Die Schwerkraft auf der Flucht

  • Kokowääh: Ich weiß, ich stehe damit nicht allein, außer vielleicht in meinem Freundes- und Bekanntendunstkreis, aber ich liebe – die Betonung liegt auf »liebe« – Til-Schweiger-Filme, ganz besonders, wenn sie so sind wie dieser Streifen. Das Stück um ein Mädchen zwischen Zieh- und leiblichem Vater, und der Umgang der beiden Männer mit dem Kind und miteinander, das ist sensationelles Gefühlskino ohne Schmalz und Duseleien, das ist beeindruckend, einnehmend und auf allerhöchster Ebene amüsant. Emma, Schweigers Tochter, die ja auch schon in »Keinohrhasen«, »Zweiohrküken« und »Männerherzen« mit von der Partie war, ist absolut toll – aus der wird mal eine großartige Schauspielerin, denke ich (und hoffe ich!).
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Mechanische Bildnisse ohne Grenzen

  • Das Bildnis des Dorian Gray: Ich hasse diese Story. Nicht nur, weil ich sie bis zum Gähnen kenne, ich finde sie auch grottenlangweilig. Das hat auch etwas mit dem viktorianischen Flair solcher Filme zu tun; den mag ich auch nicht. (Der einzige Film vor solchem Hintergrund, den ich wirklich toll fand und finde, ist der »Sherlock Holmes« mit Robert Downey jr. und Jude Law.) Beim 2009er »Bildnis« hegte ich die Hoffnung, wenigstens etwas Neues zu sehen zu bekommen, aber nichts dergleichen. Auch dieser Film hält sie sich so nah am Roman und an seinen Konkurrenten aus allen Zeiten, dass es schmerzhaft ist. Schmerzhaft langweilig.
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Technischer Fehlschlag

Michael Mittelbach & Matthias Falke
GAMENON
Books on Demand, Norderstedt, 2011, Paperback, 52 Seiten, ISBN 978 3 8423 4308 5

VORBEMERKUNG
»Gamenon« ist ein »Comicbook«; die Zeichnungen stammen von Michael Mittelbach, die Geschichte von Matthias Falke. Das Werk liegt mir in zwei Versionen vor, wobei die erste (links Cover) nicht mehr zu bekommen ist; es handelte sich möglicherweise um einen voreiligen Schnellschuss, den ich von Michael erhielt, zu dem Matthias jedoch meinte, das sei noch nicht die endgültige Version. Wie auch immer – eine der beiden Versionen wird vielleicht mal ein Sammlerstück :)

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Neun Leben im außergewöhnlichen Ballsaal

  • Der Adler der neunten Legion: Channing Tatum hat mir in diesem Film sehr gefallen. Als römischer Zenturio begibt er sich in Begleitung eines britischen Sklaven in die Lande nördlich des Hadrianswalls, um den Pikten das Legionssymbol der neunten Legion, den Adler, abzujagen und damit den Ruf seines Vaters wiederherzustellen. Abgesehen von Abenteuern warten auch Überraschungen auf ihn. Ein schöner, stimmiger, spannender Streifen, mit der nötigen Prise Vorhersehbarkeit.
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Kein Beileid, schnell und wütend

  • Beilight – Biss zum Abendbrot: Nun habe ich ihn doch endlich gesehen. Und war enttäuscht. Eine ganze Reihe Gags ist nett, eine andere ganze Reihe nicht. Und insgesamt hat mir der Streifen einfach nicht gefallen. Vielleicht wirkt er nur dann richtig, wenn man auch das Original mag – keine Ahnung. Ich werde mir die »ernsten« »Biss«-Filme ganz sicher nicht noch mal antun, nur um das zu überprüfen.
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Wortwörtlich

Charles Bukowski
Ein schlampiger Essay über das Schreiben und das verfluchte Leben | Ausgewählte Gedichte
MaroVerlag, Augsburg, 2010/11, Übers. a. d. Amerikanischen: Carl Weissner, Broschüre m. Rückenstichheftung, 36 Seiten, ISBN 978 3 87512 911 3

VORBEMERKUNG
Die »Jahresgaben« des MaroVerlages sind »für die Freunde des MaroVerlags« gedacht und bieten ein buntes, vielfältiges Programm; unter www.maroverlag.de und dort »Jahresgaben« findet man die jeweils noch lieferbaren Titel.

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