Zeit für ein Päuschen

Wenn Aliens tanzen, verbrauchen sie Energie. Kohlenhydrate und was auch sonst immer, das Aliens im Körper speichern, um Lebensenergie zur Verfügung zu haben, werden verbrannt. Und nach Kasatschok, Polka und Walzer ist war es Zeit für ein Verschnaufpäuschen und die Gelegenheit, neue Energie in Form von Nahrung zu sich zu nehmen. Zweiundzwanzig Autoren haben das in gewohnt amüsanter Weise, garniert bisweilen mit einem leicht nachdenklichen Einschlag von Ellen Norten als alientanzerprobter Herausgeberin zu einem Menü zusammenstellen lassen. Als Verleger des vierten Buches der »Alien tanzt«-Reihe bleibt mir an der Stelle erst mal nicht viel mehr, als guten Leseappetit zu wünschen.

Norten, Ellen (Hrsg.), DAS ALIEN TANZT IM SCHLARAFFENLAND

Angeblich ziemlich unbekannt

Victor Boden hat sich mir gegenüber mal als ziemlich unbekannten Autor bezeichnet, als eher unbekannten Autor. Ich kann natürlich nicht beurteilen, wer ihn kennt und wer nicht, aber wenn ich von den Verkaufszahlen von NOVA 28 ausgehe, in dem er mit einer Story vertreten war, dann kennt ihn doch eine ganze Reihe Leute. Mich eingeschlossen. Und weil mir gefiel, was ich von ihm kannte — da war noch eine Story in »Das Weltenbrennen« (AndroSF 112) –, musste ich auch nicht lange überlegen, als er mir sein Manuskript — eigentlich sollten es zwei sein — für »Das blaue Ende der Zeit« angeboten hat. Und da ist noch ein zweites Buch von ihm, das ich 2022 veröffentlichen werde. Bis dahin kann sich Victor mit seinem »blauen Ende der Zeit« sicher einen Namen machen.

Boden, Victor, Das blaue Ende der Zeit

Eine Ehre

Mit einem Mann wie Gerd Scherm arbeiten zu dürfen, betrachte ich als Ehre. Seine Talente sind vielfältig: Schriftsteller in den unterschiedlichsten Genres, bis hin zum Theaterstück, Lyriker, Text- und Buchdesigner, Grafiker, ein Künstler, der auch physischen Kunstwerken nicht ausgewichen ist. Gerd Scherm hat mir mit der »Nomadengott«-Trilogie eine Neuausgabe beschert, die heute viel zu wenig Aufmerksamkeit genießt, aber immerhin ein Klassiker ist. Seine Anthologien, die er mit Marianne Labisch gemeinsam herausgegeben und nicht selten auch mit eigenen Textbeiträgen bereichert hat, sind bildlastige Monumente deutscher, fantastischer Textkunst. Gerd Scherm arbeitet zielbewusst und zielgerichtet, und wenn ich mich ein wenig mit ihm vergleiche, dann bin ich eher der Handwerker mit künstlerischer Ader – und er ist der Künstler mit großem handwerklichen Talent.

Mit Gerd Scherm zu arbeiten, ist eine Ehre. Und eine Freude. Und so war es keine Frage, als er mir seine Autobiografie zur Veröffentlichung anbot. Et voilà!

Scherm, Gerd, Einmal Leben und zurück. Die Autobiografie

Wer alles über Gerd Scherm in der p.machinery wissen möchte, der schaue hier.

Weihnachten, vernetzt

Heute nun ist es so weit – das vierundzwanzigste Adventskalendertürchen ist geöffnet: Hier findet der geneigte Leser den vierundzwanzigsten und letzten Teil von Marianne Labisch Erstlingsroman »VERNETZT«.

Zum Buch geht es hier. Die gedruckte Version ist lieferbar und wird in Kürze auch in den üblichen Internetshops verfügbar sein. Das E-Book indes ist bereits verfügbar und in zahlreichen E-Book-Shops bis zum 26.12. (einschließlich) zum Preis von 0,00 EUR verfügbar, zum Beispiel bei Amazon, Thalia, Hugendubel, Weltbild und ebook.de (und die Liste ließe sich noch deutlich erweitern). Ab 27.12. kostet das E-Book dann EUR 4,99.

Alter Kumpel, neues Jahr

Gerd Frey kenne ich seit einer kleinen Ewigkeit. Ende der Achtziger schrieben wir uns Briefe, und 1989 begegneten wir uns erstmals persönlich, als er mich gemeinsam mit Ralf Lorenz in Bayern besuchte.
Legendär sein Ausspruch »Dafür müssen wir einen Monat arbeiten«, als ich am Münchner Stachus Geld aus einem Automaten zog. Und kritisch die versehentliche Idee, nach dem Besuch von Schloss Linderhof über Reutte in Tirol zurückzufahren – damals gab es die DDR noch, und DDR-Bürger, die Ralf und Gerd waren, hätten für Österreich ein Visum gebraucht. Zum Glück – oder auch nicht – war schon damals der Grenzübergang hinter Schloss Linderhof ein grüner Übergang ohne Kontrollen und Schranke.
Jahrelang arbeiteten wir bei den ANDROMEDA NACHRICHTEN des SFCD zusammen; er lieferte alle drei Monate eine reich bebilderte Sparte »eGames« zu thematisch einschlägigen Computer- und Konsolenspielen. Und dass ich seine Geschichtensammlungen und Romane veröffentlichen würde, darüber gab es eigentlich keine großen Diskussionen. Seine in meinem Verlag erschienenen Werke findet man hier.

Das neue Jahr naht, unweigerlich. Und jedermann braucht einen Kalender. Gerd Frey präsentiert in seinem Kalender eine Auswahl der in den letzten zwanzig (!) Jahren entstandenen Illustrationen und Titelbildern verschiedener Publikationen, darunter EXODUS und NOVA. Der Kalender wird in DIN A3 (EUR 25,- incl. Versand) und DIN A4 (EUR 15,- incl. Versand) geliefert; die Preise sind Selbstkostenpreise. Bestellen kann man den Kalender bei G.R.I.M.M. ScanPLot & DigiDruck, am besten per E-Mail an gf@grimm-repro.de.

Weihnachten für Kleinverlage

Was wäre die Fantastik ohne ihre #Kleinverlage?
Die Seuche und ihre Folgen – Papierkrise, ausfallende Messen – setzen besonders Kleinverlage unter Druck.
Weil Uli Bendick, Mario Franke und Aiki Mira die Vielfalt lieben, die Lebendigkeit und die Weiterentwicklung der Science-Fiction – die vielen kleinen & großen Projekte & Experimente! – möchten wir auf die aktuelle Situation der Kleinverlage aufmerksam machen und dazu aufrufen, diese Weihnachten Bücher von engagierten Verlagen zu schenken (am besten direkt beim Verlag bestellen und nicht von ihr wisst schon wem).

Spread the Word: #SupportyourFavoritePublisher & schenkt euch Bücher!

Auch alle Weihnachtsgrinchs dürfen die Botschaft verbreiten:)

Danke an @yvonnetunnat@achimstößer, @markusregler und all die anderen fürs Weitersagen!

@amrunverlag
@hirnkostverlag
@plan9verlag
@p.m.a.c.h.i.n.e.r.y
@Exodusmagazine
@eridanus.verlag.sf
@polarise_verlag

#indiebooks
#kleinverlagesindcool
#kleinverlageunterstützen
#diverslesen
#deutschesciencefiction
#progressivephantastik
#queerscifi

Die Grafiken stammen von Mario Franke (oben) und Uli Bendick (unten).

Weitere Links von Interesse:
https://www.instagram.com/explore/tags/supportyourfavoritepublisher/
https://twitter.com/hashtag/SupportYourFavouritePublisher?src=hashtag_click

 

Büschen

Ich erinnere mich oft nicht mehr daran, wie ein Buch zustande gekommen ist. Doch, natürlich, wie ich es gemacht habe, das weiß ich noch. Aber nicht, warum. Ruben Wickenhäuser wird gefragt haben. Ich habe den Text angelesen und angenommen. Der Rest hat sich dann von selbst erledigt. Wie immer: büschen Lektorat, büschen Korrektorat, büschen Layout, Fahnenkorrektur, Andruck, Druck, fertig.
Die Geschichte selbst konnte nur in die Reihe »Außer der Reihe« passen, denn so eine Mischung aus büschen Horror, büschen Mystery und büschen Thriller passt nicht in mein Hauptmetier, die Science-Fiction. Aber dafür habe ich ja diese Reihe, und das hat sich mitunter schon gelohnt.
Lohnenswert ist auch diese Stückchen Literatur, das in Schweden spielt und als Novelle eingestuft werden darf.

Wickenhäuser, Ruben Philipp, JÄRNGÅRD. Der Fluch des Erzes

O du schöne HALLERzeit

Und dieses Jahr beteiligt sich auch die Literaturzeitschrift HALLER aus dem gleichnamigen p.machinery-Imprint mit einer Weihnachts-Ausgabe. Herausgeberin Corinna Griesbach hat sie auf der Website des HALLER schon angekündigt: hier. Und auch verraten, was in der Ausgabe zu finden ist: hier.

Ein wichtiger Hinweis ist anzubringen: Im HALLER 18 sind Bildseiten zum Ausklappen enthalten. Deshalb gibt es den HALLER 18 zunächst nur beim Verlag und im Buchhandel, der in der Lage ist, über die Barsortimentersoftware hinaus zu blicken und beim Verlag zu bestellen. Bei Amazon wird es den HALLER 18 im Marketplace – mit den sittsam bekannten 3 Euro Zuschlag für Versand und Verpackung geben, die man nicht vermeiden kann – geben.
Alle anderen Onlineanbieter von Büchern bleiben zunächst außen vor, denn Print-on-Demand-Druckereien sind nicht in der Lage, mit solchen Ausklappbildseiten umzugehen.
Eine abgespeckte Variante des HALLER 18 mit »normalen« Bildseiten wird es im Onlinebuchhandel ab 06.01.2022 geben; die Marketplace-Version bei Amazon bleibt erhalten.
Das E-Book wird es zum Preis von EUR 3,99 ohne Ausklappseiten geben. Keiner der einschlägigen E-Book-Reader kann derzeit Ausklappseiten unterstützen.

Der WEIHNACHTS-HALLER!

Wer und was ist drin im Weihnachts-HALLER?

 

Nicht aus den Augen verlieren: »Vernetzt« im Netz

Ab heute, 01.12., ist es so weit: Marianne Labisch präsentiert ihren Romanerstling »Vernetzt« im Netz. Häppchenweise. Stück für Stück. Wer mitmachen möchte, sollte ihre Website im Auge behalten, denn dort finden sich die Hinweise, wo die Appetithäppchen jeweils zu finden sein werden. Und am Heiligabend gibt es Print und E-Book zu bestellen; das E-Book ist bis zum 26.12. (einschließlich) kostenlos. Also – wie gesagt: Augen auf, Auge drauf …