NOVA 33: Storyauswahl steht

Michael Iwoleit ist dieser Tage fleißig – nun ja, er ist es immer :) – und hat die Liste der Erzählungen für NOVA 33 präsentiert. Die sieht so aus:

  • Joachim A. Hagen »Yuggoth«
  • Anke Hüper »Außerirdische Daten«
  • Karsten Kruschel »Kurz nach dem Einmarsch der Befreiungsarmee«
  • Glen Sedi »Kobo, das Wunschkind«
  • Rafael J. Torra »Die Spinne«
  • Erik Wunderlich »Unearthling«
  • Dieter Rieken »Jonas und der Held Terranovas«
  • Alex Souza  (Brasilien) »Invisible Bodies«  (Gaststory)

Eine Geschichte wird möglicherweise noch hinzugefügt werden, ein Kandidat liegt dafür unter der Lupe. Man wird sehen. — Und wie gehabt gibt es zum sekundärliterarischen Teil noch keine Informationen, und hier fehlt uns auch noch ein Titelbild.

NOVA 32 und seine Storys

Die zweiunddreißigste Ausgabe von NOVA, nunmehr das Magazin für spekulative Literatur, soll im Herbst 2022 erscheinen, und soeben verkündet Michael Iwoleit, welche Erzählungen enthalten sein werden. Es handelt sich um:

  • Thomas Grüter »Auf eigene Gefahr”
  • Benjamin Hirth »The War Is Over«
  • Karsten Lorenz »Geliebte Savona«
  • Aiki Mira »Nicht von dieser Welt«
  • Victoria Sack »Obsoleszenz«
  • Ricky Wilhelmson »Planetare Verteidigung«
  • Wolf Welling »Im Tulou«
  • Frank W. Haubold »Das Mädchen aus dem Jenseits« (Novelle)
  • Brandon Crilly (Kanada) »Remembrance« (Gaststory)

Der Sekundärteil steht noch nicht fest. Und das Titelbild — das bei einer bestimmten Klientel für große Begeisterung sorgen wird — stammt von Andreas Schwietzke — und ist hier noch geheim.

Klare Entscheidung

Mit Corinna Griesbach arbeite ich inzwischen so lange schon zusammen, dass ich ernsthaft überlegen müsste, wann das angefangen hat. Ich erinnere mich an eine Kurzgeschichte von ihr in einer meiner frühen Anthologien. Und an die Übernahme der Layoutarbeiten der Literaturzeitschrift HALLER, die ich später auch als Imprint in meinen Verlag übernahm. Und so gab es keinen Zweifel, dass ich ihre Science-Fiction-Kurzgeschichtensammlung »ALIEN LOVE« veröffentlichen würde, was nun — schon im März — geschehen ist. Durch den Titel sollte man sich nicht täuschen lassen — die meisten der dreizehn Storys haben mit Liebesgeschichten nichts zu tun.

Die Titelgeschichte »Alien Love« indes hat Corinna vor laufender Kamera gelesen:

Griesbach, Corinna, ALIEN LOVE

VISIONÄR – Herbert W. Frankes Ausstellung in Linz

Anlässlich des 95. Geburtstags des Medienkunstpioniers Herbert W. Franke würdigt die oberösterreichische Landes-Kultur GmbH sein Leben und außergewöhnliches Werk mit einer Ausstellung im Linzer Francisco Carolinum. Franke ist ein Pionier in vielen Welten, ein Grenzgänger zwischen Kunst und Wissenschaft, ein Forscher und Philosoph, der in zahlreichen Disziplinen sehr frühe und entscheidende Leistungen erbracht hat.

Herbert W. Franke VISIONÄR
Ausstellung im Franscisco Carolinum
Linz | Österreich
30.März – 12.Juni 2022

29.März 2022 – 19 Uhr
Eröffnung mit dem Landeshauptmann von Oberösterreich, Thomas Stelzer.

