Alle Zeit der Welt

Ralf Boldt
DER TEMPORALANWALT
AndroSF 43
p.machinery, Murnau, Oktober 2014, 188 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 95765 016 0 – EUR 9,90 (DE)
als eBook: in Vorbereitung

Hans-Peter Grießau ist DER TEMPORALANWALT. Natürlich firmiert er nicht unter diesem Titel, und eigentlich weiß auch keiner – außer einigen wenigen Eingeweihten –, dass er überhaupt mit Zeitreisen zu tun hat.
Er ist in diesen Job hineingerutscht; als eines Tages der aus der Zukunft stammende Harm Meesters zu ihm Kontakt aufnimmt. Im Ammerland soll die Temporalkuppel gebaut werden, die Reisen in die Vergangenheit ermöglicht. Grießau soll den Bau als Rechtsbeistand betreuen. Er lernt dabei Menschen kennen, die aus Zeitreisen Gewinn machen möchten oder die sich in unserer nahen Zukunft selbst verlieren.
Harm Meesters aber hat seine ganz eigenen Pläne. Eine geheimnisvolle Frau in Schwarz warnt Grießau, dem Zeitreisenden nicht zu trauen.

DER TEMPORALANWALT ist auf dem ersten Blick eine »normale« Zeitreisegeschichte – sofern Zeitreisen normal sind. Der Roman nimmt den Leser mit – in eine nahe und eine fernere Zukunft, und in die ferne Vergangenheit der Germanen.

Am Ende ist aber alles anders.

Mehr unter www.temporalanwalt.de.

Anfang = Arno, Ende = Endler

Arno Endler
AM ANFANG
AndroSF 44
p.machinery, Murnau, Oktober 2014, 224 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 95765 017 7 – EUR 9,90 (DE)
als eBook: in Vorbereitung

Acht bislang unveröffentlichte Kurzgeschichten und ein Kurzroman.

Eine Entführung in eine Zukunft, in der sich die Menschheit die Frage stellen muss, ob Glaube, Liebe und Hoffnung das Ende allen Lebens auf Erden aufhalten können. Reisen zu »Odins Auge«, zum Mars und zu »Magelanta Vier«. Ein Blick auf das Ende der Zeit.
Die Auswirkungen eines Superstaus, die seltsamen Blüten, die die kapitalistische Welt treibt, Erfindungen, die nicht immer nur das gewünschte Ergebnis zeigen.
Und die Flucht des Privatermittlers John Mayer aus Gefangenschaft.

Arno Endler, bekannt durch seine zahlreichen Kurzgeschichten im c‘t-Magazin, lädt ein, ihn zu begleiten.

Das Titelbild stammt von Christian Günther.

Nicht nur durch den Kopf

Mit der beinahe typischen Verzögerung habe ich nun für Sven Klöppings »sternwerk« sein zweites Printbuch und die erste Anthologie mit Kurzgeschichten aus seinem MegaFusion-Universum fertiggestellt:

Sven Klöpping (Hrsg.)
BULLET
und andere Storys aus dem MegaFusion-Universum
sternwerk 2
Sven Klöppings sternwerk @ p.machinery, Murnau, Oktober 2014, 196 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 95765 015 3 – EUR 10,90 (DE)
als eBook: in Vorbereitung

Niemand hat es anders gewollt: die erste Anthologie mit bösen, schnellen SF-Storys aus Sven Klöppings MegaFusion-Universum. Die Figuren sind keine Helden. Die Welt ist nicht ihre Bühne. Sie werden nur geduldet. Und manchmal geschieht etwas, mit dem niemand gerechnet hätte –
Es sind Geschichten aus der Zukunft, Geschichten von Kleinkriminellen, tragisch Liebenden, Sektenführern und schizophrenen Linguistikern. Bekannte und weniger bekannte Autoren des Genres Science-Fiction haben sich zusammengefunden, um einen Beitrag zu MegaFusion zu leisten. Das Ergebnis kann sich lesen lassen.

D. J. Franzen: Der große Gig. Christian Künne: Die Uhr schlägt nicht mehr. Michael Schmidt: She. Thorsten Küper: Der Mechaniker. Sven Klöpping: Crime Sponsoring. Jakob Moser: Vision. Stefan Blankertz: Rambo II. Vincent Voss: Bullet. Susanne Schnitzler: Job of Clones. John Aysa: Ein einfacher Tag für ein einfaches Gemüt. Dirk Bernemann: J&G. Frederic Brake: Glücklichland. Diane Dirt: Revenge. Andreas Winterer: Bloß nicht alt sein im U18. Andreas Flögel: Who’s your Daddy? Sven Klöpping: Homebasejump!

