Wie sehr ich auf Bürgersteigparker stehe, ist inzwischen bekannt. Dummparker nenne ich sie, Dummparker sind es wohl auch. Aber es gibt noch Steigerungen.
Archiv der Kategorie: Grundsätzliches
Wenn nicht nur Menschen gehen
Während um mich herum immer mehr Menschen sterben, mit deren Präsenz ich aufgewachsen und auch älter geworden bin – zuletzt Götz George und Bud Spencer –, gibt es auch Institutionen aus meinem Leben, die an irgendeinem Tag verschwinden. Während Menschen oft genug überraschend sterben – und auch wenn sie lange krank waren, kam der genaue Zeitpunkt doch immer unerwartet –, kann man bei Einrichtungen davon ausgehen, dass der Termin angekündigt wird. Und so war es auch bei der »Zwiebel« in der Düsseldorfer Altstadt:

Werde Swal, friss Skrill
Ein guter Swal achtet immer darauf, dass seine Skrill-Vorräte immer hübsch ausreichend groß sind. Der bessere Swal hat dafür ein Skrill-Konto. Aber, ach, heute Morgen dann die Katastrophennachricht:
Lieber Kunde michael@haitel.de,
Wir haben auf Ihrem Skrill-Konto ungewöhnliche Aktivitäten entdeckt, weshalb wir Ihr Skrill-Konto sperren.
Um Ihr Skrill-Konto zu entsperren, überprüfen Sie bitte Ihre Identität:
KLICK HIER! TO Verifizieren Sie Ihre Identität
Vielen Dank, dass Sie sich dafür entschieden, Skrill.
Unterstützung Kundenservice
E-mail code: 5275625
Welch nettes Angebot, meine Identität to verifizieren, habe ich als Swal von Welt doch kein Identitätsdokument (wie ihr Menschen). Und so wird es mir eine Freude sein, mich to verifizieren, damit ich auf mein Skrill-Frühstück nicht verzichten muss.
P.S.: Die Links hinter meiner E-Mail-Adresse und der KLICK HIER!-Zeile habe ich mal deaktiviert. Und dass ich mir die Domain des vertrauenswürdig personalisierten Mailabsenders Skrill.45631 anschaue, da hatte meine hiesige Firewall doch etwas dagegen. (Danke, Watchguard.)
HALLER 14: Schwimmbad 1967
Diesmal möchte ich hier nur kurz auf die Ausschreibung für Corinna Griesbachs HALLER 14 hinweisen, deren vollständigen Wortlaut man hier nachlesen kann. HALLER 14 wird dann wohl im Herbst 2016 erscheinen.
Vom Schreiben
Schreiben ist nicht Handeln. Es ist ein Hinauszögern des Handelns. Sobald ich also niedergeschrieben habe, was festzuhalten ist, werde ich das tun, was ich zu tun habe. Dann endlich werde ich handeln. Handeln kann richtig oder falsch sein. Schreiben dagegen ist das blasse Wasserzeichen der Feigheit.
Christopher Ecker, Der Bahnhof von Plön, Halle (Saale), 2016, Seite 221
Bevor ich viel schreibe …
… halte ich mich mal zurück (nein, nein, ich bin nicht krank) und verweise auf meine Verlagsseite – hier –, wo ich auf die »Nomadentrilogie« im Paket hinweise. So freuet euch!

Ich bin ein Schwein
Ja. Das bin ich. Und ein Arschloch. Ein fieser, hinterfotziger Mistkerl. Und im Gegensatz zu vielen Menschen habe ich kein Problem damit. Ich kann nicht nur über mich lachen; ich kann mich auch selbst verurteilen. Kein Problem. Das Problem haben viele andere Menschen, denen ich damit die Luft aus den Segeln nehme. Wenn mir jemand ernsthaft – weil wir Zoff miteinander haben – sagt: »Du bist ein Riesenarschloch!«, antworte ich: »Hm. Ja. Und?« Die Frage ist eben, wem diese ausgesprochene Erkenntnis etwas bringt. Mir bringt sie nicht mehr Erkenntnis als zuvor, denn natürlich weiß ich, was ich bin.
Irreführend
Naja, um ehrlich zu sein: Er könnte irreführend sein. Der Titel. Wenn man wollte. »Weltenbaumler«. Welten, die baumeln? Aber wenn man das Buch liest, wird schnell klar, dass es sich um den Weltenbaum handelt, Yggdrasil, um genau zu sein, denn der dritte Teil der schermschen »Nomadengott«-Trilogie spielt in Island, und da Seshmosis, der Schreiber und Prophet, ja eine eigene, wenn auch kleine Gottheit in der Welt repräsentiert, dreht sich die Handlung schwerpunktmäßig auch um die nordische Götterwelt. Ergo: Weltenbaum. Und die Weltenbaumler sind die, die zu denen gehören, für die der Weltenbaum Yggdrasil von Bedeutung ist.
Aber irreführend ist auch das Buch, das einmal das Ende dieser »Nomadengott«-Trilogie war. Oder ist. Noch ist. Es ist unbekannt, wie lange es das noch ist. Und ob es das nicht doch für alle Ewigkeiten bleiben wird. Man weiß es nicht. Wenn das vierte Buch, von dem der Autor standfest sagt, er arbeite daran – in welcher Form und welchem Umfang auch immer – dann erscheinen sollte (was nach dem Stand der Dinge in meinem Verlag p.machinery der Fall sein soll), dann war der Abschlussband der Trilogie kein Abschlussband keiner Trilogie, denn die Trilogie ist dann auch keine Trilogie mehr, sondern eine Tetralogie. Und wenn man möchte, hat die Tetralogie dann sogar zwei Abschlussbände. Einen, als sie noch Trilogie war, einen, als zur Tetralogie wurde.
Wo soll das enden? Wenn ich weiter so einen Unsinn verzapfe, vermutlich in der Anstalt. Deshalb hier nur noch das Titelbild und die Information, dass das Buch im Mai verfügbar sein wird. Weitere Details zum Buch finden sich hier.

