Gut muss es sein

Wenn ich nach meinem Fernsehkonsum gehe, mag ich eigentlich keine französischen Krimis; andererseits mag ich die englischen auch nicht wirklich. Aber immerhin sind die Jean-Reno-Filme »Die purpurnen Flüsse« echte Brecher, Meisterwerke, wie man sie von einem Luc Besson und einem Jean Reno zu erwarten hat. Und wenn man es wirklich ganz genau nimmt, ist mir die Herkunft eines Krimis eigentlich schnurz. Gut muss er sein.

Das gilt auch für Karla Weigands erstes Buch in meinem Verlag bzw. im Verlagsimprint »Zwischen den Stühlen«. Hätte es Letzteres nicht gegeben, wäre der Roman »Außer der Reihe« erschienen, aber Kai Beisswenger, meinem Partner »zwischen den Stühlen« hat das Buch auch gefallen und wir waren uns einig, es in unserem Multigenreimprint (ähm …) zu veröffentlichen. Und dann haben wir es auch noch vorgezogen, nachdem sich der erste Marketingansatz seitens Ray Müller, des Autors des ersten ZdS-Bandes »Odyssee eines Unvernünftigen«, ein wenig sperrig entwickelte.
Wie auch immer: Der Kontakt zu Karla läuft in der Regel über ihren Gatten Jörg und das ist okay so. Das Buch wurde mir angeboten, und obwohl ich damals noch keinen von Karlas historischen Romanen kannte, war mir klar, dass ich den veröffentlichen wollte. Am Ende gilt das Prinzip: Ein Weigand ist ein Weigand ist ein Weigand.
Und so präsentiere ich in meinem Verlag »zwischen den Stühlen« nun den ersten Band um den französischen Polizisten Lavalle, der während des Beginns der Französischen Revolution einen Serienmörder fassen muss. Ein zweiter Band liegt bereits vor, und auch diesen wird es – wie alle Bücher des Imprints »Zwischen den Stühlen« als Softcover und als Hardcover geben.

Weigand, Karla, Kommissar Lavalle und der Seinemörder

NOVA 32 und seine Storys

Die zweiunddreißigste Ausgabe von NOVA, nunmehr das Magazin für spekulative Literatur, soll im Herbst 2022 erscheinen, und soeben verkündet Michael Iwoleit, welche Erzählungen enthalten sein werden. Es handelt sich um:

  • Thomas Grüter »Auf eigene Gefahr”
  • Benjamin Hirth »The War Is Over«
  • Karsten Lorenz »Geliebte Savona«
  • Aiki Mira »Nicht von dieser Welt«
  • Victoria Sack »Obsoleszenz«
  • Ricky Wilhelmson »Planetare Verteidigung«
  • Wolf Welling »Im Tulou«
  • Frank W. Haubold »Das Mädchen aus dem Jenseits« (Novelle)
  • Brandon Crilly (Kanada) »Remembrance« (Gaststory)

Der Sekundärteil steht noch nicht fest. Und das Titelbild — das bei einer bestimmten Klientel für große Begeisterung sorgen wird — stammt von Andreas Schwietzke — und ist hier noch geheim.

Ein Hinweis zum Buchverkauf

Ich habe hier bislang nichts dazu geschrieben, dass Die|QR|Edition, die ich gemeinsam mit Michael Weisser ins Leben rief, Anfang 2022 das Zeitliche segnete, nachdem Weisser den zugrundeliegenden Vertrag kündigte. Einer der Gründe für mein hiesiges Schweigen war die Tatsache, dass ich die Geschichte der QR|Edition nicht erzählen wollte. Nicht damals, nicht jetzt. Vielleicht niemals. Oder doch irgendwann. Man wird sehen.

In diesem Augenblick möchte ich nur darauf hinweisen, dass die Restbestände der erschienenen Bücher zu deutlich günstigeren Preisen angeboten werden. Diese Bücher sind:

Und man kann diese Bücher zu diesen Preisen — siehe Spalte »Angebot« — auch im neuen Buchladen der p.machinery bestellen. Die Preise gelten, solange der Vorrat reicht – ist der Bestand auf null, war’s das halt.
Nebenbei bemerkt sind die Hardcover aus der Produktion des Schaltungsdienst Lange schöne Sammelobjekte, aber das muss natürlich jedermann selbst entscheiden.

Weitere Details: hier; Buchladen: hier.

Klare Entscheidung

Mit Corinna Griesbach arbeite ich inzwischen so lange schon zusammen, dass ich ernsthaft überlegen müsste, wann das angefangen hat. Ich erinnere mich an eine Kurzgeschichte von ihr in einer meiner frühen Anthologien. Und an die Übernahme der Layoutarbeiten der Literaturzeitschrift HALLER, die ich später auch als Imprint in meinen Verlag übernahm. Und so gab es keinen Zweifel, dass ich ihre Science-Fiction-Kurzgeschichtensammlung »ALIEN LOVE« veröffentlichen würde, was nun — schon im März — geschehen ist. Durch den Titel sollte man sich nicht täuschen lassen — die meisten der dreizehn Storys haben mit Liebesgeschichten nichts zu tun.

Die Titelgeschichte »Alien Love« indes hat Corinna vor laufender Kamera gelesen:

Griesbach, Corinna, ALIEN LOVE

Ein Tag wie heute

– ist nichts Besonderes.

  • Zwei Gassigänge bei Regen. Beide Male zeigte das Regenradar an, es sei trocken; beide Male spendierte mir man meinen persönlichen Schauer. Danke.
  • Am Vormittag stellte ich das Lektorat für ein auf den Kapverden angesiedeltes Buch fertig. Dazu eine lange und ausführliche Mail an die Autorin. Inzwischen steht fest, dass ich den Buchsatz machen darf.
  • Nachmittags das Layout von Ron Müllers Neuausgabe „Das Zwillingsparadoxon“ fertiggestellt.
  • Und den Rest des Abends (bis maximal 20 Uhr) geht es um das Layout des neuen Romans von Gabriele Behrend, „Das Dorf auf dem Grunde des Sees“, eine fantastische Geschichte mit dem bei ihr üblichen Tiefgang.

Ein Tag wie heute – wird sich so ähnlich wiederholen. Vielleicht. Bestimmt.

Kein Verlag

Nein, p.machinery ist kein Verlag.
Immer wieder werde ich mit dieser infamen und abwertenden Bezeichnung konfrontiert.
Ich sage: Nein!
Kein Verlag.
Weder ein »Verlag p.machinery« noch ein »p.machinery-Verlag« und ein »p.machinery Verlag« sowieso nicht.
Nein.
p.machinery ist eine Hommage an Propaganda, eine Düsseldorfer Band der 80er-Jahre.
p.machinery ist englisch und heißt das, was p.machinery ist.
Kein Verlag.
Sondern eine Propagandamaschinerie.
E basta.