Fünf unfaire Zenturios in der Nacht

  • Fair Game. Ich dachte auch zuerst, den hattest du doch schon? Genau, hier: https://www.beckinsale.de/archive/255. War aber nicht. Der mit der Crawford war von 1995, der hier war von 2010 – mit Naomi Watts und Sean Penn, und gerade wegen letzterem konnte man davon ausgehen, dass es keine Komödie sein würde. Und in der Tat handelt es sich hier um ein Stück beinharter amerikanischer Politik. Die Watts spielt eine CIA-Agentin, die fast aus Versehen enttarnt wird – und die Folgen sind ziemlich übel. Ein sehr politischer Film, nichts für Actionfans, die nicht auch ihren Kopf gebrauchen wollen.
  • Lies weiter … →

Schlangenfrontalangriff

Es gibt viele schöne Autos. Und viele Geschmäcker. Neben vielen anderen schönen Autos – aus Italien, aus England – gefallen mir vor allem viele Amerikaner. Die Corvette war schon immer eine Schönheit, der Ford GT ein Kraftpaket, bei dem man immer den Eindruck hat, gleich würde die Garage platzen, in der er steht. Und dann gibt es da noch einen Ami, dessen Name fast ein wenig Mystik verbreitet.

Lies weiter … →

Seinfeld, Sex und Persien

  • Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels. Tja, alter ist er geworden, der gute Han Solo … äh, nein, Harrison Ford. Richtig alt. Und er wirkt nicht jünger, indem man ihm den vor allem durch die ersten beiden »Transformers«-Filme hippen Shia LaBeouf zur Seite stellt. Aber gut … Wenn Stallone nach vielen Jahren noch mal zuschlagen durfte, dann muss man das einem Ford auch gönnen. Ist auch ganz okay, der Film, auch wenn der Lack an der Serie an sich einfach runter ist.
  • Lies weiter … →

Leuchtende Stille und mehr für den Kopf

  • Jumper – anywhere is possible. Ich habe festgestellt, dass ich den offensichtlich schon mal in der Reißn hatte. Aber ich konnte mich ums Verrecken nicht an den Inhalt erinnern. Es geht um einen Jugendlichen – wie so oft –, der die Fähigkeit hat, kreuz und quer durch die Weltgeschichte zu springen, und dabei so einige Probleme bekommt – wie so oft –, denn natürlich gibt es Leute, die die Jumper – er ist nicht allein – gerne aus dem Verkehr ziehen würden. Ein recht intelligenter kleiner Streifen, der leider wenig Erinnerung hinterlässt, weil er sich insgesamt zu sehr an amerikanischen Filmablaufklischees orientiert.
  • Lies weiter … →

Metaecho, Nachtrag

Es wäre noch nachzutragen – weil ich es übersah -, dass das Buch illustriert ist. In Schwarzweiß. Von Michael Mittelbach, dem – so kann man sagen – Haus- und Hof-Illustrator von Matthias Falke. Es ist der typische Mittelbach-Stil, ein wenig zwischen Comic und Naiver Malerei, Strichzeichnungen, die meist nur winzige Elemente aus den Storys aufnehmen und verarbeiten. – Schade finde ich bei Mittelbach nahezu immer, dass er nicht im Satzspiegel arbeitet. Dadurch wirken seine Grafiken meist nur wie eine Vignette, nicht aber wie ein essenzieller Bestandteil des Werkes. – Trotzdem. Man sollte seine Zeichnungen erwähnt haben.