender (A4 quer) machte ich zusätzliche Exemplare für meine Mutter, meinen Bruder (nebst Gattin) und meine Schwester (nebst Holdem).

Für 2017 ist das alles zu knapp geworden, also gibt es nur Kalender für uns. Aber … wir haben so viele tolle Bilder von unseren Moizen schießen können, dass es drei Kalender mit Bildern von beiden Moizen gemeinsam geben wird, einen von Kim und drei von Naomi (ja, ich gebe zu, ich bin bei den Aufnahmen ein wenig parteiisch, meinem eigenen Moizchen zugeneigt). Und bei den Formaten … bin ich mir noch nicht sicher. Ich werde heute nachmittag die Bilder hochladen und die Kalender designen, und mindestens einer mit Kim und einer mit Naomi wird von DIN-A2-Format bekommen, wenn Poster XXL – mein traditioneller Kalenderproduzent – das zu vernünftigem Preis anbietet.

»Der hat Probleme …«, meint ihr? Korrekt. Und ich bin froh, dass ich _solche_ Probleme habe – und keine anderen.


Edit 02.01.2017: Jaja, der Freud und sein Freudscher. Die 2016er Kalender hatten DIN-A2-Format, der kleinere immer noch DIN A2. – Ansonsten hat schließlich Cewe den Zuschlag bekommen; PosterXXL hatte nur ein völlig indiskutables Layout anzubieten.

Gute Gründe

Es gibt gute Gründe, sich wieder mehr um die eigene Blogpräsenz zu kümmern. Wenn ich Klaus N. Fricks Blog goutiere – was ich täglich tue, er gehört zu meinen Standardtabs – und es tut sich eine Weile nichts, überlege ich immer. Hat er schon wieder Urlaub? Oder so viel Arbeit? Oder ist es etwas Schlimmes, Beunruhigendes? Letzteres ist eher unwahrscheinlich, denn Klaus ist jünger als ich. Andererseits sind 2016 Leute gestorben, die deutlicher jünger waren als meine Wenigkeit. Roger Cicero. Malte Sembten. Nur zwei, die mir spontan einfallen. Oder in meinem Alter. Prince. Guido Westerwelle. Maja Maranow. Wenn man surft – https://gestorben.am/2016 – findet man immer noch mehr.

Aber gut. Bei mir sind die Gründe einfacher. Arbeit. Wenig Zeit. Viel Arbeit. Weniger Zeit. Nicht nur hauptberuflich, sondern eben auch als Verleger nebenbei. Aber ich denke, ich werde mir für Silvester einen Zettel mit einem guten Vorsatz schreiben. »Ich gelobe Besserung.« Oder so.

Dirk C. Fleck: NUR FLIEGE IST SCHÖNER

Normalerweise schreibe ich meine Blogbeiträge ja ganz selbst, sieht man von mehr oder minder umfangreichen Zitaten ab. Aber dieser Text gefiel mir so gut, dass ich Dirk C. Fleck – der mit inzwischen drei Büchern auch Autor meines Verlages p.machinery ist – um Erlaubnis bat, den Text, der zuerst auf KenFM (hier https://kenfm.de/nur-fliege-ist-schoener) veröffentlicht wurde, auch in meinem Blog präsentieren zu dürfen. (Danke, Dirk.)

NUR FLIEGE IST SCHÖNER
Von Dirk C. Fleck

Mir ist bewusst, dass ich mich mit diesem Artikel lächerlich machen könnte. In gewisser Weise verstehe ich das, denn die einwöchige Liebesaffäre mit einer Fliege, von der ich berichten möchte, ist einem Menschen, der so etwas noch nie erlebt hat (und das dürften die meisten von uns sein) nur schwer zu vermitteln – wenn überhaupt. Ich versuche es trotzdem.

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Wenn nicht nur Menschen gehen

Während um mich herum immer mehr Menschen sterben, mit deren Präsenz ich aufgewachsen und auch älter geworden bin – zuletzt Götz George und Bud Spencer –, gibt es auch Institutionen aus meinem Leben, die an irgendeinem Tag verschwinden. Während Menschen oft genug überraschend sterben – und auch wenn sie lange krank waren, kam der genaue Zeitpunkt doch immer unerwartet –, kann man bei Einrichtungen davon ausgehen, dass der Termin angekündigt wird. Und so war es auch bei der »Zwiebel« in der Düsseldorfer Altstadt:

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Dada zum 100sten

Und heute wird der Dadaismus 100 Jahre alt. Eine Kunstgattung mit der ich nie viel anfangen konnte, obwohl ich lange Jahre im Besitz des berühmten roten Ziegelsteins von Zweitausendeins war. Unter dem Slogan »Mit Unsinn gegen den Wahnsinn« hat die Tagesschau berichtet, aber natürlich fehlen auch andere Reportagen nicht, z. B. in der Zeit (Online) oder beim Deutschlandradio.
Damals war einer der Auslöser, der den Dadaismus entstehen ließ, der Erste Weltkrieg, und schaut man sich die heutige Lage in der Welt an, so muss man sich eigentlich wundern, dass Dada eher ein historisches, denn ein aktuelles Thema ist. Vielleicht hat die Menschheit über all die vielen Jahre und durch all die vielen Krisen und Kriege einfach verlernt, mit den wirklich unschlagbaren Waffen gegen den Wahnsinn zu kämpfen.
Mit Unsinn zum Beispiel.


Edit 07.02.2017: Der Tagesschau-Link führt inzwischen auf eine 404-Seite.

Musik seit immer für immer


(Quelle: www.mauricewhite.com)

Schon am 03.Februar ist, wie im Radio zu hören war, Maurice White, einer der Gründer der Formation Earth, Wind & Fire, gestorben. Er litt unter Parkinson und konnte schon länger nicht mehr auftreten.
Die Musik von EW&F war immer »meine Musik«, ich bin immer »drauf abgefahren« und besaß sogar bis Ende der 90er eine komplette Vinylsammlung; heute ist meine MP3-Sammlung gut gefüllt, wenn auch nicht vollständig.
Meine Lieblingssongs dieser Band sind zahlreich. Stellvertretend einer meiner Top-3-EW&F-Ohrwürmer:

R.I.P., Mr. White. Deine (und eure) Musik wird immer meine Musik bleiben.