E-Books nachgereicht

Inzwischen ist mein Workflow in der Produktion von E-Books aus den Printwerken meines Verlags p.machinery so ausgereift, dass es in der Regel nicht lange dauert, auch für ältere Titel ein E-Book nachzuliefern. In der Regel – bei diesen beiden Titeln war der Aufwand aufgrund eines kleinen technischen Problemchens ein wenig aufwendiger, denn der Microsoft Publisher hat die unangenehme Angewohnheit, Publisher-Daten nicht als Word-Dokument abzuspeichern, wenn man mehr als zwei voneinander getrennte Textrahmen für die Layoutarbeit verwendet hat. Und auch die Umwandlung der PDF-Druckdaten zurück ins Word-Format war nicht sinnvoll; die nachfolgend notwendige Handarbeit wäre zu umfangreich gewesen.
Aber letztlich ist es auch hier gelungen, nun die E-Books nachzureichen. Man bekommt sie dank bookrix als Partner auf so ziemlich allen deutschsprachigen E-Book-Portalen, die bekannten Marktführer natürlich mit dabei.

 

Ein kleines Jubiläum

In der Tat ist es das, denn der HALLER 13, der in diesen Tagen erscheinen wird, ist der zehnte HALLER, den ich für und mit Corinna Griesbach, der Herausgeberin der Monschauer Literaturzeitschrift, gemacht habe. Vielleicht gönne ich mir dazu demnächst ein Gläschen alkoholfreien Sektes, wenn der Supermarkt meines Vertrauens mir mal eine Flasche aufhebt …

Corinna Griesbach (Hrsg.)
SCHULD
HALLER 13
HALLER @ p.machinery, Murnau, Oktober 2016, 84 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 073 3 – EUR 7,90 (DE)
E-Book-ISBN 978 3 7396 7829 0 – EUR 3,99 (DE)

Das ist doch nicht meine Schuld – oder doch? Wir werden schuldig, machen Schulden, gehen an unserer Schuld zugrunde, sühnen, bekommen Schulden erlassen, haben Mitschuld oder sind doch unschuldig – an allem?
Deine Schuld, meine Schuld, meine große Schuld: Das ist das Thema, dem sich acht Autoren gewidmet haben. Surreale, reale, ernste, verzweifelte und manchmal melancholische Geschichten.

Der Inhalt:
Vorwort
Michael Wenzel: Der schlimmste Mensch im Dorf
Maiken Brathe: Dachgedacht
Friedrich Bastian: Stiefel vor der Tür
Anke Küpper: Mit Gepäck
Christian Lange-Hausstein: Kein Loch in der Wand
blume: Hands of Fate
Marlene Schulz: Vom Acker
Kerstin Brichzin: Der Weg
Harald Egerland: »Lange Schatten aus dunklen Zeiten« – Zwei Variationen desselben Themas. Rezension.
Vitae

Illustrationen von Cornelia Arbaoui, blume (Michael Johann Bauer), Manfred A. Kugler, Ruben Brüstle, Sonar Reichert, Tatjana Frey, Wilfriede Weise-Ney.

Noch kein Jubiläum

Wenn ich richtig gerechnet habe, mache ich die ANDROMEDA NACHRICHTEN des SFCD schon wieder seit Ausgabe 216. Oder doch 215? Egal – ich glaube, es spielt kaum eine Rolle, ob es 39 oder 40 Ausgaben an einem Stück sind, die ich schon wieder vorgelegt habe. Summasummarum dürfte mir dieser Rekord in diesem Leben nicht mehr zu nehmen sein. (Und ich bin ja noch nicht fertig …)

Der BuCon steht jedenfalls vor der Tür, und inzwischen traditionell (erstmals 2008) erscheint dazu die passende ANDROMEDA-NACHRICHTEN-Ausgabe, diesmal wieder ein richtiger Brocken mit immerhin 152 Seiten Umfang:

ANDROMEDA NACHRICHTEN 255
SFCD e.V., Murnau, Oktober 2016, 152 Seiten A4, EUR 8,00. Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu

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In bester Gesellschaft

»Computer sind doof« tönten Spliff in den 80ern, und als IT-Mitarbeiter meines hauptberuflichen Arbeitgebers kann ich vieles, aber nicht widersprechen. Und nicht nur Computer sind doof. Nein, nein, hier sind nicht die Probleme, die vor dem Bildschirm sitzen gemeint. Vielmehr geht es um

CreateSpace

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Hinterher gehinkt: Frankes »Stahlwüste«

Mit den Informationen zu den neu erschienenen Büchern meines Verlages p.machinery bin ich ein wenig hinterher – nicht nur »wie es scheint«, sondern definitiv. Deshalb bin ich mit dem fünften Band der SF-Werkausgabe Herbert W. Franke, dem Roman »Die Stahlwüste« (AndroSF 60), deutlich spät dran, denn das Buch gibt es als Paperback und Hardcover schon seit April. Aber gut … die Bücher rennen euch nicht weg, sind problemlos lieferbar. – Details zum Buch: hier.

