Ohne Worte.
Weigand, Jörg (Hrsg.), FANTASTISCHE WIRKLICHKEITEN. Die Bilderwelten des Rainer Schorm
[Don't believe me | just watch]
Da surft man nichtsahnend durchs Netz und findet etwas, womit man nicht gerechnet hat: Eines der Bücher meiner p.machinery findet sich im Schweizer Buchhandel doch glatt auf Platz 1 in seiner Sparte. Wie schön, wie motivierend. Hach …
Thomas Le Blanc, bekannt als Chef der Phantastischen Bibliothek zu Wetzlar, verfasst von Zeit zu Zeit Rundbriefe per E-Mail an einen auserlesenen Empfängerkreis. In diesen spricht er Buchempfehlungen aus, und zuletzt hat es gleich zwei Bücher der p.machinery erwischt:
Das Buch zu Monika Niehaus’ 70. Geburtstag bezeichnet er als »witzig und kreativ mit den umwerfendsten Geschichten«, und die »Bilderwelten des Rainers Schorm« sind in seinen Augen opulent »mit den faszinierendsten Illustrationen und der perfekten Ausstattung«. Für beide Bücher spricht er eine eindeutige Kauf- und Leseempfehlung aus, verbunden mit der Aufforderung, sich daran zu erfreuen.
Na, dann!
Das literarische Interview mit Thomas Franke, Gunnar Sohn und Paul Remmel findet am 12.11.2021 ab 19 Uhr (Winterzeit!) als Facebook-Veranstaltung statt: hier. Es geht um Bücher – die in Arbeit befindliche Neuausgabe von Arno Schmidts „Gelehrtenrepublik“, die Herbert-W.-Franke-SF-Werkausgabe der p.machinery und andere Projekte, die Thomas Franke in petto hat. Ob man sich bei Facebook anmelden muss, um die Veranstaltung zu verfolgen, ist nicht bekannt, jedoch nicht auszuschließen; andererseits ist „Das literarische Interview“ bei Facebook öffentlich …

Neuesten Informationen zufolge kann man das Interview auch auf Youtube anschauen:
Und zwar am 12. November ab 19.30 Uhr im MLb in der Milchstr. 4 zu München. Siehe auch hier. Seinen »Mercedes für Täbris« gibt es derzeit vom MaroVerlag und 2022 auch in unserer Werkausgabe. Wo das »Hotel Amir Kabir« erscheinen wird, ist noch nicht klar – das Manuskript ist noch ganz frisch.

Damit das nicht in Vergessenheit gerät …
Gerd Scherm ist ein Multitalent – multipel preisgekrönt. In der p.machinery ist er als Autor, Grafiker und Herausgeber aufgetreten. Und nun haben wir die Freude, eine Lesung bekanntzugeben:
Lesung Gerd Scherm
Leben als Literatur
Musik: Manuel de Roo, Gitarre
Montag, 8. November 2021 um 20 Uhr
Logenhaus Fürth
Dambacher Str. 11
Wir laden ein zur Buchpremiere der Autobiografie von Gerd Scherm:
Einmal Leben und zurück
Der sinnliche Band mit über 200 Abbildungen entfaltet ein facettenreiches Leben.
Der Autor beschreibt auch, wie er ausgerechnet am Ort der Lesung zur Freimaurerei gefunden hat.
Als weiteres Glanzlicht liest Gerd Scherm aus seinem bibliophilen Prosabändchen
Der Mann, der im Chelsea Hotel einen Zimmerbrand bestellte
Über Ihren Besuch freuen sich der Autor, der Gitarrist und die Freimaurerloge »Zur Wahrheit und Freundschaft«.
Es gilt die 3G-Regel!
Um Voranmeldung wird gebeten – bitte nutzen Sie unser Formular:
http://www.zurwahrheitundfreundschaft.de/index.php/aktuelles
oder
Email: frm@manuelderoo.net

PentaCon 2021
Dresden
05.-07.11.2021
https://www.palitzschgesellschaft.de
Bedauerlicherweise finden sich auf der Veranstalterseite und auch sonst im Netz nicht sonderlich viele Informationen zum Con. Im SFCDforum gibt es die Abbildung einer Anzeige, mehr aber auch nicht. Vor allem nicht auf sfcdcon.de, wo es wirklich sinnvoll wäre. Aber gut. Das ist ja nicht mehr mein Problem …

