Das ARCHIV hat es (fast) geschafft

Es sind nicht ganz 100.000 Euro zusammengekommen, die das ARCHIV DER JUGENDKULTUREN gebraucht hätte – aber fast. Und damit kann die Stiftung gegründet werden, denn die noch fehlenden 6000 Euro – und hoffentlich noch mehr – sind in einem überschaubaren Zeitraum zusammemzubringen. – Ich fühle mich ein wenig erleichtert. Ich hatte so meine Augenblicke, in denen ich pessimistisch war und nicht wirklich daran glauben wollte, daß es in Deutschland möglich sei, so eine Einrichtung auf diese Weise zu retten. Ich bin erleichtert, daß ich mich geirrt habe, und ich bin erleichtert, daß das ARCHIV weiter bestehen kann. Wundervoll.

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Köstliche Irreführung

Veronika A. Grager
TOTE NUR NACH VORANMELDUNG
Kral Verlag, Berndorf (Österreich), 2010, Hardcover, 246 Seiten, ISBN 978 3 902447 82 1

Der Titel ist durchaus ein wenig irreführend, lässt er den unbedarften Käufer doch vielleicht glauben, das Buch wäre eine Sammlung von Krimigeschichten – was es in solcher Reinheit mitnichten ist. »Neunzehn Betthupferln, heiter bis mörderisch, liebevoll bis hasserfüllt, drängen sich zwischen den Buchdeckeln« (Klappentext) Und die Bandbreite der Themen ist in der Tat recht groß.

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Das »Archiv« schafft es nicht allein

Soeben trudelt ein Newsletter von Klaus Farin, dem Leiter des ARCHIV DER JUGENDKULTUREN ein, das per 31.10. vor der Entscheidung steht, eine Stiftung gründen zu können – dafür sind 100000 Euro nötig – oder dicht zu machen.

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Warum ich das ARCHIV gut finde

Ich hatte letztes Jahr Kontakt mit dem ARCHIV, als die einen Haufen Doubletten aus ihren Fanzinesammlungen verkauften. Es gelang mir, einen erklecklichen Bestand an Fanzines für mein eigenes DSF³A-Projekt (das Deutsche Science Fiction & Fantasy Fanzine Archiv) an Land zu ziehen, und ich zahlte immer ein paar Euro mehr, als das ARCHIV eigentlich haben wollte, nicht ahnend, was nun dieses Jahr anstehen würde.
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Nicht mal mehr 100 Tage, …

… um das ARCHIV DER JUGENDKULTUREN zu erhalten!

Liebe jugendkulturell Interessierte,

nun wird es ernst: Die Stiftungskampagne ist gestartet. Bereits in der ersten Woche sind mehr als 4.000 Euro bei uns eingegangen – auch auf diesem Wege vielen Dank schon jetzt an alle, die geholfen haben! Das Ziel – 100.000 Euro bis zum 31. Oktober – ist noch weit entfernt, doch ein Anfang ist gemacht!
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Das ARCHIV DER JUGENDKULTUREN geht stiften!

… und Sie können ein Teil davon sein.

Das Berliner ARCHIV DER JUGENDKULTUREN e.V. existiert seit 1998 und hat sich zur Aufgabe gemacht, den Klischees und Vorurteilen über »die Jugend« und ihre Lebens- und Freizeitwelten differenzierte Informationen entgegenzusetzen. Zu diesem Zweck betreibt es eine eigene umfangreiche Jugendforschung, publiziert deren Ergebnisse, aber auch autobiografische Texte und vieles mehr in seiner archiveigenen Verlagsreihe. Das ARCHIV DER JUGENDKULTUREN sammelt zudem Zeugnisse aus und über Jugendkulturen (Bücher, Diplomarbeiten, Medienberichte, Fanzines, Flyer, Musik etc.) und stellt dieser in seiner Präsenzbibliothek der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung. Science Fiction, Fantasy, Punk, Techno, HipHop, Gothic, Skinhead, Emo … von der BRAVO über Punk-Fanzines, den ersten Techno-Flyern bis hin zu Schülerzeitungen – hier ist alles zu finden.
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Eine Schande für die Zunft

oder
Ali Schanda und die Pfirsichschreiba

Erich Schanda (Hrsg.)
NACHTFAHRT
40 Geschichten von 40 Autoren, Anthologie, Lerato Verlag, Mai 2006, Umschlag: Hartmut H. W. Köhler, 236 Seiten, Paperback, ISBN 3 938882 09 3 bzw. 978 3 938882 09 2

Der Lerato Verlag existiert nicht mehr. Er ist nicht mehr aktiv, nicht mehr aufzufinden – und die Domain www.lerato-verlag.de ist geparkt. Ich hatte vom Lerato Verlag noch kein Buch in der Hand, auch wenn mich der Verlag – und die Versuche, Kontakt herzustellen – im Zusammenhang mit dem von Alisha Bionda weiland herausgegebenen Kurzgeschichtenband »Die Himmelspfeifer« schon beschäftigte. Doch nun, nachdem ich dieses Buch in Händen halten durfte – musste? – und gelesen habe, bin ich davon überzeugt, dass es gute Gründe hatte, warum sich die Leratos fast schon klammheimlich aus dem Staub machten.

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Zerknirschter Magnetismus

Phil Rickman
DIE FÜNFTE KIRCHE
A Crown of Lights, 2001
Merrily-Watkins-Krimi 3, Übersetzung: Nicole Seifert, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, Mai 2010, Taschenbuch, 559 Seiten, ISBN 978 3 499 24907 5

Ich bestelle nicht oft Bücher bei Amazon vor; in der Regel kaufe ich, was lieferbar ist, vom Rest setze ich manchmal noch einen Titel auf die Wunschliste, man kann ja nicht wissen. Als ich Ende April eine Sendung von Amazon erhielt, mit der ich nicht rechnete, weil ich nichts bestellt hatte, war ich verwirrt. Als ich die Sendung öffnete und Rickmans dritter Watkins-Krimi – laut Titelbild inzwischen ein »Merrily-Watkins-Mystery« – herausglitt, bildete sich in meinem rechten Mundwinkel ein Faden.

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