Die dämliche Werbung des Monats:
Archiv des Autors: beckinsale
Gabriele Behrend liest auf dem BuCon
Eine der besten deutschen Autorinnen fantastischen Textguts liest auf dem BuCon 2023, genauer am Samstag, den 21.10. um 11 Uhr in der sogenannten Kegelbahn. Sie liest aus ihrem letzten in der p.machinery erschienen Titel:

Herzzerreißend
Ich arbeite ja als Dienstleister im Verlagsbereich. Ich mache Korrektorate, Lektorate, ich mache Buchsatz und baue E-Books. Ich mache alles, was in dem Bereich von Relevanz ist. Mein Portfolio findet man auf globalepropaganda.de.
Letztens hatte ich ein E-Book zu bauen. Der Autor Detlef Dudenhoff hat die Geschichte seines Abschieds von einem seiner geliebten Hunde aufgeschrieben.
Das Word-Dokument, mit dem ich die Vorarbeiten erledigen wollte, war in keinem guten Zustand. Es stammte wohl aus einem PDF-Export oder so, egal. Es sah nicht gut aus, ich musste also Zeit und Hirnschmalz investieren, um es in eine Form zu bringen, aus der man ein E-Book machen konnte. Und dazu musste ich den Text auch lesen …

Barry Dodenhoff
Es hat mir fast das Herz herrissen. Ich habe im Januar 2023 meine Hündin Kim gehen lassen müssen, gewollt damals, weil es keine Aussichten auf Besserung mehr gab. Damals war ich emotional irgendwie … keine Ahnung … entfernt, weit weg, nicht beteiligt. Der letzte Moment, als ich Kim in meinen Armen hielt, wird mir unvergessen sein.
Und dieser Moment knallte durch, als ich die Geschichte um Barry las. Es war eine schwere Arbeit, eine sehr schwere Arbeit. Nicht, weil das Word-Dokument störrisch gewesen wäre – aber ich habe immer wieder die Arbeit unterbrechen müssen, weil ich durch die Tränen in meinen Augen nichts mehr sehen konnte.
Am Ende war alles geschafft und alles war gut.
Wirklich?
Keine Ahnung. Selbst heute noch, nach einigen wenigen Wochen, fange ich an zu heulen, wenn ich nur an das Buch von Detlef Dodenhoff denke. Ich lese es nicht mal, ich muss nur daran denken. Das reicht.
Dieses Buch ist nichts für Menschen, die keine Hunde hatten oder haben, nichts für Menschen, die mit Tieren nichts anfangen können. Das Buch ist für Menschen mit Hunden, nicht nur solchen, die schon einen Verlust erlitten haben, sondern für alle Hundebesitzer.
Als wir damals Kim haben gehen lassen, war ich emotional nicht dabei. Ich wusste, dass ich einen geliebten Hund verloren hatte, aber mehr wusste ich nicht. Erst nach der Lektüre des Abschieds von Barry spüre ich auch, was ich verloren habe.
Danke, Barry. Danke, Detlef.

Eine Seefahrt und die Friesenhexe
Wenn eine Autorin eine Seereise macht, dann nimmt sie ein Buch mit. Keine Weisheit, nur eine Idee. Eine Idee allerdings, der Karla Weigand gefolgt ist, die mit ihrem Gatten Jörg Weigand eine sechswöchige Seereise unternahm, die von Bremerhaven aus über Island, Grönland, Kanada und die USA zurück nach Bremerhaven führte. Karla Weigand hatte ihre dritte Friesenhexe mit im Gepäck, das eine ähnliche Reise der Heldin »in die neue Welt« schildert.


Das Nachmittagsprogramm vom 25.08.2023 auf der MS Amera.
Am 25.08. durfte Karla aus Ihrem Buch lesen.

Die erste Lesung …

Zwei Autoren in Newport, USA.
Und offensichtlich war die Lesung ein Erfolg, denn das Publikum wünschte sich eine zweite Lesung, die dann am 21.09. stattfand.

Das Nachmittagsprogramm vom 21.09.2023 auf der MS Amera.
Und so viel Erfolg war dann eine ausführliche Sitzung am Schlemmertisch wert:

Am Schlemmertisch: Der erste Gang ist noch nicht serviert.

Zwei
Heute, am 14. Oktober 2023, ist Susi zwei Jahre bei uns.

Wie schön war dieser Zufall damals. Eigentlich hatten wir auf einen anderen Hund spekuliert. Schwarz, ein Rüde. Doch der ließ uns gar nicht in seine Nähe. Ein Schisser unter dem Herren. Und Susi – damals noch Sue -, Mitglied des kleinen Rudels, mit dem wir unterwegs waren, kam immer wieder zu mir, der ich mich im Hintergrund hielt, nahm ein Leckerlis, war nicht übermäßg zutraulich, aber erweckte doch so viel Aufmerksamkeit, dass meine Frau und ich uns einig waren, als wir im Auto saßen: Es sollte Sue sein. Und heute vor zwei Jahren kam sie zu uns.
Schneidewind & Focke lesen
Schon wieder, kann man sagen. Diesmal am 15. Oktober. Friedhelm Schneidewind und Kai Focke dürften die fleißigsten Vorleser in der p.machinery sein. Die Termine sind so zahlreich, dass sie hier gar nicht alle aufzulisten, geschweige denn nachzuhalten sind. Aber der hier: »Brennende Labyrinthe – Lesung mit Musik«.
Zu den Büchern, aus denen die beiden lesen, gibt es hier Infos. Und kaufen kann man sie dann im Buchladen der p.machinery.
Focke, Schneidewind und die Lichtmeile
Wonnegassi
Mit Susi, der kleinen Maus, Gassi zu gehen, ist eine wahre Wonne.
Mit Naomi gemeinsam ist es eine Schnüffel- und Pieselorgie, bei der man sich bisweilen wünscht, einen Klappstuhl mitgenommen zu haben.
Die Gänge allein mit Susi sind toll. Natürlich hält sie auch da mal an, schnüffelt, markiert – aber viel seltener. Und man merkt, wie gern sie läuft, schnell, mit leichter Spannung auf der Leine, immer vorwärts. Und wenn wir wie heute eine gute Stunde gelaufen sind, fühle ich mich gefordert, beansprucht, herausgefordert — und erfreut darüber, mit diesem tollen kleinen Hund gelaufen zu sein.
Unsere heutige Strecke (mittags):
[VDS] Der Infobrief vom 09.10.2023
Zu den Inhalten: hier entlang.
Das Inhaltsverzeichnis:
1. Presseschau
• Kulturpreis Deutsche Sprache für Mai Thi Nguyen-Kim
• Neue indogermanische Sprache entdeckt
• Norwegisch an der Volkshochschule
2. Gendersprache
• Uschi Glas teilt gegen Gendern aus
• Lobin: Gendern nicht abschaffbar
• Knackige Argumente für Verzweifelte
• Auch Dieburg gegen Gendermätzchen
3. Kultur
• Literatur-Nobelpreis geht nach Norwegen
• Grüne fahren SUV und Joggen macht unsterblich
4. Berichte
• Diskussionsrunde um Sprache
5. (D)englisch
• Englisch im Job
6. Soziale Medien
• Zitatfälschung beim Hessischen Rundfunk
7. Kommentar
• Ach Henning, …
8. Termine

