Musik seit immer für immer


(Quelle: www.mauricewhite.com)

Schon am 03.Februar ist, wie im Radio zu hören war, Maurice White, einer der Gründer der Formation Earth, Wind & Fire, gestorben. Er litt unter Parkinson und konnte schon länger nicht mehr auftreten.
Die Musik von EW&F war immer »meine Musik«, ich bin immer »drauf abgefahren« und besaß sogar bis Ende der 90er eine komplette Vinylsammlung; heute ist meine MP3-Sammlung gut gefüllt, wenn auch nicht vollständig.
Meine Lieblingssongs dieser Band sind zahlreich. Stellvertretend einer meiner Top-3-EW&F-Ohrwürmer:

R.I.P., Mr. White. Deine (und eure) Musik wird immer meine Musik bleiben.

Ein neuer Wurm im Ohr

Der Titel ist offensichtlich älter als ein Jahr, aber da ich kaum noch Radio höre, ist er mir erst vor einigen Wochen beim Autofahren aufgefallen:

Und beim Stöbern stieß ich noch auf ein nettes Cover:

Uptown Funk - Mark Ronson ft. Bruno Mars cover by Ky Baldwin

Und selbst Barack Obama konnte es sich nicht verkneifen <g>:

Barack Obama Singing Uptown Funk by Mark Ronson (ft. Bruno Mars)

Zum ersten Mal in fast zehn Jahren

In einem Vorwort der ANDROMEDA NACHRICHTEN 252 habe ich ein Geständnis ablegen müssen:

Ich glaube, es ist das erste Mal, seit ich Ende 2006 die ANDROMEDA NACHRICHTEN (zum zweiten Mal in der SFCD-Geschichte) als Chefredakteur übernommen habe, dass ich mit Verspätung liefere. Aber diesmal war wirklich der Wurm drin:
Ein einwöchiger, krankheitsbedingter Ausfall Anfang Dezember. Der übliche Jahresendterror auf hauptberuflicher Ebene: »Es ist noch Geld da, das investiert werden muss, hopphopp!« Die Vorbereitungen für die Jahresanfangshektik auf hauptberuflicher Ebene: »Dieses Jahr wollen wir Projekte, Projekte, Projekte …« Und mein Verlag: Eine meiner aktuellen Titel ist dank ausgeklügelten Marketings vor allem im Internet voll durch die (Umsatz-) Decke gegangen. Zwar mache ich den Versand nicht mehr selbst – zum Glück! –, aber irgendjemand muss ja die Rechnungen schreiben. Und die Buchhaltung machen. Und so weiter –
Am Ende haben mir nicht mal die Feiertage Gelegenheit geboten, mich um etwas anderes zu kümmern, als um Verlag und Hauptberuf. Naja, gelogen – meine Hunde bekamen auch ihre Ansprüche erfüllt.
Am Ende beginne ich nun mit den Arbeiten an den ANDROMEDA NACHRICHTEN mit etwas mehr als einem Monat Verspätung. Und mit entsprechender Verzögerung erhaltet ihr, liebe Mitglieder, die erste Ausgabe des Jahres 2016.
Ich bitte dafür um Verzeihung. Zu versprechen, das käme nicht wieder vor, würde bedeuten, dass ich lügen müsste. Aber im Augenblick sieht es nicht nach einer Wiederholung aus.

Das war am 16.01.2016. Heute nun sind die ANDROMEDA NACHRICHTEN 252 endlich fertig geworden, der Drucker, die Vorstandskollegen und die Welt im Web wurde informiert. Ich bin erleichtert.