Es ist eine Anmeldung zur Eröffnung erforderlich mit dem Kennwort VISIONÄR
unter: anmeldung@ooelkg.at

Als Computerkünstler der ersten Stunde experimentierte er 1952 zunächst mit generativer Fotografie. Ab den sechziger Jahren nutzte er die ersten Großrechner für seine abstrakte „algorithmische“ Kunst nach mathematischen Prinzipien. 1979 war Franke Mitbegründer der Ars Electronica und in den 2000er Jahren ein Vordenker des Metaverse, mit seiner 3D-Welt „Z-Galaxy“, einem Areal wechselnder Ausstellungen auf der Internet-Plattform Active Worlds.

Das umfangreiche Werk beruht gleichermaßen auf der Rationalität des Forschers wie auf der Kreativität des Künstlers. Diesem außergewöhnlichen Brückenschlag zwischen Kunst und Wissenschaft und der enormen Imaginationskraft widmet sich die Ausstellung: von der Bildenden Kunst bis zur Science-Fiction, von der Schönheit der Mathematik bis zur Höhlenforschung.

KLP 2022: Sixpack für meinen Verlag

Die Nominierungen des Kurd-Laßwitz-Preises 2022 sind veröffentlicht — siehe auch in diesem PDF — und Udo Klotz, das Mastermind des Preises, informierte mich, dass meine p.machinery sechsmal für den diesjährigen Kurd-Laßwitz-Preis zur Wahl steht, nämlich je zweimal für Kurzgeschichten, Titelbilder und in der Kategorie Sonderpreis. Auf der Longlist (215 Einträge über alle acht Kategorien hinweg) war mein Verlag in Summe 30 Mal vertreten.

P.S.: Wobei es richtigerweise nur eine Kurzgeschichte, dafür aber auch ein Roman ist. In der PDF-Liste war ich so frei, die Erwähnungen der p.machinery hervorzuheben.

Quarber Merkur 122

Der Quarber Merkur 122 ist fertig – leider mit Verspätung, und diesmal mit erheblicher Verspätung. Aber es hat sich gelohnt — der Inhalt kann sich einmal mehr sehen lassen:

Franz Rottensteiner (Hrsg.)
QUARBER MERKUR 122
Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik
Verlag Lindenstruth, Giessen, März 2022, 288 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 934273 12 2
EUR 17,00 im Inland, EUR 20,00 im Ausland

Franz Rottensteiner: Einleitung
Wladimir Borissow & Alexander Lukashin: Diese Welt haben nicht wir erfunden. Utopische und antiutopische Motive im Werk der Brüder Strugatzki
Jean-Pierre Laigle: Johan Vibe. Ein Wegbereiter des Zukünftigen in Norwegen
Fritz Heidorn: Science-Fiction, der Realismus unserer Zeit. Kim Stanley Robinsons »Zukunftsgeschichte«
Christian Hoffmann: Afrofantastik 2.0
Wolfgang Both: Von Science-Fiction-Romanen inspirierte Rock- und Popmusik
Marcel Schmutzler: Warum Lovecraft gerade jetzt?
Rainer Eisfeld: Faszinierende Gemälde nie geschauter Welten. Chesley Bonestell und John W. Campbell
Michael Hageböck: Fantastisches Spielevergnügen. Colloquium über analoge Unterhaltung
Detlef Thiel: Scheermatt & Dürrenbart GmbH. Ein Chiasma zu Friedrich Dürrenmatts 100. Geburtstag und zur ersten Sammlung unbekannter Texte von Paul Scheerbart seit 25 Jahren
Natsuno Tokunaga: Opfer der Wissenschaft oder »mad scientist«? Satirische Anspielungen auf Gustav Theodor Fechner und Johann Karl Friedrich Zöllner in Oskar Hoffmanns »metaphysischem Phantasieroman« Die vierte Dimension (1909)
Franz Rottensteiner: Die okkulten Detektivromane »Jack Manns«
Christian Hoffmann, Franz Rottensteiner, Matthias Schmid, Ulrich Spiegel: Der Seziertisch

Das Titelbild stammt von Enrique Meseguer (Pixabay).