Auch das noch machte der Mai

Nein, natürlich hat es nicht der Mai gemacht. Das Material wurde mir zur Verfügung gestellt, und wie seit einigen Jahren – und im Falle des Conbuchs zuerst 2015 – habe ich auch das Layout und die Druckvorlagen des Conbuchs zu den 2. PR-Tagen der Perry-Rhodan-Fanzentrale (PRFZ) gemacht – fast schon zwischendurch im arbeitsreichen Mai 2017. Eine einfache Fingerübung war es nicht, aber ein kleines Werk, das Spaß beim Layouten gemacht hat und wohl recht hübsch geworden ist.

André Boyens & Herbert Keßel (Hrsg.)
DAS CONBUCH
zu den 2. Perry-Rhodan-Tagen Osnabrück am 27./28.05.2015
Der Con von Perry-Rhodan- und SF-Fans für Perry-Rhodan- und SF-Fans
Perry-Rhodan-FanZentrale (PRFZ), Mai 2017, 68 Seiten DIN A5, Paperback

Sofern das Conbuch nach den 2. Perry-Rhodan-Tagen Osnabrück am 27./28.05.2016 noch lieferbar sein sollte, kann man es ab 01.06.2015 über den Space Shop der PRFZ (https://www.prfz.de/space-shop.html) bestellen.

Das Titelbild stammt von Stefan Lechner. Zum Inhalt:

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Stressige Wochen, die sich lohnten

Die Wochen vor Herbert W. Frankes 90stem Geburtstag Mitte Mai waren mit reichlich Arbeit gesegnet. Und nicht nur die drei Bände »Der Elfenbeinturm«, »Zone Null« und »Der Kristallplanet« – der alleine annähernd den Umfang dreier bisheriger Werkausgabenbände darstellt – sorgten dafür, sondern auch der sechste Band von Die|QR|Edition. Denn Michael Weisser hatte sich ausgedacht, hier eine spezielle Version des in den 80ern gemeinsam mit Franke verfassten »Dea Alba« zu präsentieren. Und das gelang:

Das Buch weist einige kleine Besonderheiten auf. – So entspricht die Titelgeschichte »Dea Alba« nicht 100prozentig dem Original aus den 80ern; auch die beizeiten in der SF-Werkausgabe Herbert W. Franke (geplant als Band 21) erscheinende Version wird Abweichungen aufweisen. Die ursprünglichen Grafiken fehlen – und wurden durch QR-Codes von Michael Weisser ersetzt – und auch der Text wurde überarbeitet. Man könnte von einem Remix oder vielleicht besser einer Coverversion sprechen: Das Original bleibt erkennbar, die Anpassungen sind zeitgemäß. – Auch die Geschichte »Die Weltformel« von Herbert W. Franke besitzt gegenüber der parallelen Veröffentlichung als »Die Weltformel – Eine Dokumentation« in »Der Kristallplanet« (Band 29 der SF-Werkausgabe Herbert W. Franke, p.machinery) Abweichungen, wenn auch nur marginaler Natur.

Weitere Details zum Buch findet ihr hier.

Geburtstagsgeschenk

Am 14. Mai 2017 hat Herbert W. Franke seinen 90sten Geburtstag gefeiert – bei bester Gesundheit und unter dem sich erst in den Tagen nach der Feier so richtig setzenden Eindruck zahlreicher Besucher und ebenso zahlreicher Geschenke. Ich hatte nicht nur die Ehre, dort sein zu dürfen, Herrn Franke und seine Susanne Päch näher kennenzulernen, sondern endlich auch einmal meine Herausgeber der SF-Werkausgabe Herbert W. Franke zu treffen und kennenzulernen (bislang hatten wir alle nur per E-Mail das Vergnügen). (Zu diesem Geburtstagssonntag schreibe ich später noch einen eigenen Beitrag.)

Für das Geburtstagskind hatten wir gleich drei knackige Überraschungen im Gepäck (und es ist nicht nur Ulrich Blode und Hans Esselborn, sondern auch Susanne Päch zu verdanken, dass nicht nur »Zone Null«, sondern vor allem auch »Der Kristallplanet« ein ganz besonderes Buch geworden ist). Aber schaut selbst (und nutzt die Links unter den Bildern, um euch mehr Infos zum Inhalt zu holen).

Details zum Buch: hier.

Details zum Buch: hier.

Details zum Buch: hier.

Wie gesagt: Schaut euch die Details zu den Büchern – vor allem zum »Kristallplanet« – an, denn da gibt es einiges zu sehen und zu lesen.