ANDROMEDA NACHRICHTEN 252
SFCD e.V., Murnau, Januar 2016, 80 Seiten A4, EUR 8,00. Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu

Der Inhalt:
[[conventions]] Jürgen Lautner: Im Elfenbeinturm (PentaCon 2015); Jürgen Lautner: Alles Braunbärsoße? (RPC 2015); Jürgen Lautner: SchwitzKon in Wetzlar (WetzKon II). [[fantasy]] Karl Aulbachs Überblick. [[cinema]] Filmbesprechungen von Jörg Krömer. [[e:games]] Spielerezensionen von Gerd Frey. [[science]] Aus den Wissenschaften von Robert Hector. [[zerrspiegel]] Klaus Marions Geschichten aus der Asimov-Kellerbar: Das Buch. [[fanzinekurier]] Rezis, zusammengestellt von Armin Möhle. [[reissswolf]] Rezis, zusammengestellt von Michael Baumgartner. [[story:files]] Uwe Lammers: Die Kristalltränen, Teil 1.

Das Titelbild stammt von Lothar Bauer.

Diese Ausgabe gibt es auch zum Download. Downloadlink und Kennwort finden sich in der Printausgabe.

Ausschreibung HALLER 13: Schuld

Das ist doch nicht meine Schuld – oder doch? Wir werden schuldig, machen Schulden, gehen an unserer Schuld zugrunde, sühnen, bekommen Schulden erlassen, haben Mitschuld oder sind doch unschuldig – an allem?
Deine Schuld, meine Schuld, große Schuld: Das ist das Thema der Ausschreibung für die 13. Ausgabe der Literaturzeitschrift HALLER.

Bitte senden Sie bis 01. April 2016 in jeweils eigener Datei

  • Ihre unveröffentlichte Kurzgeschichte oder Bilder zum Thema »Schuld«
  • Ihre Vita mit Adresse
  • Ihr Foto (nur JPG oder TIF)

an info@literaturzeitschrift-haller.de.

Umfang: 1–20 Normseiten (oder nach Absprache). Dateiformat: DOC, DOCX. Formatierung: Times New Roman 12 pt, keine Fettschrift, keine Unterstreichung, keine Sperrung, keine Zeilennummerierungen, keine Spalten-, Abschnitts-, Seitenwechsel.
Voraussichtlich erscheint Haller Nr. 13 im Frühsommer 2016.
Mit Ihrer Einsendung erklären Sie sich bereit, Ihre Texte bei einer Lesung zu präsentieren bzw. ihre Texte zum Vortragen durch einen Vortragskünstler zur Verfügung zu stellen.

Zu bemerken wäre im Übrigen noch:
Die Anthologie wird von Corinna Griesbach herausgegeben und im Imprint »HALLER« im Verlag p.machinery zu Murnau am Staffelsee in der Reihe »Horror« verlegt werden. Sofern oben nicht anders genannt, gelten die Bedingungen für Ausschreibungen und die Anforderungen an Manuskripte.
Jegliche Korrespondenz wird bitte mit der Herausgeberin geführt.

Verdächte überall

Ein schönes Wort, nicht wahr? »Verdächte« ist die laut aktuellem Duden zulässige Mehrzahl von »Verdacht« … Aber darum geht es hier gar nicht. Oder doch.

Man könnte den Verdacht haben, Frank Lauenroth hätte zu allererst eine Idee zu einem Titelbild gehabt und Lara Möller danach den passenden Roman schreiben lassen. Jedenfalls kam Frank auf mich zu, ob ich den Actionroman »Detroit Undercover« von Lara veröffentlichen wollen würde. Ich würde sie kennen, weil ich mal eine Kurzgeschichte von ihr gehabt hätte … nun ja, kennen konnte man dazu nicht wirklich sagen. Aber es kam ja auch eher auf das Buch an.
Ich mag US-amerikanische Krimiserien; nicht alle, aber einige. Ich mag amerikanische Autos, ich mag Autoverfolgungsjagden – oder auch einfach nur Krimis, in denen Autos eine wichtige Rolle spielen. Insofern war die Entscheidung schnell getroffen. Bis das Buch fertig war, hat es ein Weilchen länger gedauert – aber nicht allzu lange.

