No ambition, but rubbish*

Was sich mit dem schon vor rund drei Jahren verlegten Titel »PragMagisch. Geschichten aus der Goldenen Stadt« (Außer der Reihe 6) kürzlich getan hat, wurde auf der Verlagsseite beschrieben: hier.

Ich darf hier höchst erfreut über den neuesten Schachzug unserer amerikanischen Publishingweltpolizei CreateSpace, dem PoD-Geschwü… äh … PoD-Ableger von Amazon berichten.
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Noch ein Experiment

Corinna Griesbach spielt inzwischen eine immer wichtigere Rolle in meiner Verlagsarbeit. Sie ist Autorin, hat sich als Herausgeberin von mehreren Horror-Anthologien profiliert und ist schließlich auch mit ihrer Literaturzeitschrift »Haller« als Imprint bei p.machinery eingestiegen.
Es lag letztlich nahe, ihr einen besonderen Gefallen zu tun.

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Musik für jedes Wetter

Eigentlich müsste ich zugeben, dass diese Anthologie irgendwie an mir vorbeigegangen ist. Aber das ist nicht richtig. Der Eindruck kann allerdings entstehen, wenn man weiß, dass ich die Musik von Per Fredrik Åsly, genannt PelleK, ebenso wenig kenne wie sein übriges künstlerisches Werk – auch jetzt noch, nachdem ich das Buch verlegt habe, es kürzlich erschienen ist. Auch mit der Auswahl der Autoren hatte ich nichts zu tun, die Auswahl der Storys war nicht meine Sache. Nur das Handwerk habe ich ausgeübt, das, was ich am liebsten mache: ein Buch bauen.

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Geschichten für Fantasia

»Fantasia« ist ein Name, der in der deutschen Fantastikszene einen Namen hat. Früher war es ein Printwerk vielfältigen Inhalts, herausgegeben von Gustav Gaisbauer und Franz Schröpf, der nach und nach auch einen immer größeren Anteil an der Herstellung übernahm, verlegt vom Ersten Deutschen Fantasy Club e.V., dem EDFC. Das war so bis Band 221.
Seit Band 222 erscheint »Fantasia« als PDF-Werk mit einem Seitenformat, das sich auch für E-Book-Reader eignet, sofern sie PDF darstellen können. Zuerst musste man sich ein Abonnement gönnen, heute ist »Fantasia« kostenlos. Anfangs erschien das neue »Fantasia« praktisch wöchentlich, inzwischen ist der Rhythmus ein wenig gemächlicher geworden, was auch der Tatsache geschuldet ist, dass wir alle nicht jünger werden – auch Franz Schröpf nicht, der sowieso einmal gesagt hatte, er wolle »Fantasia« nicht bis zum Ende machen.

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Das Stethoskop am Herzen der SF

Im August dieses Jahres – genauer am Wochenende vom 12. bis 14. August – findet in Oldenburg ein nicht ganz gewöhnlicher Con statt. Eigentlich sogar ein Kon. Der MediKonOne 2016 ist nicht nur der SFCD-Jahrescon 2016, sondern wohl auch der erste Kon, der auf dem Gelände und in Zusammenarbeit mit einer Klinik – dem Klinikum Oldenburg,das gleichzeitig auch medizinische Fakultät der Universität Oldenburg ist – stattfindet. Abgesehen von eher allgemein SF-orientierten Programmschienen wird es auch Veranstaltungselemente geben, die sich auf Medizin beziehen – und dabei sicherlich auf die Medizin der Zukunft. Und vielleicht auch auf die Frage nach der Zukunft der Medizin.

Ralf Boldt, Frontmann der Con… pardon, Konorganisation, kam auf die naheliegende Idee, eine Anthologie auszuschreiben, in der SF-Geschichten mit diesem Thema – der Medizin der Zukunft, aber auch der Zukunft der Medizin – versammelt würden. Aus beinahe naheliegenden Gründen war klar, dass ich das Buch verlegen würde. Et voilà, das ist es geworden:

Details zum Buch finden sich hier. Dort kann man auch das Inhaltsverzeichnis nachlesen.