Klaus Hübner liest aus dem dritten Band seiner Buchreihe »Kein Twitter, kein Facebook – Von Menschen, Büchern und Bildern«, der den schönen Titel »Bierkämpfe, Barockengel und andere Bavaresken« trägt. Die Lesung findet statt:
Hörbahn on Stage, 3. November 2021
Beginn: 18:00 Uhr
Ort: Bayerische Einigung / Bayerische Volksstiftung, München
Georgenstraße 63, München-Maxvorstadt
U-Bahn Josephsplatz oder Hohenzollernplatz
Eintritt frei
Anmeldung: literaturradio@online.ms
… es lebt sich nicht schlecht an den Ufern der Regnitz. Und dann der Blick von oben auf die Dächer und Türme! Man sitzt und schaut und staunt! Da kommt der Kellner und fragt unseren Bamberger Freund, was es denn sein darf. Der schaut kurz auf und sagt: „A U, bidde!“. Hä? Die Münchner schaun einander an, nicken sich kurz zu und bestellen: „Aa a U!“ und „No a U!“. „Drei U!“, resümiert der Kellner, und weg ist er. Und als dann drei perfekt temperierte Seidla vor uns stehen, voll mit ungespundetem hellem Bier, ist das Paradies sehr sehr nahe. Aha! „U“ bedeutet „ungespundet“! Ja, was ist jetzt das schon wieder? Egal! Prost! Aaaaah! Bamberg!
Wir reisen an diesem Abend nicht nur nach Bamberg, sondern auch nach Kelheim, Straubing oder Landshut – und paddeln auf der Donau. Wir reisen in die Literaturgeschichte Bayerns, zu Johann Andreas Schmeller oder Lena Christ. Wir reisen auch durch unsere ureigenen wunderlichen Sprachmarotten. Und vielleicht reisen wir noch weiter.

Hübner, Klaus, BIERKÄMPFE, BAROCKENGEL UND ANDERE BAVARESKEN
Einen Überblick über alle vier Bände der Reihe findet man hier.
Klaus Hübner lebt in München und ist Publizist, Literaturkritiker und Redakteur. Studium der Germanistik, Geschichte und Kommunikationswissenschaft in Erlangen und München. 1980 Promotion zum Dr. phil., 1981–1983 DAAD-Lektor in Bilbao (Spanien). 1984–2016 Redakteur der monatlich erscheinenden Zeitschrift Fachdienst Germanistik. Lektorats- und PR-Tätigkeit beim iudicium verlag, Lehrbeauftragter für Neuere Deutsche Literatur und Deutsch als Fremdsprache an der Universität München, Dozent für Colleges und Sprachschulen, Schriftsteller-Seminare mit dem Goethe-Institut, Mitarbeit an Literaturlexika und literaturwissenschaftlichen Publikationen, Publizist und Literaturkritiker mit regelmäßiger Mitarbeit an zahlreichen Zeitungen, Zeitschriften und Online-Publikationen. Sekretariat des Adelbert-von-Chamisso-Preises der Robert Bosch Stiftung (2003–2017). Redaktionsmitglied der Zeitschrift Literatur in Bayern (seit 2012). Arbeitet seit 2017 am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Universität München in der Redaktion der Zeitschrift Spiegelungen; Koordinator des Spiegelungen-Preises 2017, Jurymitglied beim Spiegelungen-Preis 2020.
Als Gerd Frey mir seine Sammlung Erzählungen mit dem Titel »OUTPOST« anbot, fragte er auch, ob ich auch seine Sammlung aus den 2000ern, die »DUNKLE SONNE« neu auflegen wolle. Sie war bei Shayol erschienen und längst nicht mehr lieferbar — und vor allem gab es seinerzeit kein E-Book der Kollektion. Und für mich war sofort klar, dass ich Gerds Storys veröffentlichen würde. Die neuen unter dem Titel »OUTPOST« wie auch die alten der »DUNKLEN SONNE«. Und nun gibt es von der Sammlung aus dem Jahre 2002 auch endlich ein E-Book …