Postware

Uwe Post ist ein Mensch, den ich mag, obwohl ich ihn nicht wirklich gut kenne. Aber der Duktus seines schriftstellerischen Werkes, sein Auftreten, das fördert Sympathie. Und das ist gut, das finde ich gut.
Als er vor Kurzem ein E-Book mit seinen zehn nach seiner Ansicht nach besten Geschichten aus der heiseverlagschen »c’t« veröffentlichte, fragte irgendjemand nach einem Printbuch dazu. Das hatte Uwe nicht vorgesehen. Aber ich erkenne Signale, wenn ich sie sehe, und so griff ich die Idee auf. Uwe Coolness zeigt sich daran, dass er sich nicht lange überreden ließ. Die Vertragsverhandlungen waren so leicht und flockig wie jede weitere Arbeit an dem entstehenden Buch – und nun ist es in der Kömme:

Das Buch erscheint als 55. Band der Reihe »AndroSF« für den SFCD e.V., und es enthält neben den zehn Geschichten des E-Books noch einen »Bonustrack«, eine elfte Geschichte, die ganz jung ist und im E-Book eben nicht enthalten sein wird. Mehr Details zum Buch finden sich hier.

Man muss kein Uwe-Post-Fan sein, um die Geschichten zu mögen. Ich ganz persönlich halte Uwe für einen besseren Kurzgeschichten- als Romanautor, aber das ist natürlich Geschmackssache; ich bin sowieso Kurzgeschichtenliebhaber, so dass hier immer eine ganz subjektive zusätzliche Wertung mit im Spiel ist. Seine Storys jedenfalls sind über alle Maßen amüsant und anregend, und wenn man als Verleger, Korrektor und Druckvorlagenmacher nach den elf Geschichten in diesem Printbuch eigentlich noch nicht genug hat, dann sagt das vielleicht hinreichend viel über diese Geschichten aus.

P.S.: Auf Basis des Printbuches wird es vielleicht (!) auch eine aktualisierte E-Book-Version geben. Das entscheidet allerdings Uwe, denn dieses E-Book hat er alleine bei bookrix eingestellt – und das wird auch so bleiben. Freilich habe ich ein aktualisiertes E-Book auf Basis des gedruckten Werkes produziert und zur Verfügung gestellt. Das gehört sich so.

Wie schön, wenn man mal einen Vogel hat

In den letzten Junitagen ging es los. Das mit dem Vogel. Oder besser: den Vögeln.
Unsere Wohnung verfügt über fünf Balkone: einer geht Richtung Westen, einer in Richtung Osten, drei in Richtung Süden. Auf den Balkonen stehen Pflanzkübel, Blumenkästen, jede Menge Pflanzen. Und meine Frau ist die Gießmeisterin.
Auf einem Südbalkon, direkt hinter der Satellitenschüssel, steht ein Blumenkasten mit einem großen Lavendel.

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Gone Japanese

Deep Purples »Made in Japan« war meine erste selbst gekaufte Schallplatte, wenn ich mich recht entsinne. Angefixt wurde ich – nebst diversen meiner Mitschüler – durch den damaligen Englischlehrer, der nach getaner, erfolgreicher Arbeit im Sprachlabor immer wieder einen Track von der Scheibe abspielte.
Heute gehört die Scheibe zu den wenigen Musikwerken, die ich ab und zu noch goutiere – und wenn, dann vorzugsweise über den Kopfhörer, denn auch wenn ich nur eine durchgeknallte Nachbarin habe … da ist noch meine Gattin, die mit so einer Musik so überhaupt nichts anfangen kann …

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Dirk C. Fleck: NUR FLIEGE IST SCHÖNER

Normalerweise schreibe ich meine Blogbeiträge ja ganz selbst, sieht man von mehr oder minder umfangreichen Zitaten ab. Aber dieser Text gefiel mir so gut, dass ich Dirk C. Fleck – der mit inzwischen drei Büchern auch Autor meines Verlages p.machinery ist – um Erlaubnis bat, den Text, der zuerst auf KenFM (hier https://kenfm.de/nur-fliege-ist-schoener) veröffentlicht wurde, auch in meinem Blog präsentieren zu dürfen. (Danke, Dirk.)

NUR FLIEGE IST SCHÖNER
Von Dirk C. Fleck

Mir ist bewusst, dass ich mich mit diesem Artikel lächerlich machen könnte. In gewisser Weise verstehe ich das, denn die einwöchige Liebesaffäre mit einer Fliege, von der ich berichten möchte, ist einem Menschen, der so etwas noch nie erlebt hat (und das dürften die meisten von uns sein) nur schwer zu vermitteln – wenn überhaupt. Ich versuche es trotzdem.

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