Titelbild und Illustrationen: Lothar Bauer

Der Urlaub ist rum

Nach der langen Phase der Veröffentlichungen zum Schleswig-Holstein-Urlaub im Juni habe ich mir ein Päuschen verdient. Und gegönnt. Und nun gilt es, langsam wieder in die Pötte zu kommen, damit mein Blog nicht den Eindruck erweckt, still und leise dahingeschieden zu sein.

Der Urlaub ist rum. Und doch gibt es immer Themen, die (auch) mit Urlaub zu tun haben. Das Fremdenverkehrsamt Malta hat seinen Sommer-Newsletter veröffentlicht und gemailt. Den bekommt man hier wie immer als PDF oder – jedenfalls so lange der Link funktioniert – hier.

Und die Vorfreude, Schülp, 20.06.

Und ich freue mich auf:
mein Bett;
meinen Computer;
mein Netzwerk;
meine hauptberufliche Arbeit als Netzgott;
meine nebenberufliche Arbeit als Verleger;
die Trattoria Italiana in Murnau;
den Griesbräu in Murnau und die dortigen Weißwürscht;
den Staffelsee;
und darauf, einfach wieder daheim zu sein.

Und ich freue mich definitiv nicht:
auf die Berge;
die Berge;
Berge, Steigungen und alles, was nicht flach ist.

Was ich vermissen werde und was nicht, Schülp, 20.06.

Vermissen werde ich:
die Landschaft mit einer schier endlosen Aussicht;
die Windräder;
den Wind;
die langen, geraden Straßen;
die angenehmen Temperaturen, die definitiv angenehmer waren, als sie zur gleichen Zeit in Bayern ausgefallen sein dürften;
die schnellen Wetterwechsel, die man auch lange im Voraus schon erkennen kann, weil keine Berge den Blick auf eine herannahende Wetterfront – gleich, ob eine positive oder negative – versperren;
die Orte, die in meiner Hitliste gelandet sind;
die Menschen hier, die alle einen netten, freundlichen, ansprechenden Eindruck gemacht und hinterlassen haben;
die Sky-Supermärkte, die deutlich häufiger vorzufinden sind, als die vom Programm her sehr ähnlichen Tengelmann-Supermärkte in Bayern;
und sicherlich noch mehr.

Vermissen werde ich nicht:
Radfahrer;
Autofahrer, die allzu zögerlich auf den hiesigen Straßen fahren und wirklich jedem Verkehrsschild Glauben schenken, auch denen, die offensichtlich irgendwann einfach vergessen wurden;
die Orte, die auf einer Negativliste landen würden, wenn ich eine erstellen würde (und sie würde vermutlich nur aus Schleswig bestehen);
und vielleicht noch mehr.

Weiter, weiter, das Ziel ist nah

»ANIMALS’ WORLD« ist nicht nur der vierte Band der Reihe »Dark Wor(l)ds«, die von Alisha Bionda in meinem Verlag herausgegeben wird, es ist auch ein weiterer Schritt auf dem Weg zu dem Ziel, den Manuskriptstau in meinem Verlag abzubauen. Es muss bis Ende 2015 vollbracht sein – noch einmal werde ich den Manuskriptannahmestopp nicht verlängern.

Das Buch enthält Fur-Fiction-Storys von so bekannten Autoren wie Florian Hilleberg, Margret Schwekendiek, Guido Krain, Sören Prescher, Tanja Bern, Andreas Flögel und vielen mehr. Die Illustrationen und das Titelbild stammen von Crossvalley Smith; in der Ausgabe, die der Schaltungsdienst Lange in Berlin produziert sind sie farbig, in der Amazon-Variante über CreateSpace aus bekannten Gründen nur schwarz-weiß.

Mehr Details hier.

Hunde begraben, lebende auch, Tönning, 20.06.

Das Zentrum war schnell gefunden, die wichtigste Kirche – Sankt Laurentius – auch. Die war von außen nicht wirklich gut zu fotografieren, weil sie für diesen Ort schlicht riesig war. Und innen war sie seltsam – der Altarraum war quasi verschlossen. Man konnte sich dem Altar nicht nähern, weil eine Art Gitter den Zutritt verwehrte, und das Fotografieren war auch eher grenzwertig, weil oberhalb des Gitters ein Balkon war, der den optischen Raum nach oben eingrenzte. Auch die zweite, kleinere Orgel oben auf dem Balkon konnte man nicht richtig fotografieren, weil der dafür sinnvolle Zugang zwischen die Bänke ebenfalls versperrt war. Summasummarum eine nicht uninteressante, aber bezüglich des Umgangs mit Besuchern doch recht merkwürdige Kirche. So, als wollte jemand sagen, dass hier nur Betende zu den Messen erwünscht seien – nicht jedoch Fans von Kirchenarchitektur und -kunst, wie ich.

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