Und ein weiteres Buch für den SF-Markt: Die Reihe DARK WOR(L)DS entsteht unter herausgeberischer Federführung von Alisha Bionda; ich mache sozusagen »nur« den Verleger :)

Weitere Details: hier.
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Und ein weiteres Buch für den SF-Markt: Die Reihe DARK WOR(L)DS entsteht unter herausgeberischer Federführung von Alisha Bionda; ich mache sozusagen »nur« den Verleger :)

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Es ging nicht ganz so schnell, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber in diesen Tagen hat mein Verlag drei neue Bücher auf den Markt gebracht, die zu einem Projekt gehören: »Die Seelentrinkerin«. Vorgabe war ein Bild, ein wenig auch die Stilrichtung – SF mit Horror-Elementen – und ein Mindestumfang der Geschichten. Herausgekommen sind rund 660 Seiten Novellenmaterial, das ich aus wirtschaftlichen und finanziellen Erwägungen auf drei Bände verteilte. Ein vierter Band ist noch geplant, kommt allerdings später. Details? Hier. Bestellmöglichkeiten (via Amazon) gibt es dort auch.

Es wäre noch nachzutragen – weil ich es übersah -, dass das Buch illustriert ist. In Schwarzweiß. Von Michael Mittelbach, dem – so kann man sagen – Haus- und Hof-Illustrator von Matthias Falke. Es ist der typische Mittelbach-Stil, ein wenig zwischen Comic und Naiver Malerei, Strichzeichnungen, die meist nur winzige Elemente aus den Storys aufnehmen und verarbeiten. – Schade finde ich bei Mittelbach nahezu immer, dass er nicht im Satzspiegel arbeitet. Dadurch wirken seine Grafiken meist nur wie eine Vignette, nicht aber wie ein essenzieller Bestandteil des Werkes. – Trotzdem. Man sollte seine Zeichnungen erwähnt haben.
Matthias Falke
DER ECHO-KOMPLEX
Erzählungen. BoD, Norderstedt, 2010, Hardcover mit Schutzumschlag, 155 Seiten, ISBN 978 3 8423 2583 8
VORBEMERKUNG
Matthias Falke ist einer meiner Autoren, und ich bin stolz darauf. Ich bin auch stolz darauf, dass er meinen Verlag p.machinery (www.pmachinery.de) als seinen Verlag bezeichnet, obwohl er als Selbstverleger (bei BoD, Norderstedt) sehr viel fleißiger ist als ich. Und ich halte Matthias Falke für einen Autoren weit jenseits der Science Fiction oder überhaupt fantastischen Literatur, der über viel breitete, viel größere schreiberische Fähigkeiten verfügt, als für SF und Fantastik notwendig wären.

Es gibt ja Autoren, die gerne auch mal im Ausland veröffentlichen würden. Einfach so, um bekannt zu werden, vielleicht ausgerechnet im Ausland entdeckt zu werden, erfolgreich(er) zu sein. Der Gründe gibt es viele.
Inzwischen ist die Produktion der ANDROMEDA NACHRICHTEN Routine für mich, und deshalb kommt es mir manchmal so vor, als würde ich nachlassen. Nicht nur wegen einer Verspätung von etwa zwei Wochen diesmal. Manchmal sieht das neue Heft erst gut aus, wenn ich den ersten PDF-RC anschaue, und so war es auch diesmal. Aber ich bin dennoch immer wieder stolz, nicht nur, aber auch, weil es immer wieder gelingt:
Karla Schmidt (Hrsg.)
HINTERLAND
Erzählungen, inspiriert von der Musik David Bowies
Wurdack Verlag, Nittendorf, 2010, Paperback mit Klappbroschur, 383 Seiten, ISBN 978 3 938065 69 3
VORBEMERKUNG
Ich hatte es nie sonderlich mit David Bowie. Seine Hochphase in den 70ern war meine Jazzrock-, Rockjazz- und am Ende Disco-Phase; allenfalls mit ein wenig Hardrock in Gestalt von »Deep Purple« war ich bereit, mich auseinanderzusetzen; Chick Corea, Weather Report, Al di Meola, die waren mehr mein Ding. Anfang der 80er war es dann eher NDW, noch später die ersten Ausflüge in Richtung Black Music und am häufigsten noch elektronische Musik. Natürlich kenne ich die Ohrwürmer, die Bowie im Laufe der Zeit immer wieder produzierte, und die für mich die unangenehme Angewohnheit hatten, bis auf die Knochen abgenudelt zu werden, bis ich sie – selbst heute noch – nicht mehr hören konnte. Insofern ist dieses Buch für mich nicht das, was es für die Autoren gewesen sein dürfte, was es für Bowie-Fans unter den Lesern darstellen sollte. Für mich ist es einfach nur eine Kurzgeschichtensammlung.

Ronald M. Hahn, Frank Hebben, Michael K. Iwoleit (Hrsg.)
NOVA 17
Das Magazin für Science Fiction & Spekulation
Wuppertal, Dezember 2010, Paperback, 231 Seiten, ISSN 1864-2829
VORBEMERKUNG
Mein zweites NOVA. Und ich kann vorweg verraten, dass mir die 17 deutlich besser gefallen hat, als die Nummer 16. Deutlich. – Was mir weniger gefällt, sind – natürlich – Ameisenfickereien. Inzwischen hat NOVA jedenfalls nicht mal mehr einen Verlag. Da steht nur noch eine »Gesamtredaktion und Vertrieb« im Impressum zur Verfügung (Ronald M. Hahn), sonst nichts. Dass das die Grundanforderung des – in diesem Falle – nordrhein-westfälischen Presserechts –, das sich von anderen Bundesländervarianten in der Frage nicht unterscheidet –, scheint hier niemanden zu stören. Nun gut.

Uwe Post
WALPAR TONNRAFFIR UND DER ZEIGEFINGER GOTTES
Atlantis Verlag, Stolberg, August 2010, Paperback, 175 Seiten, ISBN 978 3 941258 27 3
VORBEMERKUNG
Ich war auf dieses Buch sehr, sehr gespannt. Auch dies eine Premiere: Von Uwe Post habe ich bislang nichts gelesen, höchstens eine Kurzgeschichte, die mir aber nicht in Erinnerung geblieben ist. Inzwischen habe ich mit Uwe durch die gemeinsame Arbeit im DSFP-Komitee ein wenig Kontakt, und so war ich eben gespannt. Kommt ja mal vor.