Das Titelbild von Frank Lauenroth ist nicht ganz das Original. Ursprünglich stammte das Foto aus der Serie »Supernatural« – und die Aussichten, hier die Veröffentlichungsrechte zu erhalten, wären ganz sicher nicht preisgünstig gewesen. So wurde nach Alternativen gesucht – und natürlich auch gefunden. Frank hat das endgültige Titelbild (siehe unten) neu aufgebaut, das Fahrzeug steht nun anders herum und auch der Mann lehnt an der anderen Seite des Wagens. Detroit freilich blieb Detroit – es gibt ja Bilderdienste.

Lara Möller zur Frage, warum sie diesen Roman geschrieben hat: »Weil ich in dem Roman fünf Dinge verbinden konnte, die mich begeistern: hartgesottene Polizisten, coole Verbrecher, moralische Verwicklungen, schnelle Autos und die amerikanische Kulisse. Ich bin eine große Liebhaberin amerikanischer Serien und Filme und amerikanischer Schriftsteller. Zu meinen Favoriten gehören Dashiell Hammett, Raymond Chandler und Don Winslow. Großen Einfluss auf ›Detroit Undercover‹ hatte ebenfalls der schottische Schriftsteller Craig Russell, dessen ›Lennox‹-Serie äußerst inspirierend war.«

P.S.: Warum Verdächte im Titel? Nun ja, in der Geschichte geht es natürlich auch um solche. Nicht in der Hauptsache, das ist wohl eher die Action, aber so einige Verdächte finden sich dann doch. Vor allem, was die Verdächte der Bösen über den einen Guten angeht …

Westried 60: Was hat es bislang gebracht?

Nichts.

Die Geschwindigkeitsanzeigen in Murnau-Westried stehen nun seit Anfang August (siehe auch hier) – und sie standen auch noch, als ich am 01.11. aus meinem Jahresurlaub zurückkehrte (ich hatte ernsthaft angenommen, dass die Anzeigen nicht so lange stehen würden – aber gut …).

Lies weiter … →

Blogneustart nach Urlaub

Die letzten zwei Monate habe ich mich rar gemacht. Zugegeben. 30.08, 17.09., 05.10.2015 – zwei Monate, drei Beiträge. Das ist schwach. Aber ganz simpel freizeittechnisch bedingt:
Neben der Arbeit in meinem Verlag, die mich naturgemäß in der Freizeit stark in Anspruch nimmt, will ich etwas reißen, erlaubte sich im September auch mein einziger Kollege in unserem großen Netzwerk* seinen Jahresurlaub zu nehmen – nicht gerade zur Freude meines schon leicht urlaubsreifen Nervenkostüms. Und es steht außer Frage, dass gerade die besonders »spannenden« User (die, die zur Entstehung des BOFH führten (: ) die letzten waren(, sind und sein werden), denen es gleichgültig war, dass die IT-Abteilung nur halb besetzt, die Arbeit also doppelt so umfangreich ausfiel.
Nun ja.

Zugegebenermaßen gab es eine Reihe von Dingen, die eine Beschreibung in einem Blog verdient gehabt hätten, allein, die Zeit dazu fand sich nicht. Aber solche Themen rennen meist auch nicht weg. Die akuten Blitzlichter des täglichen Lebens postet man heute bei Facebook & Co.; ein Blog ist dann doch eher etwas für die Dauer.

Aber nun wird sich das wieder ändern. Ich bin frisch aus dem Urlaub zurückgekehrt und hatte Gelegenheit, eine Reihe von Beiträgen vorzubereiten – und auch das übliche Reisetagebuch wird nicht allzu lange auf sich warten lassen.
Be happy. Be prepared. :)

* Ca. 150 Arbeitsplätze, knapp 25 Server, SAP, diverse Spezialsoftwaren, Blackberrys, Telefonanlage etc. – kurz, alles, was eine IP-Adresse haben kann oder brauchen wird, das ist unser Metier an zwei Firmenstandorten.