Eine Ehre

Mit einem Mann wie Gerd Scherm arbeiten zu dürfen, betrachte ich als Ehre. Seine Talente sind vielfältig: Schriftsteller in den unterschiedlichsten Genres, bis hin zum Theaterstück, Lyriker, Text- und Buchdesigner, Grafiker, ein Künstler, der auch physischen Kunstwerken nicht ausgewichen ist. Gerd Scherm hat mir mit der »Nomadengott«-Trilogie eine Neuausgabe beschert, die heute viel zu wenig Aufmerksamkeit genießt, aber immerhin ein Klassiker ist. Seine Anthologien, die er mit Marianne Labisch gemeinsam herausgegeben und nicht selten auch mit eigenen Textbeiträgen bereichert hat, sind bildlastige Monumente deutscher, fantastischer Textkunst. Gerd Scherm arbeitet zielbewusst und zielgerichtet, und wenn ich mich ein wenig mit ihm vergleiche, dann bin ich eher der Handwerker mit künstlerischer Ader – und er ist der Künstler mit großem handwerklichen Talent.

Mit Gerd Scherm zu arbeiten, ist eine Ehre. Und eine Freude. Und so war es keine Frage, als er mir seine Autobiografie zur Veröffentlichung anbot. Et voilà!

Scherm, Gerd, Einmal Leben und zurück. Die Autobiografie

Wer alles über Gerd Scherm in der p.machinery wissen möchte, der schaue hier.

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