Beteiligungsgesellschaft

Gabriele & Arno Behrend, Sabine Seyfarth (Hrsg.)
WELCOME TO EUROPE
U•CON Souvenirbook EuroCon | SFCDcon 2017
ANDROMEDA SF MAGAZIN 156
SFCD e.V., Murnau am Staffelsee, Juni 2017, 180 Seiten 148 x 255 mm
ISSN 0934-330X – EUR 8,00
Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu
Download (ab 19.06.2017): https://www.sfcd.eu/download/pubs/asfm101-200/asfm156dlv.zip

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Ein Rekordversuch des SFCD?

Sylvana Freyberg, Jürgen R. Lautner & Martin Stricker (Ed.)
OPERATION ACT OF GRACE
and other stories and essays from the wide area of
German Science Fiction 2017
ANDROMEDA SF MAGAZIN 155
SFCD e.V., Murnau am Staffelsee, Juni 2017, 108 Seiten 148 x 255 mm
ISSN 0934-330X – EUR 6,00
Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu
Download: https://www.sfcd.eu/download/pubs/asfm101-200/asfm155dlv.zip

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Der SFCD und sein SF-Magazin

Lange Jahre hatte der SFCD so seine Probleme damit, sein ANDROMEDA SF MAGAZIN in einer einigermaßen ordentlichen Erscheinungsweise zu präsentieren. Nach Jahren, in denen kolportiert wurde, es sei nicht genug Geld da, und Jahren, in denen sich potenzielle Redakteure von der Mitgliederversammlung zur Produktion einer Ausgabe vergattern ließen, die dann nie erschien, änderte sich das nach einer MV-Entscheidung, die Hoheit über das Magazin einem Herausgeber zu übergeben.

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Und einfacher wird es auch nicht

Seit Monaten nimmt er zu, der hauptberufliche Ärger, der vermutlich bald in eine Entscheidung münden wird – und seit Monaten nimmt sie ab, die Freizeit, die mir bleibt, um meine durchaus nicht wenigen Projekte vorwärts zu bringen.

Inzwischen im elften Jahr meiner aktuellen Runde als Chefredakteur und Herausgeber der SFCD-Publikationen hat mir die magere Freizeit bei der Herstellung der ANDROMEDA NACHRICHTEN 257 echte Probleme bereitet. An manchen Tagen war ich nicht weit davon entfernt, ernsthaft über Konsequenzen nachdenken zu müssen und zu wollen (was ich auch weiterhin in der Tat tue, allerdings in einer anderen Richtung, als sich dies hier vielleicht lesen mag). Der ganze Ärger um mich herum nahm mir an manchen Tagen auch einfach die Lust, produktiv zu werden – was am Ende noch zusätzlich ärgerlich und frustrierend ist.
Am Ende aber wird dann manchmal doch etwas gut. Nicht alles, nein, davon bin ich derzeit noch weit entfernt. Aber etwas. In diesem Falle einfach die ANDROMEDA NACHRICHTEN 257, die dann doch – o Wunder! – fertiggestellt werden konnten und seit heute dem Drucker zur Verfügung stehen, um sie auf Papier zu bannen.

Hier die Details:

ANDROMEDA NACHRICHTEN 257
SFCD e.V., Murnau, April 2017, 116 Seiten A4, EUR 8,00. Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu

Der Inhalt:
| Sechs Jahrzehnte im Fandom oder: Von Walter Ernstings Kühlschrank zum umgebauten Besenschrank  Thomas Recktenwald interviewt Gerhard Müller ||Conventions|| Jürgen Lautner: Das einzig Beständige ist der Wandel – Der Buchmessecon am 22. Oktober 2016 | Jürgen Lautner: Der Dampf ist raus || Deutscher Science-Fiction-Preis 2017 – Die Nominierungen || Fantasy || Science-Fiction || Zwielicht || Cinema || e:Games || Perry Rhodan || Science || Zerrspiegel  || FanzineKurier || Reissswolf || StoryFiles || Uwe Lammers: Der Platz der Steine, Teil 3

Das Titelbild stammt von Andreas Schwietzke.

Diese Ausgabe gibt es auch zum Download: https://www.sfcd.eu/download/pubs/an201-300/an257open.zip

Das ist alles nicht so einfach

Wenn ich mir so anschaue, was ich noch an Ideen für Kurzgeschichtenanthologien auf Lager habe, wird mir angst und bange. Ende 2024 will ich meinen Verlag los sein – anderes Thema, diskutieren wir später –, aber wenn ich all diese Ideen noch realisieren möchte, dann brauche ich noch mindestens ein zweites Leben. Seufz.
Und für die ausgeschriebenen, gelaufenen Anthologien habe ich ja auch eine Verantwortung. Es kann ja nicht angehen, Autoren zu einer Geschichte zu animieren und sie dann hängen zu lassen.
Das ist das Kreuz von STORY CENTER. Die Geschichte erzähle ich nicht mehr. SFCD, Arno Behrend, Vorstandsentscheidung, Übernahme durch meinen Verlag. Rablablablah.
Am Anfang sah alles gut aus, dann ging es durcheinander, es gab anderes zu tun, viele Projekte, zu viele Projekte – und inzwischen ist STORY CENTER einfach raus aus der Jahreszählung. Die ursprüngliche 2012er Anthologie erschien nicht wie geplant, als 2014er nach einer Verschiebung auch nicht.
Aber nun. Aber jetzt. Aber:

Um den zwangsläufigen Schnitt abzubilden, heißt STORY CENTER nun nicht mehr nur STORY CENTER, sondern »Michael Haitels STORY CENTER«. Die Jahreszahl lasse ich weg – nicht nur, aber auch, weil ich vorhabe, dieses Jahr 2017 aufzuräumen, abzuarbeiten (und ich bin sicher, es kommt wieder alles andere als geplant – wir werden sehen).

Immerhin ist ein Anfang gemacht. Und ich verspreche, es geht weiter. Keine meiner Anthologien wird gekippt – das ist nicht mein Ding. Und wie sich bei der aktuellen Anthologie »Das Kreuz der Malteser« zeigt, bleiben die Autoren bei der Stange. Was ich toll finde, was ich ihnen hoch anrechne – und was es für mich noch ein Quäntchen schwieriger macht, das einfach so als selbstverständlich wegzustecken.

Auch Kleinvieh macht Mist

Als Angehöriger des Literaturpreiskomitees des Deutschen Science-Fiction-Preises erwarte ich nicht, dass die Bücher meines Verlages in besonderer Weise Aufmerksamkeit erlangen. Ich stelle sie dem Komitee natürlich zur Verfügung – das gehört sich so für einen (Klein-) Verleger, und andere Verleger (und sogar Selfpublishing-Autoren) machen das auch so. Allerdings versuche ich, mich bei den Bewertungen und Nominierungen eigener Werke zurückzuhalten. In der Tat ist es auch nicht einfach, da objektiv zu sein – die Werke anderer Autoren und Verlage lese ich ganz anders als die Bücher, die ich selbst gemacht habe. Da bleiben schon ganz andere Eindrücke zurück, die praktisch nicht miteinander vergleichbar sind.

Wie auch immer: Im DSFP 2017, der den Jahrgang 2016 beurteilt, sind nun die Nominierungen veröffentlicht worden (siehe hier), und immerhin hat es – ohne meine Einflussnahme! – eine Geschichte geschafft, in die Nominierungen der Kategorie »beste deutsprachige Kurzgeschichte« zu gelangen: Gemeint ist Frank Lauenroths »Tubes Inc.«, eine Kurzgeschichte aus der von Ralf Boldt herausgegebenen Anthologie »Hauptsache gesund!«, die als AndroSF 57 in meinem Verlag erschienen ist.


Details zum Buch: hier.

Und wäre da nicht mein allerliebster Kleinverlegerverlagskonkurrent Harald Giersche mit der in seinem Begedia-Verlag erschienenen Anthologie »Gamer« und der darin enthaltenen Story »Das Netz der Geächteten« von Michael K. Iwoleit, dann würde ich mir vielleicht sogar Chancen ausrechnen …

Ganz so einfach ist das nicht

Wahrlich nicht. Ein gutes Buch zu machen, ist eine Arbeit mit Anspruch. Nicht nur, aber auch, wenn das Material von Menschen zusammengestellt wird, die nicht ohne Erfahrung sind und die wissen, was sie wollen. Andreas Fieberg und seine Kollegen Michael Awe und Joachim Pack gehören dazu. Ihre E-Book-Reihe »GEGEN UNENDLICH« dürfte inzwischen in der Szene bekannt sein.

Als das zehnte E-Book zur Rede stand, trat Andreas auf mich zu und präsentierte die Idee, eine Art »Best of« aus den bisher erschienen E-Books zu machen – als gedrucktes Buch. Ich war natürlich mit von der Partie.
Und dann begann die Arbeit. Diskussionen, Klärungen, Feinheiten, was immer abzusprechen war. Es war eine erkleckliche Reihe E-Mails, die zwischen den Fronten … äh, Partnern hin und her gingen, und nicht alles ging ohne Widersprüche und gegenteilige Meinungen vonstatten. Da gab es zwei Autoren, bei denen unbedingt eine alte Rechtschreibung berücksichtigt werden musste; der eine hatte es vor seinem Tode verfügt, der andere wäre wohl für alle Zeiten eingeschnappt gewesen (was ich den GU-Machern natürlich nicht antun wollte). Auch das Titelbild bzw. dessen abschließendes Layout war Gegenstand von diversen Diskussionen, und es gab einige Entwurfsideen, die zur Begutachtung kamen.

Am Ende aber war alles gut, und das Buch ist nun verfügbar. Daten und Informationen zum Inhalt findet man hier, und das Titelbild von Stefan Böttcher sieht so aus: