Auch 2023: Frey für die Wand

Auch fürs nächste Jahr präsentiert Gerd Frey in einem »Kalender 2023. Phantastik und Science Fiction« seine grafischen Arbeiten. Den Kalender gibt es wieder im Format A3 für EUR 29,00 und in A4 für EUR 17,00, jeweils incl. Versandkosten (per DHL bzw. Post). Bestellen kann man das Werk über G.R.I.M.M. ScanPlot&DigiDruck, am sinnvollsten per Mail: gf@grimm-repro.de. Die Lieferanschrift sollte nicht vergessen werden.

Bald dürfen die Idioten wieder

Deshalb:

Erklärungen zu den Gründen, warum Hunde bei der Silvesterballerei Angst haben, und Informationen, wie man als Hundehalter damit umgeht, finden sich natürlich bei TASSO: hier. Lesenswert sind die Hinweise nicht nur für Hundehalter — bei TASSO gibt es solche Informationen natürlich auch für Katzenhalter –, sondern auch für das Pack, das nichts Besseres zu tun hat, als Geld in die Luft zu ballern, Lärm zu machen, die Umwelt zu verseuchen und eben Tiere zu quälen. Die Hoffnung stirbt ja zuletzt — und vielleicht hat ja doch so mancher von den Missetätern mehr als eine vertrocknete Erbse im Schädel.

Meine Bücher bei Oxfam

Zum zweiten Mal hat Oxfam in Lübeck (Königstr. 123-125) Bücher der p.machinery erhalten, die ich aussortiert habe, weil sie nicht mehr »laufen« und im Lager der Druckerei nur Platz wegnehmen. So bringen sie zwar meiner p.machinery keinen Umsatz mehr, aber sie erfreuen einen Verein, der mit seinen Einnahmen auch Gutes tut. Neben Oxfam in Lübeck haben auch zwei Läden in Hamburg und weitere Einrichtungen (z. B. die Pfennigparade in München sowie zwei Büchertauschregale hier in Schwabstedt und Rantrum) Bücher bekommen. Wie gesagt: Kein Umsatz für die p.machinery, damit de facto ein Verlust, aber immer noch sinnvoller, als die Bücher bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag zu lagern, was am Ende auch noch Kosten erzeugt …

Foto: Thomas Harbach (danke!)

Knapp verpasst, trotzdem toll

Eigentlich hätte das aktuelle Buch mit Texten und Fragmenten des Hubert Katzmarz pünktlich zu seinem 70. Geburtstag am 03. November 2022 erscheinen sollen, doch wie so oft kam Diverses dazwischen. Nun haben wir — Ellen Norten als Herausgeberin und ich als Verleger — eine rund einmonatige Verspätung hingelegt, aber dem Werk an sich tut das keinen Abbruch. »Im Garten der Ewigkeit« ist eine Sammlung bereits bei uns — und freilich anderswo — veröffentlichter Geschichten und zusätzlich diverser Fragmente, so die Erstveröffentlichungen »Im Garten der Ewigkeit« und »Hinter verschlossenen Türen«. Das Buch ist gegliedert in fünf Themenbereiche, man könnte auch von Genres sprechen. Den detaillierten Inhalt kann man vorab unter dem unten abgebildeten Link nachlesen.

Neben diesem Buch wird es noch zwei weitere Bücher anlässlich Hubert Katzmarz‘ 70. Geburtstag geben, zum einen ein auf Basis eines Katzmarzschen Fragments fertig geschriebener Roman, zum anderen eine Anthologie verschiedener Autoren, die das »Abschied von Bleiwenheim«-Motiv (erstmals als AndroSF 36 veröffentlicht) erneut aufgenommen haben. Aber diese beiden Titel dauern noch ein wenig … Zuerst darf sich der geneigte Leser dem »Garten der Ewigkeit« widmen, den es direkt beim Verlag oder im Buchladen auf Booklooker als hochwertige Hardcoverversion mit Fadenbindung und Schutzumschlag gibt.

Norten, Ellen (Hrsg.), IM GARTEN DER EWIGKEIT

Ablenkung großen Ausmaßes

Es war in der Tat kein einfacher Job, dieses Buch herzustellen. Nicht, dass es technische Probleme gab, nicht, dass die Texte besondere Herausforderungen bereit gehalten hätten — oder doch, genau das. Denn die Layoutvorbereitungen dauerten länger als sonst, weil ich immer wieder in den Geschichten Horst Pukallus’ regelrecht versank, und später beim Layout der Druckdaten ging es nicht anders. Die Geschichten in diesem Buch sind schon etwas Ausgefallenes, etwas ganz Besonderes – und vor allem »Der Leguan des Mandanten« hat mich fasziniert, denn ich bin ein großer Fan der Cut-Up-Technik des William S. Burroughs und habe sie in lange vergangenen Zeiten — vulgo: Achtziger — selbst angewandt. Das Buch ist jedenfalls eine Sammlung eines begnadeten Profis, ausgewählt und zusammengestellt von einem ebensolchen, von Michael Iwoleit. Ich bin jedenfalls stolz darauf, dieses Buch verlegen zu dürfen.

Pukallus, Horst, Am Abend kamen die Schnecken

Neuer geht’s nicht? Doch, immer …

»Cutting Edge« steht für »innovativ, auf dem neuesten Stand«. Sagt der Google-Übersetzer. Glaube ich ihm. Und auch wenn der erste Band des neuen Imprints meiner p.machinery lauter Geschichten von Thorsten Küper präsentiert, die schon einmal veröffentlicht wurden, birgt er Innovatität auf und zwischen den Buchdeckeln. Und damit ist nicht nur das Titelbild gemeint, das erstmals in der p.machinery unter dem Einsatz sogenannter künstlicher Intelligenz — ein Verfahren, das derzeit ja groß gehypt wird — zustande gekommen ist (ein Umstand, der sich in diesem Imprint wiederholen wird, denn es handelt sich um ein grundsätzliches Gestaltungselement der CI dieses Imprints).

Lesenswert sind die Storys von Thorsten Küper in jedem Fall. Und die gesamte Optik des Buches — die in gemeinschaftlicher Arbeit von Tom Turtschi, Michael Iwoleit und mir zustande gekommen ist — wird hoffentlich überzeugen.

Küper, Thorsten, BELICHTUNGSZEIT