Der Grund, warum ich auch dieses Buch verlegen darf, ist recht einfach erklärt. Ich bin seit 2006 wieder SFCD-Mitglied (in der Zeit seit Mitte der 90er habe ich pausiert, war quasi gafia) und seit Längerem nicht nur für die ANDROMEDA NACHRICHTEN des Vereines, sondern auch für das Magazin ANDROMEDA SF MAGAZIN zuständig. Und ich kümmere mich auch um andere Angelegenheiten, die für den Verein zu layouten und zu publizieren sind.
Wichtiger jedoch ist noch, dass ich mit meinem Verlag p.machinery www.pmachinery.de seit Juli 2009 die Reihe »AndroSF« herausbringe – »für den Science Fiction Club Deutschland e.V.«, eine Geschichte, die ich sicherlich schon öfter erzählte: Ende 2006, damals neu in den Verein zurückgekehrt und gleich in den Vorstand aufgestiegen, brachte ich die Idee einer Buchreihe des SFCD auf – was seinerzeit als zu teuer und überflüssig abgelehnt wurde. Aber für mich blieb klar, dass ich dem Verein eine Buchreihe quasi gönnen wollte – und wenn nicht gleich unter dem Vereinsnamen, dann halt nur für diesen Verein, ihm quasi gewidmet.
Nun, inzwischen sind mehr als fünfzig (50!) Bände in dieser Reihe erschienen. Und der aktuelle Band 57 – »Hauptsache gesund!« gehört mit dazu.

Zwei Besonderheiten sind noch zu erwähnen: Das Paperback wird den SFCD-Mitgliedern als Vereinsleistung im Rahmen ihres Mitgliedsbeitrags zur Verfügung gestellt. Und es gibt ein Hardcover in einer streng limitierten Auflage von 55 Exemplaren, das zunächst nur Auserwählten (z. B. Kon-VIPs) zur Verfügung gestellt wird, und erst nach dem Kon – konkret ab 01.09.2016 – wird auch das Hardcover verkauft werden, sofern noch Exemplare übrig geblieben sind :)

So wenig Zeit für so viel Werk

Im November 2014 erschien der erste Band der SF-Werkausgabe Herbert W. Franke, »Der Grüne Komet« (AndroSF 46). Und etwas mehr als ein Jahr dauerte es, bis die nächsten drei Bände gleich auf einen Satz erscheinen konnten: »Das Gedankennetz« als AndroSF 51, »Der Orchideenkäfig« als AndroSF 52 und ­– mit einem kleinen Sprung in der Nummerierung, der keinen besonderen Grund hat – »Die Glasfalle« als AndroSF 58.

Herbert W. Frankes Werk ist bekannt, und wer sich näher informieren möchte, was in der SF-Werkausgabe vor sich geht, kann dies hier tun. Details zu den drei neuen Büchern kann man sich anzeigen lassen, wenn man die nachfolgenden Titelbildabbildungen anklickt.

Besonderes Lob bekommt bisher Thomas Franke für seine Titelbilder; auch die Titelbildgestaltung geht letztlich im Wesentlichen auf seine Ideen zurück. Die ersten vier Bände unterscheiden sich farblich nur marginal in der Farbgebung der Titelei an sich; ab dem nächsten Band 5 – das wird »Die Stahlwüste« sein – werden sich die Umschläge nach und nach »verdunkeln«, bis sie bei »Dea Alba« einen »Höhepunkt« erreichen werden, um dann wieder »umzukippen«. Diese Idee wiederum ist seinerzeit auf meinem Mist gewachsen.

Die Bücher der SF-Werkausgabe Herbert W. Franke sind etwas größer (höher) als die üblichen p.machinery-Paperbacks, um sich ein wenig von anderen Büchern – vor allem Taschenbüchern – abzuheben. Sie wirken dadurch schlank und mit den druck- und bindetechnischen Höchstleistungen des Schaltungsdienst Lange aus Berlin ausgesprochen edel. Es gibt sie als Paperback und als Hardcover; die E-Books der Romane erscheinen ja noch beim Heyne-Verlag (die Kurzgeschichtensammlungen werden dort offensichtlich nicht berücksichtigt, stehen aber auch bei p.machinery frühestens dann auf der Agenda, wenn die Rechte Heynes ausgelaufen sind und nicht mehr verlängert werden).

Was, Mann?!

Arndt Waßmann hat sich schon des Öfteren mit Kurzgeschichten an Anthologien meines Verlages beteiligt. Insofern war ich nicht wirklich überrascht, als er mit der Idee einer Kurzgeschichtensammlung an mich herantrat. (Wenn mich die Zeitangaben meines Servers nicht täuschen, war das schon 2013 – kann das wirklich ein, Arndt?)
Es zeigte sich, dass die Genres der Kurzgeschichten gemischt waren: eindeutige Fantasy auf der einen, eher Mysterygeschichten auf der anderen Seite. Die kurzen und wenig anstrengenden Diskussionen führten letztlich zu der Entscheidung, aus den Kurzgeschichten zwei Bücher zu machen.

ist dabei der Fantasyband geworden. Die Titelgrafik stammt von Lothar Bauer, wie auch im Falle von

dem zweiten Band, der in der Reihe »Action, Thriller, Mystery« erschienen ist.
Weitere Details zu den beiden Büchern finden sich hier – »In des Greifen Schatten« – und hier – »Schnee, der auf Tränen fällt«.

In Bezug auf den Titel des Fantasybandes »In des Greifen Schatten« gab es die umfangreichsten Diskussionen, denn der ursprüngliche Titel »Im Schatten des Greifen«, den Arndt Waßmann sich vorgestellt hatte, gefiel mir nicht. Nach dem aktuellen Duden – nach dem ich mich bei meiner Verlagsarbeit richte – wird der Greif stark flektiert, so dass der Titel richtig »Im Schatten des Greifs« oder »Im Schatten des Greifes« hätte heißen müssen. Was wiederum Arndt nicht mundete. Die vielleicht etwas gestelzt wirkende Variante »In des Greifen Schatten« hat letztlich uns beiden gepasst – und das Gestelzte passt auch ein wenig zur Fantasy in der waßmannschen Auslegung in diesem Buch.

Kleiner Gott auf Zeitreisen

Gerd Scherm bin ich noch nicht begegnet. Jedenfalls nicht bewusst. Schaut man sich an, was im Internet über ihn geschrieben steht – z. B. auf seiner Website oder in der Wikipedia –, sieht man, dass der Mann, wenn nicht berühmt, so doch bekannt ist. Und trotzdem – den Geschichtenwebern ist es zu verdanken, dass dieser berühmte Mann mit der Idee zu mir gekommen ist, einige seiner Bücher neu aufzulegen. Genauer: einerseits die Bücher um Seshmosis und den kleinen Gott GON (was heißt: Gott ohne Namen), andererseits ein sich an Jugendliche richtendes Buch mit dem Titel »Schamanenkind«. Und nicht nur das – zur Saga um den Schreiber Seshmosis und GON wird es einen ganz neuen, vierten Teil geben.

Nach einer gewissen Anlaufphase sind zunächst einmal die ersten beiden Bände erschienen: »Der Nomadengott« als Band 1 im November, »Die Irrfahrer« als Band 2 im Dezember 2015.

Die beiden Cover beruhen auf Ideen von Gerd Scherm und Friederike Gollwitzer, was insofern bemerkenswert ist, als Gerd von den Heyne-Taschenbuchcovern wenig überzeugt war. Details zu den beiden Büchern finden sich hier – »Der Nomadengott« – und hier – »Die Irrfahrer«.

Die beiden Bücher waren nicht nur amüsante Arbeit bei der Korrekturlesung und dem Layout. Man kann den Büchern sogar eindeutig einen großen Bildungsgehalt unterstellen, denn obwohl sich Gerd Scherm bei seiner Be- und Verarbeitung historischer Zeiten und Gegebenheiten einige literarische Freiheiten gönnte, bleiben im Kern die historisch anerkannten Wahrheiten erhalten. In »Der Nomadengott« ist der Hintergrund noch die Welt Ägyptens mit den zugehörigen Göttern und Pharaonen; die vielfältige Götterwelt der alten Ägypter gibt sich als Gegenstand einer ganz eigenen Wissenschaft zu erkennen. In »Die Irrfahrer« wiederum wechseln Seshmosis und seine Mannen mit GONs Unterstützung in die Zeit des Trojanischen Krieges, des Odysseus und der griechischen Götterwelt.
So wie bei »Asterix & Obelix« also, könnte man meinen. Ein ernsthafter historischer Hintergrund, eine amüsante Handlung im Vordergrund, und die Verbindungen zwischen beiden »Gründen« gerne schalkhaft verbogen.

Der dritte und bislang letzte Teil der Seshmosis-Saga – betitelt »Die Weltenbaumler« – spielt in der nordischen Sagenwelt und ist, ebenso wie »Schamanenkind«, bereits vorbereitet, um als einer der nächsten Titel in meinem Verlag erscheinen zu können.
Und von dem vierten Teil der Seshmosis-Saga ist bislang nur der (Arbeits-) Titel bekannt: »Die Trickster«.

Sind Amis dumm?

Ich sage mal: Nein. Nicht alle jedenfalls. Aber bei manchen fragt man sich dann doch …

CreateSpace bietet unter anderem an, Bücher im sogenannten Landscape-Format, sprich: Querformat zu produzieren. 8,25 x 6 Zoll ist ein Standardformat (entspricht etwa DIN A5), aber man kann auch seine eigenen Formate definieren, sofern man dann auf den einen oder anderen Vertriebskanal verzichten kann.
Der eigentliche Witz aber ist:

Keep in mind that landscape books are printed and bound with the binding at the top of the book, not on the left. That means that when you submit your files in landscape format, you will need to shift the cover art and words 90 degrees. Check out this landscape book as a visual reference.

Was nichts anderes heißt als: Das Buch ist einfach nur ein DIN A5-Buch mit um 90° gedrehtem Inhalt. Wie ein Kalender zum Aufhängen. Was auch nichts anderes heißt als: Das ist doch wohl lächerlich. Jedenfalls.