Edit 22.06.2016: Dies ist, nebenbei bemerkt, der 1000. Beitrag in diesem Blog.
Ich gebe es zu …
… ich bin ein Workaholic. Jedenfalls spricht alles dafür. Wie ich an den Job gekommen bin, die Romane der FanEdition der Perry-Rhodan-FanZentrale (PRFZ) zu machen, weiß ich trotzdem nicht mehr. Irgendwie hat sich das ergeben. Am Anfang gab es wohl ein wenig Durcheinander in den Nummerierungen, denn neben Band 8 (Jörg Isenbergs »Das Ta Ra El« von 2007) beginnt die eigentliche Reihe, die ich hergestellt habe, mit Band 11 (Judith Fandrichs »Zeiten«, 2009). Danach ist die Reihe jedenfalls durchgängig – und seit 2014 gibt es sogar zwei Bände pro Jahr (wobei 2015 ein Band das Conbuch zum PR-Tag in Osnabrück war). Nun ja.
Als Workaholic ist man für jede Beschäftigung dankbar, und so war es mir bei all der Arbeit, die so tagtäglich über einen hereinbricht – man hat ja meist auch noch einen Hauptberuf – doch eine Freude, den neuesten, den 17. Band der PRFZ-FanEdition herzustellen. Der geht spätestens Anfang kommender Woche in Druck (der in Malta erledigt wird; die Malteser sind immer noch größtenteils Katholiken, und der Freitag nach einem Feiertag wie Christi Himmelfahrt ist für sinnvolle Arbeiten auf Malta nicht sehr gut geeignet). So sieht er aus:

und das sind die offiziellen Daten:
Wolfgang Morgenstern
DIE LETZTE SÄULE
Perry Rhodan FanEdition 17
Perry Rhodan FanZentrale e.V., Mai 2016, Paperback, 84 Seiten DIN A5
EUR 7,10 (EUR 4,20 für PRFZ-Mitglieder)
Der Verkaufsstart erfolgt auf dem ColoniaCon 2016 am 28.05.2016. Ab 30.05.2015 dann Verkauf über den Space Shop der PRFZ (https://www.prfz.de/space-shop.html).
Man schreibt das Jahr 2016. Ganz Europa wird von einer Handvoll hirnloser Bürokraten beherrscht, die den lieben langen Tag nichts Besseres zu tun haben, als über den Krümmungsgrad von Salatgurken nachzudenken, und wie sie das Geld, das sie uns aus der Tasche gezogen haben, möglichst eindrucksvoll wieder ausgeben können. – Ganz Europa? Nein! Ein stures Inselvolk am nördlichen Rande des Alten Kontinents leistet immer noch zähen Widerstand gegen den Despotismus aus Brüssel.
So viel Frechheit kann nicht ungestraft bleiben. Aufgehetzt von wem auch immer, marschieren die Spanier in Gibraltar ein und annektieren die letzte britische Kolonie. Obwohl längst in einem nahe gelegenen Paralleluniversum ansässig, zögert Raumkapitän Guy Nelson, Nachfahre des legendären Admirals Horatio Nelson, keinen Augenblick, dem bedrängten Heimatland zu Hilfe zu eilen und die Führung des Untergrundkampfes zu übernehmen. Mehr und mehr schält sich heraus, dass er wohl tatsächlich DIE LETZTE SÄULE des untergehenden Empires ist …
Über den Autor:
Wolfgang Morgenstern, geboren 1968 in Bochum (NRW). Dort Schulbesuch und Abitur. Studium der Philosophie, Volkswirtschaft und Soziologie. Seit 1998 lebt er in Belgien.
Geschrieben hat er seit den Neunzigern, aber bis vor einigen Jahren nur zum privaten Vergnügen. 2012 oder 2013 erschien eine Kurzgeschichte in »Paradise 90«, dem Fanzine des TCE, 2014 dann eine weitere im Conbuch des ColoniaCon.
Zur Weltherrschaft bitte rechts herum
Dieses Buch hätte auch ein ANDROMEDA SF MAGAZIN sein können:

Details zum Buch: hier.